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Es gibt wichtige Neuigkeiten aus Südamerika: Der Schutzstatus von Zweifingerfaultieren wurde im Dezember 2025 hochgestuft. Was das konkret bedeutet und welche Auswirkungen das aktuell auf unser Tierschutzprojekt in Suriname hat, ist Thema dieser Folge von Tierwelten.
Die Leiterin unserer Partnerorganisation Green Heritage Fund Suriname, Monique Pool, berichtet uns über die Bedrohung der Faultiere durch Wildtierhandel und Tourismus. Außerdem zeigt sie anhand von konkreten Beispielen, wie sie mit unserer Unterstützung zum Schutz der Tiere in Suriname beiträgt. Spannende Hintergründe zu Wildtierhandel und -tourismus sowie der Rolle, die Social Media für diese Problematiken spielt, erfahren wir außerdem von Christine Rattel, Projektmanagerin Wildtiere bei der Welttierschutzgesellschaft, sowie von Wiebke Plasse, die bei der WTG die Kampagne #StopptTierleid in sozialen Netzwerken leitet.
Weiterführende Informationen:
Moderation/Redaktion: Christoph May, Welttierschutzgesellschaft e.V.
© Welttierschutzgesellschaft e.V. 2026
Laut Schätzungen werden in asiatischen Ländern noch immer etwa 20.000 Bären – meist Kragen- und Malaienbären – in winzigen Käfigen gehalten, damit ihnen unter entsetzlichen Schmerzen regelmäßig Gallesaft aus der Gallenblase entnommen werden kann. Es handelt sich um furchtbares Tierleid, für dessen Ende wir uns schon seit vielen Jahren einsetzen: seit mehr als einem Jahrzehnt mit der Organisation Free The Bears in Vietnam, und jetzt auch Laos. Über dieses Thema sprechen wir mit Dr. Marion Schneider, einer international anerkannten Bären-Expertin, insbesondere mit Blick auf die Haltung und Rehabilitation von Bären, welche lange in Gefangenschaft waren. Sie hat die Arbeit in den Schutzzentren von Free The Bears in Vietnam und Laos auch wissenschaftlich begleitet und kann aus eigener Forschungsarbeit berichten, wie wir mit unserer Partnern von Free The Bears das Leben geretteter Bären zum Positiven wenden, die Tiere nach den höchsten Standards versorgen und die Grundlagen für neue Rettungen von weiteren notleidenden Bären schaffen. Und nicht zuletzt teilt die Expertin auch ihre Einschätzung auf die wichtigste Frage: Wird das Leid der „Galle-Bären“ bald ein Ende haben?
Weiterführende Informationen:
Moderation/Redaktion: Christoph May, Welttierschutzgesellschaft e.V.
© Welttierschutzgesellschaft e.V. 2025
Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren nehmen weltweit zu. Für unsere Arbeit zum Schutz von Wildtieren sind sie ein sehr wichtiges Thema und oftmals der Auslöser für unsere Einsätze. Christine Rattel, Projektmanagerin bei der Welttierschutzgesellschaft, hat in den vergangenen Monaten zwei Regionen besucht, anhand derer sich das Problem und mögliche Lösungsansätze sehr gut darstellen lassen – die Auseinandersetzungen zwischen Braunbären und Menschen in Rumänien sowie zwischen Elefanten und der lokalen Bevölkerung auf der indonesischen Insel Sumatra. In dieser Folge erläutern wir, wie wir das Leid der Wildtiere dort bereits mindern konnten und warum jedem Konflikt mit einer individuellen Strategie begegnet werden muss.
Weiterführende Informationen:
Moderation/Redaktion: Christoph May, Welttierschutzgesellschaft e.V.
© Welttierschutzgesellschaft e.V. 2025
Der Süden Thailands ist mit seinen traumhaften Urlaubsregionen ein vermeintliches Paradies. Doch zahllose Streuner, die auf den Inseln und den Orten in Küstennähe leben, finden nur unzureichend Versorgung und erliegen oft leidvollen Krankheiten. Ähnliches gilt für viele Hunde und Katzen, deren Halter*innen nicht ausreichend für sie sorgen können.
Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation der Lanta Animal Welfare (LAW) helfen wir Hunden und Katzen in zehn Gebieten im Süden Thailands durch den Einsatz von mobilen Kliniken, in deren Rahmen wir die Tiere kastrieren, Impfungen vornehmen und bei Bedarf auch Krankheiten oder Verletzungen tiermedizinisch behandeln.
Aktuelle Eindrücke aus dem Projekt liefern uns die beiden Gesprächspartnerinnen der Folge: Theresa Müschner-Siemens ist als Projektmanagerin für unseren Einsatz in Thailand verantwortlich und hat unsere mobile Klinik vor Ort begleitet. Natascha Pancic, Leiterin Monitoring und Evaluation, beobachtet die Entwicklung des Projekts auf Basis vor Ort gesammelter Daten und erläutert uns, wie eine Projektevaluation vonstattengeht.
Weitere Informationen:
Das Projekt im Detail stellen wir hier auf unserer Website vor: https://welttierschutz.org/tierkliniken-thailand/
Die in der Folge erwähnte Checkliste sowie viele weitere Informationen über Streuner findet sich auf unserer Themenseite: https://welttierschutz.org/was-sind-streuner/
Wer unseren spendenfinanzierten Einsatz unterstützen möchte, findet auf der Spendenseite zum Projekt alle Informationen: https://welttierschutz.org/thailand/
Wo Tiere für das tägliche Leben unverzichtbar sind, steht der Tierschutz oft hinter anderen Herausforderungen zurück. Viele Nutztiere wie Esel, Pferde, Ziegen oder Rinder leben in der Folge unter schlechten Bedingungen. Zudem fehlt es häufig an Wissen über tiergerechte Haltung und tiermedizinische Versorgung – sowohl bei Tierhalter*innen als auch beim Fachpersonal.
Mit dem Programm VETS UNITED – ehemals bekannt als TIERÄRZTE WELTWEIT – haben wir gemeinsam mit der Welttierschutzstiftung (WTS) in den letzten zehn Jahren diese Problematik an entscheidender Stelle angepackt: Durch die Aus- und Weiterbildung von tiermedizinischem Fachpersonal in acht afrikanischen Ländern haben wir die Basis für nachhaltige Veränderungen im Tierschutzbewusstsein und der Tierversorgung geschaffen.
Dr. Wendy Phillips ist Tierärztin und Programm-Managerin von VETS UNITED bei der Welttierschutzstiftung. Im Tierwelten-Gespräch berichtet sie über die Entwicklung des Programms, auf welche Fortschritte sie besonders gerne zurückblickt und wie es mit VETS UNITED nach dem Ende der Pilotphase weitergeht. Auch zwei langjährige Wegbegleiter des Programms aus Uganda und Gambia kommen in dieser Folge zu Wort und schildern ihre Erfahrungen mit VETS UNITED.
Weiterführende Informationen:
Auf unserer Website stellen wir das Programm VETS UNITED im Detail vor: https://welttierschutz.org/vets-united/
Damit wir weiter die Tierschutzbildung im Globalen Süden voranbringen können, sind wir auf die Unterstützung von Tierfreundinnen und Tierfreunden angewiesen: https://welttierschutz.org/spende-vets-united/
Der Handel mit Wildtieren zählt zu den größten illegalen Geschäften weltweit, Millionen Tiere sind betroffen und Indonesien ist ein Dreh- und Angelpunkt. Unzählige Tiere sind auf Märkten für wenig Geld erhältlich, eng eingepfercht, traumatisiert und verletzt. Besonders der Handel mit verschiedenen Affenspezies floriert in Indonesien, darunter auch mit Plumploris. In dieser Folge von Tierwelten sprechen wir mit einer Expertin, die den Wildtierhandel in Indonesien genau kennt. Christine („Tine“) Rattel ist Projektmanagerin Wildtiere bei der WTG und hat fast sieben Jahre in Indonesien gelebt und dort im Wildtierschutz gearbeitet. Sie bringt ihre Erfahrung nun in ein WTG-Projekt ein, das sich auf die Spur der Wildtierschmuggler in Indonesien begibt. Wie diese gefährliche Arbeit abläuft, welche Tiere wir schon retten konnten und welche Erfahrungen Tine selbst in Indonesien im Einsatz gegen den Wildtierhandel gemacht hat – all das ist Thema dieser spannenden Folge.
Weitere Informationen:
Trotz intensiver Bemühungen und vieler Fortschritte bleibt der Eselhauthandel ein besonders drängendes internationales Tierschutzthema. In dieser "Tierwelten"-Folge blicken wir auf die neuesten Entwicklungen in Ostafrika, wo das grausame Geschäft mit den Eseln im Verborgenen weitergeht - trotz einer Resolution der Afrikanischen Union, die das Schlachten von Eseln für ihre Häute 2024 ablehnt. Wir sprechen mit Wiebke Plasse und Stefanie Timm - zwei WTG-Mitarbeiterinnen, die in den vergangenen Monaten Ostafrika bereist haben und uns spannende Einblicke in die Situation vor Ort und unsere Projektarbeit in der Region geben können. Außerdem gehen wir der spannende Frage nach, inwiefern Ejiao auch in Deutschland zu erwerben ist.
Weiterführende Informationen:
Wichtig: Unser Einsatz gegen den Eselhauthandel ist nur durch Spenden möglich: https://welttierschutz.org/esel-ostafrika-spende
Moderation/Redaktion: Christoph May, Welttierschutzgesellschaft e.V.
© Welttierschutzgesellschaft e.V. 2025
In dieser Folge widmen wir uns zusammen mit Wiebke Plasse, Leiterin Kommunikation der WTG, erneut dem Thema Tierleid in sozialen Netzwerken, allerdings aus internationaler Perspektive. Als Welttierschutzgesellschaft sind wir Mitglied und Förderin der „Social Media Animal Cruelty Coalition“ (SMACC), einem Verbund aus mittlerweile fast 30 internationalen Mitgliedsorganisationen zum Thema Online-Tierleid.
Wir sprechen über die Arbeit von SMACC insgesamt, besonders aber über den aktuellen Bericht des Bündnisses, der das Thema der inszenierten Tierrettungen in Social Media erstmals umfangreich untersucht hat - mit erschreckenden Ergebnisse aus Sicht des Tierschutzes. Auf diese müssen wir eingehen, wollen darüber hinaus unseren Hörer*innen aber auch praktische Tipps geben, wie sie Fake-Rescues erkennen und damit umgehen sollten.
Weiterführende Informationen:
Moderation/Redaktion: Christoph May, Welttierschutzgesellschaft e.V.
© Welttierschutzgesellschaft e.V. 2024
In dieser Folge von „Tierwelten“ tauchen wir in ein drängendes Thema ein: Tierleid in sozialen Medien. Wiebke Plasse, Leiterin Kommunikation bei der WTG, gibt Einblicke in unsere Kampagne "Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken".
Gemeinsam können wir den digitalen Raum sicherer für Tiere machen – hört rein und werdet Teil der Lösung!
Weiterführende Informationen:
Moderation/Redaktion: Christoph May, Welttierschutzgesellschaft e.V.
© Welttierschutzgesellschaft e.V. 2024
In dieser Folge sprechen wir erneut mit Michaela (Michi) Lawrenz von der Tierhilfe Ukraine. In einer früheren Tierwelten-Episode gab sie uns bereits Auskunft über ihre so schwierige Tierschutzarbeit in den Frontgebieten der Ukraine. Als wir im Frühjahr 2024 mit ihr sprachen, standen Michi und ihr Team kurz vor dem nächsten Hilfseinsatz in der Ukraine. Mit zwei Transportern – gefüllt mit Sachspenden und Tierbedarfen – und unserer Unterstützung ging es für sie dann wieder für mehrere Wochen mitten hinein ins Kriegsgebiet. Was Michi mit ihrem Team bei diesem Einsatz erlebte und wie wir auch fortan die unvorstellbar mutige und zugleich wichtige Tierhilfe sicherstellen wollen, berichtet sie uns in dieser Folge.
Hinweis: Im Gespräch thematisieren wir, was der Krieg für Tiere konkret bedeutet. Das führt uns nah heran an diese grausame Realität – doch können die Schilderungen auch verstörend wirken.
Unsere dauerhafte Unterstützung für die Tierhilfe Ukraine ist nur durch Spenden möglich. Mit Eurer treuen monatlichen Spende als Fördermitglied ermöglicht Ihr Planungssicherheit für die aktuelle und künftige Hilfsfahrten: https://welttierschutz.org/secure/spende-ukraine/?tw_cid=10666909
Ausführliche Informationen zu unseren Hilfseinsätzen seit dem Kriegsbeginn findet Ihr hier: https://welttierschutz.org/nothilfen-ukraine/
Moderation/Redaktion: Christoph May, Welttierschutzgesellschaft e.V.
© Welttierschutzgesellschaft e.V. 2024
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