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Der Stand nach dem letzten Verhandlungstag im SPAR-Prozess.
Weltweit gibt es zahlreiche gezielte Kampagnen gegen Konzerne, die gesellschaftsschädlich agieren. Solche Bemühungen sind sogar häufiger als Versuche die geltenden Gesetze zu verbessern. In Österreich sind allerdings Kampagnen gegen Unternehmen aufgrund der rechtlichen Lage kaum möglich. Obwohl Tierschützer:innen das wissen und sehr umsichtig vorgehen, hat der SPAR-Konzern es geschafft, eine solche Klage vom Zaun zu brechen, die den Tierschutz in Österreich seit Jahren gezielt von konstruktiveren Aktivitäten ablenkt. Von Gerichten äußerst fragwürdig bereitwillig erlassene einstweilige Verfügungen behindern aktiv eine kritische und effektive Thematisierung von problematischen Praktiken.
Auf EU-Ebene soll zwar eine neue Richtline nun das Problem solcher strategischen Klagen gegen öffentliche Beteiligung (Englisch: Strategic Lawsuits Against Public Participation, kurz: SLAPP) eindämmen, aber in Österreich ist davon leider noch keine Spur zu bemerken.
Im Gespräch mit der Präsidentin der Vereinigung NÖ Tierheime.
Es gibt wieder eine Reform im Tierschutzrecht. Die Novelle zur 2. Tierhaltungsverordnung steht an. Diese Verordnung regelt die Haltung von Haustieren und Exoten. Reformiert werden die Voraussetzungen, einen Hund halten zu dürfen. In Zukunft braucht es dafür einen Hundeführschein.
Weiters wird die Sonderhaltungsverordnung reformiert. Da geht es um Anforderungen an Tierheime und die Zucht von Haustieren. In dem Zusammenhang ist auch interessant, welche Qualzuchten verboten werden sollen.
Im Gespräch mit Tierschutzaktivist Martin Smrek.
Wir kennen es aus Österreich, wie Herbert Kickl von der FPÖ gegen NGOs hetzt, sie mittels Transparenzgesetz Vorbild Russland um Spender:innen bringen und ihnen alle Förderungen streichen will. Orban in Ungarn ist dabei das Vorbild aller rechten Parteien, Fico in der Slowakei will es ihm nun nachmachen.
Ein Erfahrungsbericht von einer Tierschutzorganisation aus der Slowakei.
Im Gespräch mit einem der Gründer.
Bis Ende 2025 gab es in Österreich keine Organisation, die sich nur dem Schutz der Wölfe verschrieben hat. Jetzt gibt es den Verein Wölfe in Österreich, der versucht, Wissenschaft und Vernunft in die Diskussion über das Zusammenleben mit Wölfen zu bringen.
Im Gespräch mit einer polnischen Aktivistin.
Polen hat die zweitgrößte Pelzproduktion der Welt nach China und die größte in Europa, nachdem die Pelzfarmen in Dänemark wegen COVID schließen mussten. Seit 2012 lief in Polen eine Tierschutzkampagne zum Verbot der Pelzfarmen, 7 Mal gab es Eingaben mit Gesetzesvorschlägen ans Parlament. Ende 2025 war es endlich so weit: das Verbot, Tiere ausschließlich wegen ihres Pelzes zu halten und zu töten, mit Ausnahme von Kaninchen, wurde beschlossen. In 8 Jahren tritt es in Kraft. Pelzfarmen allerdings, die eine Kompensationszahlung möchten, müssen schon innert 5 Jahren aufhören, je früher, desto mehr Geld bekommen sie.
Der VGT Lachs-Tierschutzbericht vorgestellt vom Autoren dieser umfassenden Broschüre.
Der VGT Wassertiere-Experte Erich hat lange recherchiert und mit dem Lachsbericht eine umfassende Bestandsaufnahme aller Aspekte geliefert, die in Zusammenhang mit Lachsen aus Sicht des Tierschutzes relevant sind. Er gibt einen Einblick in die darin aufbereiteten Informationen.
Ben von der Organisation Animal Rising gibt einen Langzeiteinblick in die Bewegung seit den 80er-Jahren.
In Großbritannien war die Tierrechtsbewegung sehr radikal und anfangs landeten daher viele Aktivist:innen im Gefängnis. Im Laufe der Jahre trat nicht nur eine neue Generation von Aktivist:innen auf den Plan sondern sowohl die Methoden der engagierten Leute als auch die Vorgehensweisen der Tierausbeutungsindustrie haben sich geändert.
Wie sah das vergangene Jahr aus Sicht der Tierschutzbewegung aus?
Weltweit häuften sich 2025 Konflikte und in der Politik reduzierte sich fast überall merklich die Bereitschaft, die Schwächsten in unserer Gesellschaft zu berücksichtigen. Diese Tendenzen sind leider auch im Tierschutz spürbar. Schutzbestimmungen werden nur selten erweitert und selbst die Umsetzung von beschlossenen Gesetzen muss an allen Ecken und Enden gegen große Wiederstände verteidigt werden.
Plant based universities
Es geht um pflanzliche Ernährung in Universitäts-Verpflegungsangeboten. Zwei Studentinnen haben sich der Sache angenommen und inzwischen international auch schon recht beachtliche Erfolge. Sie hatten auch einen Vortrag am Tierrechtskongress 2025, der online nachgehört werden kann.
Was ist vorgefallen und wie funktioniert verantwortungsvolles Hundetraining?
Die erfahrenen Hundetrainerinnen Brigit Weinzinger und Ursula Aigner sprechen über ihre Perspektiven auf den Fall Resch und welche Strategien ihrer Erfahrungen nach im Umgang mit traumatisierten Hunden funktionieren. Sie erklären auch welche Veränderungen sie in Behörden, Medien, Tierheimen und anderen gesellschaftlichen Akteuren als notwendig erachten, um zu einem vernünftigeren und tierfreundlicheren Umgang mit „schwierigen“ Hunden zu kommen.
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