Und plötzlich: Krise

Und plötzlich: Krise

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Und plötzlich: Krise episodes

  • Kein Halt (2/2)
    Wenn Familie nicht trägt

    Re-Upload!

    Nach euren Rückmeldungen habe ich die Folge nochmal hinsichtlich Anonymität überprüft und nachbearbeitet. Das Gespräch mit Marc ist im Wesentlichen unverändert.

    Was passiert, wenn eine Familie in der schwersten Stunde ihres Lebens nicht zusammenfindet?

    Im ersten Teil unseres Gesprächs haben Marc Fleischer und ich euch in zwei Einsätze mitgenommen. Jetzt schauen wir noch einmal genauer hin: auf die Reaktionen der Angehörigen, auf Entscheidungen, die wir während der Betreuung getroffen haben, und auf Situationen, in denen wir selbst nicht wussten, ob unser Handeln das Richtige war.

    Wir sprechen über die Grenzen unserer Arbeit, über unterschiedliche Perspektiven – und darüber, warum es manchmal mehr Mut braucht, einfach dazubleiben, als etwas zu sagen.

    🔍 Themen dieser Folge

    👉 Warum Anwesenheit und Schweigen manchmal die beste Unterstützung sind
    👉 Unterschiedliche Persönlichkeiten und Arbeitsweisen in der Krisenintervention
    👉 Wenn Wut, Vorwürfe und alte Familienkonflikte aufbrechen
    👉 Wie Helfende mit Ablehnung und aggressiven Reaktionen umgehen
    👉 Die Begleitung einer Familie an verschiedenen Orten
    👉 Wann ein Kriseninterventionseinsatz beendet werden kann
    👉 Warum wenige Stunden Betreuung kein Urteil über eine ganze Familie erlauben
    👉 Wie wichtig Gespräche über Tod, Bestattung und persönliche Wünsche sind

    👤 Über den Gast dieser Folge

    Marc Fleischer engagiert sich ehrenamtlich in der Krisenintervention. Gemeinsam mit Florian D. Weber blickt er auf zwei Einsätze zurück, bei denen beide als Kriseninterventionshelfer beteiligt waren.

    Im Gespräch bringt Marc seine eigenen Beobachtungen und Einschätzungen ein. Gerade dort, wo sich seine Perspektive von der seines Gesprächspartners unterscheidet, wird deutlich, wie unterschiedlich dieselbe Situation wahrgenommen werden kann.

    🎙️ Host

    Florian D. Weber – Moderator, Entertainer und seit über 15 Jahren ehrenamtlich in der Krisenintervention und Suizidprävention tätig.

    Mit „Und plötzlich: Krise“ gibt er Einblicke in Situationen, die sonst verborgen bleiben – und spricht mit Menschen, deren Geschichten bewegen.

    ⚠️ Inhaltsinformation

    In dieser Folge sprechen wir über plötzliche Todesfälle, Suizid, schwere Unfälle, Trauer, familiäre Konflikte und psychische Belastungen. Die Schilderungen einzelner Einsätze können emotional belastend sein.

    Solltest du Unterstützung benötigen, findest du anonyme und kostenlose Hilfe bei der Telefonseelsorge:

    📞 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222

    💬 https://www.telefonseelsorge.de/

    Weitere Hilfe:

    ➡️ Arbeitskreis Leben Freiburg: https://akl-freiburg.de/
    ➡️ Arbeitskreise Leben BW: https://www.ak-leben.de/

    📅 Veröffentlichung

    Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen, freitags um 7 Uhr.

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    📸 Instagram: @undploetzlich_krise

    1 hr 42 min
  • Kein Halt (1/2)
    Wenn Familie nicht trägt

    Re-Upload!

    Nach euren Rückmeldungen habe ich die Folge nochmal hinsichtlich Anonymität überprüft und nachbearbeitet. Das Gespräch mit Marc ist im Wesentlichen unverändert.

    Was passiert, wenn eine Familie in einer Krise nicht zusammenrückt – sondern alte Konflikte plötzlich umso sichtbarer werden?

    Gemeinsam mit Marc Fleischer schauen wir auf zwei Einsätze des Kriseninterventionsteams. Im ersten findet ein Vater nach seiner Nachtschicht seine Tochter tot in der gemeinsamen Wohnung. Im zweiten müssen Eltern erfahren, dass ihr Sohn bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist.

    Zwei vollkommen unterschiedliche Situationen – und doch gibt es eine auffällige Gemeinsamkeit: Die Menschen, die gerade dasselbe verloren haben, finden kaum zueinander.

    Wir sprechen darüber, was das für Helferinnen und Helfer bedeutet. Wie viel dürfen wir eingreifen? Wann müssen wir Konflikte einfach aushalten? Und kann es manchmal tatsächlich das Hilfreichste sein, gar nichts zu sagen?

    Marc Fleischer ist noch vergleichsweise neu im Kriseninterventionsteam – und hat trotzdem bereits zahlreiche Einsätze erlebt.

    In dieser Folge schauen wir sehr konkret auf seine Erfahrungen: auf seinen ersten tatsächlich stattgefundenen Einsatz, auf die Frage, ob Helfende Verstorbene sehen müssen, auf zwei schwierige Familiendynamiken und auf Situationen, in denen auch wir als Kriseninterventionshelfer nicht genau wissen, welcher nächste Schritt der richtige ist.

    Dabei geht es immer wieder um eine zentrale Frage: Was können wir tun, wenn die Menschen, die sich eigentlich gegenseitig Halt geben könnten, in einer Krise keinen Zugang zueinander finden?

    🔍 Themen dieser Folge

    👉 Warum Marc Fleischer zur Krisenintervention gekommen ist
    👉 Wie sich der erste echte Einsatz nach Ausbildung und zahlreichen Übungen anfühlt
    👉 Ob Kriseninterventionshelfer Verstorbene sehen müssen – und wann ein Blick trotzdem hilfreich sein kann
    👉 Was passiert, wenn alte Familienkonflikte mitten in einer akuten Krise wieder aufbrechen
    👉 Wie Helfende damit umgehen, wenn sie plötzlich zwischen Angehörigen stehen
    👉 Warum Menschen nach einer Todesnachricht vollkommen unterschiedlich reagieren können
    👉 Wut, Schuldzuweisungen und der Versuch, das Unbegreifliche irgendwie erklärbar zu machen
    👉 Wann Helfende aktiv eingreifen sollten – und wann Zurückhaltung hilfreicher sein kann
    👉 Warum „einfach da sein“ manchmal bereits genug ist

    👤 Über den Gast dieser Folge

    Marc Fleischer ist seit knapp einem Jahr Mitglied im Kriseninterventionsteam und damit noch vergleichsweise neu in der Krisenintervention.

    In kurzer Zeit hat er bereits zahlreiche Einsätze erlebt. In dieser Folge blickt er gemeinsam mit Florian auf zwei Situationen zurück, die beide begleitet haben – und reflektiert offen, was ihm dabei geholfen hat, wo er unsicher war und welche Haltung sich für ihn inzwischen zu einem persönlichen „Handlauf“ im Einsatz entwickelt hat.

    🎙️ Host

    Florian D. Weber – Moderator, Entertainer und seit über 15 Jahren ehrenamtlich in der Krisenintervention und Suizidprävention tätig.

    Mit „Und plötzlich: Krise“ gibt er Einblicke in Situationen, die sonst verborgen bleiben – und spricht mit Menschen, deren Geschichten bewegen.

    ⚠️ Inhaltsinformation

    In dieser Folge sprechen wir ausführlich über Tod, Suizid, das Auffinden verstorbener Menschen, einen tödlichen Arbeitsunfall, Todesnachrichten und Trauer. Einzelne Situationen und das Auffinden verstorbener Personen werden anschaulich beschrieben.

    Solltest du Unterstützung benötigen, findest du anonyme und kostenlose Hilfe bei der Telefonseelsorge:

    📞 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222

    💬 telefonseelsorge.de

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    📅 Veröffentlichung

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    1 hr 24 min
  • Was jetzt gebraucht wird
    Sechs Stunden Krisenintervention

    Ein Mann fährt dreieinhalb Stunden, weil sein Bruder sich nicht mehr meldet. Als er schließlich dessen Wohnung betritt, findet er ihn tot. Er hat sich das Leben genommen.

    Was folgt, ist ein fast sechsstündiger Einsatz des Kriseninterventionsteams – und einer, der sich kaum in ein klassisches Schema pressen lässt. Ein Nachbar steht unter Schock und spürt eine immer stärkere Anspannung. Der Bruder hat sich vermutlich die Hand gebrochen und weiß nicht, wo er die Nacht verbringen soll. Die Polizei findet keinen Bestatter. Und mitten in all dem entstehen immer wieder neue Situationen, Gespräche und Bedürfnisse.

    In dieser Folge probieren wir ein neues Format: Gemeinsam mit Kriseninterventionshelferin und Trauerbegleiterin Jessica Kretschmar nehmen wir einen konkreten Einsatz Stück für Stück auseinander. Wir sprechen über Entscheidungen, Unsicherheiten und Grenzen – und über die Frage, die an diesem Abend immer wieder neu beantwortet werden musste: Was wird jetzt gerade gebraucht?

    🔍 Themen dieser Folge

    👉 Warum sich zwei Helfende unmittelbar nach ihrer Ankunft aufteilen
    👉 Wie aus einem scheinbar klaren Auftrag mehrere parallele Betreuungssituationen entstehen
    👉 Was passiert, wenn ein Betroffener selbst merkt, dass seine Anspannung gefährlich werden könnte
    👉 Warum eine vermutlich gebrochene Hand zunächst fast bedeutungslos erscheint
    👉 Wie Nachbarschaft, Trauer und unerwartete Begegnungen einen Einsatz verändern
    👉 Wo Krisenintervention endet – und wann vorhandenes Wissen trotzdem eingesetzt werden sollte
    👉 Warum ein Schlafplatz plötzlich zu einer zentralen Aufgabe wird
    👉 Was passiert, wenn nachts kein Bestatter verfügbar ist
    👉 Warum Krisenintervention keine Schablone kennt

    👤 Über den Gast dieser Folge

    Jessica Kretschmar arbeitet gemeinsam mit Florian im Kriseninterventionsteam Freiburg. Beruflich beschäftigt sie sich ebenfalls intensiv mit Tod und Trauer: Sie arbeitet bei einem Bestattungsunternehmen, ist Trauerbegleiterin und Trauerrednerin.

    🎙️ Host

    Florian D. Weber – Moderator, Entertainer und seit über 15 Jahren ehrenamtlich in der Krisenintervention und Suizidprävention tätig.

    Mit „Und plötzlich: Krise“ gibt er Einblicke in Situationen, die sonst verborgen bleiben – und spricht mit Menschen, deren Geschichten bewegen.

    ⚠️ Inhaltsinformation

    Diese Folge thematisiert Suizid, Tod, akute Trauerreaktionen, psychische Ausnahmesituationen sowie Alkohol und Medikamente im Kontext einer akuten Krise. Die konkrete Art des Suizids wird nicht beschrieben.

    Solltest du Unterstützung benötigen, findest du anonyme und kostenlose Hilfe bei der Telefonseelsorge:

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    Weitere Hilfe:

    ➡️ Arbeitskreis Leben Freiburg
    ➡️ Arbeitskreise Leben Baden-Württemberg

    📅 Veröffentlichung

    Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen, freitags um 7 Uhr.

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    1 hr 27 min
  • Vier Monate
    Über eine Prognose, die ein Leben verändert

    Ein Arzt sagt Elke Hartmann, sie habe noch ungefähr vier Monate zu leben. Sie solle noch einmal mit ihrem Mann und ihren Kindern in den Urlaub fahren – es werde vermutlich der letzte sein.

    Drei Jahre später sitzt Elke vor einem Mikrofon und erzählt ihre Geschichte.

    Elke lebt mit einer palliativen Krebsdiagnose. In dieser Folge erzählt sie, was es bedeutet, wenn das eigene Leben plötzlich nicht mehr selbstverständlich planbar ist, warum sie zeitweise gelernt hat, nur noch zwei Wochen vorauszudenken und wie sich eine schwere Erkrankung auch auf Freundschaften und Familie auswirkt.

    Vor allem aber sprechen wir über ein Projekt, das wir bereits aus der vergangenen Folge kennen: Elke hat ein Familienhörbuch aufgenommen. Ihre Lebensgeschichte, ihre Erinnerungen und ihre Stimme sollen bleiben – für ihre Kinder und die Menschen, die sie liebt. Und überraschenderweise hat dieses Hörbuch nicht nur etwas für die Zukunft verändert, sondern auch für Elkes Leben heute.

    🔍* Themen dieser Folge*

    👉 Wie Elke mit der Prognose umging, nur noch wenige Monate zu leben

    👉 Warum sie zeitweise nur noch zwei Wochen im Voraus geplant hat
    👉 Was eine palliative Erkrankung mit Freundschaften, Familie und Alltag macht
    👉 Wie es sich anfühlt, die eigene Lebensgeschichte für ein Familienhörbuch aufzunehmen
    👉 Warum gerade die Kapitel für ihre Kinder besonders schwer waren
    👉 Wie das Familienhörbuch Elkes Blick auf ihr bisheriges – und ihr noch kommendes – Leben verändert hat

    👤 Über den Gast dieser Folge

    Zu Gast ist Elke Hartmann.

    Elke lebt mit einer palliativen Krebsdiagnose. Nachdem ein Arzt ihr zunächst eine Lebenserwartung von nur noch ungefähr vier Monaten prognostiziert hatte, entschied sie sich, diese Prognose nicht einfach anzunehmen. Drei Jahre später erzählt sie in dieser Folge von ihrem Leben mit der Erkrankung.

    Etwa ein Jahr vor unserem Gespräch hat Elke außerdem ein Familienhörbuch aufgenommen. Darin erzählt sie ihre Lebensgeschichte, spricht über ihre Werte und Erinnerungen und hinterlässt ganz persönliche Kapitel für ihre Familie. Besonders wichtig ist ihr dabei, ihren Kindern etwas zu geben, auf das sie später zurückgreifen können – auch für Fragen, die sie ihrer Mutter dann vielleicht nicht mehr stellen können.

    🎧 Mehr zum Familienhörbuch

    Das Familienhörbuch ermöglicht schwer und unheilbar erkrankten Eltern, ihre Lebensgeschichte professionell als Audiobiografie festzuhalten.

    Weitere Informationen über das Projekt und Möglichkeiten, seine Arbeit zu unterstützen:

    Familienhörbuch

    In der vorherigen Folge von „Und plötzlich: Krise“ sprechen wir ausführlich mit Gründerin Judith Grümmer darüber, wie Familienhörbücher entstehen und warum die Stimme eines Menschen eine so besondere Form der Erinnerung sein kann.

    🎙️ Host

    Florian D. Weber – Moderator, Entertainer und seit über 15 Jahren ehrenamtlich in der Krisenintervention und Suizidprävention tätig.
    Mit „Und plötzlich: Krise“ gibt er Einblicke in Situationen, die sonst verborgen bleiben – und spricht mit Menschen, deren Geschichten bewegen.

    ⚠️ Inhaltsinformation

    Diese Folge thematisiert Krebs, palliative Erkrankungen, Tod und Sterben, Todesangst sowie die mögliche Trennung von Eltern und ihren Kindern durch den Tod.

    Solltest du Unterstützung benötigen, findest du anonyme und kostenlose Hilfe bei der Telefonseelsorge:

    📞 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222

    Weitere Hilfe:

    ➡️ Arbeitskreis Leben Freiburg
    ➡️ Arbeitskreise Leben Baden-Württemberg

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    55 min
  • Wenn die Stimme bleibt
    Über Erinnerungen für ein ganzes Leben

    Judith ist 18 Jahre alt, als der erste Mann, den sie wirklich liebt, plötzlich stirbt.

    Psychologische Unterstützung gibt es nicht. Und als sie versucht, über ihren Verlust zu sprechen, merkt sie schnell: Viele Menschen wollen gar nicht so genau wissen, wie es ihr wirklich geht.

    Judith spricht trotzdem.

    Und sie lernt etwas, das sie durch ihr weiteres Leben begleiten wird: Reden tut gut.

    Jahrzehnte später gründet die Journalistin das Familienhörbuch. Heute bewahren Judith und ihr Team die Stimmen schwer erkrankter Eltern für deren Kinder – und schaffen damit Erinnerungen, die bleiben können, wenn ein Mensch selbst nicht mehr da ist.

    🔍 Themen dieser Folge

    👉 Warum die Stimme eines Menschen eine ganz besondere Form der Erinnerung ist
    👉 Wie ein Familienhörbuch entsteht und warum es viel mehr als ein Interview ist
    👉 Was das Erzählen der eigenen Lebensgeschichte mit schwer erkrankten Menschen macht
    👉 Warum Trauer nicht unbedingt bedeutet, einen Menschen „loslassen“ zu müssen
    👉 Judiths eigener Weg von der Journalistin zur Gründerin des Familienhörbuchs
    👉 Was Palliativversorgung wirklich bedeutet – und warum sie nicht mit Aufgeben gleichzusetzen ist

    👤 Über den Gast dieser Folge

    Zu Gast ist Judith Grümmer.

    Judith ist Journalistin und Gründerin des Familienhörbuchs. Schon früh beschäftigt sie sich journalistisch mit Tod, Sterben und schwerer Erkrankung – unter anderem mit HIV und Aids sowie später mit Palliativmedizin.

    Aus der Idee, die Lebensgeschichten und Stimmen von Menschen zu bewahren, entsteht schließlich das Familienhörbuch. Schwer und unheilbar erkrankte Eltern können darin ihre Geschichte für ihre Kinder erzählen.

    Die Gründung fällt dabei in eine Zeit, in der Judith selbst mit einer palliativen Erkrankung in ihrer Familie konfrontiert ist: Ihr Mann erhält 2014 eine unheilbare Diagnose und stirbt 2018.

    🎧 Mehr zum Familienhörbuch

    Weitere Informationen über das Projekt, Einblicke in die Arbeit und Möglichkeiten, das Familienhörbuch zu unterstützen, gibt es hier:

    https://www.familienhoerbuch.de/

    Die Familienhörbücher selbst sind bewusst nicht öffentlich. Einen besonderen Einblick in die Idee und auch originale freigegebene Stimmen gibt Judith aber in ihrem TEDx-Talk, über den wir in dieser Folge sprechen.

    Judiths TEDx-Talk auf YouTube

    🎙️ Host

    Florian D. Weber – Moderator, Entertainer und seit über 15 Jahren ehrenamtlich in der Krisenintervention und Suizidprävention tätig.
    Mit „Und plötzlich: Krise“ gibt er Einblicke in Situationen, die sonst verborgen bleiben – und spricht mit Menschen, deren Geschichten bewegen.

    ⚠️ Inhaltsinformation

    Diese Folge thematisiert Tod, Sterben, schwere und unheilbare Erkrankungen, den Verlust nahestehender Menschen und die Begleitung sterbender Menschen.

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    1 hr 33 min
  • Wenn jemand nicht mehr leben will
    Wie wir Menschen mit Suizidgedanken begegnen können

    „Hast du gerade Gedanken, dir das Leben zu nehmen?“

    Es sind nur wenige Worte. Und trotzdem kann es unglaublich schwer sein, diese Frage auszusprechen.

    In dieser Folge sprechen Florian und Clara Nordfeld darüber, warum genau diese Offenheit ein wichtiger Teil von Suizidprävention sein kann. Clara erzählt von ihrer Arbeit beim Arbeitskreis Leben, von der Begleitung suizidaler Menschen und von einer Haltung, die zunächst irritieren kann: Manchmal müssen Suizidgedanken nicht sofort verschwinden. Manchmal geht es zunächst darum, sie gemeinsam auszuhalten.

    Das Gespräch führt von der konkreten Beratung über die besondere Trauer nach einem Suizid bis hin zu Schuld, Ohnmacht, ehrenamtlicher Krisenbegleitung und der Frage, ob eigentlich jeder Mensch lernen kann, mit Suizidalität umzugehen.

    🔍Themen dieser Folge

    👉 Warum uns die direkte Frage nach Suizidgedanken so schwerfällt
    👉 Wie Suizidgedanken paradoxerweise Halt geben können
    👉 Aushalten oder eingreifen: Wo verläuft die Grenze?
    👉 Wann professionelle oder psychiatrische Unterstützung notwendig wird
    👉 Warum Trauer nach einem Suizid besondere Fragen aufwirft
    👉 Schuld, Scham, Wut und Ohnmacht bei Hinterbliebenen
    👉 Welche Rolle ehrenamtliche Krisenbegleiter:innen spielen können
    👉 Warum eigene Grenzen beim Helfen wichtig sind
    👉 Weshalb wir auch mit Kindern und Jugendlichen über Suizid sprechen sollten
    👉 Warum Suizidprävention nicht nur Aufgabe von Fachleuten ist

    👤 Über den Gast dieser Folge

    Zu Gast ist Clara Nordfeld.

    Clara ist Sozialarbeiterin und systemische Beraterin und arbeitet seit mehr als zehn Jahren hauptamtlich beim Arbeitskreis Leben in Freiburg. Dort begleitet sie Menschen in Krisen und mit Suizidgedanken, arbeitet mit Ehrenamtlichen und unterstützt Hinterbliebene nach einem Suizid. Zum Arbeitskreis Leben kam sie ursprünglich während ihres Studiums über ein Praxissemester – und blieb.

    🎙️ Host

    Florian D. Weber – Moderator, Entertainer und seit über 15 Jahren ehrenamtlich in der Krisenintervention und Suizidprävention tätig.

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    ⚠️ Inhaltsinformation

    Diese Folge thematisiert ausführlich Suizid, Suizidgedanken, Suizidprävention und Trauer nach einem Suizid. Einzelne Passagen können emotional belastend sein.

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    1 hr 12 min
  • Wenn das eigene Kind stirbt
    Das unvorstellbare Ende eines Sommerurlaubs

    Was passiert, wenn Eltern ihr eigenes Kind verlieren?

    Dirk Langenströher nimmt uns mit in die wohl schwerste Zeit seines Lebens. Aus einem unbeschwerten Familienurlaub wird innerhalb weniger Tage eine Ausnahmesituation. Es folgen Stunden voller Hoffnung und Verzweiflung, Entscheidungen, die niemand treffen möchte, und schließlich der Abschied von seiner Tochter Hannah.

    Doch dieses Gespräch endet nicht mit dem Tod. Es erzählt auch davon, wie Trauer sich verändern kann, warum Hannah bis heute Teil der Familie geblieben ist und wie Dirk Schritt für Schritt einen neuen Weg gefunden hat – persönlich, beruflich und als Autor.

    🔍 Themen dieser Folge

    👉 Der Familienurlaub, nach dem plötzlich alles anders wird

    👉 Die ersten Symptome und die dramatischen Stunden bis ins Krankenhaus
    👉 Der Abschied von Hannah
    👉 Organspende in einer absoluten Ausnahmesituation
    👉 Warum Trauer in Wellen verläuft
    👉 Die Bedeutung von Ritualen und Erinnerungen
    👉 Wie Geschwister und Eltern unterschiedlich trauern
    👉 Selbstwirksamkeit als Weg zurück ins Leben
    👉 Warum Hannah bis heute Teil der Familie ist
    👉 Das Buch, das Hannah ein Denkmal setzen soll

    👤 Über den Gast dieser Folge

    Zu Gast ist Dirk Langenströher.

    Dirk war viele Jahre Geschäftsführer eines Unternehmens, bevor ein Schicksalsschlag sein Leben grundlegend veränderte. Nachdem seine zehnjährige Tochter Hannah plötzlich verstorben war, begann für ihn ein langer Weg durch Trauer, Neuorientierung und persönliches Wachstum. Heute begleitet er als Coach und Trainer Menschen in Veränderungsprozessen und setzt sich mit seinem Buch dafür ein, den Umgang mit Trauer und Verlust stärker in die Mitte der Gesellschaft zu rücken.

    🎙️ Host

    Florian D. Weber – Moderator, Entertainer und seit über 15 Jahren ehrenamtlich in der Krisenintervention und Suizidprävention tätig.

    Mit „Und plötzlich: Krise“ gibt er Einblicke in Situationen, die sonst verborgen bleiben – und spricht mit Menschen, deren Geschichten bewegen.

    ⚠️ Inhaltsinformation

    Diese Folge thematisiert den Tod eines Kindes, Trauer, Organspende sowie die psychischen Belastungen einer betroffenen Familie und kann emotional belastend sein.

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    Denkmal

    Alles rund um das "Denkmal", das Dirk und Hannah erschaffen haben findet ihr hier:
    https://denkmal-buch.de/

    1 hr 20 min
  • Weniger tun - mehr helfen
    Was Menschen in Krisen wirklich brauchen.

    Was macht einen Menschen in einer Krise wirklich hilfreich?

    Im März 2026 durfte ich im Rahmen eines TEDx Talks über meine Erfahrungen aus mehr als 15 Jahren Krisenintervention sprechen. Dieser Vortrag trägt den Titel „Weniger tun, mehr helfen“ – und genau darum geht es auch in dieser Folge.

    Anhand zweier bewegender Einsätze erzähle ich, warum wir Krisen oft mit Lösungen begegnen wollen, weshalb uns Schweigen so schwerfällt und warum echtes Zuhören manchmal mehr bewirken kann als jedes gut gemeinte Wort.

    🔍 Themen dieser Folge

    👉 Mein TEDx Talk „Weniger tun, mehr helfen“
    👉 Zwei prägende Einsätze aus der Krisenintervention
    👉 Warum wir in Krisen oft das Gefühl haben, etwas sagen zu müssen
    👉 Zuhören statt Ratschläge geben
    👉 Warum Präsenz keine passive Handlung ist
    👉 Was wir von Momo über Krisenbegleitung lernen können
    👉 Wie jede und jeder Menschen in Krisen begleiten kann
    👉 Warum wir oft hilfreicher sind, als wir glauben

    🎙️ Host

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    Diese Folge thematisiert tödliche Verkehrsunfälle, Suizid, das Überbringen von Todesnachrichten sowie Trauer und kann emotional belastend sein.

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    Zum Talk bei YouTube

    Das Live-Video vom Talk im Konzerthaus Freiburg findet ihr hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=Tcyx8dgPOJA&t=124s

    15 min
  • Die schlimmste Nachricht
    Wenn die Polizei mitten in der Nacht vor der Türe steht

    Was sagt man Menschen, deren Leben sich gerade für immer verändert hat?

    Gemeinsam mit seiner Kollegin Petra blickt Florian auf einen Einsatz zurück, bei dem sie zusammen mit der Polizei mitten in der Nacht eine Todesnachricht überbringen mussten. Die Eltern des verstorbenen Sohnes hatten bis zuletzt gehofft, dass ihr Kind gerettet werden konnte – stattdessen mussten sie die schlimmste Nachricht ihres Lebens entgegennehmen.

    Doch die Folge bleibt nicht bei diesem Einsatz stehen. Florian und Petra sprechen darüber, warum viele Menschen Trauer nur schwer aushalten können, weshalb wir oft vorschnell trösten wollen und welche Rolle Erfahrung, Übung und Haltung in der Krisenintervention spielen. Ein ehrliches Gespräch über das Begleiten von Menschen in ihren dunkelsten Stunden.

    🔍 Themen dieser Folge

    👉 Das Überbringen einer Todesnachricht gemeinsam mit der Polizei
    👉 Ein Einsatz nach einem tödlichen Polizeieinsatz
    👉 Warum Helfende Trauer oft "wegmachen" möchten
    👉 Reaktionen auf Todesnachrichten – und warum jede anders ist
    👉 Aushalten statt vorschnell trösten
    👉 Was Erfahrung in der Krisenintervention verändert
    👉 Eigene Krisenerfahrungen als Ressource
    👉 Floskeln wie „Alles wird gut“ – helfen sie wirklich?
    👉 Vorurteile, erste Eindrücke und der Blick auf den Menschen
    👉 Welche kleinen "Werkzeuge" in Krisengesprächen wirklich helfen

    👤 Über den Gast dieser Folge

    Zu Gast ist Petra Christ.

    Petra engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Krisenintervention und begleitet Menschen unmittelbar nach belastenden Ereignissen. Gemeinsam mit Florian war sie bei zahlreichen Einsätzen im Team unterwegs. In dieser Folge sprechen beide erstmals gemeinsam über einen Einsatz, der ihnen bis heute besonders in Erinnerung geblieben ist – und darüber, was gute Begleitung in einer Ausnahmesituation ausmacht.

    🎙️ Host

    Florian D. Weber – Moderator, Entertainer und seit über 15 Jahren ehrenamtlich in der Krisenintervention und Suizidprävention tätig.

    Mit „Und plötzlich: Krise“ gibt er Einblicke in Situationen, die sonst verborgen bleiben – und spricht mit Menschen, deren Geschichten bewegen.

    ⚠️ Inhaltsinformation

    Diese Folge thematisiert Suizid, einen tödlichen Polizeieinsatz sowie das Überbringen einer Todesnachricht und kann emotional belastend sein.

    Solltest du Unterstützung benötigen, findest du anonyme und kostenlose Hilfe bei der Telefonseelsorge:

    📞 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222

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    Weitere Hilfe:

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    1 hr
  • Familienleben im Ausnahmezustand
    Wenn Krankheit den Alltag übernimmt

    Was passiert, wenn aus ein paar blauen Flecken plötzlich eine lebensbedrohliche Diagnose wird?

    In dieser Folge erzählen Nicole, Daniel, Luise und Lotta ihre Geschichte. Von einem Kinderarzttermin, der alles verändert. Von Monaten auf der Kinderonkologie, von Komplikationen, Rückfällen und der ständigen Unsicherheit, was als Nächstes kommt.

    Doch es geht nicht nur um Krankheit. Es geht auch um Familie. Um eine Schwester, die ihre Stammzellen spendet. Um Eltern, die zwischen Klinik und Alltag versuchen, nicht den Halt zu verlieren. Und um die Frage, wie man Hoffnung bewahrt, wenn Gewissheit kaum möglich ist.

    🔍 Themen dieser Folge

    👉 Die ersten Symptome und die Diagnose Leukämie
    👉 Der Moment, in dem das Leben plötzlich stillsteht
    👉 Alltag auf der Kinderonkologie
    👉 Wenn Eltern nur noch funktionieren können
    👉 Geschwisterkinder zwischen Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme
    👉 Rückfälle und neue Therapieformen
    👉 Stammzellspende innerhalb der Familie
    👉 Schule, Freundschaften und Normalität trotz Krankheit
    👉 Wie die Erkrankung eine Partnerschaft verändert
    👉 Leben mit der Unsicherheit, dass niemand sagen kann, was morgen ist

    👤 Über die Gäste dieser Folge

    Zu Gast sind Lotta, ihre Schwester Luise sowie ihre Eltern Nicole und Daniel Bühler.

    2017 erhält Lotta im Alter von dreieinhalb Jahren die Diagnose Leukämie. Es folgen Jahre voller Krankenhausaufenthalte, Komplikationen, Rückfälle und neuer Therapieansätze. Gemeinsam sprechen die vier darüber, wie sie diese Zeit erlebt haben, welche Herausforderungen sie als Familie bewältigen mussten und was ihnen geholfen hat, trotz allem weiterzumachen.

    🎙️ Host

    Florian D. Weber – Moderator, Entertainer und seit über 15 Jahren ehrenamtlich in der Krisenintervention und Suizidprävention tätig.

    Mit „Und plötzlich: Krise“ gibt er Einblicke in Situationen, die sonst verborgen bleiben – und spricht mit Menschen, deren Geschichten bewegen.

    ⚠️ Inhaltsinformation

    Diese Folge thematisiert eine schwere Krebserkrankung eines Kindes, Krankenhausaufenthalte, medizinische Komplikationen sowie die psychischen Belastungen einer betroffenen Familie.

    Solltest du Unterstützung benötigen, findest du anonyme und kostenlose Hilfe bei der Telefonseelsorge:

    📞 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222

    💬 https://www.telefonseelsorge.de/

    Weitere Hilfe:

    ➡️ Arbeitskreis Leben Freiburg: https://akl-freiburg.de/

    ➡️ Arbeitskreise Leben BW: https://www.ak-leben.de/

    📅 Veröffentlichung

    Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen, freitags um 7 Uhr.

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    1 hr 29 min

About Und plötzlich: Krise

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Manchmal braucht es nur einen Moment – und plötzlich ist alles anders.