Traces of Light
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Traces of Light episodes

  • #19 Vom Stillwerden zum Neubeginn: Wie Mut wieder langsam wächst“
    Nach einer stillen Pause kehrt Elsbeth Horbaty mit einer neuen, nachdenklichen Folge von Traces of Light zurück. Sie erzählt vom Ankommen in Winterthur, von der Schwere der letzten Monate – und davon, wie ein Buch ihr half, den Blick wieder auf das Gute zu richten: „Im Grunde gut – Eine neue Geschichte der Menschheit“ von Rutger Bregman.


    Bregman stellt die radikale These auf, dass der Mensch im Kern gut ist – und dass Kooperation, Vertrauen und Empathie unsere eigentlichen Triebkräfte sind. Diese Idee bringt Elsbeth dazu, neu nach jenen „Spuren des Lichts“ zu suchen: nach Menschen, die Hoffnung schenken, und nach Gesten, die zeigen, dass Menschlichkeit überall aufblitzt – selbst in dunklen Zeiten.


    Sie erzählt von ihrer Freundin Melissa aus den USA, die gemeinsam mit anderen online Menschen in Krisengebieten unterstützt. Für Elsbeth wird Melissa zu einem Glühwürmchen – einem leisen Licht, das zeigt: Hoffnung verlischt nie ganz.



    Rutger Bregman: Im Grunde gut – Eine neue Geschichte der Menschheit
    (Originaltitel: Humankind – A Hopeful History)

    https://amzn.eu/d/3bMOWSz 



    Zitat aus der Folge

    „Vielleicht braucht es heute nicht die großen, lauten Lichter – sondern viele kleine, die gemeinsam leuchten.“

    6 min
  • #18 „Wo beginnt Hoffnung? In den Geschichten der anderen“
    Rückblick auf sieben Monate unterwegs

    In dieser Folge reflektiert Elsbeth Horbaty über sieben bewegte Monate, in denen sie Menschen und Gemeinschaften getroffen hat, die in einer herausfordernden Zeit Mut machen. Was als persönliche Reise begann, ist zu einer Suche nach Hoffnung, Heilung und Verbindung geworden.

    Ein Gespräch unter Freundinnen

    Zu Gast ist diesmal Kerstin Kude, die Elsbeth in Bonn trifft, um mit ihr gemeinsam auf das Erlebte zurückzuschauen. Die beiden sprechen über das, was sich verändert hat – im Außen und im Innern – und darüber, wie aus einem Soloprojekt vielleicht bald ein kollektives entstehen kann.

    Der Ursprung des Podcasts

    Elsbeth erzählt von der Idee hinter Traces of Light, die aus einer Mischung von persönlicher Betroffenheit und dem Wunsch nach einer positiven Perspektive entstanden ist. Eine Augenkrankheit, ein dunkles Buch und ein Impuls aus dem Freundeskreis führten zum Start des Podcasts – mit dem Ziel, Lichtquellen im Alltag sichtbar zu machen.

    Geschichten voller Hoffnung

    Im Zentrum stehen die Begegnungen: mit Alltagsheldinnen, engagierten Menschen, Pionierinnen kleiner und großer Veränderungen. Es geht um Migration, Demokratie, Gemeinschaftsleben und darum, was uns als Menschen verbindet. Immer wieder kommt dabei das Thema „Deep Listening“ zur Sprache – das aufmerksame, einfühlsame Zuhören, das Raum schafft für Tiefe und Echtheit.

    Persönliche Erfahrungen und spirituelle Bilder

    Elsbeth teilt, wie sich ihre Sehkraft während der Reise verbessert hat – für sie ein starkes Bild für den inneren Wandel. Sie erzählt von dem Gefühl, nicht mehr allein unterwegs sein zu wollen, sondern gemeinsam mit anderen etwas aufzubauen: einen Raum für Geschichten, Austausch und Resonanz.

    Ausblick: Eine neue Plattform entsteht

    Am Ende dieser ersten Podcast-Phase steht nicht der Abschluss, sondern der Übergang. Elsbeth denkt laut über neue Formate nach – insbesondere über eine Plattform wie Substack, auf der Texte, Töne und Bilder geteilt werden können. Eine Einladung an die Hörer*innen, sich aktiv zu beteiligen und gemeinsam nach Lichtspuren zu suchen.

    Abschied mit einem stillen Bild

    Zum Abschluss beschreibt Elsbeth ein tief bewegendes Bild aus Süditalien: ein Friedhof für Namenlose, die auf der Flucht ihr Leben verloren. Ein Stern, ein Herz – als Zeichen für Mitmenschlichkeit und Verbundenheit über Grenzen hinweg.

    25 min
  • #17 "Zwei Frauen, zwei Wege, eine Botschaft"
    In dieser Folge reise ich mit euch nach Rom – auf der Suche nach Lichtspuren in einer oft dunklen Zeit. Ich treffe zwei beeindruckende Frauen, die durch ihre Geschichten, ihre Arbeit und ihre Offenheit anderen Mut machen.

    Raffaella Gambardella ist Bloggerin, Autorin und Weltenbummlerin. Mit ihrem Blog Donne con lo zaino („Frauen mit dem Rucksack“) schafft sie einen Raum für Frauen, ihre Lebensgeschichten zu teilen – ehrlich, vielfältig und inspirierend. Der Rucksack steht dabei als Metapher für das, was Frauen im Leben tragen – und loslassen dürfen. Wir sprechen über das Schreiben, das Reisen und die Hoffnung, die im Erzählen liegt.

    Julia Schneble begegnet mir im Podcast-Workshop in Rom. Auch sie teilt ihre Geschichte – eine Geschichte von über 20 Jahren Essstörung, von Schmerz, Bruch und Neubeginn. Heute arbeitet sie als Coach und möchte mit einem eigenen Podcast anderen Betroffenen Hoffnung schenken: Heilung ist möglich. In unserem Gespräch spricht sie offen über Tiefpunkte, Wendepunkte und den Mut, Entscheidungen zu treffen – trotz Angst.



    Was dich in dieser Folge erwartet:
    • Warum der Rucksack bei Raffaella mehr ist als nur Gepäck
    • Wie aus Reisen Biografien werden
    • Was „Sisterhood“ im echten Leben bedeutet
    • Wie Julia ihre Essstörung überwand – und was ihr wirklich geholfen hat
    • Welche drei Elemente sie heute weitergibt, um Heilung zu ermöglichen
    • Wie Podcasting ein Werkzeug für Selbstermächtigung sein kann
    Links zur Sendung
    Raffaellas Blog: Donne con lo zaino —> https://donneconlozainotravel.wordpress.com/

    Julia Schneble, Coach für das Thema Essstörungen https://www.juliaschneble.com/

    Assipod https://www.assipod.org/

    16 min
  • #16 Stadt anders denken: Wie ein besetztes Haus Rom verändert
    Traces of Light – Spintime Labs: Ein Haus für viele, eine Idee für alle
    Ein Podcast von Elsbeth Horbaty


    Auf der Suche nach Lichtspuren in Rom

    In dieser Folge begleitet uns Elsbeth Horbaty in ein außergewöhnliches Gebäude in Rom, das mehr ist als nur ein Dach über dem Kopf: Spintime Labs – ein ehemals leerstehendes Verwaltungsgebäude, heute ein besetztes soziales Zentrum, Wohnhaus, Theater, Treffpunkt und politisches Statement.

    Eine aktuelle Entscheidung der italienischen Regierung zur Verschärfung der Strafen für Hausbesetzungen macht das Thema umso brisanter.

    Vom Leerstand zur Lebenswelt

    Mitten in einem Rom, das an über 300 Baustellen gleichzeitig werkelt, steht ein Ort still – und lebt gerade deshalb besonders intensiv:
     Spintime Labs in der Via Santa Croce. Hier wohnen über 450 Menschen aus 27 Nationen. Statt Einzelwohnungen gibt es Gemeinschaftsküchen, Duschen, Werkstätten und offene Räume für Kultur und Begegnung.


    Das „No-Working“ und die Kraft des Kollektivs

    Elsbeth trifft Giulia Fiocca, Architektin, Aktivistin und Teil des Stalker-Kollektivs, das das Projekt mitinitiiert hat. In ihrem „No-Working“-Büro erklärt sie, warum Arbeit mehr sein kann als Laptop und Deadline – und wie ein Archiv, Bücher, Gespräche und gelebte Gemeinschaft neue Formen des Zusammenlebens ermöglichen.

     
    Stadtgestaltung von unten

    Spintime ist nicht einfach ein Ort – es ist ein Labor für eine andere Stadt. Hier wird ausprobiert, wie Wohnen solidarisch, kollektiv und menschenwürdig gelingen kann.
    Trotz rechtlicher Unsicherheiten bleibt der Wunsch bestehen, aktiv an der Zukunft der Stadt mitzuwirken – auch über das Gebäude hinaus.


    Internationale Sichtbarkeit

    Das Projekt findet nicht nur lokal Beachtung:
     Auf der Architekturbiennale in Venedig wird Spintime Labs im österreichischen Pavillon als Beispiel für selbstorganisierten sozialen Wohnbau präsentiert. Gemeinsam mit Architekt:innen aus Wien wurde ein Buchprojekt realisiert – eine Brücke zwischen Basisbewegung und Fachwelt.


    Was bleibt? Was kommt?

    Spintime Labs wirft große Fragen auf:

    • Wie gehen wir mit leerstehendem Raum in Städten um?
    • Wie organisieren Menschen sich selbst, wenn das System versagt?
    • Und was bedeutet ein Zuhause wirklich?
    Diese Episode zeigt, dass es keine einfachen Antworten gibt. Aber: Spintime ist ein Anfang. Eine Lichtspur.


    Infos & Links

    https://spintime.net/    Spin Time Labs

    https://master-platform.ch/index.php?id=289   Stalker Community Rome

    https://labiennale2025.at/de/    . Spin Time Labs at the Bienale in Venecie

    https://commissari.gov.it/giubileo2025/comunicazione/programmi-giubilari/programma-caput-mundi/   Caput Mundi Rome

     „Traces of Light“ ist ein Podcast von Elsbeth Horbaty, der Menschen, Orte und Geschichten porträtiert, die in dunklen Zeiten Hoffnung und Orientierung geben.

    13 min
  • #15 Rom: Zwischen Cappuccino und Città dell’Altra Economia
    In dieser Episode nimmt Elsbeth Horbaty die Hörer:innen mit auf eine persönliche Reise durch Rom – eine Stadt, die schwer zu fassen ist, voller Geschichte, Schönheit und Widersprüche. Ausgangspunkt ist das kleine Café Coppi im Südosten Roms, wo Elsbeth ins Gespräch mit Renato kommt, einem angehenden Natur- und Landschaftsführer. Durch ihn lernt sie seine Frau Silvia Franci kennen, die seit vielen Jahren als Stadtführerin tätig ist und sich für einen alternativen, nachhaltigen Tourismus einsetzt.

    Silvia berichtet, wie sie mit Reisenden individuelle Touren abseits der typischen Sehenswürdigkeiten gestaltet – zu verborgenen Orten wie der Via Appia, den Caracalla-Thermen oder den Katakomben. Dabei geht es ihr nicht nur ums Sehen, sondern ums Verstehen, Erleben und achtsame Begegnen. Gemeinsam mit ihrem Mann will sie Reisenden Erfahrungen ermöglichen, die im Einklang mit Natur, Kultur und lokalen Gemeinschaften stehen.

    Im zweiten Teil der Episode entdeckt Elsbeth die Città dell’Altra Economia – einen Ort in den ehemaligen Schlachthöfen von Rom, an dem seit Jahren eine andere Form von Wirtschaft, Gemeinschaft und Kultur gelebt wird. Sie spricht mit Marco Morello, dem Chef des Restaurants Collettivo Gastronomico Testaccio, das regionale Bio-Produkte verarbeitet, Bildungsarbeit leistet und Treffpunkt der lokalen Slow-Food-Community ist.

    Diese Folge erzählt von Menschen, die neue Wege gehen – im Tourismus, in der Wirtschaft, im Miteinander. Und sie ist eine Einladung, Orte wie Rom nicht nur zu besuchen, sondern wirklich zu erleben.


    Erwähnte Links:
    Silvia Franci – https://romanvibes.com/private-tours
    Città dell’Altra Economia – https://www.cittadellaltraeconomia.org
    Bar Coppi – https://zero.eu/en/luoghi/301440-bar-coppi,roma

    Film Fellini Roma – Internet Archive https://archive.org/details/roma.-1972.1080p.-blu-ray.x-264
    29 min
  • #14 "Glaube, Gerechtigkeit, Geschichten"
    Abschied auf dem Petersplatz

    Elsbeth Horbaty nimmt euch mit in die bewegende Stimmung auf dem Petersplatz in Rom. Inmitten von Tränen, Gebeten und leiser Trauer verabschiedet sie sich zusammen mit den Römerinnen und Römern von Papst Franziskus – einem Papst, der für soziale Gerechtigkeit, Dialog und die Achtung der Natur stand.

    Eine Reise voller alter Freundschaften und neuer Begegnungen

    Eigentlich auf der Suche nach Lichtspuren reist Elsbeth spontan nach Rom. Alte Freundschaften ebnen den Weg, neue Gespräche und kleine Begegnungen schenken ihr Hoffnung und inspirieren diese sehr persönliche Podcastfolge.

    Laudato Si und die Vision eines gerechten Planeten

    Im Gespräch mit Katharina Bosel taucht Elsbeth tief in die Ideen von Laudato Si ein. Ein bahnbrechendes Dokument, das soziale und ökologische Fragen miteinander verbindet – und zeigt, warum der Klimawandel immer zuerst die Schwächsten trifft.

    Erinnerungen an Lateinamerika und die Kraft der Befreiungstheologie

    Persönliche Erinnerungen an ihre Zeit in Argentinien und Nicaragua prägen Elsbeths Perspektive auf Papst Franziskus. Sie erzählt von Begegnungen mit der Befreiungstheologie und dem tiefen Wunsch, hier auf Erden Gerechtigkeit und Hoffnung zu schaffen.

    Kleine Lichtspuren in dunklen Zeiten

    Eine zufällige Begegnung auf dem Petersplatz mit einem jungen Römer bringt Leichtigkeit, Humor und die Erkenntnis: Lichtspuren findet man manchmal genau dort, wo man es nicht erwartet.

    Teile deine Lichtspur:
    Elsbeth freut sich, wenn du ihr deine Gedanken, Erlebnisse oder Lichtspuren schreibst oder in den Kommentaren hinterlässt!

    21 min
  • #13 "Wenn Worte reisen - Wie Geschichten uns einander näherbringen"
    In dieser Episode nimmt uns Elsbeth Horbaty mit auf eine Reise durch den Frühling in Rotterdam – mit flatternden Blüten, zwitschernden Vögeln und dem unerwarteten Ruf freilebender Papageien. Was haben diese Vögel mit Migration und Befreiung zu tun? Elsbeth zieht poetische Parallelen zwischen Tierwelt und menschlicher Erfahrung.

    🌱 Thema der Episode: Die Kraft des Erzählens

    Warum sind Geschichten so bedeutsam – gerade in Zeiten des Wandels, der Trennung oder der Erinnerung? Elspeth spricht über das Geschichten-Erzählen als Lebenskunst, Verbindung und Trost – angefangen bei Sprachnachrichten für ihre Enkelin bis hin zu Interviews mit Menschen, deren Arbeit ganz im Zeichen des Erzählens steht.

    📚 Zu Gast im Podcast:


    • 🎤 Gregor von Papp, Schulleiter und leidenschaftlicher Geschichtenerzähler aus Würzburg. Er erzählt, wie er zufällig zum Erzählen kam – und wie sich durch freies Erzählen im Klassenzimmer die Atmosphäre verändert. Es geht um Zuhören, Emotion, Verbindung und darum, wie Geschichten auch jenseits von Lehrplänen wirken können.
    • 🌍 Elles Blanken, Sozialwissenschaftlerin in El Salvador, berichtet von ihrer Arbeit in abgelegenen Regionen, wo sie mit einem lokalen Team Lebensgeschichten von Zeitzeugen des Bürgerkriegs dokumentiert. Es geht um Erinnerung, Heilung, Perspektivenvielfalt und darum, Stimmen zu bewahren, die sonst ungehört bleiben.


    🎧 Themen der Folge im Überblick:

    • Frühling in Rotterdam und die Geschichte der grünen Papageien
    • Geschichten als Trost in der Corona-Zeit
    • Warum mündliches Erzählen eine besondere Qualität hat
    • Wie Kinder und Jugendliche durch das Erzählen aktiviert werden können
    • Der Unterschied zwischen Berichten und wirklichem Erzählen
    • Storytelling als Werkzeug zur Aufarbeitung von Geschichte in El Salvador
    • Geschichten als Mittel zur Heilung, Verbindung und Empathie
    • Stimmen der Mapuche im Weraldmuseum Leiden: Widerstand, Flucht und Gemeinschaft


    🎵 Abschluss der Episode: Ein eindrucksvolles Klangstück aus dem Weltmuseum Leiden – der Gesang eines Mapuche-Rituals erinnert an jahrhundertelangen Widerstand und die Stärke von geflüchteten Gemeinschaften, die sich neu zusammenfinden.



    📌 Weitere Infos, Links & Material zur Folge findest du auf [Website oder Plattform einfügen].

    🕊️ „Traces of Light“ – Ein Podcast über Hoffnung, Gemeinschaft und Menschlichkeit.


    21 min
  • #12 "Therapeutisches Storytelling: Wie Geschichten Frauen ermutigen"
    Mitten im Trubel des Bahnhofs Basel beginnt Elsbeth Horbaty eine gedankliche Reise: Geschichten der Menschen um sie herum regen sie zum Nachdenken an – über Migration, Identität und Zugehörigkeit. In dieser Folge spricht sie mit Heike Wach, Mitbegründerin des Café International in Muttenz und Mitautorin des neuen Buchs „Was ich anderen erzählen möchte. Vom Weggehen und Ankommen“.

    Gemeinsam mit der Radiojournalistin Cecil Speitel hat Heike Wach Lebensgeschichten von Migrantinnen in der Schweiz gesammelt – berührende, kraftvolle, manchmal auch schmerzhafte Erzählungen von Flucht, Neuanfang und Heimat.

    🎯 Themen dieser Episode

    🏙 Beobachtungen im Bahnhof: Geschichten im Alltag

    Elsbeths Blick auf das hektische Treiben in Basel erinnert sie daran, wie kraftvoll das Erzählen von Geschichten sein kann – gerade in einer Welt, die immer enger zusammenrückt.


    ☕ Das Café International in Muttenz

    • Seit 2011 ein Ort der Begegnung für Migrantinnen, Geflüchtete und Einheimische.
    • Gegründet von Heike Wach, inspiriert durch ihre eigenen Erfahrungen im Ausland (u.a. Benin, Indonesien, England).
    • Ziel: Begegnung auf Augenhöhe, Stärkung von Ressourcen, gemeinsame Nachmittage bei Tee oder Kaffee.

    📖 Vom Café zum Buch: Lebensgeschichten sichtbar machen

    • Entstehungsidee 2019: „Ich möchte meine Geschichte erzählen.“
    • Geschichten aus über 10 Ländern: u.a. Peru, Sri Lanka, Ukraine, Syrien, Kongo, Türkei.
    • Zusammenarbeit mit Cecil Speitel für journalistische und sensible Aufarbeitung.
    • Fokus auf Ressourcen und Stärke – nicht nur auf das Trauma.

    🛠 Erzählprozesse mit Sorgfalt: Do No Harm

    • Interviews wurden einfühlsam und respektvoll geführt.
    • Portraits in Ich-Form geschrieben, gemeinsam mit den Frauen bearbeitet.
    • Ziel: Wertschätzung, Würdigung, Stärkung des Selbstwerts.
    • Einige Frauen trauten sich erst später, ihren Namen und ihr Bild öffentlich zu zeigen.

    🌱 Therapeutische Wirkung des Storytellings

    • Bezug zu narrativer Therapie und „active listening“.
    • Erzählen kann heilend wirken, Zuhören ebenfalls.
    • Geschichten als Mittel zur Selbstermächtigung – auch über das Buch hinaus.

    📚 Vernissage & Ausblick

    • Vernissage am 28. März im Frauenverein Muttenz, im Rahmen des Biblioweekends.
    • Lesungen mit den porträtierten Frauen sind in Planung.
    • Das Buch soll als Inspiration dienen für neue Erzählcafés und Begegnungsräume.
    • Elsbeth kündigt ihre nächste Folge an – eine Reise in die Welt des Storytellings nach El Salvador und Würzburg.

    💬 Zitat der Folge 

    „Ich hatte doch gar nichts zu erzählen…“
     – und doch wurde daraus ein Buch voller Mut, Kraft und Hoffnung.


    📌 Veranstaltungstipp

    📖 Vernissage „Was ich anderen erzählen möchte“
    🗓 28. März, Bibliothek Muttenz
    📍 Im Rahmen des Biblioweekend Schweiz
    👉 Lesung & Austausch mit Heike Wach, Cecil Speitel und beteiligten Frauen
    https://www.progender.ch


    📗 Buchinfo

    Titel: Was ich anderen erzählen möchte. Vom Weggehen und Ankommen
    Autorinnen: Heike Wach & Cecil Speitel
    Verlag / Erscheinung: 2025
    Inhalt: 15 Portraits von Frauen mit Migrationshintergrund in der Schweiz
    Besonderheit: Mit Beiträgen u.a. von Marianne Herzog


    🔗 Weiterführende Themen

    • Café International Muttenz
    • Storytelling in der Entwicklungszusammenarbeit
    • Narrative Exposure Therapy
    • Frauenverein Muttenz & Biblioweekend
    • Ressourcenorientierte Flüchtlingsarbeit

    ❤️ Danke fürs Zuhören

    „Traces of Light“ sucht nach Mutmachgeschichten in schwierigen Zeiten.
     Abonniert den Podcast, um keine Folge zu verpassen – kurz, tiefgründig und inspirierend.

    19 min
  • #11 Glaube, Wissen, Heilung – Orientierung in polarisierten Zeiten
    In dieser Episode reflektiert Elsbeth Horbaty über die Herausforderungen unserer Zeit und die Suche nach Hoffnung. Sie greift die Reaktionen auf ihre letzte Episode zu alternativen Heilmethoden auf und stellt sich der Frage, wie sich diese mit Verschwörungstheorien und politischen Ideologien verknüpfen.

    Ein Gespräch mit Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie, gibt tiefere Einblicke in die Lagerbildung zwischen Schulmedizin und Alternativmedizin. Welche Mechanismen führen zu einer pauschalen Ablehnung der Medizin? Wie können wir lernen, Aussagen kritisch zu hinterfragen?

    🎧 Themen dieser Episode:
    ✨ Orientierung in unsicheren Zeiten – Wie finden wir noch Lichtspuren?
    ✨ Verbindung zwischen alternativen Heilmethoden und Verschwörungstheorien
    ✨ Kritische Stimmen gegenüber der Schulmedizin – berechtigt oder ideologisch?
    ✨ Die Rolle von Sinnsuche in der modernen Gesellschaft
    ✨ Wissenschaft vs. Esoterik – Wo liegt die Grenze?
    ✨ Spaltungstendenzen in der Gesellschaft – Wege zur Überwindung

    👤 Gast:
    🎤 Martin Koradi – Dozent für Phytotherapie, Experte für Heilpflanzenkunde und kritischer Beobachter gesellschaftlicher Entwicklungen.

    https://www.xn--verschwrungstheorien-99b.info/

    www. https://phytotherapie-seminare.ch/biographie/

    📖 Empfehlung:
    📚 Wie Demokratien sterben von Steven Levitsky – Eine Analyse über den schleichenden Zerfall demokratischer Institutionen.

    💡 Zitat der Episode:
    "Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch Apfelbäume pflanzen." – (zugeschrieben Martin Luther)

    🎙 Hör rein & bleib inspiriert!
    📩 Hast du Gedanken zu dieser Episode? Schreib mir!

    18 min
  • #10 Zwischen Glauben und Skepsis: Die Welt der alternativen Heilmethoden"
    Wie erkennt man seriöse Heiler?

    In dieser eindrucksvollen Folge nimmt uns Elsbeth Horbaty mit auf ihre persönliche Reise, in der sie den Umgang mit einer Augenkrankheit und die Suche nach alternativen Heilmethoden in den Mittelpunkt stellt. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk darauf, wie man echte, vertrauenswürdige Heiler von fragwürdigen Angeboten unterscheidet.

    Inhalt der Episode:

    • Persönliche Heilungsreise:
      Elsbeth berichtet offen von ihren Erfahrungen mit einer Augenkrankheit und dem Weg, den sie einschlug, um alternative Heilmethoden auszuprobieren. Ihre ehrlichen Einblicke bieten Mut und Inspiration für alle, die selbst nach neuen Ansätzen suchen.
    • Wie erkennt man seriöse Heiler?
      Ein zentrales Thema der Folge: Welche Kriterien helfen, echte Heiler zu identifizieren? Elsbeth erklärt, worauf es ankommt – von fundiertem Fachwissen über Transparenz und wissenschaftliche Hintergründe bis hin zu klaren Referenzen und einer ethisch verantwortungsvollen Arbeitsweise. Diese Tipps sind wertvoll, um sich in einem oft unübersichtlichen Feld zurechtzufinden.
    • Spirituelle Praktiken und alternative Ansätze:
      Die Episode beleuchtet, wie spirituelle Methoden und alternative Heilverfahren harmonisch ineinandergreifen können. Dabei wird stets ein kritischer, aber offener Blick auf die Möglichkeiten und Grenzen dieser Ansätze geworfen.
    • Hoffnung, Gemeinschaft und Pragmatismus:
      Neben der Suche nach authentischer Hilfe betont Elsbeth die wichtige Rolle von Hoffnung und Gemeinschaft im Heilungsprozess. Sie zeigt, wie sich diese emotionalen und sozialen Faktoren mit wissenschaftlichen Erklärungen verbinden lassen, um nachhaltige Gesundheit zu fördern.
    • Stressabbau, Dankbarkeit und Selbstoptimierung:
      Abgerundet wird die Folge durch Elsbeths persönliche Strategien zum Stressabbau, den bewussten Einsatz von Dankbarkeit und Methoden zur Selbstoptimierung – Ansätze, die ihr helfen, den Herausforderungen des Alltags mit Gelassenheit zu begegnen.
    Diese Episode ist eine Möglichkeit für alle, die auf der Suche nach vertrauenswürdigen Heilmethoden sind und lernen möchten, wie man seriöse Heiler erkennt. Lausche Elsbeths authentischer Erzählung und gewinne wertvolle Einblicke in die Balance zwischen Spiritualität, Wissenschaft und pragmatischem Denken.

    Höre rein und lasse dich inspirieren!

    19 min

About Traces of Light

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Elsbeth Horbaty, eine 70-jährige Frau mit einer Augenkrankheit, begibt sich auf eine Reise, um Menschen und Gemeinschaften zu treffen, die neue Wege gehen und Hoffnung schaffen. Sie praktiziert Deep…