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Christopher & Jobst im Gespräch mit Bernd. Wir reden über den Bus von Karl-Marx-Stadt über die Grenze, das Astloch von Kasper Hauser, ein knallbunter West-Reisebus, sich auf Belanglosigkeiten zurückziehen, als Kind schon Ornithologe sein, vergessen wie gut wir es haben, in Kritikfähigkeit gefangen sein, Punk durchs Wetfernsehen im rießengroßen Knast, nie was mit Ostrock anfangen können, die Blueser-Szene, das Blues Treffen in Bad Berka, Einbrüche in Fabriken, die Spieler-Clique, die Jeans-Armee, lieber nackt als in Ost-Jeans, wissen mit Chemikalien umzugehen, die Klassengesellschaft der DDR, vehementes Westfernseh-Gucken, Pipi im Taka-Tuka-Land, ein selbstgebastelter Totenkopf, Stress mit dem ABV, das Tal der Ahnungslosen, FDGB Ferienheime, Filme die nah an der Realität, Scheiß-Drecks-Hansa-Kekse, im Bus die ersten Punks treffen, von der Wutanfall-Probe aus Plagwitz kommen, selbstgemachte Buttons aus Lederknöpfen, Plattenringe, die erste Hans-A-Plast Platte, Mikke aus Möckern, ein Kassettensampler mit namenlosen Bands, selbstgebastelte Instrumente & Verstärker, Nischen suchen, Plattenbau als sozialistisches Ideal, Leipzig war ne Drecksstadt, Rotlicht-Lampen zum Nase frei machen im Klo, Namenlos aus Berlin, Spitzname Pepsi, das erste Punkfestival in Halle, Schramme weiß wer wann an welchen Baum gepinkelt hat, mit den Toten Hosen in Budapest, die erste Verhaftung mit 19 wegen Rowdytum, wesentliche Anarcho-Rastas, den Dienst an der Waffe verweigern, härter sein als andere, die L´Attentat LP auf X-Mist, der allererste Core-Tex-Laden, in Grenzen frei sein, psychisch komplett im Arsch sein, primitiv - männlich - einfach, bei Mewa für Ikea produzieren, im Knast mit anderen Vergehern, als Nebenjob Haare schneiden, lieber Knast als Armee, sich Fragen ob man noch dazuzugehört, mit Kinderkommunisten aneinandergeraten, arbeiten als Modellbauer, Abitur an der freien Kantschule, Lieder vom Westbands singen, Fanzine-Leute in aller Welt treffen, Cro-Mags im Tempodrom, die ABC No Rio Szene, Imad im Stasi-Bericht lesen, "Scheiße, Ungarn macht die Grenzen auf", statt nach Mexiko nach Ostsachsen, als Tischler arbeiten, mal wieder die Baseballschläger-Jahre, "White Smashers" & "Odins Legion", der Aufwand der Anständigen, das Modellprojekt Civitas, ein Recht auf die Scholle, immer noch der Gringo sein, Nestbeschmutzer sein, Rugby Mannschaft gründen, AfD bei 35-40 Prozent, sich nicht als Missionar fühlen, alles für uns und gegen die da oben, das Integrationsparadox von Aladin mal wieder, junge woke Student:innen gar nicht mehr einladen können, Rückzug ins Private, keine Lust mehr auf Politik, uvm.
Bernds drei Songs für die Empfehlungsplaylist:
1. Ein Song, den er zu seiner Hippie-Zeit geliebt hat und den er immer noch mag: Neil Young - Old Man
2. Ein Song, der DDR-Punk am besten repräsentiert: Schleimkeim - Norm
3. Ein richtig guter Hardcore-Song: Minor Threat - Salad Days
https://open.spotify.com/playlist/1blBfj60c0R8tzpiTiC8nM?si=d8b9728aba084885
Christopher & Jobst im Gespräch mit Caro & Fatima. Wir reden über Kiss & AC/DC, gepuderte Ärsche, Dubai ausschließen, Pinguine und Haie, von Peking nach Vietnam, Einstieg via Ärzte & Hosen, "American Idiot" von Green Day, Youtube suchten, erstes Ärzte-Konzert 2007, das Ende von Viva, Tokio Hotel Bettwäsche, Aufwachsen in Freiberg (was natürlich zum Erzgebirge gehört), Schwippbögen & Weihnachtspyramiden, Kickerskills ausm Jugendklub Würfel, das Pi-Haus, Umsturz im Kinderzimmer & Versaute Stiefkinder, ein rechter Army-Shop in der Nähe vom Gymnasium, Prinzessin Fatima, Punknamen-Roulette, Diskussionen um Dialekte, mit der Freundin im Ferienlager Gitarre lernen, gemeinsame Cover-Songs, "Nichts in der Welt", massenkompatibler Mit-Sing-Punk, biologisch-abbaubare Glitzer, Fuck the Mainstream & RilRec, nicht so spät essen, den Nicke Andersson Move machen, Hauptjob vs, unbezahlten Nebenjob, Golf Punks, abcatern, beim Handball wird getrunken, sich zum Yoga zwingen, Traum vom Käsemachen, Bill Kaulitz`Career Suicide, ewige Anfängerin in den Alpen, genauso gute Plinsen wie die Omi, Heißluftfritteusen am Zigarettenanzünder, Werbung für Saufknast, Molly Punch, The Runnings, Berq, Sehnsuchtsorte Vietnam & Argentinien, uvm.
Claude und Christopher im Gespräch mit Benta. Wir sprechen über sachliche und unsachliche Kritik, Lagerfeuer- DVDs & Hyggeligtum, systematisches Zuspätkommen von bis zu 1,5 Stunden, Depressionen, Aufwachsen in einer Patchwork-Familie, Sommerferien in Polen, Sachen selber machen, Aufwachsen ohne Markenrucksack und All-inclusive-Urlaub, politische Grundeinstellung durch die Familie, Umgang mit Geld, Polnisch als Muttersprache, Unterschiede zwischen deutschen und polnischen Familien, familiäres Kulturinteresse, Schlagzeuglernen im Jugendzentrum, gute schulische Leistungen, das Ruhrgebiet und seine Klischees, die Liebe zu Kaputtem und Hässlichem, Rebellion gegen die Punk-Eltern, Ablehnung von Autorität, Anti-Flag, Fahnenflucht, Schallplatten als Erbe, Schlachtrufe BRD, kurze Hip Hop- und R’n‘B-Phase, Tocotronic, der einzige Punk an der Schule sein, Slogans auf T-Shirts malen, Mainstream-Opfer, Tanzen, Hip Hop-Tanz AG, Punkermädchen im Jugendzentrum, Festivals, Ruhrpott Rodeo, Girliepopband in der Schule, Drums, Gitarre und Bass spielen, unpopuläre Identität, Bandziel: Saufen, Freibier und Bandessen, Freiheit und Befreiung durch AZs, Rumpelpunk aus ranziger Garage, erste Bandaufnahmen im Jugendzentrum, der leibliche Vater ein Dortmunder Szeneurgestein und dessen erstes Kennenlernen mit 18-19 Jahren, das Untenlinx, kleine Geschwister, keine Gedanken über das, was hätte sein können, Schlüsselband Knochenfabrik, Willysong, düstere Musik als Ventil, Musik als Weg, traurige Sachen schön zu machen, Pixies & Sonic Youth, späteres Eintreten bei Pogendroblem als etablierte Band, Entstehung und Bedeutung politischer Texte, im Kreuzfeuer der Kritik alter Männer, die Dokumentation „Auf der Suche nach der Utopie“, früh ausgeprägter Gerechtigkeitssinn, politisches Engagement für Umweltschutz, Klimaangst, Janosch-Hörspiel über sauren Regen, Desillusion mit etablierte Parteien, Gegen- Rechts-Massendemos und deren ungewisser Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklung, Die Partei, Die Band, Das Album, aktiver Kampfsport, Urbex uvm.
Bentas Songs für die Empfehlungsplaylist:
2) Ein Lieblingssong aus Teenager-Zeiten: Art Brut – Emily Kane
3) Ein aktueller Lieblingssong, der nichts mit Punk zu tun hat: Wendy Rene – After Laughter (Comes Tears)
Christopher & Jobst im Gespräch mit Elf. Wir reden über Frank Z, drei Wochen auf Tour mit Bad Religion, Faible für Fotografie, ein Strich-8er mit Dieselmotor, Thomas von Cyan Guitar, die besten Hits von Frank Farian, als Jungspunde ins Einkaufszentrum, die erste Ramones, Sex Pistols-Foto aus der Pop-Foto, Michelle Records am Hauptbahnhof, eine S-Bahn-Station neben Stephan Mahler, XTC nicht so verstehen, Stranglers = Doors auf Speed, anpolitisiert vor Punk, eine Bundeswehr-Reihenhaus-Siedlung in Harburg, die Bild-Schlagzeile "Der Mann, der den Krieg bezahlt", das Sportgymnasium Heidberg, bei Klassenparties als DJ vordrängeln, eine Status Quo-Matte, ein Alice Cooper vom Hamburger Dom, am Tag als Elvis starb Sex Pistols im schwedischen Radio, ein Ticket für Sex Pistols in der Markthalle, Muttis Haarfestiger aufm Kopp, ein lilafarbenes Samt-Jakett, Handball-Probetraining für die Hamburger Auswahl, Straßenjungs im Vorprogramm von The Clash im Winterhuder Fährhaus, die Doku "Punk in London" auf Netflix, nachmittags im Park abhängen, Olli aus gutem Hause, der erste Slime-Proberaum im Gymnasium, Anti-AKW- & Anti-Kriegs-Demos, "Politik ist doch nicht Punk", das zweite geile Album von Big Balls & the Great White Idiot, das allererste Konzert im Knast oder im Jugendzentrum, halbinteressierte Knastis, die unterbewerteten Herrmann´s Orgie, ein Angebot von Raubbau in der Szene Hamburg, 5000 Mark für Studio & 1000 Platte, Klaus Maecks Ripp Off im Karo-Viertel, der Boots-Vertrieb, das KZ 36, zwei Songs für den Soundtrack zum Untergang bei Harris Jones, mündliche Prüfung in Sport verkackt, Eltern-Sponsoring, Zivildienst mit 22, das berühmte Konzert in Ampermoching, der Ausstieg von Stephan, einige Konzert mit Stephane Larsson, die Zeit bei Targets, "Punkband sucht Sänger", Zivildienst in ner Sozialstation, die Coverband Igel United mit vielen Glamrock-Songs, mal Session machen, das Cover der ersten Destination Zero LP, The Cult & Danzig als Vorbilder, während des Mauerfalls im Studio, Rods Stammkneipe Saxton, das erste Konzert in Ost-Berlin, der Einstieg bei Abwärts, fast von der Band leben können, eine Klage vom Playboy, das vom Patentamt geschützte Slime Logo, die fünf besten Abwärts-Songs, das coole Video von "Die Reise", die Slime-Show aufm Millerntor, ein Studio bei Maschen gleich bei der Autobahn, kein Bock auf Hamburger Schule, Mühsam-Texte, Plakatierungen, Schwierigkeiten mit Instagram, Slime 2.0, Dead Kennedys, Harry Potter, das Slime-Cover von den Hosen, Security-Arbeit, Ladenbau für Chanel, Verwandschaft in Australien & USA besuchen, Präsident Trump, die aktuellen Großdemos gegen die AfD, uvm.
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