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Er hat die Schweinehaltung im Acker am Zelt entwickelt – richtungsweisend für Österreich.
Er hatte eine klassische Schweinehaltung auf Vollspaltenboden in der Tierfabrik, wollte sich damit aber nicht zufrieden geben. So entwickelte er mit seinem Bruder die Haltung von Schweinen ganzjährig im Freien auf einer Wechselweide. Zwar auf Naturboden, aber auf einer tiefen Strohmatte, um die Wasserverschmutzung zu verhindern.
Die Vorteile sind offensichtlich: die Schweine laufen fröhlich herum, sind gesund, haben eine Vielfalt an Nahrung, liegen in der Sonne und im Regen und können sich eine Suhle einrichten. Muttertiere leben mit einem Eber zusammen und gebären ebenfalls im Freien ihre Babys.
Aber weder die Behörden noch der Bauernbund und die Schweinebauernschaft wollen diese Haltung dulden. Man legt ihr möglichst viele Hindernisse in den Weg.
Georg gibt Auskunft über die Antworten auf die Umfrage des VGT anlässlich der bevorstehenden Wahl.
Fürchterliche Bedingungen für die betroffenen Tiere in dem Betrieb.
David berichtet, welche Zustände bei dieser Schweinehaltung im Bezirk Leibnitz vorgefunden wurden und welche Missstände angezeigt wurden. Leider handelt es sich einmal öfter um keinen außergewöhnlichen Skandalbetrieb, sondern um übliche Praktiken wie eine eng gedrängte Haltung auf Beton-Vollspaltenboden, die leider eben zwangsläufig zu unvorstellbarer Tierqual führen.
Georg hat sich näher mit dem Regierungsprogramm befasst.
Im Vergleich zum zwischen FPÖ und ÖVP geplanten Regierungsprogramm zeigen sich im Programm der Deierkoalition ÖVP, SPÖ und NEOS die tierfeindlichen Positionen kaum noch. Natürlich garantiert ein Fehlen explizit tierfeindlicher Vorhaben keine echte Tierfreundlichkeit, aber es ist eindeutig besser, wenn die Regierung nicht explizit die Tierausbeutung als dezidiertes Vorhaben hat. Gleichzeitig bemüht sich die FPÖ nun in der Opposition möglichst alle Tierschutzbemühungen zu überwinden. Aber was steht im aktuellen Regierungsprogramm nun tatsächlich?
Aktivist:innen David und Joey geben detailliert Auskunft über die Kampagne.
Denise und Georg erzählen vom Gipfel der Open Wing Alliance.
Als Gegengewicht zu multinationalen Konzernen wurde die OWA – Open Wing Alliance gegründet, weil nationale Organisationen mit ihren Möglichkeiten zu beschränkt sind, wenn es um die Einforderung der Verbesserung von den Bedingungen geht, in denen Geflügel gehalten und benutzt wird. In dieser Sendung wird nicht nur die Geschichte, sondern es werden auch die Ziele und Aktivitäten dieses internationalen Zusammenschlusses erörtert.
Meet The Victims Aktion – Im Gespräch mit Aktivistin Lea, die freigesprochen wurde.
Es war der 13. Mai 2019. 250 Aktivist:innen besetzen eine Schweinezucht mit 6.000 Tieren in Boxtel, Den Bosch, in der Provinz Brabant in den Niederlanden. 120 Personen betreten um 10 Uhr vormittags die Tierfabrikshallen, 130 bleiben vor der Türe. Es wird gefilmt und live gestreamt. Dann treffen immer mehr Landwirt:innen ein, hunderte, die die Autos der Tierrechtler:innen zertrümmern und Gewalt ausüben. Auch hunderte Polizist:innen erscheinen. Schließlich werden 70 Aktivist:innen nach 10 Stunden Besetzung festgenommen.
Im ersten Rechtsgang kommt es zum Schuldspruch: 2 Wochen Gefängnis bedingt und € 300 Strafe. Es wird berufen. Am 16. Dezember 2024 spricht das Berufungsgericht die 60 Angeklagten tatsächlich frei!
Aktivistinnen Julia und Mona berichten von der Veranstaltung.
Die Subkultur der Jagd wirkt mit ihren abstrusen Auswüchsen auf normale Bürger:innen verstörend. Aber mit 74.000 Besucher:innen ist diese Messe in Salzburg die größte derartige Veranstaltung in Österreich. Waffengewalt und Tierqual mit Trophäenjagd wird dort als Hobby beworben und es wird deutlich, wie unglaublich viel Geld von manchen Personen in derartige Aktivitäten investiert wird. Leider werden diese Praktiken bisher von der Politik geschützt und es war bisher nicht möglich derartige unzeitgemäße Handlungsweisen zurückzudrängen.
Tierqual anhand des Aussehens von Hühnerfleisch erkennen.
Denise leitet die Masthuhnkampagne des VGT und berichtet von einer aktuellen Aufdeckung, die das Ausmaß der tierquälerischen Haltungsbedingungen bei Masthühnern über das sogenannte White Striping sichtbar macht. Aber sie gibt auch praktische Tipps wie wir bei genauerem Hinsehen erkennen können, ob die Tiere, von denen das Fleisch stammt, unter besonders schrecklichen Bedingungen leiden mussten, weil sie eine Qualzuchtrasse angehören, die gar nicht qualfrei leben können. Unter normalen Bedingungen würden diese Tiere nicht überlebensfähig sein. Sie setzen in riesigen Masthallen bei konstant künstlicher Beleuchtung unter zehntausenden Tieren innerhalb weniger Wochen ein Vielfaches jenes Gewichts an, das ihr eigner Körper verkraften kann. Sie können sich kaum bewegen und haben keinerlei Möglichkeit, artgerechte Verhaltensweisen auszuleben. In diesen Hallen leben oft zehntausende Tiere dicht zusammengedrängt und entsprechend hoch ist die Problematik bezüglich Parasiten und Krankheiten. Eine gewisse Quote von Tieren, die unter diesen Bedingen bereits vor dem Schlachten sterben, wird akzeptiert, weil die Profite trotz dem Verlust durch sie maximiert werden können.
Tom Putzgruber von RespekTiere blickt gemeinsam mit Martin Balluch zurück.
Langzeitaktivist:innen wie Tom können aufgrund ihrer reichhaltigen Erfahrung auf eine recht lange Zeitspanne der gesellschaftlichen Entwicklung zurück blicken und damit aus erster Hand einen Vergleich zwischen den damaligen Bedingungen bzw. Aktivitäten und der Situation und Vorgehensweisen heute ziehen.
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