Transformation to go

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Transformation to go episodes

  • Ein Mitglied, eine Stimme: Warum Nähe der wahre Wettbewerbsvorteil ist

    „Wir sind den Menschen vor Ort verpflichtet – nicht der Gewinnmaximierung.“

    In dieser Folge spricht Dr. Georg Kraus mit Marco Kern, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Südliche Weinstraße-Wasgau, über das Spannungsfeld zwischen Regionalität, Fusionen und Digitalisierung.

    „Fusion ist kein Selbstzweck – die Komplexität darf nicht die Synergie fressen.“ Als Genossenschaftsbank lebt die VR Bank vom Prinzip der Nähe: „Ein Mitglied, eine Stimme.“ Entscheidungen müssen von den Menschen vor Ort mitgetragen werden – bis hin zum Brötchenholen beim Bäcker.

    Gleichzeitig gilt: „Wir müssen definieren, was regionale Nähe ist.“ Filialen bleiben wichtig, aber genauso Apps und digitale Services. Entscheidend ist die Kompetenzvermutung: Wenn’s zählt, braucht es Ansprechpartner, die die Sprache der Kunden sprechen.

    Ob im Firmenkundengeschäft, bei Fusionen oder beim Gemeinwohlauftrag – Regionalbanken wie die VR Bank zeigen: Transformation heißt Balance halten zwischen Effizienz und Menschlichkeit.

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    25 min
  • Denken ist keine Einbahnstraße – Strategie mit Prof. Dr. Christian Rieck

    „Die größte Fehlannahme in der Strategieentwicklung ist oft, dass die anderen nichts denken.“

    Das sagt Prof. Dr. Christian Rieck – und damit ist eigentlich schon alles gesagt. Oder besser: gerade erst der Anfang gemacht. Denn in dieser Folge geht’s ans Eingemachte.

    Dr. Georg Kraus und sein Gast, Spieltheoretiker und Bestsellerautor Christian Rieck, sezieren die Welt der Strategieentwicklung mit der scharfen Klinge der Spieltheorie. Es geht um Strategien, die keine sind, um Unternehmen, die ihre Komplexität nicht verstehen, und um Entscheidungsträger, die glauben, sie könnten alles kontrollieren – obwohl längst alle anderen mitzocken.

    „Eine Strategie ist kein Fahrplan. Es ist ein vollständiger Verhaltensplan – auch für den Fall, dass etwas passiert, was man selbst ausgeschlossen hat.“ – Rieck macht klar, warum der klassische Strategiebegriff viel zu kurz greift und was emergente Phänomene mit iPhones, Innenstädten und französischen Soldaten zu tun haben.

    Die beiden sprechen über das Dilemma zwischen agiler Navigation und der Steuerung von 200.000-Mann-Tankern, über ISO-Zertifizierungen als Innovationskiller und darüber, warum die deutsche Auftragstaktik oft die klügere Antwort auf eine komplexe Welt ist.

    Und dann wird’s noch größer:

    Bewusstsein, Evolution, die Logik des Misslingens, KI und Emergenz.
    „Wie kann aus toter Materie plötzlich Leben entstehen? Und warum entwickeln sich Strukturen, die keiner geplant hat – aber plötzlich alle beeinflussen?“
    „Die Spieltheorie beginnt da, wo du realisierst, dass dein Gegner auch denken kann.“

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    Mehr zu Prof. Dr. Christian Rieck:

    Buchempfehlung: Das Spiel

    Zum YouTube-Kanal von Prof. Dr. Christian Rieck geht es hier.

    31 min
  • American Football als Unternehmensschule? Ein Blick hinter die Kulissen

    „Ich habe den goldenen Käfig verlassen – und keinen Tag bereut.“

    Heute wird’s persönlich, sportlich und unternehmerisch zugleich. Unser Kollege Stefan Bald spricht mit Eric Reutemann, dem Geschäftsführer von Frankfurt Galaxy, über Leidenschaft, Mut, Verantwortung – und das Leben zwischen Spieltag, Sponsoring und Strategie.

    Eric erzählt, wie er sich vom Leistungsschwimmer zum Footballspieler und schließlich zum Gründer und Geschäftsführer eines der bekanntesten Football-Franchises Deutschlands entwickelt hat. Und warum er für seinen Traum Porsche, Dienstwagen und goldenen Käfig hinter sich ließ:

    „Ich lebe meinen Traum gerade – auch wenn’s volatil ist.“

    Doch es geht um mehr als nur Football. Es geht um unternehmerisches Lernen, Leadership in Extremsituationen, den Aufbau eines skalierbaren Geschäftsmodells mit über 120 Menschen im Team – und um die Frage:

    Wie überzeugt man andere, in ein Team zu investieren, das noch keine Lorbeeren, aber eine große Vision hat?

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    22 min
  • Die chaordische Organisation

    „Du kannst halt nicht gegen ein Naturgesetz arbeiten.“

    Stefan Bald und Dr. Georg Kraus wagen in dieser Episode den Blick auf ein Organisationsmodell, das so provokant wie einleuchtend ist: die chaordische Organisation – ein Kofferwort aus Chaos und Ordnung, das aufzeigt, wie moderne Unternehmen wirklich ticken.

    „Organisationen sind immer chaordisch – sie haben immer einen Anteil Chaos und Ordnung“, sagt Stefan und eröffnet damit eine tiefgründige und gleichzeitig unterhaltsame Diskussion. Georg ergänzt:_ „Dieses Yin-Yang zwischen Ordnung und unkontrollierbaren, ungesteuerten Dingen ist fast ein Naturgesetz.“_

    Es geht um Kontrollverlust, um Struktur, um Veränderung und um die Kraft des Ungeplanten. Die beiden sprechen offen darüber, wie Organisationen oft versuchen, das Chaos zu eliminieren, obwohl darin Innovationspotenziale schlummern:_ „Einige sagen bei Abweichungen: Mist, ein Problem – und andere sagen: Heureka!“_

    Sie sprechen über Ambidextrie, über die Sehnsucht der Menschen nach Ordnung („Du glaubst gar nicht, wie groß die ist“) und warum gerade Führungskräfte lernen müssen, mit beiden Polen souverän umzugehen._ „Ein guter Chef sollte sich immer wieder ein paar Leute anlachen, die nicht systemkonform sind“_, empfiehlt Georg. Denn genau dort beginnt der fruchtbare Konflikt, der Veränderung ermöglicht.

    Am Ende steht die Erkenntnis: Es braucht nicht entweder Ordnung oder Chaos – es braucht beides, gleichzeitig, kultiviert, im stetigen Austausch. Oder wie Georg es ausdrückt:

    „Wenn du wirklich chaordisch gut hinkriegen willst, dann ist Diversität die Basis – aber nicht Diversität der Geschlechter, sondern eine Diversität im Denken.“

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    21 min
  • Zielgruppengerechte Personalentwicklung auf dem Shopfloor

    „Lernzeit ist Arbeitszeit – und ohne Lernen keine Transformation!“

    Wie gelingt zielgruppengerechte Personalentwicklung auf dem Shopfloor – also dort, wo Produktion, Logistik und täglicher Stress auf Weiterbildung treffen? Alex Barber (Geschäftsführerin von Shift Shift Changers) und unsere Transformationsexpertin Katharina Geistmann sprechen über die Herausforderungen, wenn „die Personalabteilung eher aus Anwälten besteht“ und Lernangebote an Mitarbeitenden vorbei kommuniziert werden.

    Alex weiß genau, wovon sie spricht: _„Ich wurde selbst ins kalte Wasser geschmissen – vom Kollegen zur Führungskraft, ohne jede Unterstützung.“ _Heute berät sie Unternehmen, wie Personalentwicklung wirklich funktionieren kann – und zwar zielgruppengerecht. Was das heißt? „Lernangebote müssen so gestaltet sein, dass sie im Arbeitsalltag funktionieren – nicht 8 Stunden vorm Laptop, sondern in kurzen, alltagsnahen Einheiten.“

    Gemeinsam zeigen Alex und Katharina auf:

    • Warum die Shopfloor-Führungskraft der wichtigste Lernkanal ist
    • Wie Lernangebote auch ohne Laptop, E-Mail und fancy Tools wirken können
    • Warum soziales Lernen in der Schicht oft unterschätzt wird
    • Und wie Unternehmen ganz praktisch Lernzeit in den Produktionsplan integrieren können: „Wir brauchen nicht 30, sondern 32 Leute – damit sich auch mal jemand weiterentwickeln kann!“

      Am Ende steht ein klares Plädoyer: Personalentwicklung ist kein Bürothema – sondern Produktionsfaktor.

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      • 22 min
      • Den Sinn im Unsinn erkennen: ändere die Rahmenbedingungen und nicht die Mitarbeiter

        „Wenn ich jetzt an den Mitarbeitern schraube, werde ich das Problem nie lösen.“

        In dieser Folge wird’s systemisch! Katharina Geistmann spricht mit Michael Habighorst darüber, warum Mitarbeitende manchmal nicht so handeln, wie Führungskräfte es erwarten – und weshalb der Fehler oft nicht im Verhalten, sondern in den Verhältnissen liegt. Michael stellt klar: „Der viel größere Hebel ist […] das, was ich in den letzten Jahren erlebt habe – die Verhältnisse, in denen die Mitarbeitenden tätig sind.“

        Ob absurde Budgetrunden, eingefahrene Routinen oder politische Subsysteme – gemeinsam durchleuchten die beiden, wie Führung wirklich wirksam wird. Und warum die Frage nicht lauten sollte „Was läuft falsch mit meinen Leuten?“, sondern „Was macht ihr Verhalten sinnvoll?“ – kurz: Wie wir den Sinn im Unsinn erkennen.

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        28 min
      • Über Sinn und Unsinn von Persönlichkeitsprofilen

        „Wenn dir zwölf Leute sagen, du bist ein Pferd – kauf dir einen Sattel.“

        Mit diesem Satz bringt Michael Schön auf den Punkt, worum es in dieser Episode geht: Selbstreflexion, Fremdbild und der schmale Grat zwischen Erkenntnisgewinn und Schubladendenken. Caroline Zielke und Michael Schön nehmen uns mit in ihre ganz persönliche wie berufliche Auseinandersetzung mit Persönlichkeitsprofilen – und räumen dabei genüsslich mit gängigen Vorurteilen auf.

        Ob Facet 5, Insights Discovery oder Comprofiles – was ist dran an diesen Tools? Und noch wichtiger: Was macht es mit Menschen, wenn sie sich plötzlich schwarz auf weiß mit ihren Verhaltensmustern konfrontiert sehen?

        „Manche sagen: Ich bin ja so – deswegen kann ich nicht anders sein. Das ist schwierig.“

        Michael erzählt von seinen eigenen Entwicklungsschritten, wie er zum „I-Typ“ wurde (Ideen! Kreativ! Planlos in Stresssituationen!) und warum das Wissen darüber mehr geholfen als geschadet hat. Caro ergänzt:_ „Das Profil sagt nichts über Fähigkeit – nur über Präferenz.“_

        Es auch um die blinden Flecken, die uns allen innewohnen („Spinatreste zwischen den Schneidezähnen“ inklusive), und um den echten Mehrwert von Persönlichkeitsprofilen – wenn man sie nicht als Etikett, sondern als Werkzeug versteht.

        _
        „Das Profil ist nicht die Wahrheit – aber ein guter Anlass für ein echtes Gespräch.“_

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        31 min
      • Viva con Agua: Michael Fritz über Social Business, immer mit Mut und manchmal mit Risiko

        „Engagement macht glücklich“ – sagt Michael Fritz, Mitgründer von Viva con Agua, und meint das verdammt ernst.

        In dieser Folge spricht er mit Caroline Zielke über Social Business, Glücksdefinitionen und warum Wasser ein „Glücksgriff“ war. Es geht um Becherwürfe auf Festivals, Millionendeals für die Villa Viva, um Verantwortungseigentum, Impact, Clownereien – und um die Frage, wie man eine NGO sexy, simpel und strukturell so aufstellt, dass Menschen mitmachen, ohne es zu merken.

        Michael bringt’s auf den Punkt: „Wir privatisieren das Wasser für eine Sekunde – und sozialisieren es sofort wieder.“

        Eine Episode über Wirkung, Wandel und warum Viva con Agua längst mehr ist als ein Verein.

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        Zur Homepage von Viva von Agua:**
        https://www.vivaconagua.org/

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        34 min

      About Transformation to go

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      Alle zwei Wochen gibt es bei uns etwas auf die Ohren – speziell für den Mittelstand!