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Natascha und Pierre heiraten. Und auch Nikolai gesteht Prinzessin Marja endlich seine Liebe. Es folgen glückliche Jahre. Dieser Krieg ist vorbei, doch der Frieden ist nicht ohne Schatten.
Bei ihrem endgültigen Rückzug brennt Napoleons Armee alles nieder. Dörfer und Städte sind verwüstet und geplündert. Indes gerät General Kutusow in die Kritik, weil ihm Napoleon entwischt. Ist das wirklich das Ende des Krieges?
Pierre – wieder in Freiheit – muss vom Tod Andrejs, dem seiner Frau Hélène und dem von Petja Rostow erfahren. In Moskau sucht er Prinzessin Marja auf. Dort trifft er auch auf Natascha. Doch auch sie ist verändert.
Bei ihrem Abzug bekommen die Franzosen den Zorn der Bevölkerung zu spüren: Partisanenarmeen haben sich gebildet. Auch der junge Petja Rostow ist mit dabei, um die einstigen Besatzer ein für alle Mal zu vertreiben.
Napoleon erkennt, dass er verloren hat und zieht seine Truppen aus Moskau ab. Auch Pierre Besuchow muss, wie alle Kriegsgefangenen, mit den einstigen Besatzern aus der Stadt ziehen – und die sparen nicht mit Grausamkeiten.
Immer mehr Russen werden exekutiert, vor allem die ärmere Bevölkerung, die es nicht rechtzeitig aus der Stadt geschafft hat. Pierre wird von den französischen Besatzern der Spionage und Brandstiftung bezichtigt – darauf steht die Todesstrafe.
September 1812: noch kilometerweit entfernt sehen Natascha und Gräfin Rostowa die Flammen und Rauchsäulen des brennenden Moskaus. Bei der Besetzung durch Napoleons Truppen brennt ein Großteil der alten Stadt nieder.
Napoleons Armee rückt immer näher auf Moskau zu. Wer kann, verlässt die alte russische Hauptstadt. Und während der Kriegsrat tagt, setzt Natascha die Evakuierung der Verwundeten durch. Soll Moskau verteidigt oder aufgegeben werden?
Herbe Verluste muss die russische Armee einstecken. General Kutusow verliert die Hälfte seiner Soldaten. Doch die russische Armee kapituliert noch nicht. Auch Napoleon hat viele Verluste zu verzeichnen.
Wie so viele Soldaten ist Andrej demoralisiert. Da kann er noch so energische Reden halten – am Abend vor der Schlacht bei Borodino holt es ihn ein. Er ist sich sicher, den nächsten Tag wird er nicht überleben.
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