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Die Tiroler Tageszeitung präsentierte das neue Talkformat „Tirol Live“ mit hochkarätigen Interviewgästen.
In Ischgl werde es unter Auflagen wieder Après-Ski geben, erklärte Andreas Steibl, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ischgl im TT-Studio. Auch ein Konzert zum Winter-Opening ist geplant, wenn es die Auflagen zulassen würden. Auf den Schadenersatzprozess in Wien angesprochen, meinte Steibl Ischgl sei vorverurteilt worden. Der Bericht der Expertenkommission habe belegt, "dass wir nicht wirklich etwas dafür können". Gemeint ist damit der Ausbruch und die Verbreitung des Virus aus Ischgl in ganz Europa.
Krimiautor Bernhard Aichner spricht im TT-Studio über sein Schriftstellerdasein, das Verhältnis von Realität und Fiktion, die Totenfrau-Verfilmung und die Muse Mensch.
Sind 4,50 Euro für ein Viertel Wein viel oder wenig? Zu wenig, meint ÖVP-Tourismussprecher Mario Gerber im TT-Studio. Er hat eine Preisdiskussion im Tourismus angerissen und meint, Tirols Hotellerie und Gastronomie verkaufe sich zu billig.
Wie wird heuer das Skifahren aussehen und wie interessant ist Skifahren überhaupt noch. Der Präsident des Österreichischen Skilehrerverbandes, Richard Walter, erklärt im TT-Studio, wieso Skifahren allein zu wenig ist. Warum es geimpfte Skilehrer braucht und die Gäste nicht kontrolliert werden
Tirols Bankensprecher Hans Unterdorfer sieht trotz Covid-Krise keine Anzeigen für eine Pleitewelle in Tirol. Obwohl am Sparbuch nach einem Jahr aus 1000 Euro durch die Inflation 980 Euro werden, sind noch immer 57 Prozent der Tiroler mit einem Sparbuch ausgestattet. Das Zinsniveau werde so bleiben, sagt Unterdorfer im TT-Studio.
Der Vize-Präsident der Tiroler Ärztekammer und Kinderheilkundler Klaus Kapelari spricht sich im TT-Studio für das Impfen von Zwölf- bis 16-Jährigen aus. Eine Impfplicht lehnen er und Ines Viertler vom Berufsverband der Pflege ab. Beim Testen solle man zu einem medizinischen Grundsatz zurückkehren und Menschen mit Symptomen testen und danach eine Diagnose erstellen. Impfdurchbrüche, also dass Geimpfte positiv getestet werden, seien normal.
Die jüngsten Wetterextreme – von den Überschwemmungen in Europa und China bis zur Dürre in den USA – seien nur eine „Durchgangsrealität. Das wird noch schlimmer werden.“ Die Reduktion von Treibhausgasemissionen müsse auf allen Ebenen – von Politik, Wirtschaft und Gemeinden bis Gesellschaft – forciert werden.
Der Wolf kehrt nach Tirol zurück, aber hat er hier heute noch Platz? Bauern fürchten um ihre Nutztiere, Tierschützer pochen auf das Existenzrecht des geschützten Rückkehrers. Im TT-Studio scheiden sich die Geister: Geht es nach Tirols Landwirtschaftskammerpräsident Josef Hechenberger sollten „Problemwölfe“, also jene, „die gezielt immer wieder Nutztiere reißen“ entnommen, sprich abgeschossen werden. „Wenn wir zukünftig noch bewirtschaftete Almen haben wollen, die die Grundlage für Tourismus und das Freizeiterlebnis für Einheimische bieten, braucht es ein Wolfsmanagement“, sagt Hechenberger.
Günter Weiss hofft, dass die EU bis Herbst ausgewertet hat, welche Corona-Maßnahmen was gebracht haben. Tests sieht er weiter kritisch.
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