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Es gibt ein wegweisendes Landesverwaltungsgerichtsurteil in einem Prozess zum Singvogelfang.
Was wurde vor Gericht verhandelt und welche Bedeutung hat das für den Singvogelfang in Österreich – im Spezifischen im Salzkammergut, wo das ja auch dieses Jahr immer noch praktiziert wurde? Alle Bescheide zur Erlaubnis des Singvogelfangs, die mangelhaft begründet erteilt und schließlich beanstandet wurden, sind aufgehoben worden. Aber weil aus Kostengründen nur ein Teil der Bescheide eingeklagt wurde, sind auch nur jene Bescheide aufgehoben, die eingeklagt wurden.
Wie haben Besucher:innen und Organisator:innen die Veranstaltung erlebt?
Im November 2025 fand nach 3 Jahren wieder ein deutschsprachiger Tierrechtskongress in Wien statt. Als der Kongress 2002 zum ersten Mal in Österreich organisiert wurde, gab es noch wenige derartige Veranstaltungen in Europa. Mittlerweile gibt es viele Kongresse in verschiendenen europäischen Ländern. Ist der österreichische Tierrechtskongress angesichts dieser Vielfalt noch relevant? Was macht diese in Wien organisierte Veranstaltung aus?
Welche juristischen Probleme sind mit diesem Brauchtum verbunden?
Im Oberösterreichischen Salzkammergut ist es immer noch erlaubt, Singvögel zu fangen. Aber es gibt Hoffnung diesen Missstand auf rechtlicher Basis zu verbessern. Juristin Elisabeth, gibt Auskunft.
Kritische Fragen im Gespräch mit 3 Aktivist:innen.
Das Imperium schlägt zurück: die Tierindustrie formiert sich gegen Veganismus und Tierschutz. Doch aktive Tierschützer:innen bleiben optimistisch. Ein kenntnisreiches Gespräch mit einer Langzeitaktivistin (>30 Jahre), einem Mittelzeitaktivisten (10 Jahre) und einem noch recht Neuen über den Stand der sozialen Bewegung für Tiere in Österreich.
CDog im Gespräch über Erfahrungen aus den USA und Europa.
Nach der großen staatlichen Repression gegen den Tierschutz in vielen Ländern Europas und der USA hat sich 2020 wieder die Coalition to Abolish the Fur Trade CAFT formiert und seitdem mit konfrontativen Kampagnen in den USA einige Erfolge gegen pelzführende Geschäfte eingefahren.
Das Animal Activism Collective aus den USA organisiert sogenannten „convergences“, also Aktionswochen, mit 30-40 Beteiligten, die täglich mehrere Anti-Pelz Aktionen machen. Zuetzt gab es das erstmals in Europa, nämlich in Paris.
Mit dem Mentorprogramm sollen Neuaktive in diesen Kampagnenstil eingeführt werden.
In Europa hat sich das Netzwerk Abolish Fur Worldwide AFW formiert, das in unserem Kontinent seit Sommer 2022 konfrontative Kampagnen fährt und dabei auch schon erfolgreich war. Österreich mischt mit, z.B. mit der Kampagne gegen Max Mara und Loro Piana.
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Anne Eck spricht im Interview über die Aufnahme der ORF-Sendung Ansichtssache.
Am 22. Oktober war die Künstlerin und Tierrechtsaktivistin Anne Eck gemeinsam mit Gatterjäger Max Mayr-Melnhof in der ORF-Sendung Ansichtssache zu sehen. Im diesem Tierrechtsradio-Interview spricht Anne darüber, wie sie zur Tierschützerin wurde, über ihren Aktivismus, ihre Kunst und teilt Hintergründe zu den ORF-Dreharbeiten.
Die Sendung kann noch bis 19. April 2026 in der ORF Mediathek nachgesehen werden.
Nur in Oberösterreich ist der Singvogelfang noch erlaubt.
Tierschützer:innen haben dokumentiert, dass sich die Vogelfänger:innen in ihrer anachronistischen Praxis noch nicht mal an die geltenden Gesetze halten. In Anbetracht des Umstandes, dass Singvögel überall weniger werden und der Singvogelfang ohne Tierqual nicht praktisch durchführbar ist, sollte diese Ausnahmeerlaubnis in Oberösterreich endlich überwunden werden.
Im Wien-Museum gibt es derzeit eine bemerkenswerte Ausstellung zu sehen.
Vom 2. Oktober 2025 bis 22. Februar 2026 läuft die von Sarah Pichlkastner und Jakob Lehne kuratierte Ausstellung zum Thema Fleisch im Wien Museum. Die beiden berichten von der Entstehungsgeschichte und anderen Hintergründen dieser Ausstellung, die einen seltenen Rückblick auf das historische Wien bietet.
Die Tierschutzszene ist Österreich weit auf der Straße außergewöhnlich aktiv.
Tierschutzarbeit beschränkt sich nicht auf gelegentliche große Kampagnenaktionen oder Aufdeckungen. Neben gründlicher Recherchearbeit sind vor allem auch Infostände in der Öffentlichkeit seit Jahrzehnten ein fixer Bestandteil des Tätigkeitsspektrums von Aktivist:innen. Diese Arbeit wird oft nicht groß thematisiert, aber sie hat ihre eigenen Herausforderungen, Chancen und Möglichkeiten. Sie stellt vor allem auch eine direkte Möglichkeit dar mit der generellen ungefilterten Öffentlichkeit in Kontakt zu treten. Ein sehr erfahrener Aktivist erzählt von dieser Art der Interaktion mit verschiedensten Menschen.
84 Tiere auf 23 ha Wiesen und Wald!
Im Jahr 2006 kaufte die Gründerin des Lebenshofs Leben lassen, das 23 ha Grundstück im Brand-Laaben im Wienerwald. Mittlerweile leben dort 84 Tiere, und zwar 22 Pferde und ein Maulesel, 3 Rinder, 5 Ziegen, 5 Schafe, 12 Hunde, 8 Katzen, 7 Hähne, 4 Gänse, 3 Schweine und 15 Enten. Seit 2016 ist der Gnadenhof ein Verein und bittet um Spenden, die mittlerweile auf steuerlich absetzbar sind. Momentan wird beantragt, dass der Lebenshof als Gnadenhof anerkannt wird. In der Folge könnte er, einerseits, mehr als 12 Hunde aufnehmen, und andererseits beschlagnahmte Tiere gegen Bezahlung durch die Behörde übernehmen. Geld ist auf Lebenshöfen ja immer knapp.
Alle Tiere leben hier frei und können über die Artgrenzen hinweg interagieren. Vor Wolf, Fuchs oder anderen Beutegreifern hat Gundula keine Angst. Sie schützt die Tiere, aber wenn der Wolf eines erwischen sollte, dann hat sie Verständnis: er hat ja auch Hunger.
Die weiten Wiesen und der Wald sind unfassbar riesengroß. Die Tiere sind kaum sichtbar, so weit vom Hof können sie sich entfernen. Jederzeit steht ihnen aber auch ein Platz im Stall zur Verfügung. Erfahrungsgemäß gehen sie dort aber im Sommer nur hin, wenn es zu heiß ist.
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