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By Arbeitskreis Uni im KontextScience
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UnderDocs episodes

  • Überfordert in der Vorlesung?

    Abstract:

    Insbesondere in den naturwissenschaftlich-technischen Fächern („MINT“) ist die Abbruchquote an Hochschulen bedrückend hoch. Ein gängiger Versuch diese Situation zu verbessern sind Vorkurse, die zunehmend für Erstsemester angeboten werden um ihren Kenntnisstand auf das nötige Niveau zu bringen. Einen anderen Ansatz verfolgte dagegen das „HD-MINT“-Projekt, in dem unser heutiger Gast Thomas Köhler mitgewirkt hat. Hier wurde untersucht, inwiefern moderne didaktische Methoden – etwa das Just-in-Time-Teaching oder die Peer Instruction – zu einem besseren Lernerfolg und höherer Zufriedenheit unter den Studierenden führen kann. Wir haben über die verschiedenen Lehrtechniken mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteile gesprochen und erörtert, ob diese Modelle auch außerhalb der Pilotstudie wirken können.

     

    Sendungstranskript:

    PDF/ HTML/WebVTT

    Links:

    Wikipedia: MINT-Fächer

    faz.net: Warum so viele MINT-Studenten ihr Studium abbrechen

    ze.tt Kommentar: Vorlesungen sind verschwendete Lebenszeit

    Zeit Online: Studentenzufriedenheit nach der Bologna-Reform

    TU München: Lehrformate

    Wikipedia: Wissenschaftlicher Mitarbeiter

    Wikipedia: Akademischer Mittelbau

    Zeit Campus: Angst vor dem letzten Prüfungsversuch

    HD-Mint Projektwebsite

    HD-Mint Projektbeschreibung (PDF)

    Ruhr Uni Bochum: Problem-orientiertes Lernen 

    Ärzteblatt: Problem-orientiertes Lernen – Eine Chance für die Fakultäten

    HD-Mint: Peer Instruction

    Isaac Newton: Mathematische Principien der Naturlehre

    FU Berlin: Grundlagen der Physik – die newtonschen Gesetze (PDF)

    HD-Mint: Just-in-Time-Teaching

    Komm-mach-Mint: Zahl der Erstsemester ind Absolventinnen/Frauen in Mint-Fächern

    Qualitätspakt Lehre

    Uni Basel: Wissenschaftliche Publikationsformen

    TU Hamburg Blog: Was ist Peer Review?

     

    Literatur:

    Wolf, K.; Nissler, A.; Eich-Soellner, E.; Fischer, R. (2014). Mitmachen erwünscht – Aktivierende Lehre mit Peer Instruction und Just-in-Time Teaching. Zeitschrift für Hochschulentwicklung ZFHE Jg. 9/ Nr. 4, S. 131-153. (http://www.zfhe.at/index.php/zfhe/issue/current)

    Nissler, A. (2016). Mit Peer Instruction und Just-in-Time Teaching Studierende in ihrem Lernprozess unterstützen. Hg. v. ZiLL- Zentralinstitut für Lehren und Lernen. Fortbildungszentrum Hochschullehre (FBZHL) (Schriften zur Hochschuldidaktik. Beiträge und Empfehlungen des Fortbildungszentrums Hochschullehre der Friedrich-­Alexander Universität Erlangen-­Nürnberg.). Online verfügbar unter http://www.blog.fbzhl.de/publikationen/berichte/mit-peer-instruction-und-just-in-time-teaching-studierende-in-ihrem-lernprozess-unterstuetzen/​

    Brunnhuber, M.; Gertis, J.; Riedl, L. (2016). Problemlöseschule nach Polya für Studierende. In: Institut für Mathematik und Informatik Heidelberg (Hrsg.). Beiträge zum Mathematikunterricht 2016. Münster: WTM-Verlag. Im Druck.

    Riedl, L.; Lermer, S. (2016). Aktivierende Methoden für heterogene Lerngruppen – ein Vergleich zweier konzeptioneller Ansätze. In: Institut für Mathematik und Informatik Heidelberg (Hrsg.). Beiträge zum Mathematikunterricht 2016. Münster: WTM-Verlag. Im Druck.

    Keller, U.; Köhler, T. (2016). Vergleich der Anwendbarkeit von PBL in verschiedenen MINT-Fächern. Problem-based Learning Kompetenzen fördern – Zukunft gestalten, Zeitschrift für Hochschulentwicklung, ZFHE Jg. 11 /Nr. 3, S. 153-172. (http://www.zfhe.at/index.php/zfhe/article/view/938).

    Kröner, A.; Meissner, B. (2015). Weg vom Fehlkonzept – Umgang mit unerwarteten Ergebnissen einer Peer Instruction. In: Zentrum für Hochschuldidaktik (Hrsg.): DiNa-Sonderausgabe, Tagungsband zum zweiten HD-MINT-Symposium, 2015, S. 42-47.

    Böttcher, A; Schlierkamp, K; Thurner, V.; Zehetmeier, D.; Kämper, A.; Nissler, A. (2015). Lernziele – Zielorientiert zum Lehrerfolg. In: Zentrum für Hochschuldidaktik (Hrsg.): DiNa-Sonderausgabe, Tagungsband zum zweiten HD-MINT-Symposium, 2015, S. 70-76.

    Meissner, B;  Fleischer, J. (2015). Fehlkonzepte bewusst machen – Einsatz von Tutorials zur Elektrotechnik und Physik. In: Zentrum für Hochschuldidaktik (Hrsg.): DiNa-Sonderausgabe, Tagungsband zum zweiten HD-MINT-Symposium, 2015,S. 140-141 (Druckausgabe), S. 146-147 (Online-Ausgabe).

    Hoechstetter, K. (2015). „Die Methode funktioniert nicht!“ – Folgenreiche Fehler auf Dozentenseite beim Einsatz aktivierender Lehrmethoden. In: Zentrum für Hochschuldidaktik (Hrsg.): DiNa-Sonderausgabe, Tagungsband zum zweiten HD-MINT-Symposium, 2015, S. 226-227 (Druckausgabe), S. 232-233 (Online-Ausgabe).

    Meissner, B.; Stenger, H.; Storch, S..; Werner, S. (2015). Das Learning Lab – Neues Lernen und Lehren erfahrbar machen. Thementisch mit Abstract im Tagungsband zum 2. HDMINT Symposium 2015, S. 248-250 (Druckausgabe) S. 255-256 (Online-Ausgabe).

    Franzen, O.; Schmutzer-Braz, K. (2015). Technik studieren mit 3D-Lernmodulen. . In: Zentrum für Hochschuldidaktik (Hrsg.): DiNa-Sonderausgabe, Tagungsband zum zweiten HD-MINT-Symposium, 2015, S. 253-254 (Druckausgabe), S. 259-260 (Online-Ausgabe).

    Günther, J; Brunnhuber, M. (2015). Theorie der Mathematik für angehende Ingenieure mit Ingenieur-Anwendungen koppeln. In: Zentrum für Hochschuldidaktik (Hrsg.): DiNa-Sonderausgabe, Tagungsband zum zweiten HD-MINT-Symposium, 2015, S. 271-272 (Druckausgabe), S. 278-279 (Online-Ausgabe).

    Hofmann, Y.; Köhler, T. (2015). Studentisches Kompetenzerleben und Studierzufriedenheit in MINT-Fächern: Vor und Nachteile traditioneller versus forschungsbasierter Lehrkonzepte. In: Zentrum für Hochschuldidaktik (Hrsg.): DiNa-Sonderausgabe, Tagungsband zum zweiten HD-MINT-Symposium, 2015, S. 279 (Druckausgabe), S. 286 (Online-Ausgabe).

    Zu Gast:

    Thomas Köhler, Doktorand der Soziologie

    1 hr 14 min
  • Viele Wege führen nach Amyloid

    Abstract:

    Chorea Huntington ist eine neurodegenerative Erbkrankheit, die bei Betroffenen schon in jungen Jahren zum Verlust der Kontrolle über die eigene Muskulatur („Veitstanz“) und zu tiefgreifenden Veränderungen der Persönlichkeit führt. Da bis heute keine effektive Behandlung zur Verfügung steht wird intensiv an der Erkrankung geforscht. Auch unser Gast Arne Böker möchte das Verständnis der molekularen Mechanismen hinter der Huntington-Krankheit erweitern. Der Physiker hat hierfür an der Simulation des entscheidenden Huntingtin-Proteins gearbeitet und untersucht, wie es zur krankheitsauslösenden Fehlfaltung des Eiweißmoleküls kommt. In dieser Episode erklärt er die biophysikalischen Grundlagen seiner Arbeit, warum seine Ergebnisse vom Zufall abhängen und was er für Schlüsse ziehen konnte.

     

    Links:

    Spektrum Lexikon der Biologie: Proteine

    Uni Marburg: Strukturproteine und Zytoskelett

    Uni Frankfurt: Proteinstrukturen (PDF)

    Chorea Huntington

    Deutsche Huntingtion Hilfe

    Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen

    European Huntington Disease Network

    Uniprot Proteindatenbank: Huntingtin

    NCBI Gendatenbank: HTT huntingtin gene (human)

    Wikipedia: Trinukleotiderkrankungen

    Deutsche Alzheimer Gesellschaft: Das Wichtigste über Alzheimer und andere Demenzformen

    An Introduction to Molekular Dynamics

    Methoden zur Simulation der Moleküldynamik

    Science Slam: Zufall und Monte-Carlo-Simulation von Martin Marmach

    Monte-Carlo-Simulation, Alexander Thomas

    Uni Graz: Monte-Carlo-Simuation

    Uni Ulm: Grundlagen der Monte-Carlo-Simulation

     

    Sendungstranskript:

    PDF/ HTML/WebVTT

     

    Literatur:

    Chiara Zuccato, Marta Valenza, and Elena Cattaneo: Molecular Mechanisms and Potential Therapeutical Targets in Huntington’s Disease. Physiol. Rev. 90, 905-981 (2010).

    George Huntington: On Chorea. The Medical and Surgical Reporter, Philadelphia 789, 317-321 (1872).
    The Huntington’s Disease Collaborative Research Group: A Novel Gene Containing a Trinucleotide Repeat That Is Expanded and Unstable on Huntington’s Disease Chromosomes. Cell 72, pp. 971-983 (1993)
    Valentina Tozzini: Minimalist models for proteins: a comparative analysis. Q. Rev. Biophys. 43, pp. 333-371 (2010)
    Mookyung Cheon, Iksoo Chang, and Carol K. Hall: Extending the PRIME model for protein aggregation to all 20 amino acids. Proteins 78, pp. 2950-2960 (2010)
    Nicholas Metropolis, Arianna W. Rosenbluth, Marshall N. Rosenbluth, Augusta H. Teller, and Edward Teller: Equation of State Calculations by Fast Computing Machines. J. Chem. Phys. 21, pp. 1087-1092 (1953)
    Wolfhard Janke and Wolfgang Paul: Thermodynamics and structure of macromolecules from flat-histogram Monte Carlo simulations. Soft Matter 12, pp. 642-657 (2016)
    Ken A. Dill and Hue Sun Chan: From Levinthal to pathways to funnels. Nat. Struct. Biol. 4, pp. 10-19 (1997)
    Svetlana Pylaeva, Arne Böker, Hossam Elgabarty, Wolfgang Paul, and Daniel Sebastiani: The conformational ensemble of polyglutamine-14 chains: specific influences of solubility tail and chromophores. ChemPhysChem 19, pp. 2931-2937 (2018)

     

    Zu Gast:

    Arne Böker, Doktorand der Physik

    1 hr 7 min
  • Die Wahrheit über Kant

    Abstract:

    Was ist eigentlich Wahrheit, kann man sie erkennen und ist das überhaupt wichtig? Hauke Heidenreich interessiert sich als Historiker insbesondere für Wahrheit im historischen Diskurs und muss dabei mit großen Begriffen jonglieren: Erkenntnis, Vernunft, Moral – den Schlagwörtern Immanuel Kants. Die Interpretation und Verwendung dessen Philosophie schlug einst plötzlich eine ganz andere Richtung ein, sodass Kant bis heute beispielsweise als Begründer der säkularen Philosophie gesehen wird. Wie das sein kann, obwohl Kant sogar von der Existenz Gottes sprach hat Hauke Heidenreich untersucht und wir haben mit ihm darüber gesprochen.

     

    Links:

    Biografie und Werke Kants

    Kant Gesellschaft

    Michel Foucault

    Wikipedia: Geschichte der Religionsphilosophie

    Das Jahrhundert der Aufklärung

    Spiritismus und soziale Ordnung in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts

    Wikipedia: Spiritismus

    Geschichte des Aberglaubens

    Protestantismus und Moderne

    Immanuel Kant Forum

    Wikipedia: Hans Vaihinger

    Kant Forschungsstelle der Universität Mainz

    Tomas Kaiser: Zwischen Philosophie und Spiritismus, (Bild-)Wissenschaftliche Quellen zum Leben und Werk des Carl du Prel

    Realitätsbegriff im Konstruktivismus

    Hermann Cohen

     

    Sendungstranskript:

    PDF/ HTML/WebVTT

     

    Literatur:

    Klaus Christian Köhnke: Entstehung und Aufstieg des Neukantianismus, Frankfurt (Main) 1993.

    Ulrich Sieg: Aufstieg und Niedergang des Marburger Neukantianismus. Die Geschichte einer philosophischen Schulgemeinschaft, Würzburg 1994.
    Giovanni B. Sala: Kants „Kritik der praktischen Vernunft“. Ein Kommentar, Darmstadt 2004.
    Henry E. Allison: Kant’s groundwork for the metaphysics of morals. A commentary, Oxford 2011.
    Diethard Sawicki: Leben mit den Toten. Geisterglauben und die Entstehung des Spiritismus in Deutschland 1770 – 1900, 2. Auflage, Paderborn 2015.
    Friedemann Stengel: Aufklärung bis zum Himmel. Emanuel Swedenborg im Kontext der Theologie und Philosophie des 18. Jahrhunderts, Tübingen 2011. –> das Kapitel zu Kant
    Kurt Nowak: Geschichte des Christentums in Deutschland. Religion, Politik und Gesellschaft vom Ende der Aufklärung bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, München 1995.
    Wilhelm Weischedel: Die philosophische Hintertreppe. Die großen Philosophen in Alltag und Denken, München 2002.

    1 hr 11 min
  • Von den Toten lernen

     

    Abstract:

    Zu den wichtigsten Grundkenntnissen von Ärztinnen und Ärzten gehört ein breites Wissen über die Anatomie –  dieses wird im Rahmen des Medizinstudiums in verschiedenen Kursen erworben. Ein besonderer Abschnitt ist hierbei die Präparation einer Leiche im Rahmen des Kurses der makroskopischen Anatomie. Auch viele Außenstehende sind fasziniert, der Thematik haftet etwas mystisches an. Wir nehmen euch in dieser Ausgabe mit in das Anatomische Institut der Martin-Luther-Universität in Halle, wo wir hinter die Kulissen blicken und mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort sprechen konnten. Anschließend berichten Katharina und Johannes, zwei junge Medizinstudierende, von ihren Erfahrungen. Sie haben im vergangenen Semester den „Präpkurs“ belegt und waren vor kurzem auf der Beisetzung der Körperspenderinnen und -spender. Was sie alles erlebt haben und welche Eindrücke sie auf ihren Weg mitnehmen erfahrt Ihr in dieser Podcastfolge.

     

    Links:

    Institut für Anatomie und Zellbiologie Halle (Saale)

    Süddeutsche.de: Präparationskurse für Medizinstudenten –  mit viel Respekt für die Toten

    Deutschlandfunk: Das Aus für den Präpkurs?

    Wikipedia: Rechtsmedizin

    Wikipedia: Pathologie

    Wikipedia: Fixierung

    Wikipedia: Formalin

    DocCheck: Präparierbesteck

    Zeit Online: Anatomiekurs: Was vom Leben übrig ist

    Gesetze im Internet: Wissenschaftszeitvertragsgesetz

    Radiologie.de: Computertomographie

    Radiologie.de: Magnetresonanztomographie

    Virtueller Histologiekurs der Universität Zürich

    Anatomische Gesellschaft

    Bundesärztekammer: Logbuch zum Facharzt für Anatomie (PDF)

    Medizinische Fakultät: Informationen zur Körperspende

    Zeit Online: Körperspende – Dankbarkeit für eine Tote

    Medizin Halle: Mit Rauch und Riten verabschiedet – Sterbliche Überreste indigener Australier kehren in ihre Heimat zurück

    Ärzteblatt: Anatomie im Nationalsozialismus – Ohne jeglichen Skrupel

     

    Sendungstranskript:

    PDF/ HTML/WebVTT

     

    Literatur:

    Herbert Lippert: Lehrbuch Anatomie. 8. Auflage 2011, ISBN 978-3-437-42365-9

    Erik Schulte, Michael Schünke, Udo Schumacher: Prometheus. Lernatlas der Anatomie. Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 3 Bände:

    • Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem. 4., überarb. und erw. Aufl. 2014, ISBN 978-3-13-139524-5
    • Innere Organe. 4., überarb. und erw. Aufl. 2015, ISBN 978-3-13-139534-4
    • Kopf, Hals und Neuroanatomie. 4., überarb. und erw. Aufl. 2015, ISBN 978-3-13-139544-3
    • Renate Lüllmann-Rauch: Taschenlehrbuch Histologie. 5. überarb. Aufl., 2015, ISBN 978-3131292452

      Martin Trepel: Neuroanatomie – Struktur und Funktion. 7. Auflage, 2017, ISBN 978-3437412882

      Friedrich Paulsen, Jens Waschke: Sobotta Präparieratlas. 1. Auflage 2015, ISBN 978-3437440755

      Bernhard Tillmann, Michael Schünke: Taschenatlas zum Präparkierkurs. Eine klinisch orientierte Anleitung. 1. Auflage 1993, ISBN 978-3131117014

      1 hr 44 min
    • Fiktion und Wirklichkeit unterscheiden

       

      Abstract:

      Bilderbücher sind uns allen ein Begriff – Wie viel Theorie hinter deren didaktischem Aufbau steckt, allerdings ganz und gar nicht! Diese Wissenslücke füllt für uns Lukas Doleschal. Nach seinem Grundschullehramtsstudium betrachtet er nun in seiner Promotionsarbeit das Verhältnis von Fiktion und Metafiktion in Bilderbüchern und die Auswirkung davon auf Grundschüler. Kinder entdecken schon sehr früh die eigene Fantasie, so wird beispielsweise der Holzklotz zum Auto. Allerdings ist die Metafiktion, also das sich selbst der Fiktion des Geschehnisses bewusst werden, ein viel komplexerer Schritt. Lukas stellt die These auf, dass der bewusste Bruch mit der Fiktion und das Einbauen von metafiktionalen Elementen in Kinderbüchern dazu führen kann, dass Kinder besser lernen wie sie Texte abstrahieren – Eine wichtige Kompetenz im Zeitalter der Informationsflut.

       

      Links:

      Kinderundjugendmedien.de

      Wikipedia: Literaturwissenschaft

      Uni Saarland: Basiswissen Literaturwissenschaften (PDF)

      Wikipedia.org/wiki/Fiktion

      Uni Duisburg: Metafiktionalität

      Uni Mainz: Prof. Frank Zipfel

      Springer Psychologie: Klassische Kommunikationsmodelle (PDF)

      Uni Stuttgart: Literarische Selbstreflektivität (Dissertationsschrift, PDF)

      Lehrerfortbildung BW: Theoretische Ansatzpunkte zur Fiktionalität

      Uni Leipzig: Fiktionskompetenz und ihre Bedeutung für das Textverstehen (Masterthesis, PDF)

      Wikipedia: Illokutionärer Akt

      Uni Saarland: Einführung in Pragmatik und Diskurs – Sprechakte (PDF)

      Uni Potsdam: Linguistik – Einführung in die Pragmatik – Sprechakte (PDF)

      Uni Bremen: Mit Bilderbüchern in die Lesewelt – Anregungen zur Sprachföderung in der KiTa (PDF)

      Uni Hamburg: Konfliktlösungen in Bilderbüchern

      Zeit: „Wenn Geschichten zerfallen“ – Postmoderne Bilderbücher

      Deutschlanfunk: Experimentierfreudig und provozierend – moderne Bilderbücher

      Die Darstellung von Tod und Trauer im Bilderbuch (Dissertationsschrift, PDF)

      Wikipedia: Lyrisches Ich

      Uni Kiel – Lexikon der Filmbegriffe: „Vierte Wand“

      Filmstarts: „Wenn der Held einfach mal das Publikum anquatscht“

      IMDB: Deadpool

      IMDB: House of Cards

      Pädagogische Hochschule Freiburg: Methode des lauten Denkens

      Zeitschrift für ökonomische Bildung: „Lautes Denken“ als qualitative Methode

      Uni Koblenz: Theorie der geistigen Entwicklung nach Piaget (PDF)

      LMU München: Einführung in die Entwicklungspsychologie (PDF)

      Kinderundjugendmedien.de: Rezension „Chester“ von Melanie Watt

      Wikipedia: Aufklapp-Bilderbuch

      Uni Oldenburg: Das Spielbilderbuch – Ästhetische Formen und Chancen frühkindlicher Förderung (Dissertationsschrift, PDF)

      Wikipedia: Intertextualität

      Uni Bamberg: Überblick zu literaturwissenschaftlichen Methoden (PDF)

      Wikipedia: Intermedialität

      Wikipedia: Medienkompetenz

      Bundeszentrale für politische Bildung: „Was sind Fake News?“

      Pedocs Open Access Erziehungswissenschaften: Medienkompetenz – Kompetenz für neue Medien (PDF)

      Michael Ende: Jim Knopf der Lokomotivführer

      Die Kinderjury vom Leipziger Lesekompass 2019

       

      Sendungstranskript:

      WebVTT / HTML

       

      Literatur:

      Bitterlich, T. (2017): Fiktionalität und Fiktionalitätsbewusstsein, Gegenstände der Literaturtheorie und des Literaturunterrichts. In Lexe, H. & Wexberg, K.: Fernkurs Kinder- und Jugendliteratur. Wien: Die Stadtdrucker.

      Evans, J.(2009): Talking Beyond the Page. Reading and Responding to Picturebooks. London/New York: Routledge.
      Genette, G.(1992): Fiktion und Diktion. München: Wilhelm Fink.
      Goodman, N. (2017):Weisen der Welterzeugung. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
      Hurrelmann, B. (1978): Überlegungen zur Verarbeitung fiktionaler Erzähltexte durch Kinder im Grundschulalter. In: Diskussion Deutsch 9, 406-420.
      Hutcheon, L.(2013): Narcissistic Narrative – The metafictional Paradox. Waterloo: Wilfrid Laurier University Press.
      Iser, W. (2001): Das Fiktive und das Imaginäre: Perspektiven literarischer Anthropologie. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
      Nickel-Bacon, I. (2003): Vom Spiel der Fiktionen mit Realitäten. In Praxis Deutsch, Heft 180, 4-12.
      Nikolajeva, M./ Scott, C.(2006): How Picturebooks Work. New York: Routledge.
      Oetken, M.(2017): Wie Bilderbücher erzählen: Analysen multimodaler Strukturen und bimedialen Erzählens im Bilderbuch. Oldenburg: Habilitätionsschrift PDF – Format.
      Piaget, J.(1975): Nachahmung, Spiel und Traum. Stuttgart: Klett (= Gesammelte Werke, Studienausgabe, Bd. 5).
      Rabus, S. (2017): Rückt zusammen Kinder, ich will euch eine Geschichte erzählen! Metafiktion im Bilderbuch. In: Ritter, M.: Metafiktionales Erzählen – Entgrenzte Inszenierungen in der Kinder- und Jugendliteratur. München: Kopaed, 3-12.
      Ritter, A.(2014): Bilderbuchlesarten von Kindern: Neue Erzählformen im Spannungsfeld von kindlicher Rezeption und Produktion. Baltmannsweiler: Schneider.
      Ritter, M. (2017): Metafiktionales Erzählen – Entgrenzte Inszenierungen in der Kinder – und Jugendliteratur. München: Kopaed.
      Salisbury, M. & Styles, M.(2012): Children´s Picturebooks – The art of visual storytelling. London: Laurence King.
      Sipe L. & Brightman, A. (2009): Young Children´s Interpretations of Page Breaks in Contemporary Picture Storybooks. In Journal of Literacy Research 41, 68-103.
      Schneider, J.(2016):Sprache – Bild – Text. Ein linguistisch-semiotischer Überblick. In: Scherer, G. & Volz, S.: Im Bildungsfokus: Bilderbuchrezeptionsforschung. Trier: WVT, 11-34.

      Spinner, K. (2015): Elf Aspekte auf dem Prüfstand: Verbirgt sich in den elf Aspekten literarischen Lernens eine Systematik? In: Leseräume Heft 2, 188-194.

      Spinner, K. (2006): Literarisches Lernen. In: Praxis Deutsch, Heft 200, 6-16.
      Thiele, J.(2003): Das Bilderbuch – Ästhetik, Theorie, Analyse, Didaktik, Rezeption. Oldenburg: Isensee.
      Volz, S. & Schröder, K.: Page breaks als Leerstellen bei der Bilderbuchrezeption. In: Scherer, G./ Volz, S. (2016): Im Bildungsfokus: Bilderbuchrezeptionsforschung. Trier: WVT, 129-146.
      Zipfel, F. (2001): Fiktion, Fiktivität, Fiktionalität: Analysen zur Fiktion in der Literatur und zum Fiktionsbegriff in der Literaturwissenschaft. Berlin: Erich Schmidt.

      1 hr 2 min
    • Berufs-Nichtversteher

      Abstract:

      Ein Jahr UnderDocs – dieses erste Jubiläum haben wir zum Anlass genommen, mal hinter die Kulissen blicken zu lassen. In dieser Sonderausgabe des Podcasts sprechen wir über die Gestaltung einer Episode, unsere Motivation für das Projekt und die Ziele für die Zukunft. Entsprechend sitzt heute kein Gast aus der Wissenschaft hinter dem Mikrofon, stattdessen hat sich das Redaktionsteam (fast vollständig) zusammengefunden, um über die Erfahrungen der letzten Monate zu reflektieren. Dabei entwickelte sich ein offenes Gespräch über Wissenschaftskommunikation aus studentischer Perspektive, über technische Prozesse, Interviewführung und die Herausforderungen der Arbeitsorganisation in Gruppen.

       

      Links:

      UnderDocs 005 – Eine Milliarde Tonnen DVDs

      UnderDocs 006 – Tipps zum Studienstart

      Was hab ich

      Science March: US-Wissenschaftler vereinigen sich gegen Trump.

      March for Science

      Psiram Netzwerk zur Aufklärung über Esoterik

      Netzwerk Homöopathie: Homöopathie ist keine Natur- und keine Pflanzenheilkunde

      Heinrich von Kleist: Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden (PDF)

      Slack: Instant-Messaging für Projektgruppen

      Uni Tübingen: Handout Medizinische Anamnese (PDF)

      Günther Gaus: Zur Person – im Gespräch mit Hannah Arendt (1964)

      Reaper – Digitale Audioworkstation

      Ultraschall – Podcast Plugin für Reaper

      Auphonic Online Audiomastering

      Wikipedia: European Broadcast Union Empfehlung R 128

      Google Cloud Services: Speech to text

      Speechmatics

      Wikipedia: Linguistische Transkription

      Podlove Podcast Publisher

      WordPress.org

      1 hr 16 min
    • Virtuelle Losbude

       

      Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum erlebten zuletzt einen massiven Boom und haben mittlerweile einen Bekanntheitsgrad erreicht, der manchen staatlichen Währungen gleich kommt. Wie auch bei normalen Onlinetransaktionen ist die Sicherheit solcher Kryptowährungen eine zentrale Frage. Jedoch offenbart die zugrundeliegende Technik schnell einen wahren Dschungel an Fachbegriffen. Unser heutiger Gast Sebastian Karius, Masterabsolvent der Informatik an der MLU Halle, lichtet für uns das Dickicht. Er erklärt uns, dass die Sicherheit solcher Systeme auf sogenannten „Konsensmechanismen“ basieren, die die Verantwortung für die Sicherheit nicht bei einer einzelnen Person/einem einzelnen Konzern bündeln, sondern auf möglichst viele Schultern verteilen. Sebastian erläutert, was Blockchains und Hashfunktionen sind und wie damit ein solcher Mechanismus umgesetzt werden kann, aber auch welche Schwachstellen sie bergen: Insbesondere die Verarbeitung neuer Transaktionen ist mit enormen Rechenaufwand verbunden, der es notwendig macht, entweder immer leistungsfähigere Computer zu verwenden oder schlicht auf Glückstreffer bei der Berechnung zu hoffen. Sebastian präsentiert uns einen ersten Ansatz zur Lösung dieses Problems, den er in seiner Masterarbeit entwickelt hat.

       

      Links:

      YouTube: Öffentliche Anhörung im Fachausschuss „Digitale Agenda“ zu Blockchains

      Bundesanstalt für Finandienstleistungsaufsicht BaFin: Blockchain

      Frauenhofer Projektgruppe Wirtschaftsinformatik: Blockchain-Technologie als Schlüssel für die Zukunft?

      Uni Freiburg: Einführung Hash-Funktionen (PDF)

      ETH Zürich: Tim Berners Lee: „Wir brauchen eine Dezentralisierung des Internets“

      Steemit (Soziales Netzwerk auf Blockchain-Basis)

      Frankfurt University of Applied Sciences: Bitcoin Studie (PDF)

      Fraunhofer-Gesellschaft: Positionspapier Blockchain und Smart Contracts (PDF)

      Wikipedia: Liste von Kryptowährungen

      Heise: Bitcoin und andere Kryptowährungen – Mining – Kaufen – Verstehen

      Bitcoin.org

      Ethereum.org

      Handelsblatt: Satposhi Nakamoto – das Phantom, das Bitcoin erfand

      Heise: Studie zum Bitcoin-Energieverbrauch

      Bitcoin-Wiki (eng)

      Bitcoin-Wiki: Proof of work (eng)

      Bitcoin-Wiki Proof of Stake (eng)

      TU Dresden: Erzeugung von Zufallszahlen (PDF)

      Wikipedia: Gesetz der großen Zahlen

      Wikipedia: Symmetrisches Kryptosystem

      Wikipedia: Asymmetrisches Kryptosystem

      Uni Tübingen: Skript Kryptologie (PDF)

      Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Elektronische Signaturen

      Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Technische Richtlinie Schlüssellänge

      Wikipedia: Schlüssellänge

      Wikipedia: Byzantinischer Fehler

      itwissen.info: Latenz

       

      Sendungstranskript:

      PDF/HTML/WebVTT

       

      Literatur:

      Vincent Schlatt, André Schweizer, Nils Urbach und Gilbert Fridgen: „Blockchain: Grundlagen, Anwendungen und Potenziale“. Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT

      BlockchainHub: „What is a DAO?“. https://blockchainhub.net/dao-decentralized-autonomous-organization/

      Zikai Alex Wen und Andrew Miller: „Scanning Live Ethereum Contracts for the Unchecked-Send Bug“. http://hackingdistributed.com/2016/06/16/scanning-live-ethereum-contracts-for-bugs/

      Satoshi Nakamoto: „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“. www.bitcoin.org

      Shehar Bano, Alberto Sonnino, Mustafa Al-Bassam, Sarah Azouvi, Patrick

      McCorry, Sarah Meiklejohn und George Danezis: „SoK: Consensus in the Age of Blockchains“ https://arxiv.org/abs/1711.03936

      Leslie Lamport, Robert Shostak und Marshall Pease: „The Byzantine Generals Problem“. SRI International

      Miguel Castro und Barbara Liskov: „Practical Byzantine Fault Tolerance“- Proceedings of the Third Symposium on Operating Systems Design and Implementation (1999)

      Alysson Bessani, João Sousa und Eduardo E. P. Alchieri: „State Machine Replication for the Masses with BFT-SMART“. https://www.di.fc.ul.pt/~bessani/publications/dsn14-bftsmart.pdf

       

      Zu Gast:

      Sebastian Karius, Masterstudent der Informatik

      1 hr 23 min
    • "Wie mit einem Idioten..."

       

      Abstract:

      Christian Allner, Doktorand der Medien- und Kommunikationswissenschaften, surft durch die Unendlichkeit des Internets und stößt dabei auf ein noch weitgehend unerforschtes Feld. Während er in seiner Masterarbeit auf tumblr Bildkommunikation untersuchte, soll es in seiner Doktorarbeit um künstliche Intelligenz, digitale Sprachassistenten und die noch ungewissen Schattenseiten des technischen Fortschritts gehen. Sein Fokus liegt dabei auf der Veränderung der Kommunikation durch „vermenschlichte“ Maschinen und den kulturellen Einflüssen auf die Programmierung der meist weiblichen Sprachassistentinnen. In seiner Forschung stößt er häufig auf lustige Überraschungen und unerwünschte Nebeneffekte der Digitalisierung im Wohnzimmer.

      Links:

      Uni Halle: Berufsorientierte Linguistik im interkulturellen Kontext

      Uni Innsbruck: Soziale Netzwerke

      Hans-Böckler-Stiftung: Social Media – soziale Medien? (PDF)

      Springer Link: Das Phänomen der sozialen Medien (PDF)

      Wikipedia: Gerhard Maletzke

      Wikipedia: Feldschema der Massenkommunikation

      Wikipedia: Roman Ossipowitsch Jakobson

      Wikipedia: Sprachfunktion

      Tumblr

      Südddeutsche: Was sich Yahoo vom Tumblr-Kauf verspricht

      Wikipedia: Bad Luck Brian

      Washington Post: Being Bad Luck Brian

      Imgflip: Memegenerator „One Does Not Simply“

      Mashable: Google removes egg from salad emoji

      Twitter: Dudenverlag gibt Tipps zu Emojis

      Unicode.org: Submitting Emoji Proposals

      Uni Kiel: Filmlexikon „Visiotype“

      Bayerischer Rundfunk: Alpha-Lernen: Schultz von Thun

      Uni Hannover: Kommunikationstheorie nach Schulz von Thun (PDF)

      Wikipedia: Mem

      Alexis Dworsky: Kulturelle Evolution

      Richarddawkins.net

      Open Access Erziehungswissenschaften: pedocs – Memes als moderne Bildungsmedien (PDF)

      Zeit: Vong Sprache her

      Uni Konstanz: Mensch-Computer-Interaktion

      Fernuni Hagen: Einführung in Mensch-Maschine-Interaktion (PDF)

      Uni Bielefeld: Mensch-Maschine-Kommunikation (PDF)

      Wikipedia: Microsoft text-to-speech voices (eng)

      Wikipedia: Karl Klammer

      Wikipedia: Intelligenter persönlicher Assistent

      Onlinegeister-Podcast 027: Sprachassistenten und Smart Voice

      Wikipedia: Biixby (eng)

      Wikipedia Cortana (Halo)

      Bosch: Mykie

      Statista: Umfrage zum Nutzen von digitalen Sprachassistenten

      Heise: 56 Prozent haben digitale Assistenten ausprobiert

      Netzpolitik.org: Spracherkennung muss jedem dienen – Unabhängig von seiner Wirtschaftskraft

      Netzpolitik.org: Thema „Alexa“

      Golem: Alexa ist Feministin

      TU Darmstadt: Mehr Sicherheit für Siri, Alexa und co.

      Deutschlandfunk: Lücken bei Sprachassistenzsystemen – Alexa hört mit

      FAZ: KI und Emotionen – Können Siri und Alexa unsere Freunde werden?

      Deutschlandfunk Kultur: Digitale Sprachassistenten – die Berechenbarkeit der Gefühle

      Heise: Alexa hört dich husten – Werbeangebote für Kranke

      Spiegel: Charmante Maschinen – Siri, lass mich nicht allein

      Der Standard: Siri bleibt dumm

      Tagesspiegel: Alexa tyrannisiert Amerika

      Deutschlandfunk Kultur: Alexa, Siri und co. – Hilfe, mein Kind kommandiert nur noch

      Hunterwalk.com: Amazon Echo ist magical – its also turning my kids into assholes

      Focus: Sprachassistenten und Dialekt – für Plattdeutsch bin ich noch zu lütt

      Heise: Open Source Sprachassistent Japser – mein eigener Butler

      Yandex

      FAZ: Gesetze gegen Homosexuelle – Menschenrechtsgericht verurteilt Russland

      Deutschlandfunk: Homophobie in Russland – wo Schwulenhetze salonfähig ist

      Spektrum: Wie mächtig Framing ist

      mycroft.ai – Open Source Voice Assistant

      Süddeutsche: Smartes Spielzeug – Spione im Kinderzimmer

      Spektrum: Künstliche Intelligenz

      Zeit: Thema „Künstliche Intelligenz“

      DFKI Bitkom: Gipfelpapier Künstliche Intelligenz – Wirtschaftliche Bedeutung, gesellschaftliche Herausforderungen, menschliche Verantwortung

      Uni Frankfurt: Einführung in die Methoden der künstlichen Intelligenz (PDF)

      Bundeszentrale für politische Bildung: Aus Politik und Zeitgeschichte – Künstliche Intelligenz

      MIT Edu: Moral Machine – triff moralische Entscheidungen für eine KI

      Wikipedia: Robotergesetze

      Wikipedia: Sundance Film Festival

      ARD: The Cleaners – im Schatten der Netzwelt

      fluter: „Ich sortiere den Schrott der Gesellschaft“ – Interview mit einer Facebook Cleanerin

      Viertausendhertz: Systemfehler-Podcast 036 – Der Aufstand

       

      Sendungstranskript:

      PDF/HTML/WebVTT

       

      Literatur:

      Prescher, Thomas; Thees, Michael: Memes als moderne Bildungsmedien: Humor als Medium pädagogischer Interaktion zur Wissenskonstruktion im Physikunterricht – In: Bildungsforschung 12 (2015) 1, S. 147-178 – URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-124754

      Dix, A. ; Finlay, J. ; Abowd, G.D. ; Beale, R.: Human- Computer Interaction. Harlow, UK : Pearson Education Limited, 2004

      Brasser, Ferdinand ; Frassetto, Tommaso ; Riedhammer, Korbinian ; Sadeghi, Ahmad-Reza ; Schneider, Thomas ; Weinert, Christian: VoiceGuard: Secure and Private Speech Processing. Interspeech 2018 International Speech Communication Association (ISCA), 2018

      Ghosh, S., Pherwani, J.: Designing of a natural voice assistants for mobile through user centered design approach. In: Kurosu, M. (ed.) Human–Computer Interaction: Design and Evaluation, pp. 320–331. Springer International Publishing, Cham (2015)

      López G., Quesada L., Guerrero L.A. (2018) Alexa vs. Siri vs. Cortana vs. Google Assistant: A Comparison of Speech-Based Natural User Interfaces. In: Nunes I. (eds) Advances in Human Factors and Systems Interaction. AHFE 2017. Advances in Intelligent Systems and Computing, vol 592. Springer, Cham

      Becker, C., Kopp, S., Wachsmuth, I.: Why emotions should be integrated into conversational agents. In: Nishida, T. (ed.) Conversational Informatics: An Engineering Approach, pp. 49–68. Wiley, New York (2007)

      Tiwari, V., Hashmi, M.F., Keskar, A. et al. Multimed Tools Appl (2018). https://doi.org/10.1007/s11042-018-6358-x

      Ranjan S, Hansen JH, Ranjan S, Hansen JH (2018) Curriculum learning based approaches for noise robust speaker recognition. IEEE/ACM Trans Audio Speech Lang Process (TASLP) 26(1):197

      Hoy M.: Alexa, Siri, Cortana, and More: An Introduction to Voice Assistants. In: Medical References Services Quarterly, vol. 37, 2018.

       

      Zu Gast:

      Christian Allner, Doktorand der Medien- und Kommunikationswissenschaften (Webpage/Podcast „Onlinegeister“)

      57 min
    • Instrumentalisierung von Armut?!

      Abstract:

      Nikolaus Pawlitzki hat seine erziehungswissenschaftliche Masterarbeit dem Thema Wohlfahrtsverbänden gewidmet, genauer gesagt der Selbstdarstellung und Inszenierung dieser Verbände im Gefüge der deutschen Sozialpolitik. Dafür beschäftigte er sich mit den Armutsberichten des Paritätischen Gesamtverbandes auseinander und gelangte bei Betrachtung der Reaktionen in den Medien und von anderen Wohlfahrtsverbände zu spannenden Erkenntnissen über das Verhältnis von Wohlfahrt und Öffentlichkeit. Denn so viel sei gesagt: Der Armutsbericht berichtet nicht nur sachlich, sondern erfüllt noch weitere Funktionen.

       

      Links:

      Wikipedia: Wohlfahrt

      Bundeszentrale der politischen Bildung: Subsidiaritätsprinzip

      Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege

      Wikipedia: Intermediärer Sektor (Nonprofit-Bereich)

      Caritas

      Der Paritätische

      Jobcenter Berlin-Lichtenberg: Konzept vom Fördern und Fordern

      Diakonie

      Deutschlandfunk. Armutsbericht – Αrm trotz Αrbeit

      Tageszeitung: Armutsbericht 2018 – Bildung schützt vor Armut nicht

      Süddeutsche: Thema Armutsbericht

      Der Paritätische: Aktueller Armutsbericht

      Der Paritätische: Frühere Armutsberichte

      Bundeszentrale für politische Bildung: Zahlen und Fakten zur Armut

      Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags: Absolute und relative Armutsbegriff (PDF)

      Süddeutsche: Einen neuen Armutsbegriff, bitte!

      Uni Trier: Armutsmessung (PDF)

      Kurzmeldungen Pressestelle des Bundestags: Existenzminimum 2019

      Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags: Physisches und soziokulturelles Existenzminimum (PDF)

      Bundesagentur für Arbeit: Statistiken zur Grundsicherung für Arbeitssuchende

      Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut der Hans-Böckler-Stiftung: Verteilungsbericht November 2018

      Bundeszentrale für politische Bildung: Armutsgefährdung

      Sechster Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

      Springer Link: Grundbegriffe des Neo-Institutionalismus (kostenpflichtige PDF mit Vorschau)

      Uni Frankfurt: Grundlagen der Industrie- und Organisationssoziologie (PDF)

      Axel Grönemeyer (TU Dortmund)

      Springer Link: Doing Social Problems, Doing Social Control (kostenpflichtige PDF)

      Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit: Literatur zum Verhältnis von sozialer Arbeit und Politik (PDF)

      Welt.de: Das Supertalent ist seelische Grausamkeit

      FAZ: Georg Cremer: „Kein Bohei um Armut“

      NDR: Deutschland – das angebliche Armenhaus

      FAZ: Armutsbericht – arm auf dem Papier

      Spiegel Armut – Paritätischer Wohlfahrtsverband spielt mit dem Feuer

      Bundeszentrale für politische Bildung: Wohlfahrtsverbände als kooperative Akteure

      Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V.; Freie Wohlfahrtspflege und Sozialstaat (PDF)

      Tom Lawrence (Said Business School, Oxford University)

      Roy Suddaby (Business School, Newcastle University)

      Masterarbeit: Zur Inszenierung eines freien Wohlfahrtsverbandes über Öffentlichkeitsarbeit (PDF)

       

      Sendungstranskript:

      PDF / HTML / WebVTT

       

      Literatur:

      Lawrence, Thomas and Suddaby, Roy Robert, Institutions and Institutional Work (June 16, 2006). Thomas B. Lawrence and Roy Suddaby (2006) Institutions and Institutional work. In Stewart R. Clegg, Cynthia Hardy, Thomas B. Lawrence & Walter R. Nord (Eds.) Sage Handbook of Organization Studies, 2nd Edition: 215-254. London: Sage.. Available at SSRN: https://ssrn.com/abstract=3197577

      Cremer, G. (2017). Armut in Deutschland. Wer ist arm? Was läuft schief? Wie können wir handeln? München: C.H. Beck.

      Christa, H. (2010). Grundwissen Sozio-Marketing. Konzeptionelle und strategische Grundlagen für soziale Organisationen. Wiesbaden: Springer VS.

      Bauer, T., Gigerenzer, G., & Krämer, W. (2014). Warum Dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet. Über Risiken und Nebenwirkungen der Unstatistik. Frankfurt a. Main/ New York: Campus Verlag.

      Bauer, U. (2010). Zwanzig Jahre Armutsberichterstattung in Deutschland. Eine Fachtagung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes blickte zurück und nach vorn. Blätter der Wohlfahrtspflege. Deutsche Zeitschrift für Wohlfahrtspflege.

      Groenemeyer, A. (2012). Soziologie sozialer Probleme – Fragestellungen, Konzepte und theoretische Perspektiven. In G. Albrecht, & A. Groenemeyer, Handbuch soziale Probleme (S. 17-116). Wiesbaden: Springer VS.

      Groenemeyer, A., & Ratzka, M. (2012). Armut, Deprivation und Exklusion als soziales Problem. In G. Albrecht, & A. Groenemeyer, Handbuch Soziale Probleme (S. 367-432). Wiesbaden: Springer VS.

      Sandhu, S. (2012). Public Relations und Legitimität. Der Beitrag des organisationalen NeoInstitutionalismus für die PR-Forschung. Wiesbaden: Springer VS.

       

      Zu Gast:

      Nikolaus Pawlitzki, M.A. der Erziehungswissenschaft (BitByCobra auf Soundcloud, Cobra Cobra auf Youtube)

      1 hr 5 min
    • Permanente und dynamische Netzwerke

      Abstract:

      Ein Kratzer oder eine Schnittwunde – ein alltägliches Ärgernis. Doch große Probleme bereiten kleinere Verletzungen nicht: es erscheint uns selbstverständlich, dass ein Heilungsprozess einsetzt. Geradezu außergewöhnlich ist jedoch die Vorstellung, dass auch unbelebte, feste Materialien – etwa Kunststoffe –  in die Lage versetzt werden können, sich selbst zu heilen. Wie das am besten gelingt untersucht unser Gast Anton Mordvinkin, Doktorand für Physik auf dem Gebiet der Polymerforschung. Er spricht mit uns über verschiedene Ansätze zur autonomen Reparatur von Polymeren. Seine Forschung fokussiert sich auf sogenannte intrinsische Ansätze, die versprechen, „Verletzungen“ des Kunststoffes nahezu beliebig oft zu heilen, allerdings schwierig zu realisieren sind. Darüber hinaus erklärt uns Anton, wie er ein besseres Verständnis des physikalischen Ablaufes solcher Heilprozesse erzielen möchte. Dafür verwendet er unter anderem die Kernspinresonanz, wie sie auch in der Medizin zur Anwendung kommt.

      Links:

      Chemie.de: Polymer

      Spektrum.de: Polymere

      Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft: Grundlagen der Polymerchemie (PDF)

      Promotionsarbeit zur Modifizierung von Brombutylkautschuk zur Herstellung selbstheilender Materialien (PDF)

      Promotionsarbeit zu selbstheilenden NBR-Elastomeren (PDF)

      Wikipedia: Epoxidharz

      Chemie.de: Epoxidharz

      Chemie.de: Korrosionsschutz

      Max-Planck-Gesellschaft: Korrosionsschutz mit leitfähigen Polymeren – Entwicklung selbstheilender Beschichtungen

      Uni München: Chemische Bindungen für Anfänger (PDF)

      Uni Heidelberg: Grundvorlesung Anorganik – Chemische Bindungen (PDF)

      Uni Regensburg: Wichtige funktionelle Gruppen (PDF)

      Uni Kiel: Wasserstoffbrückenbindungen

      Ruhr-Uni-Bochum: Struktur der DNA (PDF)

      Chemie.de: Ionische Bindung

      YouTube: LG G Flex Smartphone mit selbstheilender Polymerbeschichtung

      Uni Bayreuth: Von Kautschuk zum Autoreifen

      Chemgapedia: Butylkautschuk

      TU Chemnitz: Ökologische Verwertung von Elastomeren aus Altreifen

      Uni Saarland: Nukleinsäuren (PDF)

      NZZ: Risse die sich von selbst schließen

      Max-Planck-Institut: Preis für Polymerforscher White

      Wikipedia (eng): Scott R. White

      Spektrum: Röntgenstreuung

      Spektrum: Röntgenstrukturanalyse

      Uni Potsdam: Röntgenstrukturanalyse (PDF)

      Spektrum: NMR-Spektroskopie

      Uni Augsburg: Grundlagen der NMR-Spektroskopie (PDF)

      Universitätsklinikum Marburg/Gießen: Grundlagen der Magnetresonanztomographie (PDF)

      Wikipedia: Erdmagnetfeld

      Welt der Physik: Was ist Magnetismus?

      HU Berlin: Einführung in Magnetismus (PDF)

      Spektrum: Dauermagnet

      Chemie.de: Elektromagnet

      Youtube: Wie funktioniert ein Elektromagnet? (ARTE)

      Spektrum: Spin

      MRI-Questions: Levitate a frog

       

      Literatur:

      Anton Mordvinkin, Kay Saalwächter: Microscopic observation of the segmental autocorrelation function for entangled and constrained polymer chains. J. Chem. Phys., 2017, 146

      Marcus Suckow, Anton Mordvinkin et al.: Tuning the Properties and Self-Healing Behavior of Ioncally Modified Poly(isobutylene-co isoprene) Rubber. Macromolecules, 2018, 51 (2), pp 468–479

      Amit Das, Alladin Sallat et al.: Ionic Modification turns Commercial Rubber into a Self-Healing Material. ACS Appl. Mater. Interfaces, 2015, 7 (37), pp 20623–20630

      S.R. White et al.: Autonomic healing of polymer composites. Nature, 2001, 409, pp 794–797

      Daria V. Andreeva, Dmitri Fix et al.: Buffering polyelectrolyte multilayers for active corrosion protection. J. Mater. Chem., 2008,18, 1738-1740

      Judit Canadell, Han Goossens and Bert Klumperman: Self-Healing Materials Based on Disulfide Links. Macromolecules, 2011, 44 (8), pp 2536–2541

      B.J. Blaiszik, N.R. Sottos and S.R. White: Nanocapsules for self-healing materials. Composites Science and Technology, 2008, 68 (3-4), pp 978-986

      Nabarun Roy, Bernd Bruchmann and Jean-Marie Lehn: DYNAMERS: dynamic polymers as self-healing materials. Chem. Soc. Rev., 2015, 44, pp 3786-3807

      Yu Zhao, Fuji Sakai et al.: Progressive Macromolecular Self-Assembly: From Biomimetic Chemistry to Bio-Inspired Materials. Adv Mater., 2013, 25 (37), pp 5215-5256

       

      Zu Gast:

      Anton Mordvinkin: Doktorand der Physik

      59 min

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