Der Krieg in der Ukraine hinterlässt nicht nur Trümmer, sondern auch tiefe seelische Wunden. Diese Folge zeigt, wie Menschen mit Traumata umgehen, Resilienz aufbauen und trotz allem Hoffnung schöpfen. Sie stellt außerdem die Frage – wie können wir helfen?
Im Mittelpunkt steht Oleksandra Liaschenko. Mit 85 Jahren erlebt sie bereits den zweiten Krieg, der ihr Leben erschüttert. Wie schafft sie es, mit dieser Last umzugehen – weit entfernt von ihrer Heimat in der Region Donezk? Historikerin und Traumaexpertin Dr. Imke Hansen bildet in der Ukraine Psychotherapeut:innen aus und spricht über neue Wege der Traumabewältigung. Auch sogenannte Dritte Orte geben Hoffnung: In zwei Bibliotheken bieten Kunst und Gemeinschaftsprojekte Schutz und Halt für die, die alles verloren haben.
Links aus dieser Podcastfolge:
Förderprogramm YeMistechko - ein Ort für alle in der Ukraine der Stiftung EVZHilfsnetzwerk für Spenden an Überlebende der NS-Verbrechen in der UkraineNGO Vitsche - Aktivist:innen, die die Ukraine stärken NGO Libereco – Partnership for Human RightsIch kann das!: Comic-Manual für die zivilgesellschaftliche Arbeit mit Geflüchteten und anderen vulnerablen Gruppen der NGO LiberecoWebsite und Facebookseite der Stadtbibliothek in Schytomyr „LITtera“ NGO Tolerspace aus KyjiwBildungsprojekt Uprooted von Tolerspace über geraubte Kinder während der NS-VerfolgungDokumentation UPROOTED von “Kyiv Independent” über entführte ukrainische Kinder
Verein KONTAKTE-KONTAKTY der NS-Überlebende in Osteuropa unterstützt Analyse über “Russian Propaganda Camps” der NGO Almenda Sie haben Feedback, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie uns an [email protected]
Idee: Stiftung Erinnerung, Verantwortung, und Zukunft (EVZ)
Konzeption und Moderation: Ira Peter
Produktion: speak low, Berlin.