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Vorort im Gespräch mit 4 Teilnehmer:innen.
Die Konferenz fand von 5.-8. September 2024 in der Kulturfabrik statt. Auf der IRAC Webseite werden sämtliche Vorträge veröffentlicht.
Tierschutzeinsätze an der Front – Appell an den Westen: bitte schickt Waffen!
Sie heißt Olga Chevganiuk und engagiert sich in der Tierrechtsorganisation UAnimals.
Im Interview erzählt sie von den Fronteinsätzen für Tierschutz ihrer Organisation, vom Ecocid, den Putin in der Ukraine veranstaltet, aber auch von der politischen Entwicklung in der Ukraine vom Euromaidan über die Invasion bis zur heutigen Situation.
Eines ist ihr klar, sagt sie: wenn Putin den Krieg gewinnt, werden alle Tierschutzorganisationen und sonst alle NGOs der Zivilgesellschaft aufgelöst und sie muss ins Ausland fliehen. Unter Putin will sie keinesfalls leben. Deshalb appelliert sie an den Westen, der Ukraine alles an Waffen zu schicken, die notwendig sind, um Putin aus dem Land zu werfen!
Gespräche mit Tourist:innen, die wegen den Wölfen angereist sind.
Seit 2000 gibt es Wölfe in der Lausitz in Deutschland. Mittlerweile sind in dieser Region mit etwa 1,5 Millionen Einwohner:innen und 10.000 km² Fläche etwa 300 bis 400 Wölfe zuhause. Für österreichische Bundesländer wie Kärnten – etwa halb so groß und 1/3 der Einwohnerzahl – wo bereits 13 Wölfe abgeknallt worden sind, sie also ständig wieder ausgerottet werden, klingt das wie ein Wunder.
Warum funktionierts in der Lausitz? Und warum reisen Tourist:innen aus Österreich extra an, um Wölfe zu sehen?
Anbindehaltung, Kälbertransporte, Jagd, Wolf und die Einstellung zur Natur.
Er hält Milchkühe im Tiroler Zillertal. Er war bis zur Hofübergabe an seinen Sohn oft monatelang auf der Alm, die ihm extrem viel bedeutet. Auf seiner Alm hat ein Wolf auch schon Schafe gerissen. Und er war bereit, einem Tierschützer Rede und Antwort zu stehen.
Bär, Wolf, Luchs, Bison – ein komplettes Ökosystem.
Er ist seit 10 Jahren Nature Guide im Fagarasgebirge in den rumänischen Südkarpaten. Er beobachtet nicht nur die großen Beutegreifer, er führt auch Menschen für Geld in die Natur und in den dortigen Urwald. Er ist ständig draußen unterwegs, immer unbewaffnet, zeltet im Freien und hat weder Angst noch irgendein Problem mit Bären oder gar Wölfen. Aber nicht nur das. Es gibt kaum Probleme mit Nutztierrissen und mit illegalen Abschüssen. Wie Rumänien das macht, erzählt er in diesem Interview.
4 Personen, von 35 Jahren bis 8 Monaten vegan, erzählen.
Was erlebt man heute in Österreich als veganer Mensch, wie leicht ist es, vegan zu sein, wie streng nimmt man das? 4 Personen – 4 Erfahrungsberichte!
Ein Pure Podcast Interview mit Martin Balluch
Natur. Wildnis. Wandern. Ein Gespräch im Herbst 2022 draußen in den Bergen der Obersteiermark.
Wie können Hunde gesund vegan ernährt werden?
Viele Hunde leiden unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Bisher fehlte ein Angebot, dass es ermöglicht auch solche Hunde bedarfsgerecht zu ernähren, ohne mit ständigen, sehr belastenden Beschwerden konfrontiert zu sein. Eine veterinärmedizinisch fundiert ausgearbeitete vegane Kost, hat schon vielen Patient:innen einen dauerhaft qualvollen Alltag erspart.
Was hat Tessa und Carla dazu geführt sich über VEGDOG der Verfügbarmachung von veganem Hundefutter zu verschreiben? Wie war ihr Weg dorthin und mit welchen Herausforderungen sind sie konfrontiert?
Auch abseits von der althergebrachten Idee, dass Hunde unbedingt Fleisch essen müssten, stellt die Gründung einer Firma, die ein umstrittenes Produkt anbietet, auch adminstrative und finanzielle Hürden, die es zu überwinden gilt.
Wie sieht die Zukunftsperspektive dieses Projekts aus?
Musik vom Free Music Archive
Drei engagierte Menschen reflektieren ihre kreative Tierrechtsarbeit.
Chris, Majo und Rafi sind bildende Künstler:innen, die sich in verschiedenen Bereichen über unterschiedliche Ausdrucksformen für Tierrechte einsetzen. Sie erklären ihre Motivation, ihre Vorgehensweisen, erzählen von ihren Vorbildern und Inspirationen und geben auch einen Einblick in ihre Erfahrungen.
Unter welchen Umständen ist es hinderlich oder förderlich in künstlerischen Werken Tierausbeutung zu thematisieren? Wie gehen sie im Alltag mit diesem Spannungsfeld um?
Links
Musik vom Free Music Archive
Drei Betreuer:innen von online Plattformaccounts reflektieren ihre Arbeit.
Große Plattformen wie Facebook, Instagram, TikTok, Youtube und Twitter sind heutzutage fixe Anlaufstellen für einen Großteil der Menschen. Das bedeutet auch für die Tierrechtsarbeit eine große potenzielle Reichweite. Doch haben alle diese Plattformen ihre Eigenheiten und diese beeinflussen erheblich, welche Arten der Kommunikation effektiv genutzt werden können. Zusätzlich ändern sich die Umstände laufend und einmal als erfolgreich etablierte Vorgehensweisen können ebenso rasch wieder ungeeignet sein, wie sie sich als nützlich herausgestellt haben. Ergänzend fällt auch auf, dass das Ausmaß der Aufmerksamkeit, die diese Plattformen binden, den gesamtgesellschaftlichen Diskurs erheblich beeinflusst.
In dieser Sendung wird aber auch darauf eingegangen, wie Aktivist:innen abseits von bezahlten Tierschutzjobs online etwas dazu beitragen können, den Tieren in unserer Gesellschaft bessere Bedingungen zu verschaffen.
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