
Sign up to save your podcasts
Or


Im Interview dürfen wir heute Frau Prof. Dr. Daniela Braun der Hochschule Koblenz begrüßen. Sie ist Erziehungswissenschaftlerin und bildende Künstlerin und forscht zum Thema Resilienz und wie die Möglichkeit zum künstlerischem Ausdruck von Kindern und Jugendlichen hier hilfreich sein kann. Wir thematisieren, wie Erwachsene herausfordernde Themen mit Kindern besprechen und wo Erziehungs- und Sorgeberechtigte weiterführende Hilfen finden können, wenn es Unterstützung bedarf. Kreatives Arbeiten hilft, nicht nur schwer traumatisierte Kinder eine Ausdrucksform ohne Worte einen Ausdruck zu finden um nicht benennbare Eindrücke ausdrücken können. Es gibt vielerlei Ventile um starke Emotionen rauszulassen. Für Erwachsene geht es immer darum Raum zu schaffen, in welchem sich Kinder und Jugendliche wiederfinden können. Auch für Fachkräfte gibt es in diesem Podcast ein Angebot. Die Hochschule Koblenz bietet im Rahmen des Weiterbildungsmasterstudiengangs MAX- Master für Kindheits- und Sozialwissenschaften eine Qualifizierung im Bereich Traumapädagogik an.
Hört rein, lasst uns ein Like da und wendet euch bei Fragen an [email protected].
Heute teilt unsere Gästin Sarah Roulands ihre Expertise aus dem Bereich der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) mit uns. Sie ist von Hause aus Psychologin und Stabsstellenleiterin der Stabstelle PSNV und Changemanagement im Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz. Wo und wie kann man seelische Unterstützung nach schwerwiegenden Ereignissen erfahren? Welche akuten oder langfristigen Belastungssymptome können auftreten? Sarah Roulands berichtet von der Möglichkeit der Prävention, der Akuthilfe, sowie der mittel- und langfristigen Versorgung psychischer Belastungen von Einsatzkräften, Augenzeugen und Betroffenen, sowie deren Angehörigen nach dem Erleben einer Notfallsituation. Im Gespräch mit Nicole und Anke wird auch thematisiert, was hilfreich sein kann, um Belastungssituationen gut zu begegnen.
Weitere Informationen zur Arbeit des Landesamtes bekommt ihr beispielsweise über Instagram unter lfbkrlp.
In dieser Folge werfen wir einen Blick auf die Flutkatastrophe im Ahrtal. Oliver ist zu Gast im Gespräch mit Nicole und Anke und berichtet uns seiner persönlichen Geschichte vom Tag des 14. Juli 2021. Der Tag startete, wie jeder andere auch. Im Verlauf des Nachmittags wird klar, es ist nicht einfach nur Regen. Seine Lebenspartnerin, die Haustiere, die Nachbarn und Oliver flüchten sich auf den Speicher. Das Ausmaß der Naturgewalt lassen sich bis heute kaum in Worte fassen, sagt er. Oliver wird in dieser Nacht aus dem Haus gespült und muss, gestrandet an einem Brückenpfosten, erleben, wie das gesammte Haus von den Wassermassen mitgerissen wird. Was er nicht weiß, seine Liebsten sind mit dem Dach, wie auf einem Floß, an ein Nachbarhaus angespült und gerettet worden. Am anderen Tag wird Oliver, nur mit einem Bademantel bekleidet, von seinem Zufluchtsort durch einen Helikopter gerettet. Er berichtet von den Tagen danach und der Verletzung, welche er davon getragen hat. Auf Spaziergängen sucht er heute regelmäßig den Platz aus der Flutnacht auf. Das Erleben der Katastrophe hat seine Prioritäten im Leben geändert, die kleinen Dinge haben einen anderen Stellenwert bekommen.
Hört rein, lasst uns ein Like da und wendet euch bei Fragen gerne an [email protected].
Nicole und Anke begrüßten bereits im Mai in ÜBERsLEBEN eine neue Gästin. In dieser Folge lernen wir viel über das Leben einer Weinkönigin und die damit verbundene persönliche Geschichte von Theresa. Sie trug 2015/2016 die Krone der Burgundia, der Weinkönigin in Ahrweiler und wurde im folgenden Jahr Ahrweinkönigin. In diesem Amt repräsentierte sie den Ahrwein, seine Winzer und Winzerinnen, sowie die Weinorte deutschlandweit und auch international. Heute ist sie Gästeführerin, denn sie ist in die Fussstapfen ihres Großvaters gestiegen, welcher als erster Gästeführer im Nachtwächtergewand durch die dunklen Gassen von Ahrweiler zog, und liebt es heute ihre Heimat den Gästen und Besuchenden näher bringen zu können.
Wer Theresa erleben will in ihrer Arbeit als Gästeführerin findet weiterführende Informationen unter www.ahrtal.com/de/gaestefuehrungen
Hat euch diese Folge gefallen, dass lasst uns ein Like da und folgt uns.
Mit unseren Gästen werfen wir in den kommenden Folgen einen Blick auf die Flutkatastrophe im Ahrtal. Heute begrüßen wir Linda im Gespräch, sie besitzt eine Apotheke im Landkreis Ahrweiler. Sie erzählt von dem Geschehen nach der Flutnacht 2021, von der Sorge um ihre Mitarbeiterinnen, der kompletten Zerstörung ihres Geschäfts und dem Erfindungsreichtum der ersten Tage nach dem Ereignis. Sie berichtet von den Höhen und den Tiefen ihrer Arbeit in der Zeit des Wiederaufbaus. Nach acht Monaten konnte die Apotheke, die zuvor als Schönste Deutschlands ausgezeichnet war, trotz aller bürokratischer Hürden wieder vor Ort aufgemacht werden. Linda berichtet davon, wie das Vertrauen und die vielen Anfragen von KundInnen sie motiviert haben, schnell wieder für die Menschen da zu sein. Sie berichtet von ihrer Herzensangelegenheit, der Arbeit zum Thema Darmgesundheit bei darmgluecklich.de und was innere Überzeugungen, eigene Erfahrungen und zwischenmenschliche Unterstützung für sie bedeuten und sie stark gemacht haben.
Weitere Informationen zu unserer Arbeit findet ihr bei Instagram unter malterkreisahrweiler.
Mit unseren Gästen werfen wir in den kommenden Folgen einen Blick auf das Flutgeschehen im Ahrtal. In dieser Folge sprechen wir mit Susanne Bell, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin des geographischen Instituts der Uni Bonn. Sie koordiniert das Projekt SOZIAHR, welches soziale, ökonomische und administrative Herausforderungen seit der Flut 2021 im Ahrtal erforscht. Susanne spricht in ethnographischen Interviews mit den Menschen im Tal über die Zeit akut nach der Katastrophe bis hin zur heutigen Situation. Sie beleuchtet die individuellen Bewältigungsstrategien unter Betrachtung der vorhandene Kontextfaktoren wie soziale Vernetzung oder materielle Möglichkeiten vor Ort. Sie berichtet von in den Menschen innewohnender Kompetenz, dem Miteinander, persönlichem Humor und Solidarität in der Gemeinschaft und von Zuversicht trotz globaler Krisen.
Weitere Informationen zum Forschungsprojekt findet ihr hier:
Weitere Informationen zu der Arbeit der Malteser Fluthilfe gibt es bei Instagram unter malteserkreisahrweiler.
Inga Fischer-Morckel teilt heute ihre Geschichte mit Nicole und Anke. Sie engagiert sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich in der Telefonseelsorge. Nicht nur am Telefon für Ratsuchende, sondern auch in der Ausbildung von Ehrenamtlichen ist sie aktiv. Sie selbst hätte vor 50 Jahren, aufgrund großer Sorge um die Gesundheit ihres Sohnes und der anstehenden schweren OP, jemanden zum Reden gebraucht. So würde sie der jungen Inga und Anderen heute raten: "Trau dich, dich zu öffnen. Du bist nicht allein." Diese Erfahrung mit ihrer kleinen Familie hat ihr gezeigt, wie wertvoll es ist Prioritäten im Leben setzen zu können und der veränderte Blick auf die Welt erfüllt sie mit Dankbarkeit.
Die Beratung der Telefonseelsorge am Telefon, wie per Mail, ist immer anonym und vertraulich und rund um die Uhr erreichbar unter 0800/1110111 oder www.telefonseelsorge.de
Weitere Informationen zur unserer Arbeit findet ihr auf Instagram unter malteserkreisahrweiler.
Heute begrüßen wir unsere Kollegin Karin zum Gespräch. Während ihrem Studium kam sie mit der humanitären Hilfe in Afrika in Berührung und war daraufhin viele Jahre in der humanitären Hilfe aktiv. "When god closes one door, he will open another one", gab ihr in einem Kriegswinter in Sarajevo ein 14-jähriges Mädchen mit auf dem Weg. Sie berichtet weiter, dass Kunst, Kultur, Theater von unschätzbarem Wert sind in Krisenzeiten. Denn das Leben dreht sich auch in Ausnahmesituationen weiter.
Auch unsere Kolleginnen und Kollegen von Malteser International sind für die humanitäre Hilfe im Einsatz, weitere Informationen hierzu findet ihr unter www.malteser-international.org/de.html oder bei Instagram unter malteserinternational
In dieser Folge dürfen Anke und Nicole Nesrin begrüßen. Der Libanon ist ihre Heimat, diese hat sie verlassen und lebt nun seit 2 Jahren in Deutschland. Nesrin teilt mit uns eine Geschichte von Vergebung und innerem Wachstum - sie vergab einem Dieb in ihrer Heimat. Sie verkörpert die Haltung, dass jeder Mensch eine zweite Chance verdient und dass man in Not und Leid wachsen kann. Miteinander im Gespräch zu bleiben und immer wieder einen Schritt aufeinenander zuzugehen, ist eine Aufgabe für alle Menschen weltweit.
Mehr zu unserer Arbeit erfahrt ihr bei instagram unter malteserkreisahrweiler.
Möchtet Ihr uns eine Rückmeldung geben - freuen wir uns über eine Email an [email protected]
In dieser Folge begrüßen Nicole und Anke ihren Chef im Gespräch. Christoph Götz, Theologe und Betriebswirtschaftler ist Regionalgeschäftsführer der Malteser für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland und blickt mit uns auf weitere Resilienzfaktoren, wie Akzeptanz, Vertrauen und auf eine positive Einstellung dem Leben gegenüber. Er berichtet von seinem eigenen Lebensweg, welcher von Wendungen und Unvorhersehbarkeiten begleitet wurde in den vergangenen Jahren. Anzunehmen, was ist und darauf zu vertrauen, dass Wertvolles passieren wird, haben ihm so ermöglicht der Trauer um seine erste Frau begegnen zu können. Wir hören, wie er dem Selbstoptimierungswahn der heutigen Zeit begegnet und warum er sich gut in die Haut eines Vaters mit Kleinkind im Außnahmezustand hineinversetzen kann - stets begleitet von dem Gedanken, es kommt, wie es kommt. Und es geht auch wieder vorbei.
Weitere Informationen zu unserer Arbeit findest du bei Instagram unter malteserkreisahrweiler und im Podcast 'Malteser HRS, der Talk'.
Wenn du dir Christoph als Chef vorstellen kannst, dann checke unsere Stellenangebote unter https://jobs.malteser.de/de/
From the publisher's feed