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Worauf hatten sich FPÖ und ÖVP in ihren Verhandlungen geeinigt?
Es ist weithin bekannt, dass die ÖVP erfahrungsgemäß die größte Bremse des Tierschutzes war, wenn es um Verbesserungen in der Tiernutzung ging. Dagegen behaupten viele Menschen, dass die FPÖ die enagagierteste Tierschutzpartei wäre. Das widerspricht allerdings ihrem dokumentierten Abstimmungsverhalten und ganz besonders eklatant den Aspekten, in denen sich die beiden Parteien bereits für eine gemeinsame Bundesregierung einig waren. Extremere Maßnahmen gegen Errungenschaften des Tierschutzes und dessen weitere Möglichkeiten Fortschritte zu erreichen, sind kaum vorstellbar.
Aber nicht nur in Hinsicht auf extreme Verschlechterungen von expliziten Tierschutzbestimmungen wäre diese Koalition fatal gewesen, sondern auch bezüglich ihrer Pläne zivilgesellschaftliches Engagement allgemein stärker zu kontrollieren und einzuschränken. Sogar Maßnahmen zum Klimaschutz und Artenschutz sollten wirtschaftlichen Erwägungen gegenüber abgewertet werden. Selbst das Bekenntnis zum Respektieren von Menschenrechten sollte aufgegeben werden.
VGT deckt auf, wie das Verbot in der Praxis gehandhabt wird.
Interview mit Stefan Scheidl, Leiter des Tierheims von Tierschutz Austria.
Er hat 2009 die 3 jährige Ausbildung zum Tierpfleger gemacht und sich seither an verschiedenen Stellen für Tierhilfe eingesetzt. Jetzt leitet er das Tierheim von Tierschutz Austria in Vösendorf mit momentan 2070 Tieren, eines der größten Tierheime Europas.
Im September 2024 ist Hilfe für tausende Schwalben notwendig geworden, allein 7.000 kamen ins Tierheim in Vösendorf. Viele Menschen waren bereit sich ehrenamtlich bei dieser Hilfe zu engagieren. Daraus entstand das Netzwerk Team Tierschutz mit 1.800 Personen in Wien und ganz Österreich, das täglich Tieren in Not hilft, sie pflegt und wenn möglich wieder auswildert.
Die Angeklagte erzählt.
Angeklagt wegen der Montage von Kameras in der Gaskammer für Schweine. Der Schlachthof Brand Qualitätsfleisch in Lohne, Niedersachsen, tötet ca. 3000 Schweine pro Tag.
Werden Tierschutzaufdeckungen auch künftig noch möglich sein?
Welche Positionen haben die Regierungsparteien in der Vergangenheit vertreten und wieso gibt das nicht nur Anlass zur Sogre bezüglich Tierschutz, sondern allgemein in Hinsicht auf Zivilgesellschaftliche Möglichkeiten?
Spezifisch planen FPÖ und ÖVP seit Langem das Filmen in Tierfabriken von einer Verwaltungsübertretung zu einem strafrechtlich geahndetem Delikt zu machen. Das hätte weitreichende Konsequenzen für alle, die nicht stillschweigend hinnehmen wollen, dass unzureichende Kontrollen und fehlende Ahndungen systematische Tierquälerei in der Praxis ermöglichen, obwohl Tierschutzgesetze eigentlich derartige Zustände illegal machen. Stattdessen würde es dazu führen, dass Aufecker:innen verfolgt werden und Personen und Unternehmen, die Tiere völlig gleichgültig wie Waren behandeln, vor Strafverfolgung systematisch abgeschirmt werden.
Auch ein Tierschutzblock war auf der Demo dabei.
Krystian und Laura leben in Wien und erzählen, wie sie die Anliegen der Tierschutzbewegung wahrnehmen.
Als Aktivist:innen kann es vorkommen, dass wir durch unser untypisches persönliches Umfeld den Blick auf die allgemeine Öffentlichkeit verlieren. Wie nehmen andere Leute unsere Aktivitäten wahr, die selbst nichts mit der Tierschutzbewegung zu tun haben? Was bekommen sie von unseren Aktivitäten mit und was halten sie von unseren Bemühungen?
Vollspaltenboden, Tiertransporte, Volksbegehren Bundes-Jagdgesetz …
Ein sehr intensives Tierschutzkampagnenjahr geht zuende. Zentrales Thema war der Vollspaltenboden in der Rinder- und wiederum in der Schweinemast, auch und gerade während des Wahlkampfs. Aber auch das Volksbegehren zum Bundesjagdgesetz war ein sehr großes Thema, und Tiertransporte, Wolf, Fiaker und Pelz. Erstmals wichtiger wurde die Aufklärungskampagne zum Fischen mit zahlreichen Kundgebungen und Aktionen. Aber auch Tauben- und Amphibienschutz spielten eine Rolle.
Im Gespräch mit der Wiener Tierschutzombudsfrau.
Sie wurde eben für weitere 5 Jahre wiederbestellt. Eva Persy war 2005-2008 stv. Tierschutzombudsfrau in Wien und ab 2015 selbst Tierschutzombudsfrau.
Die Tierschutzombudsschaften der Länder haben volle Vertretungsbefugnis der Tiere in allen Verwaltungsverfahren und Verwaltungsstrafverfahren nach dem Tierschutzgesetz und dem Tiertransportgesetz. Sie werden auch über alle Verfahren nach § 222 Strafgesetzbuch Tierquälerei informiert. Sie sollten zusätzlich über die Kontrollen im Tierversuchsbereich informiert werden, da funktioniert das aber noch nicht.
Diskussion mit 2 Aktivist:innen aus Spanien und 2 Aktivistinnen aus Österreich.
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