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Der zweite Tipp zur Überwindung von düsteren Gedanken aus Buch „Kraft der Gedanken“ von Swami Sivananda lautet „Analysiere deine Gedanken“. Wenn du dich nicht gut fühlst setzte dich erst einmal ruhig hin, trinke ein Tasse Tee und schaffe dir eine angenehme Atmosphäre. Schließe deine Augen und überlege welchen Grund deine negativen Gedanken haben können. Vielleicht kannst du erkennen, dass ein scheinbarer Misserfolg nur ein Schritt näher zum Erfolg und eine Lernlektion ist. Du kannst dann deine Gedanken aufschreiben, damit hilfst du dir die Gedanken aus deinem Kopf heraus zu bringen. Dann kannst du Vorsätze fassen, wie du damit umgehen möchtest.
Sukadev liest in dieser und den nächsten Folgen aus dem Buch „Kraft der Gedanken“ von Swami Sivananda. Im Kapitel „Gedanken ihre Vielfalt und ihre Beherrschung“ gibt Swami Sivananda Tipps zur Überwindung von düsteren Gedanken. Der erste Ratschlag von Swami Sivananda lautet „beobachte sehr sorgfältig deine Gedanken“. Mit Achtsamkeit nehme deine Gedanken war und betrachte sie mit etwas Abstand. Stellen sich zu den Gedanken Gefühle ein? Beobachte auch diese. Schon mit Beobachtung kann sich Besserung einstellen oder der Eindruck des überwältigt seins verschwinden. Mehr zum Thema Depression, depressive Verstimmungen etc. unter https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression.html
Ein Ansatz, einen Sinn in einer echten Depression zu finden, findet man in den Märchen. Verena Kast, eine Psychologin und Psychologie Professorin in der Tradition von C.G. Jung, weist darauf hin. Daran inspiriert sich dieser Podcast. Es gibt viele Märchen, in denen die Hauptperson eine Weile ausfällt. Das könnte man als Analogie für die Depression nehmen. Auch dort fällst du eine Weile aus. Beispiele: Schneewittchen, das für viele Jahre in einen Schlaf fällt. Hänsel und Gretel, welche von einer Hexe gefangen genommen werden. Der Wolf und die sieben jungen Geißlein – sie verbringen eine Weile im Bauch des Wolfs und werden wieder befreit. Im Märchen von Frau Holle fällt das Mädchen in den Brunnen und ist eine Weile weg. Interessant: Alle kommen anschließend gestärkt wieder heraus. Falls du in einer echten Depression bist oder jemanden kennst: Vielleicht ist das der Sinn der Depression: Herausfallen aus dem Bisherigen. Eine Weile aus dem normalen Leben herausgerissen sein. Neuorientierung und Sammlung neuer Kraft. Vielleicht bekommst du, wenn du darüber nachdenkst, eigene Gedanken dazu. Mehr zum Thema Depression, depressive Verstimmungen etc. unter https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression.html .
Fortsetzung der Podcastreihe zur Achtsamkeit als Hilfe bei Depression. Dieses Mal keine Atemübung mehr. Dieses Mal leitet dich Sukadev dazu an, deine Umgebung bewusst wahrzunehmen: Schaue dir die Bäume an, den Himmel, die Pflanzen. Höre, was zu hören ist. Rieche, was zu riechen ist. Vergiss alles andere. Gib dich ganz der Gegenwart hin. Das bewusste Hineingehen in die Gegenwart kann eine der Aufgaben einer depressiven Verstimmung oder gar der Depression sein. Mehr zum Thema Depression auch auf http://www.beratung-depression.de/
Eine weitere Atemachtsamkeitsübung, die sehr hilfreich ist bei Depressionen und depressiven Verstimmungen. Die vorerst letzte Atem-Achtsamkeits-Übung dieser Podcastreihe. Lass dich von Sukadev dazu anleiten: Zuerst beobachtest du die Bewegung der Bauchdecke beim Atmen. Dann beobachtest du die Veränderung der Empfindung im Brustkorb beim Ein- und Ausatmen. Dann beobachtest du den Temperaturunterschied in den Nasendurchgängen beim Ein- und Ausatmen. Dann leitet dich Sukadev zum Herzstück dieser Achtsamkeitsmeditation an: Die Wahrnehmung der Empfindung im Punkt zwischen den Augenbrauen und in der Mitte der Stirn beim Ein- und Ausatmen. Die Konzentration auf diese Region kann das dritte Auge, also das Intuitions-Chakra, das Ajna Chakra aktivieren. Eventuell tauchen Bilder auf, eventuell spürst du ein sanftes Pulsieren. Wenn das Intuitions-Chakra aktiviert sein wird, wirst du wissen, was du zu tun hast. Bis dahin sei einfach entspannt: Beobachte die Veränderung der Empfindung beim Ein- und Ausatmen in der Stirngegend – und habe Vertrauen. Mehr zum Thema Depression, depressive Verstimmungen etc. unter https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression.html .
Fortsetzung der Atem-Achtsamkeits-Übungen. Dieses Mal leitet dich Sukadev dazu an, die Bewegung des Atems in den Nasendurchgängen zu spüren: Beim Einatmen werden die Nasendurchgänge kühler, beim Ausatmen wärmer. Spüre, wie weit du den Atem spüren kannst. Laut Yoga aktiviert das Spüren des Atems in den Nasendurchgängen die Intuition, das sogenannte Intuitionschakra zwischen den Augen, auch Ajna Chakra, Stirnchakra, Trikuti genannt. Indem du dich konzentrierst auf die Bewegung des Atems in den Nasendurchgängen, erwacht deine Intuition. Du brauchst nichts zu machen, nur wahrzunehmen. Deine Intuition wird dir irgendwann sagen, was du als nächstes tun kannst und sollst. Mehr zum Thema Depression, depressive Verstimmungen etc. unter https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression.html
Wieder eine Achtsamkeitsübung, wieder eine Wahrnehmungsübung des Atems. Dieses Mal leitet dich Sukadev dazu an, deinen Atem in den Lungen zu spüren, in der Herzregion. Patanjali, der große Yoga-Meister, sagt, dass das Spüren der Region in der Mitte des Brustkorbs dir hilft, dich selbst zu verstehen, auch andere zu verstehen. Antoine de Saint-Exupéry sagte mal: Nur wer mit dem Herzen sieht, sieht richtig. Indem du in dein Herz bzw. in die Mitte des Brustkorbs spürst, kommt intuitives Verständnis für dich selbst. Vielleicht kommen dann auch Intuitionen, Herzgefühl, für das, was du brauchst. Vielleicht lernst du, dich selbst und andere mit Liebe anzunehmen. Aber um all das brauchst du dir keine Gedanken zu machen: Lass dich einfach von Sukadev in diese Achtsamkeitsübung führen. Mehr Übungen zum Umgang mit Depression – auch zu Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen der psychologischen Yogatherapie, unter https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression.html
Ausbau der Achtsamkeitsübung vom letzten Mal. Beobachtung des Atems im Bauch. Das Beobachten der Atmung im Bauch hilft, die eigenen Bedürfnisse zu spüren, Bauchgefühl zu bekommen, dem Bauchgefühl zu vertrauen. Bauch ist auch Sitz der Sonnenergie, der inneren Wärme. Durch Spüren des Bauches bekommst du neues Selbstvertrauen. Mehr Übungen zum Umgang mit Depression – auch zu Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen der psychologischen Yogatherapie, unter https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression.html . Du kannst diesen Depressions-Podcast auch finden unter https://depression.podspot.de/
Achtsamkeitsübung um in die Gegenwart zu kommen. Ausbau der Übung vom letzten Mal. Das letzte Mal hat Sukadev darüber gesprochen, dass ein Sinn einer Depression sein kann, bedingungslos und vollständig in die Gegenwart zu kommen. So ist ein Behandlungsansatz, in einer depessiven Phase ganz in die Gegenwart zu gehen, auf neudeutsch, achtsam zu sein. Dazu gibt dir Sukadev in diesem Podcast ein paar Anregungen. Mehr Übungen zum Umgang mit Depression – auch zu Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen der psychologischen Yogatherapie, unter https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression.html
Alles im Leben hat einen Sinn. Auch die Depression, sogar die echte Depression. Was könnte der Sinn der echten Depression sein? Darüber spricht Sukadev in diesem Podcast. Er zitiert dabei zwei Autoren, Rüdiger Dahlke und Verena Kast. Rüdiger Dahlke spricht davon, dass Depression der Zwang ist, in der Gegenwart zu sein. Verena Kast spricht davon, dass Depression eine Art Auszeit ist, wie eine Art Schwangerschaft, ein Ausbrechen aus dem Alltag, damit etwas Neues ausgebrütet werden kann. Über den ersten Ansatz: In die Gegenwart kommen – darüber spricht Sukadev in diesem kurzen Podcast. Mehr zum Thema Depression auch im Depressions-Blog http://depression108.wordpress.com/
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