Transformation to go

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Transformation to go episodes

  • Die Verwandlung des Gert Postel

    „Wenn Sie lange etwas heucheln, irgendwann sind Sie es.“

    Mit dieser schonungslosen Ehrlichkeit erzählt Gert Postel in der letzten Episode des Jahres von seinem außergewöhnlichen Lebensweg, seiner Transformation und den Grenzbereichen zwischen Rolle und Authentizität.

    Gemeinsam mit Dr. Georg Kraus gibt Postel Einblicke in eine Welt, die ihn vom Postboten zum leitenden Oberarzt einer psychiatrischen Klinik führte – ein Weg voller Täuschungen, Intuition und ungewöhnlicher Entscheidungen. „Psychiatrie lebt ja nur von Worten. Die sind schnell zu lernen“, sagt Postel und schildert, wie er ohne medizinisches Studium Vorträge hielt, Fachbegriffe erfand und sich in einem System bewegte, das ihm gleichermaßen Bewunderung und Verurteilung einbrachte.

    Doch dieser Podcast geht über den Skandal hinaus. Es geht um die Philosophie hinter Postels Lebensweg: Wie viel Fassade steckt in uns allen? Wie beeinflusst unser Wille unser Schicksal? Und was können wir von einem Mann lernen, der sagt: „Leid ist nichts anderes als durchkreuztes Wollen.“

    28 min
  • PMI in der Finanzbranche

    „Ich will nicht, dass es Gewinner und Verlierer gibt!“ sagt Hans Hanegraaf, Country Manager ABN Amro Deutschland und Sprecher der Geschäftsleitung der Bethmann Bank. Gemeinsam mit Dr. Georg Kraus beleuchtet er die besonderen Herausforderungen, die bei der Integration von Hauck Aufhäuser Lampe auf ihn und sein Team zukommen.

    Neben den klassischen Themen wie Zielorganisation, Prozesse und Kundenansprache geht es vor allem um die psychologische und emotionale Seite des Mergers: Wie schafft man Vertrauen in unsicheren Zeiten? Was bedeutet es, sich von einer Firmenidentität zu verabschieden, um gemeinsam eine neue zu formen? Hans teilt offen: „Der Verlust der eigenen Identität ist für Mitarbeiter und Kunden oft das Schwierigste.“

    Die beiden diskutieren, wie wichtig Kommunikation und Offenheit sind – sowohl im eigenen Team als auch mit den übernommenen Kollegen und Kunden. Hans betont: „Ich will, dass jeder spürt, wir machen das transparent, zusammen und ehrlich.“ Doch die Realität zeigt: Nicht jeder kommt mit Veränderungen gleich gut zurecht. Gerade im Wealth Management, wo die persönliche Beziehung zählt, ist Fingerspitzengefühl gefragt. „Wenn ein Berater unzufrieden ist, spüren das die Kunden sofort.“

    Zum Abschluss verrät Hans sein Führungs-Credo: Es basiert auf den von ihm beschriebenen „3Gs“: gut sein, gegönnt werden und Glück haben. „Viele sind gut, aber es geht auch darum, dass man Menschen für sich gewinnt und dass einem der Erfolg gegönnt wird. Und ja, manchmal gehört auch ein bisschen Glück dazu.“ Dieses Bewusstsein für die eigene Rolle und die Demut, die damit einhergeht, prägt seine Führungsphilosophie. „Alleine kann man nichts erreichen. Ein Team, dem man vertraut, ist der Schlüssel.“

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    28 min
  • Der falsche Freund

    „Der falsche Freund flüstert dir ein: ‚Du bist im Recht, die anderen sind schuld.‘ Doch wie kommt man da wieder raus?“

    In dieser Episode diskutieren Georg Kraus und Andreas Schwarzenhölzer das Phänomen dysfunktionaler Teams und was passiert, wenn Kollegen ihre Konflikte lieber unter den Teppich kehren, als aktiv an Lösungen zu arbeiten. Wenn sich in Teams jeder als Opfer sieht und den anderen die Schuld gibt, entsteht eine endlose Schleife von Anschuldigungen und festgefahrenen Mustern. Andreas erklärt: „Der falsche Freund gibt sich als dein Verbündeter aus und bestärkt dein Ego – doch dabei übersiehst du, dass er dich nur tiefer in den Konflikt zieht.“

    Die beiden sprechen über die zentrale Rolle der Selbstreflexion, die Fähigkeit, eigene Denkweisen zu hinterfragen, und wie Teams über den entscheidenden Schritt zur echten Kooperation hinauswachsen können. „Jeder hat die Wahl“, betont Georg, „wenn du deine Perspektive änderst und den anderen siehst, dann kannst du der Anfang der Lösung sein.“

    Diese Episode veranschaulicht, warum Veränderung immer beim Individuum beginnt und welche einfachen Reflexionstechniken helfen können, eingefahrene Teamdynamiken aufzulösen. Wer wissen will, wie man dysfunktionale Teamstrukturen nachhaltig verbessert und warum Selbstbetrug oft das größte Hindernis ist, der sollte unbedingt reinhören!

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    22 min
  • Behörde einmal anders
    Am Beispiel des Wildtiermanagements Baden-Württemberg

    „Wir sind eine Behörde – und agieren doch wie ein Startup! Netzwerken statt Verwaltungssilos.“

    In dieser Episode beleuchten Judith Ehrlacher von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) und unser Experte Stefan Bald, wie modernes Wildtiermanagement im Rahmen staatlicher Strukturen funktioniert – oder besser gesagt: transformiert wird. Denn das Wildtiermanagement ist in Baden-Württemberg nicht einfach nur Verwaltung; es ist ein kreativer, agiler Ansatz, bei dem Menschen, Interessen und pragmatische Lösungen im Fokus stehen.

    Judith bringt auf den Punkt, was sie tagtäglich antreibt: „Es geht nicht darum, Wildtiere zu managen, sondern die Menschen, die mit ihnen zu tun haben – von Jägern über Förster bis hin zu Naturschützern und Tourismusplanern.“ Mit langjähriger Erfahrung im Bereich Wildtierforschung und einem engen Austausch mit verschiedenen Interessensgruppen zeigt Judith, wie ihre Abteilung in Netzwerken arbeitet, die ein klassisches Behördensystem in seiner Flexibilität oft übertreffen. Das Ziel? Tragfähige und nachhaltige Lösungen für alle Beteiligten.

    Ein Herzstück dieser Netzwerkarbeit ist das innovative Wildtierbeauftragten-System, das in den letzten Jahren sogar gesetzlich verankert wurde. Die Wildtierbeauftragten sind Ansprechpartner vor Ort und haben ihre eigenen, lokal verwurzelten Netzwerke, die die reibungslose Kommunikation und das schnelle Handeln im Umgang mit Wildtieren sicherstellen. „Wir haben gelernt, wie man innerhalb eines komplexen Systems kreative Lösungen entwickelt, indem man eng mit der Praxis zusammenarbeitet,“ erzählt Judith.

    Eine Behörde, die sich agil und flexibel den Herausforderungen einer sich ständig wandelnden Umwelt anpasst – wie das genau aussieht und welche Lehren auch andere Institutionen daraus ziehen können, erfahrt ihr in dieser inspirierenden Folge!

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    19 min
  • Welchen Mehrwert liefert Kraus & Partner

    „Wir wollen Unternehmen verbessern, aber nicht als Besserwisser auftreten.“ Was zeichnet Kraus & Partner als Unternehmensberatung aus? Georg Kraus gibt Einblicke in die Arbeitsweise, den Anspruch und die Werte von Kraus und Partner.

    Statt auf starre Lösungen zu setzen, geht Kraus & Partner einen anderen Weg – Co-Creation. „Dieses gemeinsame, partizipative Erarbeiten bringt den Mehrwert,“ erklärt Georg, denn nur so werden die Ideen und Ressourcen der Organisation sinnvoll eingebunden.

    Die Beratung umfasst dabei verschiedene Ebenen: Individuen, Teams und ganze Organisationen. „Im Coaching fördern wir Führungskräfte, leistungsfähiger zu werden und ihre Ziele besser zu erreichen.“ Auch in Teamkonstellationen wie Konfliktlösungen oder strategischen Neuausrichtungen ist Kraus & Partner aktiv und passt sich den spezifischen Bedürfnissen an. „Unser Anspruch ist es, Probleme an der Wurzel zu erkennen und nicht nur die Symptome zu behandeln – wie der Arzt, der hinter Knieschmerzen das Übergewicht als Ursache erkennt,“ sagt Georg.

    Doch wie setzt Kraus & Partner all das im oft skeptischen Umfeld der Unternehmensberatung um? Georg betont die Wichtigkeit von Vertrauen und Flexibilität, „denn manche wollen nur die Salbe fürs Knie, andere sind bereit, eine Diät zu machen.“ Die Balance zu finden und die richtige Dosis an Feedback zu geben, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. So bleibt Kraus & Partner langfristig an der Seite seiner Kunden, immer offen für neue Perspektiven und eine ehrliche Rückmeldung.

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    23 min
  • Inside Kraus & Partner

    „Bei uns gibt’s nichts von der Stange!“ – Georg Kraus gibt in dieser Episode tiefe Einblicke in die Welt von Kraus & Partner und verrät, was sie als Transformation Experts wirklich ausmacht. Gemeinsam mit Vanessa Griebel geht es um die Frage, warum der Begriff „Transformation“ mittlerweile den „Change“ abgelöst hat. Aber es geht noch um viel mehr: Die DNA von Kraus & Partner ist geprägt von Freiheit, Selbstverantwortung und stetiger Veränderung.

    Georg beschreibt die Kultur bei Kraus & Partner als „so viel Freiheit, wie man sich gar nicht vorstellen kann“, bei der jede*r Verantwortung für die eigenen Aufgaben übernimmt. Diese Kombination aus Autonomie und Verantwortung ist ein Schlüsselelement, das Kraus & Partner besonders macht – ebenso wie das Arbeiten ohne festes Office. Schon lange vor Corona war das Arbeiten bei Kraus & Partner virtuell organisiert, was für einige den ultimativen Freiheitsgrad bietet.

    Doch was steckt hinter dem Erfolg der Beratung? „Wir integrieren Strategie, Struktur und Kultur und nehmen die Menschen mit auf die Reise der Veränderung,“ erklärt Georg. „Die Begleitung von Unternehmen in Transformationsprojekten ist unsere Kernkompetenz – und das immer maßgeschneidert für den Kunden.“

    Wer also bei Kraus & Partner arbeiten möchte, sollte Lust auf Veränderung, viel Freiheit und Verantwortung mitbringen. „Stehen bleiben ist Rückschritt,“ sagt Georg, und das gilt für die Arbeit mit Kunden genauso wie für das Team von Kraus & Partner selbst.

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    16 min
  • Effizienz ist (nicht) alles!

    „Wenn wir uns nur noch auf Effizienz fokussieren, bringen wir Menschen an ihre Grenzen.“ In dieser Episode sprechen Kathleen Großmann und Stefan Bald über die spannenden und teils problematischen Facetten der Effizienz. Kathleen, Lean-Expertin und Verfechterin des ressourcenschonenden Arbeitens, teilt ihre Erkenntnisse darüber, warum Effizienz nicht immer die Antwort auf alles ist. „Effizienz bringt Vorteile, keine Frage – aber ohne Raum für Soziales und Menschlichkeit wird das Arbeitsumfeld unattraktiv.“

    Gemeinsam diskutieren sie, wo die Grenzen der Effizienz liegen: Im Berufsalltag kann der strikte Fokus auf Optimierung schnell unsozial und unmenschlich werden. Kathleen erzählt von einer Produktion, die so effizient gestaltet war, dass „die Mitarbeitenden wie Maschinen arbeiteten – ohne Bewegung, ohne soziale Kontakte.“ Doch Menschen bleiben soziale Wesen, und Stefan ergänzt: „Effizienz lebt von der Freude der Ausführenden. Nehmen wir den Menschen die Möglichkeit, mitzugestalten, leidet die Motivation.“

    Ein zentrales Fazit: Effizienz braucht Raum und Zeit – paradoxerweise muss Zeit „abgeknapst“ werden, um langfristig produktiver und innovativer zu sein. „Effizienz ist wichtig, aber wir dürfen nicht vergessen, in die Entwicklung der Mitarbeitenden zu investieren, um ein gesundes, motivierendes Arbeitsumfeld zu schaffen.“

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    18 min
  • Lean Management
    Mit allem und scharf

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    18 min

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