Heute stehen wir zwischen Grab und Leben.
Und vielleicht –wenn wir ehrlich sind –stehen viele von unsnoch näher am Grab.
Weil wir das kennen:das Verstummen von Hoffnung,das Zerbrechen von Sicherheiten,das langsame Sterben von Vertrauen.
Ostern fällt nicht vom Himmelwie ein lautes Halleluja. Es bricht hinein in das,was wir lieber verdrängen würden.
In das Unfertige.In das Ungeklärte.In das,was noch weh tut.
Der Stein ist nicht nur damalsvor ein Grab gerollt worden.
Er liegt auch heuteauf unseren Herzen.Auf unseren Beziehungen.Auf unserer Welt.
Und genau dortsetzt Gott an.