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Spätestens seit dem Aufkommen der Querdenken-Initiative in der Corona-Pandemie letztes Jahr ist das Phänomen der Verschwörungsideologie in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit gerückt. Unter anderem die Morde von Hanau und Idar-Oberstein, aber auch die Demonstrationen, zu denen sich Tausende versammeln, machen deutlich, dass sich diese Entwicklung nicht einfach ignorieren lässt. In der zweiten Staffel von Toxiety wollen wir u.a. klären: Wer sind Verschwörungsgläubige? Wie funktionieren Verschwörungsmythen? Und wie können Menschen an solch abstruse Erzählungen glauben?
In dieser Episode lernen wir die Verschwörungserzählung einer „Neuen Weltordnung“ von Heiko Schrang kennen. Wir analysieren diese auf typische Merkmale, Charakteristiken und Eigenschaften von Verschwörungserzählungen und versuchen so, zu einer allgemeinen Definition zu gelangen. Denn wollen wir über Verschwörungserzählungen diskutieren, müssen wir erst einmal wissen, über was wir sprechen. Des Weiteren diskutieren wir typische Denkmuster von Verschwörungsideolog*innen - wir stoßen auf Feindbilder, die Vorstellung düsterer Machenschaften einer kleinen Elite und die Trance einer schlafenden Massen.
Folge Toxiety, um nichts mehr zu verpassen, und finde viele weitere Informationen rund um die Show auf Instagram unter @Toxiety_podcast (http://instagram.com/toxiety_podcasts).
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Spätestens seit dem Aufkommen der Querdenken-Initiative in der Corona-Pandemie letztes Jahr ist das Phänomen der Verschwörungsideologie in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit gerückt. Unter anderem die Morde von Hanau und Idar-Oberstein, aber auch die Demonstrationen, zu denen sich Tausende versammeln, machen deutlich, dass sich diese Entwicklung nicht einfach ignorieren lässt. In der zweiten Staffel von Toxiety wollen wir u.a. klären: Wer sind Verschwörungsgläubige? Wie funktionieren Verschwörungsmythen? Und wie können Menschen an solch abstruse Erzählungen glauben?
In dieser ersten Episode erinnern wir an den schrecklichen, erst kürzlich geschehenen Mord in Idar-Oberstein. Wir kommen mit einer ersten Demonstrantin von einer Kundgebung der Querdenken-Initiative ins Gespräch und diskutieren ihre Position. Wie schnell übernehmen Menschen - vielleicht auch ohne, dass sie es bemerken - Verschwörungsmythen und beginnen, in diesen Mustern zu denken? Ebenfalls nehmen wir die Partei „die Basis“ in den Blick und betrachten ihre problematischen Positionen. Doch schließlich kann all dies nur der Anfang sein, um zu verstehen, wie radikale Kräfte durch Falschinformationen unsere freiheitlich-demokratische Ordnung infrage stellen.
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Wir werden uns mit den psychologischen Hintergründen einer Verschwörungsmentalität, aber auch mit der konkreten Ausgestaltung einzelner Verschwörungserzählungen auseinandersetzen. Und am Ende stehen die Fragen: Wie ist Verschwörungsgläubigen zu helfen? Können wir sie rückführen in eine Welt, die der Realität möglichst nahe ist? Oder haben sich viele schon zu weit in eine für andere unerreichbare Parallelwelt der finsteren Machenschaften und Zwietracht?
Mein Name ist Leonard Wunderlich und ich freue mich, euch diese zweite Staffel von Toxiety zum Thema Verschwörungsmythen präsentieren zu dürfen.
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Im Laufe des technischen Fortschritts ist eine Gegenbewegung zu beobachten. Die Analogfotografie auf Film aus früheren Jahrzehnten gewinnt - vor allem bei den jüngeren Generationen - heute stark an Beliebtheit. Es kommt zu Lieferengpässen des Filmmaterials, weil die alteingesessenen Firmen nicht über ausreichende Produktionskapazitäten verfügen, die sprunghaft gestiegene Nachfrage zu befriedigen.
Gemeinsam mit meinem diesmaligen Gast Sophia stellen wir uns als Fotoenthusiast*innen die Frage, worauf diese Entwicklung zurückzuführen ist. Wir diskutieren eine wachsende Schnelllebigkeit und ein Perfektionsstreben unserer Gesellschaft und nehmen auch die Repräsentation des Selbst und das Selbstbild junger gesellschaftlicher Milieus in den Blick, sowie weitere parallel verlaufende Trends. Wir konfrontieren die analoge Fotografie mit dem Wunsch nach Individuation, Einzigartigkeit und entdecken in ihr die Möglichkeit, dem Druck der modernen Leistungsgesellschaft für eine Zeit ausweichen zu können.
Sophias Instagram-Kanal: instagram.com/moanaundbelle
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Immer jüngere Models zieren die Magazinseiten hochkarätiger Designer*innen. Doch hinter den Hochglanzfotos, den aufwänden Outfits und dem Styling verbirgt sich eine Industrie, die vor allem viele Schattenseiten hat. Besonders in den USA und China, zunehmend aber auch in Deutschland werden immer jüngere Kinder von ihren Eltern in Schönheitswettbewerben auf dem Laufsteg präsentiert, in der Hoffnung, einen lukrativen Model-Vertrag mit einer Agentur zu schließen. Das Wohl der Kinder scheint in diesem Business eher als minder wichtig angesehen zu werden. In diesem „Spezial“ diskutieren wir die Problematik und Gefahren einer Model-Industrie, in dessen Tretmühle bereits Kinder im Alter von wenigen Jahren geraten.
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Der „Becoming-That-Girl“-Trend kursiert seit einigen Tagen auf sämtlichen Sozialen Netzwerken. Er hat zum Ziel, seine Partizipierenden zu einem gesünderen, produktiveren und ästhetischeren „Lifestyle“ zu führen und sie so der menschlichen Perfektion näherzubringen. Doch arbeitetet er gerade darin gegen Individualismus und Diversität und installiert ein ungesundes Klima der äußeren Erwartung und des Optimierungsdrucks des Individuums an seine Zuschauer:innen. Vor allem im Anschluss an die vorausgegangenen Episoden zur „Fear of Missing Out“ gilt es, diese fragwürdige Entwicklung einmal in den Blick zu nehmen und zu diskutieren - auch wenn dies bedeutet, dass wir schlussendlich den digitalen Bereich verlassen und uns einige Eingeständnisse zum Zustand unserer Gesellschaft machen müssen.
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FOMO - die „Fear of missing out“ rangiert vor allem bei Menschen jüngerer Generationen immer häufiger zu der das Leben bestimmenden Determinante. Es ist ein Phänomen, das zur neuen Volkskrankheit zu werden scheint. Es ist die Konsequenz einer digital-vernetzten, gläsernen Gesellschaft, in der der Vergleich der eigenen Person mit den Mitmenschen jeder Zeit möglich ist.
Diese Folge beschäftigt sich mit FOMO in den Medien und damit, welche schweren Konsequenzen FOMO haben kann.
In diesem dritten Part präsentieren wir euch den Film „Nerve“, diskutieren, in welcher Form uns dieser ein Extrembeispiel für die Angst zu verpassen sein kann. Im Anschluss spreche ich mit dem Marketingmanager Julian Ziese von OneShot Media über das Ausnutzen der Werbung von negativen Gefühlen von uns Konsumenten, besonders über das Ausnutzen der FOMO.
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Zu OneShot Media: Website: oneshotmedia.eu // Instagram: @oneshotmediaeu
FOMO - die „Fear of missing out“ rangiert vor allem bei Menschen jüngerer Generationen immer häufiger zu der das Leben bestimmenden Determinante. Es ist ein Phänomen, das zur neuen Volkskrankheit zu werden scheint. Es ist die Konsequenz einer digital-vernetzten, gläsernen Gesellschaft, in der der Vergleich der eigenen Person mit den Mitmenschen jeder Zeit möglich ist.
Diese Folge beschäftigt sich mit der Frage nach Entstehung und Vermeidung dieser kritischen Angst.
In diesem zweiten Part präsentieren wir euch zwei Songs, die in uns eine FOMO hervorrufen. Wir versuchen zu analysieren und zu ergründen, warum diese Angst entsteht und was sich daraus für unseren Alltag, unser gesamtes Leben lernen lässt, um die FOMO zu begrenzen, nicht einen sehr schmerzhaften Schwellenwert überschreiten zu lassen.
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FOMO - die „Fear of missing out“ rangiert vor allem bei Menschen jüngerer Generationen immer häufiger zu der das Leben bestimmenden Determinante. Es ist ein Phänomen, das zur neuen Volkskrankheit zu werden scheint. Es ist die Konsequenz einer digital-vernetzten, gläsernen Gesellschaft, in der der Vergleich der eigenen Person mit den Mitmenschen jeder Zeit möglich ist.
Diese Folge beschäftigt sich mit der Frage nach Gestalt und konkreten Auswirkungen dieses Phänomens.
In diesem ersten Part ergründen wir die Thematik aus wissenschaftlicher Perspektive. Anschließend erzählt uns Karo von ihren persönlichen Erfahrungen mit der Thematik, die letztendlich auch ein Grund für ihre Abkehr von Social Media war.
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Willkommen zu diesem Podcast - dem Podcast „Toxiety“. Aber was ist eigentlich Toxiety? Worum geht es eigentlich? Und was ist Ziel und Absicht der Show? Um diese und viele weitere Fragen geht es in dieser ersten, eigentlich nullten Folge - dem „Prolog“.
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