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Jede dritte Geburt in Deutschland erfolgt heute per Kaiserschnitt. Doch woran liegt das? Und was bedeutet diese Entwicklung für werdende Eltern? In dieser Folge sprechen wir mit der erfahrenen Hebamme Sylvia Kloos vom Haus der Familie in München über medizinische und gesellschaftliche Gründe für die steigende Kaiserschnittrate, die Bedeutung einer guten Geburtsvorbereitung und darüber, warum es hilfreich ist, sich auf unterschiedliche Geburtsverläufe einzustellen. Eine Oberärztin aus der Geburtshilfe am Klinikum Dritter Orden ordnet außerdem die medizinischen Hintergründe ein und erklärt, wann ein Kaiserschnitt notwendig wird und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind.
Mehr über die Angebote im Haus der Familie für werdende Eltern – von Geburtsvorbereitungskursen bis zur Begleitung in der ersten Zeit als Familie – finden Sie hier.
Erstausstrahlung: Juli 2026
Sprache entwickelt sich in Beziehung – durch Gespräche, gemeinsame Erlebnisse und die Möglichkeit, die Welt zu entdecken. Doch Kinder, die unter schwierigen sozialen und finanziellen Bedingungen aufwachsen, haben dafür oft weniger Möglichkeiten. Beengter Wohnraum, familiäre Belastungen, wenig Zeit und fehlende Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten können die Sprachentwicklung beeinflussen. Auch Medien spielen eine Rolle: Wo andere Freizeit- und Erfahrungsräume fehlen, verbringen Kinder häufig mehr Zeit vor Bildschirmmedien.
Im Gespräch mit Dörthe Friess, der pädagogischen Leitung im Lichtblick Hasenbergl, geht es darum, welche sprachlichen Auffälligkeiten die Pädagoginnen und Pädagogen beobachten, wie sie diese erkennen und welche Unterstützung die Kinder brauchen. Wir sprechen darüber, wie der Lichtblick Hasenbergl gemeinsam mit Kindern und Eltern Sprachentwicklung fördert – von Sprachfördergruppen und Logopädie über Elternarbeit bis hin zu gemeinsamen Erlebnissen.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um Schuldzuweisungen an Eltern, sondern um die Frage, welche Rahmenbedingungen Kinder brauchen – und welche Verantwortung Einrichtungen und Gesellschaft tragen, damit alle Kinder gute Chancen auf sprachliche und soziale Teilhabe haben.
Mehr über den Lichtblick Hasenbergl erfahren Sie hier.
Was bedeutet es für eine Mutter, im Gefängnis zu sein? In Deutschland sind Frauen nur eine kleine Minderheit unter den Inhaftierten. Doch die meisten von ihnen sind Mütter. Und eine Haftstrafe bedeutet fast immer eine Trennung von ihren Kindern.
„Gute Nacht“ sagen, gemeinsam ein Buch lesen, kuscheln oder den Alltag miteinander verbringen – all das ist hinter Gittern nicht selbstverständlich. Besonders schwierig wird der Kontakt, wenn Kinder weit entfernt leben und Besuche nur selten möglich sind.
In dieser Folge geht es darum, wie Mütter und Kinder trotz Gefängnisstrafe miteinander in Kontakt bleiben können, wie sie ihre Bindung stärken können und welche Unterstützung es zum Beispiel vom SkF gibt.
Mehr über die Unterstützungsangebote des SkF (Sozialdienst katholischer Frauen) erfahren Sie hier.
Rund 27 Millionen Menschen in Deutschland sind Helden. Helden des Alltags, die sich freiwillig engagieren: vom Schulweghelfer bis zum Besuchsdienst in einer Pfarrei oder in der Nachbarschaftshilfe. Gut ein Drittel der bundesdeutschen Bevölkerung übt ein Ehrenamt aus. Dieser unentgeltliche Dienst für die Gesellschaft scheint also auf sicherem Fundament zu stehen. Ob das tatsächlich so ist und wie sich das Ehrenamt weiter entwickeln wird: darum geht es in dieser Folge von Total Sozial. Alois Bierl spricht mit dem Theologen Robert Lappy; er leitet im Erzbischöflichen Ordinariat München die Hauptabteilung Strategie- und Organisationsentwicklung. Denn gerade im kirchlichen Bereich werden Ehrenamtliche in Zukunft eine immer bedeutendere Rolle spielen.
Weitere Infos über ehrenamtliches Engagement im Erzbistum München und Freising finden Sie hier.
Der Malteser Besuchsdienst mit Hund im Berchtesgadener Land kann auf zahlreiche Teams aus Frauchen und Herrchen mit Hund zurückgreifen. Mit den vielen Ehrenamtlichen kann der Besuchsdienst sogar Auftritte in Seniorenheimen organisieren.
In Freilassing konnten wir mit dabei sein. Hier haben fünf Teams die Bewohner des AWO-Seniorenheims unterhalten. Vom kleinen Malteser-Hündchen bis zum großen Neufundländer war alles dabei. Mit Streicheln, kleinen Tricks und Kunststücken sowie Leckerlis haben die einzelnen Mensch-Hund-Teams den Senioren gut eine Stunde lang ein abwechslungsreiches Programm geboten (Bild). Moderator Paul Hasel hat sich persönlich davon überzeugt, wie die Hunde Körper, Geist und Seele der Heimbewohner stimuliert haben.
Abnehmspritzen wie Ozempic oder Wegovy sorgen derzeit für Schlagzeilen. Prominente präsentieren spektakuläre Gewichtsverluste, auf Social Media kursieren Vorher-Nachher-Bilder und der Traum vom schnellen Abnehmen scheint für viele greifbar geworden zu sein. Doch was macht dieser Trend mit unserem Schönheitsideal – und mit den Menschen, die täglich mit Körperdruck und Selbstzweifeln kämpfen?
In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Psychologin Luisa Frinter und Sozialpädagogin Elisabeth Liebers von der Caritas Fachambulanz für Essstörungen über die psychischen und gesellschaftlichen Folgen des aktuellen Abnehm-Hypes. Welche Rolle spielen Influencer und Prominente? Warum übt die Vorstellung einer schnellen Gewichtsabnahme eine so große Faszination aus? Und welche Risiken entstehen für Jugendliche sowie für Menschen mit Essstörungen?
Außerdem erklärt Ernährungsmediziner Dr. Gert Bischoff, Leiter des Zentrums für Ernährungsmedizin und Prävention in München, die medizinische Seite der sogenannten Abnehmspritzen.
Eine Folge über Körperkult, Schönheitsideale, sozialen Druck und die Frage, wie ein gesunder Umgang mit dem eigenen Körper gelingen kann.
Weitere Informationen, Hilfe und Unterstützung gibt es bei der Caritas Fachambulanz für Essstörungen München und im ZEP – Zentrum für Ernährungsmedizin und Prävention im Barmherzige Brüder Krankenhaus München.
(Erstausstrahlung: Juli 2026)
Was sind Werte – und warum sind sie für ein erfülltes Leben und gelingende Beziehungen so wichtig? In dieser Folge von Total Sozial sprechen wir mit der psychologischen Psychotherapeutin und Beraterin bei der Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) des Erzbistums München und Freising, Isabelle Überall, über die Bedeutung persönlicher Werte im Alltag. Im Gespräch geht es darum, wie Werte entstehen, warum sie unser Denken, Fühlen und Handeln prägen und wie sie Orientierung in Zeiten von Unsicherheit und Krisen geben können. Außerdem erfahren Sie, wie Wertekonflikte entstehen, weshalb gemeinsame Werte Beziehungen stärken und wie Sie Ihren eigenen inneren Kompass besser kennenlernen können.
Der Ruhestand – für die Einen ein lang ersehnter Traum, für Andere ein Schritt ins Ungewisse. Mehr Zeit, weniger Stress – und doch fällt vielen der Übergang schwer. Denn mit dem Ende des Berufslebens gehen oft auch Struktur, soziale Kontakte und ein Teil der eigenen Identität verloren.
In dieser Folge sprechen wir mit der Psychologin Angeli Goldrian von der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Erzbistum München und Freising darüber, warum der Ruhestand ein so prägender Einschnitt ist und welche inneren Prozesse dabei eine Rolle spielen. Es geht um Selbstwert, Sinnsuche und die Frage, wie wir mit Gefühlen von Leere oder Unsicherheit umgehen können.
Außerdem schauen wir darauf, wie eine gute Vorbereitung schon während der Erwerbstätigkeit gelingen kann, warum Struktur und Beziehungen im Ruhestand so wichtig sind – und welche Chancen in dieser neuen Lebensphase liegen.
Eine Folge über Abschied und Neuanfang – und darüber, wie es gelingen kann, den Ruhestand aktiv, erfüllt und mit neuer Lebensfreude zu gestalten.
Wer sich Begleitung dabei wünscht, diese neue Lebensphase gut zu gestalten, der kann sich an die Ehe-, Familie- und Lebensberatungsstellen des Erzbistums München und Freising wenden. Sie können die Arbeit der Ehe-, Familien- und Lebensberatung durch eine Spende unterstützen.
(Erstausstrahlung: Mai 2026)
Geflüchtete, ehrenamtliche Jobmentorinnen und Jobmentoren sowie Wanderbegleiter kommen zu einer gemeinsamen Wanderung rund um den Spitzingsee zusammen (Bild). Die Reportage zeigt, wie Jobmentoring und das Projekt "ALM-Alpen.Leben.Menschen" Nähe schaffen, Integration fördern und neue Perspektiven eröffnen – mit persönlichen Geschichten, Begegnungen und Momenten zum Atemholen in der bayerischen Bergwelt.
Jede dritte Geburt in Deutschland erfolgt heute per Kaiserschnitt. Doch woran liegt das? Und was bedeutet diese Entwicklung für werdende Eltern? In dieser Folge sprechen wir mit der erfahrenen Hebamme Sylvia Kloos vom Haus der Familie in München über medizinische und gesellschaftliche Gründe für die steigende Kaiserschnittrate, die Bedeutung einer guten Geburtsvorbereitung und darüber, warum es hilfreich ist, sich auf unterschiedliche Geburtsverläufe einzustellen. Eine Oberärztin aus der Geburtshilfe am Klinikum Dritter Orden ordnet außerdem die medizinischen Hintergründe ein und erklärt, wann ein Kaiserschnitt notwendig wird und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind.
Mehr über die Angebote im Haus der Familie für werdende Eltern – von Geburtsvorbereitungskursen bis zur Begleitung in der ersten Zeit als Familie – finden Sie hier.
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