Tierrechtsradio

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By Martin BalluchSociety & Culture
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Tierrechtsradio episodes

  • Russische Tierrechtlerin spricht über ihre Flucht vor Putin

    Engagement für Veganismus und gegen Pelz, aber auch gegen den Krieg.

    Bereits im März 2022 floh sie aus Russland nach Armenien. Nach ein paar Wochen kehrte sie zurück und floh dann endgültig im September 2022 über Armenien bis nach Wien.

    Putins Russland ist nicht nur eine brutale Diktatur, sondern auch extrem neo-liberal und keinesfalls kommunistisch, sagt sie. Homosexuelle, Veganer:innen und Feminist:innen wurden zu Extremist:innen erklärt und verfolgt. Als Schülerin musste sie in Militäruniform marschieren und Kriegslieder singen. Der Holodomor und die Verbrechen der Sowjetunion wurden im Geschichtsunterricht in der Schule ausgespart.

    57 min
  • März/April ist die Zeit der Amphibienrettung

    Zwei Aktivistinnen vom Hansl-Teich Projekt erzählen.

    Am Hanslteil ich 1170 Wien stellt die Stadt Wien durch Betreiben von Tierschützer:innen von Anfang März bis Ende April einen Amphibienzaun an die Straße mit Kübel alle 10 m. Jede Früh und jeden Abend müssen jetzt Amphibien – vor allem Erdkröten – eingesammelt werden, bevor sie vertrocknen, und über die Straße gebracht. Sie wollen nämlich vom Wald in den Teich zum Laichen und danach wieder zurück.

    Die traurige Nachricht: heuer waren es etwa nur die Hälfte der Anzahl der Amphibien vom letzten Jahr. Vermutlich ist der besonders trockene Frühling schuld. Der Klimawandel bedroht die Amphibien!

    Mehr dazu: Amphibienschutzprojekt Hanslteich

    58 min
  • Das Projekt Sinai für Streunerkatzen

    3 Aktivist:innen erzählen darüber

    Im Jahr 2024 von einer österreichischen Tierschützerin etabliert, wurden in Dahab (Süd-Sinai, Ägypten) bereits 460 Behandlungen an über 220 Katzen, durchgeführt. Finanziert von Österreich aus, arbeiten 2 Tierärztinnen und ihre Helfer:innen daran, die Streunerkatzensituation einzudämmen.

    Mehr dazu: sandyppeng.com/projekt-sinai

    57 min
  • Das Projekt Tierschutz Unterricht an Schulen

    Zwei Tierschutzlehrerinnen erklären den Ablauf.

    In Guntersdorf im Bezirk Hollabrunn in NÖ war plötzlich Aufregung. Der Bürgermeister behauptete, beim Tierschutzunterricht seien 6-10 jährige Kinder einer Volksschule vegetarisch gemacht worden, Eltern hätten sich beschwert. Deshalb sei er nun mit den Schüler:innen in einen Schweinebetrieb gegangen, um das Bild der Fleischproduktion gerade zu rücken.

    Seltsam nur, als TV-Stationen den Bürgermeister dazu interviewen wollten, verweigerte er das Gespräch. Die Tierschutzlehrerin, die in dieser Schule war, erzählt in der Radiosendung, was wirklich geschah. Es ging um Haustiere und die Ähnlichkeit zu Nutztieren. Es wurden keine Bilder blutiger Schweine gezeigt, wie behauptet wurde. Es war alles völlig harmlos und faktenbezogen. Und der Unterricht fand im Oktober 2025 statt.

    57 min
  • 15 Jahre Freispruch im Tierschutzprozess

    Im Gespräch mit einem der Angeklagten.

    Am 1. Oktober 2006 begann die Ermittlung gegen die Tierschutzszene in Österreich wegen Bildung einer kriminellen Organisation.

    Im April 2007 wurde dafür eine SOKO Tierschutz gegründet.

    Am 21. Mai 2008 gabe es 23 später noch 10 martialische Hausdurchsuchungen und Verhaftungen von 10 Personen mit 105 Tagen U-Haft.

    Im März 2010 begann der Prozess am LG Wr. Neustadt.
    Am 2. Mai 2011, nach 98 Prozesstagen, wurden alle Angeklagten in allen Punkten freigesprochen.

    Mehr Infos unter: tierschutzprozess.at

    56 min
  • Welttag für „Versuchstiere“

    Was ist der aktuelle Stand von Tierversuchen in Österreich?

    Wegen großer Geheimniskrämerei in der Tierversuchsszene ist es sehr schwer, an aussagekräftige Informationen zu kommen. Die Auskunft über Tierversuche wird in aller Regel verweigert, weil das angeblich ein Datenschutzproblem wäre.

    Zumindest die Gesamtzahl wurde verfügbar gemacht. Über die Hälfte der betroffenen Tiere waren laut aktuellen Zahlen Mäuse. Aber auch klassische „Nutztiere“ werden in Versuchen verwendet. Leider wurden auch auffallend viele Versuche durchgeführt, die Tiere schwer belasten …

    58 min
  • Effekte der Ungarn-Wahl in ganz Europa

    Tierrechtsaktivisten diskutieren die Folgen des Regimewechsels.

    Die FPÖ in Österreich hat Orbans Ungarn üblicherweise als Vorbild dargestellt. Und Orban war dafür bekannt, die Zivilgesellschaft, die freien Medien möglichst einzuschränken und die Korruption geriet in Ungarn immer mehr außer Rand und Band. Außerdem war Orban sehr verbunden mit sowohl Putin als auch Trump, die ja beide offenbar geregelte demokratische Abläufe gering schätzen.

    Auf internationalen Tierschutzkonferenzen zeigt sich deutlich, dass es im europäischen Vergleich keine strukturierten Tierschutzinitiativen in Ungarn gibt. Der neue Ungarische Premierminister Péter Magyar mit seiner Tisza-Partei hat sich zumindest klar pro-Europäisch positioniert – auch wenn selbst seine Standpunkte im konservativen Spektrum liegen. Kann er dazu beitragen, nicht nur in Ungarn sondern sogar noch weiter in Europa demokratische Strukturen zu stärken?

    57 min
  • In der Fledermausstation

    Im Gespräch mit Fledermausexpertin Kathy.

    Es gibt die Fledermaus Station erst seit 2024. Davor wurde von denselben Menschen, die jetzt diesen Verein führen, den Fledermäusen privat geholfen. Es handelt sich um ein österreichweites Netzwerk von Stationen, in denen letztes Jahr 1400 Fledermäusen geholfen wurde. In Wien, wo diese Sendung aufgenommen wurde, waren es 350 Fledermäuse, die hier den Winter verbrachten. Im Frühling oder wenn sie wieder gesund sind, werden die Fledermäuse wieder dort ausgesetzt, wo sie krank und entkräftet gefunden worden sind.

    57 min
  • Rinderversteigerungen in Österreich

    Augenzeugenberichte

    In 13 Versteigerungshallen österreichweit finden laufend Versteigerungen von Zuchtstieren, schwangeren sogenannten Kalbinnen und Nutz- oder Zuchtkälbern statt, wie die Branche zu diesen Tieren sagt.

    53 min
  • Neue Details zum Skandal-Rindertransport der Spiridon II

    Ein Unternehmen aus Österreich ist mitverantwortlich für diesen Tiertransportskandal.

    Die Tiertransport-Kampagnenleiterin des VGT erklärt die auch für Österreich brisanten neu aufgedeckten Details in Zusammenhang mit diesem international für Aufsehen erregten Schiffs-Rindertransport, bei dem unzählige Tiere auf einer nicht enden wollenden Reise qualvoll gestorben sind.

    Die schockierende Rücksichtslosigkeit solcher Transporte auf hoffnungslos veralteten und unzureichend ausgestatteten Schiffen ist leider nicht ungewöhnlich. Nur weil in diesem Fall auch administrative Probleme auftraten, die für alle involvierten wirtschaftlich sehr relevant waren, ist dieser Fall an die Medienöffentlichkeit gedrungen.

    48 min

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