Vielleicht beginnt
Verklärung heute so:
wenn ein Mensch merkt,
dass er nicht nur aus seinen Wunden besteht,
sondern aus einer Verheißung.
Wenn ein Mensch spürt,
dass er nicht im Dunkeln endet,
sondern verwandelt wird.
Wenn ein Mensch aufhört,
seine Brüche zu verbergen,
und anfängt,
sie als Räume zu sehen,
in denen Gott arbeiten kann.
Die Verklärung sagt nicht:
„Werde ein anderer.“
Sie sagt:„Erinnere dich, wer du bist –und wer du werden kannst.“