Tilibou: Gutenachtgeschichten für Kinder

Tilibou: Gutenachtgeschichten für Kinder

By Tilibou · Gutenachtgeschichten & Hörspiel für KinderKids & FamilyStories for KidsEducation for Kids
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Tilibou: Gutenachtgeschichten für Kinder episodes

  • Tom der Pirat · Die Insel, die niest · Geschichte gegen kleine Sorgen · Abenteuer am Meer · Einschlafgeschichte

    Wieder singt eine Karte für Tom den Piraten und seinen Freund Moustache an Bord der Königlichen Sardine. Diese hier ist ganz zerknittert, und, sieh mal an, sie riecht nach Pfeffer. Kurs auf die Insel, die den ganzen Tag hatschi macht: «Finde, was sie kitzelt, dann bist du zurück.»

    Eine Insel, die niest, hatschi um hatschi, von morgens bis abends? Moustache glaubt kein Wort davon. Und doch gibt es irgendwo im Archipel der Tausend Buchten wirklich eine ganz runde Insel mit einem Hügel in Nasenform, und dieser Insel juckt die Nase, sodass ringsherum niemand mehr schläft. Eine völlig erschöpfte kleine Möwe hat den Hilferuf geschickt.

    Etwas kitzelt die Insel ganz oben, genau dort, wo sie nicht hinkommt. Tom und Moustache versuchen zu klettern, aber bei jedem Hatschi geht es hoch, immer höher, und das Niesen schleudert sie in den Himmel, bevor sie wieder ins Wasser platschen. Solange die Insel niest, kommt hier niemand hinauf.

    Am Ende gesteht die kleine Möwe ganz verlegen: Beim Nestbauen dort oben hat sie eine große Feder verloren, und die ist es, die kitzelt. Wichtig ist nicht, nie einen Fehler zu machen, sondern ihn zu sagen, damit man ihn gemeinsam wiedergutmachen kann. Und Tom hat eine Idee: Statt gegen das Niesen anzukämpfen, lässt man sich einfach tragen. Moustache, der solche Angst vorm Fliegen hat, segelt diesmal ganz sanft und pflückt die Feder mit der Spitze seines längsten Arms.

    Die Insel wird endlich ruhig und seufzt erleichtert, und die Möwe legt eine kleine Feder in die Truhe: das siebte Andenken. Eine lustige und beruhigende Gutenachtgeschichte, die deinem Kind etwas Einfaches beibringt. Zu zweit verscheucht man die kleinen Sorgen und die kitzelnden Gedanken, die vom Einschlafen abhalten, viel schneller. Oft reicht es schon, ganz leise mit jemandem darüber zu reden, den man liebhat.

    Eine Abenteuer- und Gutenachtgeschichte ohne Bildschirm, für Kinder von 3 bis 5 Jahren, zum Zuhören beim Schlafengehen, im Auto oder vor dem Mittagsschlaf. Wie immer bei Tilibou bleibt das Ende ganz sanft, ohne Musik, um ruhig in den Schlaf zu finden. 🌙

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    💡 Tipp: Um eine Welt am Stück zu hören, wähle ihre Staffel (Noisette, Léo, Cassie, Marin, Tom der Pirat, oder die Staffeln Weihnachten, Halloween und Kita).

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    10 min
  • Kita · Der kleine grüne Löffel · Geschichte über neues Essen probieren · Kantine · ruhige Geschichte 3-5 Jahre

    An jenem Morgen, in Lilas Kita, streift ein ganz warmer, ganz grüner Duft durch den Flur: Er kommt aus der Kantine. Lila hebt ihr kleines Näschen, sie schnuppert einmal, zweimal, und noch bevor sie weiß, was es ist, ruft sie ein großes «Igitt!». Ihren viel zu großen Rucksack an sich gedrückt, mit dem Ohr ihres Kuscheltiers, das herausschaut, hat Lila schon beschlossen, dass sie es nicht mögen wird.

    In der Leseecke, vor der Kantine, gibt es jemanden, der zuhört: Doudou-Hibou, das Plüschtier, das sich vor den Großen nie bewegt. Und als die Erzieherin zum Fenster geht, öffnet die kleine Eule ein Auge und stellt ganz leise eine Frage: Was, wenn man, bevor man «Igitt» sagt, einfach ein winziges Krümelchen probiert, so groß wie nichts, mit der Löffelspitze?

    Da taucht Lila, ganz mutig, den kleinen grünen Löffel in das geheimnisvolle Gericht und probiert nur ein ganz kleines bisschen. Und da, Überraschung! Es ist gar nicht so schlimm. Vielleicht ist es sogar eher lecker. Und wenn es ihr nicht schmeckt, ist das überhaupt nicht schlimm: Man darf durchaus etwas nicht mögen, solange man es erst probiert hat.

    Diese Geschichte hilft deinem Kind, sich zu trauen zu probieren, das automatische «Igitt» zu überwinden, das man sagt, noch bevor man gekostet hat. Sie vermittelt eine schöne, feinfühlige Botschaft: Man kann einen ganz kleinen Bissen probieren, um zu entdecken, und man darf es nicht mögen, ohne dass es ein Drama ist. Perfekt für die Mahlzeiten und die kleinen wählerischen Esser.

    Und als Lila den kleinen grünen Löffel wieder hinlegt, stolz, wie eine Große probiert zu haben, lächelt sie, ob es ihr geschmeckt hat oder nicht. Die Mahlzeit endet gut gelaunt, und die Geschichte legt sich ganz sanft nieder, genau rechtzeitig, um mit zufriedenem Bäuchlein die Augen zu schließen.

    Niemand zwingt Lila, ihren Teller aufzuessen, und Doudou-Hibou sagt ihr nicht, dass «es köstlich ist»: Er schlägt ihr nur vor, selbst zu entdecken, ein Krümelchen nach dem anderen. Ein Kind einzuladen, die Welt in seinem eigenen Tempo zu kosten, ohne es zu zwingen, ist der ganze Geist der Tilibou-Gutenachtgeschichten. Und in der Leseecke schließt die kleine Eule ihr Auge, ganz zufrieden mit ihrer kleinen List.

    Eine sanfte Kita-Geschichte ohne Bildschirm, für die Kleinsten ab 2 Jahren, zum Zuhören zur Schlafenszeit, zum Mittagsschlaf oder unterwegs. Wie immer bei Tilibou bleibt das Ende ganz sanft, ohne Musik, um ruhig in den Schlaf zu finden. 🎒

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    14 min
  • Tom der Pirat · Der Schatz der erkälteten Meerjungfrau · Geschichte für kranke Tage · Meerjungfrau · Kinder-Podcast

    Tom der Pirat ist kein Pirat wie die anderen. Auf seiner winzigen Königlichen Sardine sucht er kein Gold, sondern verlorene Schätze, um sie zurückzugeben. An diesem Morgen taucht eine ganz nasse Karte vom Meeresgrund auf, gemalt mit Fischschuppen, und ihre Schrift macht kleine Blasen.

    Das Segel zittert, und das Lied der Karte singt: «Tauch geradeaus dorthin, wo das Meer ganz blau wird, hör auf die Stille, und du findest etwas Besseres.» Sie kommt von Marée, einer Meerjungfrau, die ihre Stimme verloren hat, kurz vor dem großen Konzert der Wellen. Dort warten die Delfine, die Wale und die Babyfische auf sie, für den höchsten und schönsten Ton der Welt.

    Mit Moustache taucht Tom hinunter, dorthin, wo alles blau und still wird. Zuerst geht es zum Krebs-Apotheker, der einen Trank mit einer Prise Meerpfeffer anrührt. Schlechte Idee: Marée niest so kräftig, dass sämtliche Gläser durch die Gegend fliegen. Eine Stimme kann man nicht in ein Fläschchen füllen, seufzt der Krebs.

    Also hört Tom der Karte wirklich zu. Wenn die Stimme von Marée nicht verloren ist, sondern nur müde vom vielen Singen in der Kälte, dann braucht sie Sanftheit statt Kraft. Moustaches acht Arme sorgen für einen lauwarmen Tee, einen Schal aus Seetang und eine kleine Massage, und das ganze Meer wird still, damit sie sich ausruhen kann. In dieser großen Stille kommt ein leises Summen zurück, und beim Konzert der Wellen findet Marée endlich ihren schönsten Ton wieder. Sie schenkt Tom eine Schuppe, die ting macht wie ein Glöckchen: das sechste Andenken.

    Ein zartes Meeresabenteuer, das die Kleinsten beruhigt. Wenn man erkältet oder sehr müde ist, presst man seine Stimme nicht, man ruht sich im Warmen aus, und nach einer guten Nacht kommt alles zurück. Übrigens flüstert Moustache die richtige Lösung: Er weiß selbst gut, dass seine eigene Stimme immer wiederkommt, wenn man ihr Zeit lässt.

    Eine Abenteuer- und Gutenachtgeschichte ohne Bildschirm, für Kinder von 3 bis 5 Jahren, zum Zuhören beim Schlafengehen, im Auto oder vor dem Mittagsschlaf. Wie immer bei Tilibou bleibt das Ende ganz sanft, ohne Musik, damit auch die kleinen Wehwehchen des Abends leichter werden. 🌙

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    11 min
  • Kita · Doudou-Hibous Mittagsschlaf · Geschichte für den Mittagsschlaf · Ausruhen · ruhige Geschichte 3-5 Jahre

    An jenem Tag, in Lilas Kita, war der Vormittag gut gefüllt: das Malen, die Bauklötze, das Namenslied, der Imbiss. Und jetzt ist das Licht im Gruppenraum ganz sanft, Frau Lou hat die Vorhänge ein wenig zugezogen: Es ist die ruhige Zeit, die Zeit für den Mittagsschlaf. Jeder geht auf sein kleines Bett mit seinem Kuscheltier… alle Kinder ruhen sich aus, alle, außer einer: Lila, mit weit offenen Augen und einem Herz, das ein bisschen schnell schlägt.

    «Ich schlafe nicht in der Kita», flüstert Lila. «Ich schlafe nur zu Hause, in meinem Bett, mit Mama nicht weit weg. Hier kann ich nicht.» Die Augen weit weg von zu Hause zu schließen, ist ganz neu und macht ein kleines bisschen Angst. Zum Glück wacht ganz in der Nähe ein Freund in der Stille des Schlafraums: Doudou-Hibou, das Plüschtier aus der Leseecke, das sanft ein Auge öffnet.

    Ganz leise vertraut Doudou-Hibou Lila ein schönes Geheimnis an: sich ausruhen ist nicht dasselbe wie schlafen. Man muss nicht schlafen; man kann einfach die Augen schließen, seinem Atem lauschen und die Hand aufs Herz legen, dort, wo sich der kleine Kuschelknopf versteckt, der Mamas Liebe ganz nah bewahrt. Nach und nach entspannt sich Lilas Körper.

    Diese Geschichte hilft deinem Kind, sich dem Mittagsschlaf und der Ruhe sanft zu nähern, besonders wenn es schwer scheint, die Augen weit weg von zu Hause zu schließen. Sie nimmt allen Druck vom «Schlafen-Müssen», indem sie zeigt, dass sich ruhig auszuruhen schon sehr gut tut. Eine wertvolle und beruhigende Botschaft über die Ruhe und das Loslassen.

    Und während Lila ganz sanft atmet, die Hand aufs Herz gelegt, werden ihre Augenlider ganz von selbst schwer, ohne dass sie es überhaupt merkt. Der Schlafraum ist ruhig und warm, und auch die Geschichte legt sich ganz sanft nieder, wie eine Einladung, sich auszuruhen, genau rechtzeitig, um die Augen zu schließen.

    Frau Lou zwingt Lila nicht zu schlafen und sagt ihr nicht, dass «es nichts ist»: Sie nimmt ihre Sorge an, und Doudou-Hibou gibt ihr einen kleinen Trick, um sich ganz allein zu beruhigen. Einem Kleinen ein Werkzeug zu geben, um seine Angst zu zähmen, statt eines Befehls, ist der ganze Geist der Tilibou-Gutenachtgeschichten. Und im gedämpften Licht wacht die kleine Eule, wie ein ganz sanftes Nachtlicht.

    Eine sanfte Kita-Geschichte ohne Bildschirm, für die Kleinsten ab 2 Jahren, ideal, um den Mittagsschlaf oder das Zubettgehen vorzubereiten, zum Zuhören im Auto oder vor dem Einschlafen. Wie immer bei Tilibou bleibt das Ende ganz sanft, ohne Musik, um in den Schlaf zu gleiten, ohne jemanden zu wecken. 🎒

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    14 min
  • Noisette · Noisette wartet auf ein Brüderchen · Geschichte über ein neues Geschwisterchen · ab 2 Jahren

    Sanft auf die Ankunft eines kleinen Bruders oder einer kleinen Schwester vorbereiten. An jenem Abend, im großen kuscheligen Wald, in der großen hohlen Eiche, legt Mama Bär Noisettes Pfote auf ihren runden Bauch und verrät ihr ein Geheimnis: Da drinnen wächst ein Baby, ganz warm. Ein kleiner Bruder.

    In Noisettes Herz kommt zuerst ein großes, fröhliches « oh »… und dann ein kleiner kalter Schatten: Was, wenn es allen Platz einnimmt? Das ganze Haus, alle Liebe? Diese Sorge, so zart und so echt, kennen viele Kinder vor der Ankunft eines Geschwisterchens. Hier wird sie nie ausgelacht: Sie wird angenommen, in Worte gefasst und beruhigt.

    Bei Mama und dann beim alten Hirsch auf der Glühwürmchen-Lichtung entdeckt Noisette ein ganz einfaches Bild: Wenn man neben Lulu ein neues Glühwürmchen anzündet, leuchtet das erste nicht weniger hell. Es gibt nur mehr Licht im Haus. Liebe teilt sich nicht in zwei, sie vervielfacht sich.

    Dann kommt das Warten, die Jahreszeiten vergehen, die winzigen Hausschuhe liegen in einer Ecke, und endlich die Nacht, in der Pinpin kommt, so klein, seine Pfote um Noisettes Finger. Der kalte Schatten ist geschmolzen wie der Schnee im Frühling, und Noisette ist große Schwester geworden: der schönste Beruf im ganzen Wald.

    Eine ideale Folge, um ein älteres Kind auf das Baby vorzubereiten, Eifersucht in Worte zu fassen und mit Zärtlichkeit zu beruhigen. Das sanfte Ende lädt dein Kind ein, Noisettes Zauberatmung zu machen, bevor es die Augen schließt.

    Eine Geschichte ohne Bildschirm, für die Kleinsten ab 2 Jahren, zum Einschlafen, im Auto oder beim Mittagsschlaf. Wie immer bei Tilibou bleibt das Ende ganz sanft, ohne Musik. 🌙

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    💡 Ideal vor der Ankunft eines zweiten Kindes: gemeinsam hören, mehrmals.
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    10 min
  • Kita · Eins, zwei, drei Kuscheltiere · Geschichte zum Zählen lernen · erste Zahlen · Hörgeschichte ohne Bildschirm

    An jenem Morgen, in Lilas Kita, ist bald Zeit für den Imbiss, und Frau Lou hat eine sehr wichtige Aufgabe zu vergeben, eine richtige Aufgabe für Große: den Tisch decken, einen Teller vor jeden Stuhl, nicht zu viele, nicht zu wenige, genau richtig. «Ich! Ich, ich, ich!» ruft Lila, ganz aufgeregt bei dem Gedanken, als Helferin des Tages ausgewählt zu werden.

    Ganz stolz nimmt Lila den Stapel Plastikteller und macht sich an die Arbeit. Sie stellt einen hin, dann noch einen, dann drei auf einmal auf denselben Stuhl, dann vergisst sie einen Stuhl, dann stellt sie zwei auf einen schon hingestellten Teller… Und als sie fertig ist, ist es nicht wirklich «ein Teller pro Stuhl»: Es ist eine schöne kleine Unordnung!

    Da lernt Lila, ohne den Mut zu verlieren und mit einem kleinen Schubs von Doudou-Hibou, die Dinge ganz langsam zu tun: ein Stuhl, ein Teller, man zeigt mit dem Finger, man zählt, eins, zwei, drei. Indem sie langsamer macht und gut zählt, verwandelt sich die Unordnung nach und nach in einen schön gedeckten Tisch, genau wie es sein soll.

    Diese Geschichte begleitet dein Kind bei seinen allerersten Lernschritten: zählen, eine Sache mit einer anderen verbinden, langsamer machen, um besser zu gelingen. Sie zeigt, ganz ohne Druck, dass Fehler zum Lernen gehören und dass man es, wenn man sich Zeit lässt, am Ende immer sehr gut hinbekommt. Eine schöne Botschaft über Geduld und Selbstvertrauen.

    Und als der kleine Tisch endlich gedeckt ist, ein Teller ganz brav vor jedem Stuhl, strahlt Lila vor Stolz, und alle Freunde können sich zum Imbiss setzen. Der Tag endet gut gelaunt, und die Geschichte legt sich ganz sanft nieder, genau rechtzeitig, um die Augen zu schließen.

    Frau Lou schimpft nicht mit Lila wegen ihrer Unordnung und macht die Arbeit nicht an ihrer Stelle neu. Sie lässt sie versuchen, sich irren, von vorn anfangen, und begleitet sie Schritt für Schritt: einem Kleinen eine echte Verantwortung anzuvertrauen und ihm zu helfen, es allein zu schaffen, ist der ganze Geist der Tilibou-Gutenachtgeschichten. Und in der Leseecke zählt Doudou-Hibou die Teller mit einem verschmitzten Auge.

    Eine sanfte Kita-Geschichte ohne Bildschirm, für die Kleinsten ab 2 Jahren, zum Zuhören zur Schlafenszeit, zum Mittagsschlaf oder unterwegs. Wie immer bei Tilibou bleibt das Ende ganz sanft, ohne Musik, um ruhig in den Schlaf zu finden. 🎒

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    13 min
  • Tom der Pirat · Die Karte, die der Pelikan verschluckte · Piratengeschichte für Kinder · Schatzsuche · Kinder-Podcast

    Abenteuergeschichte für Kinder und die allererste Folge von Tom der Pirat. Auf dem blauesten Meer der Welt liegt das Archipel der Tausend Buchten, das man auf keiner Karte der Großen findet. Dort segelt das kleinste Piratenschiff, das es je gab: die Königliche Sardine, so leicht, dass keine Welle sie versenken kann. Sie tanzt einfach oben mit. Ihr Kapitän heißt Tom, der netteste aller Piraten.

    Denn Tom stiehlt nie etwas. Er sucht verlorene Schätze, um sie zurückzubringen, und bewahrt von jedem ein kleines Andenken in seiner Truhe. Heute Morgen zählt er vier davon, und ganz unten wartet seine allererste Schatzkarte, gemalt von einem kleinen Mädchen, mit einer lachenden Sonne und einem großen roten Kreuz. Bei Tom werden Karten gesungen, und diese hier singt: Der Kuschelhase Lapinou ist von Papas Boot ins Wasser gefallen.

    Gemeinsam mit Moustache, dem schüchternen Kraken, der sich in der Teekanne versteckt und Tinte spritzt, wenn er Angst hat, sticht Tom in See. Doch unterwegs schluckt ein großer, gieriger Pelikan die Karte mit einem einzigen Happs hinunter. Keine Karte, kein Weg. Und als Tom diesen Vogel verstehen will, der einfach alles verschlingt, merkt er: Er tut es vor allem, weil er ganz allein auf seinem Felsen sitzt.

    Statt böse zu sein, lädt Tom ihn also in die Mannschaft ein. Von oben sieht der Pelikan das ganze Meer auf einmal, und er ist es, der Lapinou entdeckt, wie er neben einem hutförmigen Felsen in den Wellen schaukelt. Das Kuscheltier kommt zurück zu dem kleinen Mädchen, und das schenkt Tom ein blaues Bändchen für die Truhe: das fünfte Andenken.

    Eine Geschichte voller Sanftheit und kleiner Missgeschicke, die deinem Kind einen ganz einfachen Gedanken mitgibt. Der schönste Schatz ist nie das Gold, sondern das Lächeln von dem, der zurückbekommt, was ihm gefehlt hat. Und wer andere ärgert, braucht manchmal einfach nur einen Freund. Diese Folge eröffnet die Staffel und stellt die ganze Welt von Tom dem Piraten vor.

    Eine Abenteuer- und Gutenachtgeschichte ohne Bildschirm, für Kinder von 3 bis 5 Jahren, zum Zuhören beim Schlafengehen, im Auto oder vor dem Mittagsschlaf. Wie immer bei Tilibou bleibt das Ende ganz sanft, ohne Musik, um in den Schlaf zu gleiten. 🌙

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    16 min
  • Kita · Die große Farbenkiste · Geschichte über Malen und Kreativität · Basteln mit Kindern · Gutenachtgeschichte

    An jenem Morgen, in Lilas Kita, ist ein großer Tisch mit nagelneuem weißem Papier bedeckt. Darauf Pinsel und Farbtöpfe: Rot wie eine Erdbeere, Gelb wie die Sonne, Blau wie das große Tor. Frau Lou klatscht in die Hände: «Heute ist Maltag!» Alle Kinder rufen «Juhu!»… alle, außer einer. Lila macht einen kleinen Schritt zurück.

    Denn heute Morgen trägt Lila ein hübsches, ganz sauberes Kleid mit kleinen Blumen, das Mama gewaschen hat und das ganz gut riecht. Und Farbe, die macht Flecken! «Frau Lou, ich will nicht, ich mach mich schmutzig.» Lila sieht die Farbtöpfe an, als wären sie ein bisschen gefährlich, hin- und hergerissen zwischen der Lust zu malen und der Angst, ihr schönes Kleid zu ruinieren.

    Da bietet Frau Lou ihr eine große, ganz weiche Schürze an, nur für sie, die das Kleid von den Schultern bis zu den Knien schützt. Und nach und nach, den Pinsel in der Hand, traut sich Lila. Ein Tupfer Rot, ein Tupfer Gelb, ein großer Kringel in Sonnenform… und sie entdeckt das pure Glück des Erschaffens, ohne noch an Flecken zu denken.

    Diese Geschichte hilft deinem Kind, ein bisschen loszulassen, sich die Hände schmutzig zu machen für die Freude am Spielen und Erschaffen. Sie beruhigt auch die ordentlichen Kleinen, die keine Unordnung mögen, indem sie zeigt, dass man mit einer Schürze und ein bisschen Vertrauen ohne Furcht Spaß haben kann. Eine schöne Botschaft über Spontaneität und die Freude am Tun.

    Und als Lila stolz ihr großes, buntes Bild in die Höhe hält, noch ein bisschen klebrig, ist sie überglücklich, und ihr hübsches Kleid, gut geschützt, ist ganz sauber geblieben. Der Tag endet in Stolz, und die Geschichte legt sich ganz sanft nieder, genau rechtzeitig, um die Augen zu schließen und an all die schönen Farben zu denken.

    Frau Lou macht sich nicht über Lila lustig und zwingt sie nicht zu malen: Sie versteht ihre Angst und gibt ihr genau das Richtige, eine Schürze, um sich in ihrem eigenen Tempo zu trauen. Einem Kleinen zu helfen, eine Angst sanft zu überwinden, statt es zu drängen, ist der ganze Geist der Tilibou-Gutenachtgeschichten. Und in der Leseecke betrachtet Doudou-Hibou das schöne Werk mit einem ganz zärtlichen Auge.

    Eine sanfte Kita-Geschichte ohne Bildschirm, für die Kleinsten ab 2 Jahren, ideal, um den Kita-Start vorzubereiten oder eine kleine Sorge zu beruhigen, zum Zuhören zur Schlafenszeit, im Auto oder vor dem Mittagsschlaf. Wie immer bei Tilibou bleibt das Ende ganz sanft, ohne Musik, um in den Schlaf zu gleiten, ohne jemanden zu wecken. 🎒

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    13 min
  • Noisette · Entschuldige, Tim · Geschichte über das Entschuldigen · Gefühle für Kinder · ruhige Geschichte 3-5 Jahre

    Eine Gute-Nacht-Geschichte für Kinder über das Entschuldigen und Wiedergutmachen. Heute Nachmittag hat Noisette Tim dem kleinen Igel aus Versehen wehgetan, und seitdem liegt ihr so ein dicker, schwerer Stein ganz tief im Bauch, der einfach nicht wieder weggehen will. Aber wie macht man so einen Patzer eigentlich wieder gut, wenn man jemanden traurig gemacht hat, den man doch eigentlich gern hat?

    Mit der weisen Oma Dachs lernt Noisette nach und nach, dass Verzeihen mit dem Mund gesagt wird, ganz nah und ganz ehrlich, von Herzen, aber auch mit den Pfoten, indem man wieder in Ordnung bringt, was kaputt war, und ein bisschen hilft. Und als sie es schließlich wirklich und ehrlich getan hat, da geschieht etwas Wunderbares: Der schwere Stein im Bauch wird auf einmal ganz leicht und fliegt einfach davon.

    Eine sanfte Kindergeschichte über das Entschuldigen und das Sich-wieder-Vertragen, um den langen Tag leicht, friedlich und versöhnt abzuschließen, ganz ohne Groll und ohne schweres Herz. Genau das richtige Thema, um vor dem Schlafengehen noch einmal in Ruhe ins Reine zu kommen. Gerade am Abend meldet sich ein schlechtes Gewissen gern noch einmal, und genau dafür ist diese Einschlafgeschichte gemacht: Sie zeigt einen leichten, ehrlichen Weg, wie aus dem schweren Stein im Bauch wieder ein leichtes, ruhiges Herz wird.

    Kinder spüren ein schlechtes Gewissen oft körperlich, eben als Stein im Bauch, und gerade abends meldet es sich gern noch einmal. Diese Einschlafgeschichte zeigt einen leichten, ehrlichen Weg, wie aus diesem Druck wieder Erleichterung wird. Eine schöne Geschichte für Abende, an denen tagsüber etwas schiefgegangen ist und noch ein kleiner Kummer mit ins Bett will.

    Eine kurze Hörgeschichte ohne Bildschirm für die Kleinsten ab 2 Jahren, schön zum Einschlafen, im Auto oder zum Mittagsschlaf. Wie immer bei Tilibou wird es am Ende ganz sanft, ohne Musik. 🌙

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    10 min
  • Kita · Jeder ist mal dran · Geschichte über Warten und Abwechseln · teilen lernen · ruhige Geschichte 3-5 Jahre

    An jenem Morgen, in Lilas Kita, scheint die Sonne. Lila hat ihren Mantel an ihren eigenen Haken gehängt, den mit der kleinen Sonne, sie hat ein Stück vom Morgenlied gesungen, und jetzt kommt endlich die Lieblingszeit aller: die Zeit auf dem Hof. Und mitten auf dem Hof steht die große rote Rutsche, die Lila mit funkelnden Augen ansieht. «Die Rutsche! Ich will rutschen, sofort!»

    Das Problem ist, dass Lila nicht die Einzige ist, die rutschen will. Da ist Noé, ein kleines Mädchen mit Zöpfen, zwei Jungen und ihre Laster… und alle kommen gleichzeitig am Fuß der Leiter an! Es schubst, es murrt, jeder ruft «Ich zuerst!». Ergebnis: ein schöner kleiner Kinderknoten am Fuß der Rutsche, und niemand steigt mehr hinauf, niemand rutscht mehr.

    Mit der ganz sanften Hilfe von Frau Lou und einem kleinen Augenzwinkern von Doudou-Hibou entdecken die Kinder eine fast magische Zauberformel: einer nach dem anderen. Man stellt sich an, man zählt die Freunde vor sich, man wartet ein winziges bisschen, und schwupp, wenn man dran ist, rutscht man richtig. Und das Warten gehört am Ende zum Spiel dazu.

    Diese Geschichte hilft deinem Kind, etwas zu zähmen, das schwer ist, wenn man klein ist: abzuwarten, bis man dran ist, und zu teilen. Sie zeigt, ohne zu belehren, dass alle mehr Spaß haben, wenn jeder ein bisschen wartet, und dass «einer nach dem anderen» keine Strafe ist, sondern das Geheimnis, damit das Spiel für alle gut klappt.

    Und als Lila endlich die große rote Rutsche hinuntersaust, mit wehendem Haar, lacht sie vor Glück und kann es kaum erwarten, sich wieder anzustellen und noch einmal zu rutschen. Die Pause endet in Freude, und die Geschichte legt sich ganz sanft nieder, genau rechtzeitig, um die Augen zu schließen.

    Frau Lou schimpft nicht mit den Kindern, die schubsen: Sie hilft ihnen, gemeinsam eine Lösung zu finden, die alle glücklich macht. Die Kleinen zum «einer nach dem anderen» zu führen, statt an ihrer Stelle zu entscheiden, ist der ganze Geist der Tilibou-Gutenachtgeschichten. Und in der Leseecke schließt Doudou-Hibou ruhig sein Auge, zufrieden mit dem schönen Vormittag.

    Eine sanfte Kita-Geschichte ohne Bildschirm, für die Kleinsten ab 2 Jahren, zum Zuhören zur Schlafenszeit, zum Mittagsschlaf oder unterwegs. Wie immer bei Tilibou bleibt das Ende ganz sanft, ohne Musik, um ruhig in den Schlaf zu finden. 🎒

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    12 min

About Tilibou: Gutenachtgeschichten für Kinder

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Willkommen bei Tilibou, einem Label für hochwertige Hörgeschichten für Kinder von 2 bis 5 Jahren: sanfte Gutenachtgeschichten, die den Moment des Einschlafens begleiten, beim Zurruhekommen helfen und für einen ruhigen Übergang in die Nacht sorgen. Jede Folge ist ein kleines Abendritual, zum gemeinsamen Hören, eingekuschelt im Bett.