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Digital ist überall. Mit diesem kurzen Satz starteten wir im Oktober 2022 unsere Podcastreise mit TODTAL DIGITAL. In der ersten Folge waren unter anderem die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs Digitale Ideen zu Gast, der im Rahmen unserer Fachtagung im Sommer 2022 in Berlin ausgelobt war. Zweieinhalb Jahre später möchten wir wissen, wie es ihnen seitdem ergangen ist. In Folge #19 sprechen wir mit Hendrik Lind von TrostHelden, der damals mit seiner Frau Jen den 1. Platz belegte. Wie hat sich die Plattform weiterentwickelt? Was sind die nächsten Schritte für die beiden und ihr Team?
Wir sprechen über die Neuausrichtung von TrostHelden, über das Konzept der Trauersprachen und natürlich über das fast schon allgegenwärtige Thema KI. Wie verändern sich Räume und Formate, in denen Trauernde sich austauschen und Halt finden? Wie bringt TrostHelden Menschen zusammen? Wie hat sich unsere Trauerkultur in Deutschland überhaupt bis zum heutigen Punkt entwickelt – und welche Weichen müssen wir jetzt vielleicht stellen, um von Entwicklungen und Angeboten rund um KI nicht überrollt zu werden?
Mehr über Hendrik und TrostHelden erfährt man hier:
https://www.linkedin.com/in/hendrik-lind-b0a29880/
https://www.trosthelden.de/
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Trauerdrucksachen spielen bei (fast) jeder Bestattung eine Rolle: als Karten, Zeitungsanzeigen, Totenzettel usw. Bei memorius hat sich aus einem Service für Trauerfotobücher ein Rundum-Paket mit cloudbasiertem Onlineportal entwickelt. Was genau wird Bestatterinnen und Bestattern damit geboten? Welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es? Wie funktioniert das Ganze in der Praxis?
In Folge #18 sprechen wir mit Caroline Middelkamp, Geschäftsführerin vom Bestattungshaus Schwind in Frankfurt am Main, und mit Volker Winkler, Gründer und Geschäftsführer von memorius. Welchen Stellenwert haben Drucksachen heute noch? Wie unterstützt die Angebotspalette von memorius im Beratungsgespräch und in der Umsetzung des Trauerdrucks? Wie können die Angehörigen selbst in der Gestaltung aktiv werden – und wie viele nutzen diese Möglichkeit?
Mehr über Caroline, Volker und memorius erfährt man hier:
https://www.linkedin.com/in/caroline-middelkamp-110b2b264/
https://www.schwind-frankfurt.de/
https://www.linkedin.com/in/volker-winkler-35456b131/
https://www.memorius.de/
https://www.instagram.com/memorius.de/
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Digitale Lösungen helfen Unternehmen, ihre Prozesse schlanker und zentralisierter zu verwalten – auch in der Bestattungsbranche. Die funi App ist ein Tool für die Zeiterfassung, Bereitschafts- und Urlaubsplanung, aber auch für die Vergabe von Aufgaben und die Dokumentation rund um einen Sterbefall. Wie funktioniert das genau? Welche analogen Prozesse lassen sich dadurch ins Digitale übertragen? Für welche Unternehmen ist so eine Anwendung geeignet?
In Folge #17 sprechen wir mit York S. Matzen, Gründer und Geschäftsführer der YOLUMA GmbH, und mit Bestattermeister Ramon Streidt vom Bestattungsinstitut Streidt in Ulm. Wie sind die Erfahrungen mit der App im Arbeitsalltag? Wie funktioniert das Onboarding? Wo sehen die beiden noch Verbesserungspotential und was sind die nächsten Schritte für die funi App und ihre Nutzerinnen und Nutzer?
Mehr über Ramon, York und die funi App erfährt man hier:
https://www.linkedin.com/in/ramon-streidt-818718197/
https://www.streidt.de/bestattungen
https://www.linkedin.com/in/yorkmatzen/
https://funiapp.de/
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Jedes Jahr sterben in Deutschland rund eine Million Menschen – und bei jedem Sterbefall gibt es mindestens eine Erbin oder einen Erben. Die Abwicklung eines Erbfalls oder das Aufsetzen eines Testaments sind Dinge, die nur die wenigsten von uns mit der digitalen Welt in Verbindung bringen. Das möchte die Plattform Erblotse ändern. „Wir machen Erben und Vererben einfach“, verspricht das Team auf seiner Webseite. Wie funktioniert das? Was wird vereinfacht? Was ist im Erbfall überhaupt zu tun und warum geht es dabei im Kern nicht (nur) um Geld?
In Folge #16 sprechen wir mit Gründer und Geschäftsführer Jochen Leidig und mit Christoph Kortstiege von Bestattungen Kortstiege in Bielefeld. Was leistet der Erblotse für die Nutzerinnen und Nutzer? Was leistet er für Bestatterinnen und Bestatter? Wie funktioniert die Zusammenarbeit und wie sind die Erfahrungen in der Praxis?
Mehr über Christoph, Jochen und den Erblotsen erfährt man hier:
https://de.linkedin.com/in/christoph-kortstiege-8853a1297
https://www.kortstiege.de/
https://de.linkedin.com/in/jochen-leidig-32b47b10b
https://www.erblotse.de/
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Auf der diesjährigen FORUM BEFA in Dortmund konnten wir zwei tolle Gespräche führen und als Live-Podcast aufnehmen. In der zweiten Folge begrüßen wir die angehende Bestattermeisterin Nadine Trautmann und den Bestattermeister, Dozent und Unternehmensberater Daniel Niemeyer. Wie digital ist eigentlich die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft? Wie sieht es in den Meisterkursen aus? Welche Kompetenzen werden vermittelt und welche Hürden müssen noch überwunden werden? Auch im Bestatterhandwerk hat die Corona-Pandemie digitale Starthilfe geleistet. Jetzt gilt es, funktionierende Ansätze und Modelle in langfristige Lösungen zu überführen.
Wegen einiger technischer Schwierigkeiten, stellen wir diese Folge leider erst mit ziemlicher Verzögerung zur Verfügung. Auch die wunderbaren Fragen und Anmerkungen aus dem Publikum sind in der Aufnahme leider nicht sehr gut zu verstehen. Für beides entschuldigen wir uns – und geloben (digitale) Besserung.
Mehr über die Arbeit von Nadine und Daniel findet man hier:
https://www.kretschmer-duisburg.de/kretschmer-bestattungen.html
https://www.niemeyer-beratung.de/
https://de.linkedin.com/in/niemeyer-daniel
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Auf der diesjährigen FORUM BEFA in Dortmund konnten wir zwei tolle Gespräche führen und als Live-Podcast aufnehmen. In der ersten Folge begrüßen wir erneut Stefanie Schillmöller bei uns und haben außerdem Stephan Neuser zu Gast, den Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Bestatter. Es geht darum, wie digital viele Prozesse und Bedürfnisse rund um eine Bestattung heute schon sind und wie sich dieser Trend voraussichtlich fortsetzt. Außerdem sprechen wir über neue digitale Formen des Trauerns und Gedenkens.
Wegen einiger technischer Schwierigkeiten, stellen wir diese Folge leider erst mit ziemlicher Verzögerung zur Verfügung. Auch die wunderbaren Fragen und Anmerkungen aus dem Publikum sind in der Aufnahme leider nicht sehr gut zu verstehen. Für beides entschuldigen wir uns – und geloben (digitale) Besserung.
Mehr über die Arbeit von Stefanie Schillmöller und Stephan Neuser findet man hier:
https://stefanieschillmoeller.com/
https://www.goodgrief.me/
https://nl.linkedin.com/in/stefanieschillmoeller
https://www.bestatter.de/
https://de.linkedin.com/in/stephan-neuser-b92081244
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Seit 2017 reisen deutsche und polnische Studierende regelmäßig gemeinsam in die europäische Grenzregion Masuren, um vergessene Friedhöfe vom Wildwuchs zu befreien. Das Kooperationsprojekt, begonnen von dem lokalen polnischen Verein Sadyba Mazury in Zusammenarbeit mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Uniwersytet Warminsko-Mazury Olsztyn und der Fundacja Borussia Olsztyn wurde vom Land Nordrhein-Westfalen für „herausragende Verdienste um die deutsch-polnische Verständigung“ prämiert. Der begleitende Film des Düsseldorfer Filmemachers Daniel Raboldt Im Rücken der Geschichte – Die verlorenen Dörfer von Masuren (Link unten) wurde 2019 beim Polnischen Internationalen Filmfestival in Warschau als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.
In Folge #13 sprechen wir mit Dr. Sabine Grabowski und Niels Dickhaut über dieses außergewöhnliche Projekt, bei dem Friedhöfe nicht nur gesäubert und stellenweise rekonstruiert, sondern auch digital dokumentiert und zugänglich gemacht werden. Letzteres erfolgt über die mehrsprachige Online-Plattform Forgotten Cemeteries, über die Informationen zu den Friedhöfen und teils zu einzelnen Grabstätten und den Familiengeschichten dahinter eingesehen werden können. Wer nutzt die Seite? Welche Reaktionen und Anfragen erhält das Projektteam von Menschen aus aller Welt? Wie soll die Webseite in Zukunft weiterentwickelt werden? Und: Wie steht es um die Zukunft des Projekts insgesamt?
Mehr über die Forgotten Cemeteries erfährt man hier:
https://www.forgotten-cemeteries.hhu-hosting.de/de/main/
https://www.youtube.com/watch?v=WKdhoFnN8Lo (Projektfilm, dt. Fassung)
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Spätestens seit der Popularisierung des Chatbots ChatGPT ist das Thema Künstliche Intelligenz (KI) in aller Munde. Dabei rücken zunehmend auch vermeintliche Randbereiche in den Fokus der Öffentlichkeit. In Folge #12 sprechen wir mit PD Dr. Jessica Heesen und Matthias Meitzler vom Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) an der Eberhard Karls Universität Tübingen über die sogenannte Digital Afterlife Industry.
Welche Möglichkeiten bietet KI schon heute zur Entwicklung neuer Angebote im Bereich der Trauer- und Erinnerungskultur? Welche Rolle werden solche Angebote mittelfristig auf dem Bestattungsmarkt spielen? Ist Deutschland in diesem Bereich ein digitaler Nachzügler? Jessica und Matthias berichten über ihre Forschungen im Rahmen des Projekts Ethik, Recht und Sicherheit des digitalen Weiterlebens (Edilife) und über die sich entwickelnden Möglichkeiten – vom Chatbot, der Textnachrichten verfasst bis zum vollumfänglichen Avatar. Wie verändern solche Möglichkeiten potentiell den individuellen und den gesellschaftlichen Umgang mit Trauer? Wer setzt die juristischen Rahmen für diese Angebote? Welche Missbrauchsmöglichkeiten eröffnen sich? Und: Wünschen sich die Menschen überhaupt ein digitales Weiterleben?
Mehr über die Arbeit am IZEW und das Projekt Edilife erfährt man hier:
https://uni-tuebingen.de/forschung/zentren-und-institute/internationales-zentrum-fuer-ethik-in-den-wissenschaften/das-izew/
https://uni-tuebingen.de/forschung/zentren-und-institute/internationales-zentrum-fuer-ethik-in-den-wissenschaften/forschung/gesellschaft-kultur-und-technischer-wandel/aktuelle-projekte/edilife/
Veranstaltungshinweis: Am 19. Januar 2024 findet im Rahmen des Projekts die Tagung "Unsterblich als Avatar? Ethik, Recht und Sicherheit des digitalen Weiterlebens" in Tübingen statt. Das Programm sowie Informationen zur Anmeldungen finden sich hier:
https://uni-tuebingen.de/forschung/zentren-und-institute/internationales-zentrum-fuer-ethik-in-den-wissenschaften/forschung/gesellschaft-kultur-und-technischer-wandel/aktuelle-projekte/edilife/tagung-digitales-weiterleben/
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In Folge #11 feiern wir eine doppelte Premiere: Die Aufnahme unseres Podcast fand erstmals live vor (digitalem) Publikum statt; und wir haben das erste Mal jemanden zu Gast, der bzw. die schon einmal bei uns war. Mit Dr. Nele Stadtbäumer sprechen wir über Neuigkeiten und Zukunftspläne rund um grievy.
Nele und ihr Team belegten im Sommer 2022 den 2. Platz in unserem Wettbewerb Digitale Ideen. Seitdem ist viel passiert; und schon fürs nächste Jahr ist noch viel mehr geplant.
Wie funktioniert grievy? Wie viele Menschen nutzen die App? Welche Resonanz erhält das Team? Wie sieht das Unternehmensmodell von grievy aus – und was haben Bestatterinnen und Bestatter damit zu tun?
Mehr über Nele und grievy erfährt man hier:
https://grievy.de/
https://www.linkedin.com/in/nelestadtbaeumer/
Unser Live-Podcast mit Nele kann außerdem hier angeschaut werden:
https://www.youtube.com/watch?v=QTxbD2gca5s
Danke an die FORUM BEFA GmbH für diese gelungene Kooperation!
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Wie greifen digitale und gestalterische Lösungen auf unseren Friedhöfe ineinander? In Folge #10 sprechen wir mit Wil Joosten über den sogenannten Memorial Cube. Was ist so besonders an diesem Kolumbarium? Wie ist die Idee dahinter entstanden? Und was ist daran digital?
Im Gespräch gehen wir nicht nur Details rund um den im Dezember 2022 eröffneten Memorial Cube in Maastricht nach. Es geht um das Entstehen neuer Gedenk- und Erinnerungsräume, insbesondere im Zusammenspiel zwischen dem Cube und der dazugehörigen Memorial App. Was bietet die App für Möglichkeiten? Wie sind die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland? Wie verbinden sich analoge und digitale Elemente des Gedenkens und Erinnerns – und welche Rückmeldungen erhalten Wil und sein Team aus der deutschen Bestattungsbranche?
Mehr über Wil und den Memorial Cube erfährt man hier:
https://www.memorialcube.com/de/
https://nl.linkedin.com/in/wil-joosten-8a4b1233
Nachtrag: Wil ist kein Muttersprachler, war aber bereit, das Gespräch in voller Länge auf Deutsch mit uns zu führen – großen Respekt und ein großes Dankeschön dafür!
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TODTAL DIGITAL ist ein Podcast der Stiftung Deutsche Bestattungskultur.
Gastgeber: Jörg Noll und Simon Walter
Teaser: https://www.youtube.com/watch?v=8t_XIxIqoJY