
Sign up to save your podcasts
Or


Asiatische Märkte mit leichten Gewinnen. Ölpreise auf Fünf-Wochen-Hoch. US-Notenbankchef Powell rechnet nicht mit Großer Depression, warnt aber vor heftigem Einbruch der Wirtschaftsleistung in den USA. Dow kommt nach verlustreicher Woche mit Erholungstendenz aus dem Wochenende. DAX von US-Zuversicht angesteckt. Volkswagen zuletzt größter Gewinner dank Besserung der Absatzzahlen in China. Wirecard wird abgestraft.
Heute positiver Handelsstart erwartet. Zum Wochenauftakt stehen in Europa keine wichtigen Konjunkturdaten an. Grand City Properties, Telecom Italia, Ryanair und Baidu.com legen Geschäftszahlen vor.
Die Welt ist im Krisenmodus. Corona bedroht die Menschheit, und die Politik friert die Volkswirtschaften ein. Wie es weitergeht, weiß niemand. Und das ließ die Börsen weltweit im März abstürzen. Von einem Crash unbekannten Ausmaßes ist die Rede. Aber fühlt sich der akute Schmerz nicht immer als der schlimmste an? Crashs hat es gegeben, seit an Börsen gehandelt wird. Und seitdem hat es auch Wege heraus gegeben. Gevestor ist deshalb in die Tiefen der Börsengeschichte eingetaucht. Woher kamen die Einbrüche, wie wurden sie überwunden, was unterscheidet die aktuelle Krise von denen davor? Eine Zeitreise!
Support the showKritische Worte des US-Präsidenten Trump in Richtung China verstärkten die ohnehin wieder hochkochenden Konjunkturbefürchtungen der Anleger.
Europa setzt die Talfahrt fort.
Heute werden Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt in Deutschland und der Eurozone veröffentlicht. Für Deutschland wird mit einem Rückgang von 2,0% gerechnet, für die Eurozone von 3,3%.
In den USA werden die Einzelhandelsumsätze bekannt gegeben. Erwartet wird ein Rückgang um 10,0%. Außerdem stehen Veröffentlichungen der Zahlen zur Industrieproduktion, der New York Empire State Index sowie Zahlen zum Verbrauchervertrauen erhoben von der Uni Michigan an.
Geschäftszahlen melden Aurubis, Gea, Varta, Dermapharm, Wüstenrot & Württembergische, Richemont, JD.com und V.F. Corp.
Der heftige Einbruch der Kurse an den Finanzmärkten beeinflusst nachhaltig die Stimmung vieler Anleger. Dennoch sieht Kapitalmarktexperte Lars Brandau immer noch eine Mehrheit aktiv in der Geldanlage. Lediglich 11 Prozent planten jetzt den Verkauf ihrer Aktien, so der Geschäftsführer des Deutschen Derivateverbands. Brandau bezog sich dabei auf die jüngste Umfrage seines Verbandes. Danach würden fast 60 Prozent der Anleger das aktuelle Kursniveau als Chance ansehen.
Support the showHeute werden die deutschen Verbraucherpreise bekannt gegeben. Die Inflationsrate wird wie im Vormonat bei 0,8% erwartet.
In den USA stehen neben den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe die Import- und Exportpreise zur Veröffentlichung an.
Der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, vermutete am Mittwoch, dass möglicherweise mehr getan werden müsse, um die Wirtschaft zu unterstützen.
Die wirtschaftlichen Aussichten durch die Corona-Krise seien ungewiss und die Abwärtsrisiken hoch.
Unter den Sektoren waren die Technologiewerte klare Favoriten.
Heute finden die Hauptversammlungen von Adidas und BMW statt.
Geschäftszahlen kommen von Deutsche Telekom, Merck, RWE, Wirecard, Deutsche Euroshop, Dürr, Evotec, Scout24, TAG Immobilien, Bilfinger, Ceconomy, Jost Werke, Patrizia, Shop Apotheke Europe, Südzucker, Zeal Network, Zooplus, Österreichische Post, Wienerberger, Applied Materials und Salesforce.
Sie sehe mit Sorge, dass der Staat Appetit auf mehr Eingriffe in die Wirtschaft und nationale Abgrenzung bekommen könnte. Die Corona-Krise dürfe nicht zu einer Abkehr von der globalen Arbeitsteilung führen. Das hätte für alle Beteiligten nur Nachteile. Gleichzeitig gab sich die Ökonomin im Gespräch optimistisch, dass der Wirtschaftseinbruch V-förmig verlaufen könnte und schon in diesem Monat eine spürbare Erholung an den Finanzmärkten möglich ist.
Support the showWirecard größter Verlierer. Anlegerschutzkanzlei klagt auf Schadenersatz. Commerzbank vervierfacht ihren Quartalsverlust. Volkswagen fährt Produktion in Wolfsburg wieder zurück. Hauptversammlung bei der Deutschen Post im Blick. Quartalszahlen werden diskutiert bei Deutsche Wohnen, United Internet, 1&1 Drillisch, Jenoptik, Leoni, Salzgitter, Sixt, Verbund, ABN Amro, Cisco, NetEase, Sony und Tencent. US-Börsen mit leichten Zugewinnen zur Eröffnung erwartet.
Support the showProfessor Michael Hüther gehört zu den angesehensten Ökonomen der Republik. Wenn es um die Verfassung unserer Wirtschaft geht, sind seine Analysen nicht nur bei Entscheidern, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit gefragt. So wie vor wenigen Wochen, als er im Handelsblatt wirtschaftspolitische Maßnahmen angesichts der Corona-Krise empfahl (https://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-diese-vier-massnahmen-sollten-in-der-coronakrise-aus-wirtschaftspolitischer-sicht-ergriffen-werden/25614750.html?ticket=ST-3527945-XTtgnKoXenFiC5ABcVIL-ap2). Auch das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt den Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft. Für uns Grund genug, uns mit Michael Hüther zusammenzusetzen. Zu einem entspannten Gespräch. In Wochenendatmosphäre.
Support the showErneut steigende Infektionszahlen sorgen für Unsicherheit bei Anlegern.
Der Wochenstart verlief an den Chinesischen und Europäischen Märkten ernüchternd.
In Amerika endete der Handel am Montag ohne klare Richtung.
Die Standardwerte an der Wall Street endeten mehrheitlich im Minus, die Technologiewerte allerdings blieben überwiegend befestigt.
In China flachte der Handel ebenfalls ab, hier wurde zudem die Inflationsrate für den April bekannt gegeben, die deutlich schlechter als die Erwartung ausfiel.
Geschäftszahlen kommen von Allianz, Deutsche Post, E.ON, Aareal Bank, Hochtief, Teamviewer, ThyssenKrupp, CEWE Stiftung, Ströer, Eckert & Ziegler, Hamburger Hafen und Logistik, Logitech, Swiss Life und Vodafone.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, heißt es. Heute genau umgekehrt: Wir wollen über Gold reden. Aktien erscheinen aktuell als gewagtes Investment - vor dem Hintergrund des wohl dramatischsten Börseneinbruchs seit fast 100 Jahren. Und einer bevorstehendenRezession, die Experten zufolge mindestens ebenso historische Ausmaße annehmen wird.
Gold hat auch verloren. Knapp 6 % im Wochenverlauf. Schaut man aber weiter zurück, zum Beispiel in die Zeit vor ein paar Wochen, als die Aktien noch von einem Rekordhoch zum nächsten flogen, da hat das Gold gerade mal 0,1 % verloren. Man könnte von Wertstabilität reden.
Das ist das Mantra von Thorsten Polleit: Er ist Chefökonom des Degussa Goldhandel und folglich Gold Experte. Gold ist die ultimative Währung, sagte er einmal der Börse am Sonntag. Und das sagt der bekennende Wirtschaftsliberale nicht nur zahlreiche Journalisten, er sagt es auch seinen Studenten, die er als Honorarprofessor an der Universität Bayreuth und auch an der Frankfurter School of Finance und Management zum Thema Volkswirtschaftslehre unterrichtet. Ganz nebenbei schreibt er für unterschiedliche Zeitung, hält Vorträge auf Konferenzen und erläutert seine Einschätzung über die internationale Geldpolitik.
"Mit Geld zur Weltherrschaft" heißt sein neues Buch, in dem er die entscheidenden Probleme von Euro und Dollar, von Krypto-Currencies und der neuen Facebook-Währung Libra analysiert. Er ist außerdem Präsident des Ludwig Mises Institut in Deutschland. Seine Forschungsinteressen sind entsprechend die Geldwirtschaft, die Kapitalmarkttheorie und insbesondere die österreichische Schule für Wirtschaftswissenschaften.
Ob man da noch ein entspanntes Wochenende haben kann, ist fraglich. Kann er, sagt er und hat uns zu einer typischen Wochenend-Beschäftigung eingeladen, einem Museumsrundgang. Selbstverständlich nicht irgendeine Museum, sondern der sogenannten Gold-Kammer in Frankfurt. Sie bringt dem Besucher die Geschichte und die Hintergründe des Goldes als edles Metall nah.
From the publisher's feed