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Im Gespräch mit VGÖ-Obmann Felix Hnat.
Seit den 1990er Jahren darf man in der EU Pflanzenmilch nicht mehr als Milch bezeichnen.
Jetzt gibts einen neuen Anlauf für solche Verbote, u.a. angeführt durch Österreich.
Interview mit einer Aktivistin.
Legebatterien wurden in Österreich am 27. Mai 2004 mit einstimmigen Beschluss im Parlament verboten. Übergangsfrist bis 2009.
Die Open Wing Alliance hat jetzt Legebatterien aus 37 Ländern in allen Kontinenten aufgedeckt, siehe Aufdeckung zeigt brutale Realität der Käfighaltung.
Hans Lutsch zum „Taubenproblem“ und den Anzeigen gegen Fütterung.
Seit Monaten gibt es verzweifelte Hilferufe aus Salzburg. Menschen, die Tauben füttern, werden angezeigt, sogar strafrechtlich verfolgt und zivilrechtlich geklagt. Die Stadt Salzburg spielt verrückt, oder vielmehr ihr ÖVP Vizebürgermeister. Statt einem versprochenen Taubenschlag gibt es massenweise Anzeigen gegen tierliebe Menschen, die nicht zusehen können, wie die Stadt die Tauben gezielt verhungern lässt. DAS ist nämlich die neue Strategie der Stadt, um die Anzahl der Tauben zu reduzieren.
Es gibt auch eine Petition.
2 Aktivisten waren dort.
Von 15.-18. Mai 2025 fand in Los Angeles in den USA der von AVA organisierte Kongress mit mehr als 860 Teilnehmer:innen statt. Ein Kongress nicht, wie noch vor 20 Jahren, der sich an die Öffentlichkeit und an Aktivist:innen richtet, sondern ein Kongress von Organisationen. Ein Business-Treffen sozusagen aus dem Tierrechtsbereich. Mit Dresscode: business casual.
2 Aktivisten waren dort.
Von 15.-18. Mai 2025 fand in Los Angeles in den USA der von AVA organisierte Kongress mit mehr als 860 Teilnehmer:innen statt. Ein Kongress nicht, wie noch vor 20 Jahren, der sich an die Öffentlichkeit und an Aktivist:innen richtet, sondern ein Kongress von Organisationen. Ein Business-Treffen sozusagen aus dem Tierrechtsbereich. Mit Dresscode: business casual.
2 Aktivistinnen erzählen wie es früher war.
30, ja fast 40 Jahre sind die ersten Tierschutzaktionen der sogenannten zweiten Welle (die erste wurde durch das Dritte Reich beendet) der Tierschutzbewegung her. Wie war das damals (vor Internet und Handy) und was ist heute anders? Diese Fragen beziehen sich nicht nur auf die Art der Aktionen und die Organisationen im Tierschutz, sondern auch auf die Reaktion von Medien, Öffentlichkeit, Polizei, Behörden, Politik und Tierindustrie.
Bericht aus dem Verhandlungssaal.
Anfang Juli 2022 brachte SPAR eine massive Klage gegen den VGT ein und forderte einen Widerruf und eine Unterlassung. Der VGT sollte SPAR nicht mehr mit Schweineleid in Verbindung bringen, nachdem er der Supermarktkette vorgeworfen hatte, Tierqual-Schweinefleisch aus Vollspaltenbodenhaltung zu verkaufen.
SPAR erreichte eine umfassende Einstweilige Verfügung, die es dem VGT tatsächlich verboten hat, SPAR in auch nur irgendeiner Weise mit Schweineleid in Verbindung zu bringen.
1 1/2 Jahre später hat der Oberste Gerichtshof diese Verfügung weitgehend aufgehoben.
Jetzt läuft der Hauptprozess, am 19. Mai 2025 hat der dritte Verhandlungstag stattgefunden. Insbesondere wurde Dr. Johann Schlederer, Geschäftsführer der Schweinebörse, als Zeuge von SPAR dazu einvernommen, ob der Vollspaltenboden überhaupt eine Tierquälerei sei. Wenig überraschend meinte er: nein. Vielmehr sei Stroh eine Quälerei, weil die Tiere dann Strohstaub einatmen, möglicherweise Pilzsporen oder sogar Erreger der Afrikanischen Schweinepest in die Tierfabrik eingetragen bekommen.
Im Gespräch mit zwei Aktivist:innen, die dieses Gesetz bekämpfen.
Ist nicht der Vollspaltenboden verboten worden? Mit kürzerer Übergangsfrist?
Die Firlefanzversion sieht so aus:
Mehr dazu
2 Aktivistinnen berichten von ihrem Projekt.
Vor 8 Jahren waren sie erstmals beim Hanslteich, um zunächst per Hand die Erdkröten und andere Amphibien über die Straße zu tragen. 2 Jahre später begann die Stadt, das Projekt durch einen 850 m langen Amphibienzaun und 84 Kübel zu unterstützen.
Heuer ging die Saison von 20. Februar bis 1. Mai. 78 Aktivist:innen halfen in 608 Stunden mit, insgesamt 692 Tiere zu retten, darunter 399 Erdkröten, 137 Springfrösche und 38 Grasfrösche. Die traurige Bilanz: vor 6 Jahren waren es noch 1.200 Erdkröten!
Was ist am bestehenden Tierversuchsgesetz schlecht?
In Österreich hat es – wenn man von der Besetzung durch Nazideutschland absieht – 4 Tierversuchsgesetze gegeben, also 3 Reformen. Das letzte Gesetz wurde 2012 beschlossen. Es wäre also an der Zeit, eine neue Reform durchzuführen. Und in der Tat sieht das Regierungsprogramm eine solche Reform vor. Das Gesetz soll modernisiert werden.
In dieser Sendung werden die Geschichte des Tierversuchsrechts, seine Shortcomings und Vorschläge zur Reform besprochen.
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