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Insbesondere in den naturwissenschaftlich-technischen Fächern („MINT“) ist die Abbruchquote an Hochschulen bedrückend hoch. Ein gängiger Versuch diese Situation zu verbessern sind Vorkurse, die zunehmend für Erstsemester angeboten werden um ihren Kenntnisstand auf das nötige Niveau zu bringen. Einen anderen Ansatz verfolgte dagegen das „HD-MINT“-Projekt, in dem unser heutiger Gast Thomas Köhler mitgewirkt hat. Hier wurde untersucht, inwiefern moderne didaktische Methoden – etwa das Just-in-Time-Teaching oder die Peer Instruction – zu einem besseren Lernerfolg und höherer Zufriedenheit unter den Studierenden führen kann. Wir haben über die verschiedenen Lehrtechniken mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteile gesprochen und erörtert, ob diese Modelle auch außerhalb der Pilotstudie wirken können.
PDF/ HTML/WebVTT
Wikipedia: MINT-Fächer
faz.net: Warum so viele MINT-Studenten ihr Studium abbrechen
ze.tt Kommentar: Vorlesungen sind verschwendete Lebenszeit
Zeit Online: Studentenzufriedenheit nach der Bologna-Reform
TU München: Lehrformate
Wikipedia: Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Wikipedia: Akademischer Mittelbau
Zeit Campus: Angst vor dem letzten Prüfungsversuch
HD-Mint Projektwebsite
HD-Mint Projektbeschreibung (PDF)
Ruhr Uni Bochum: Problem-orientiertes Lernen
Ärzteblatt: Problem-orientiertes Lernen – Eine Chance für die Fakultäten
HD-Mint: Peer Instruction
Isaac Newton: Mathematische Principien der Naturlehre
FU Berlin: Grundlagen der Physik – die newtonschen Gesetze (PDF)
HD-Mint: Just-in-Time-Teaching
Komm-mach-Mint: Zahl der Erstsemester ind Absolventinnen/Frauen in Mint-Fächern
Qualitätspakt Lehre
Uni Basel: Wissenschaftliche Publikationsformen
TU Hamburg Blog: Was ist Peer Review?
Wolf, K.; Nissler, A.; Eich-Soellner, E.; Fischer, R. (2014). Mitmachen erwünscht – Aktivierende Lehre mit Peer Instruction und Just-in-Time Teaching. Zeitschrift für Hochschulentwicklung ZFHE Jg. 9/ Nr. 4, S. 131-153. (http://www.zfhe.at/index.php/zfhe/issue/current)
Nissler, A. (2016). Mit Peer Instruction und Just-in-Time Teaching Studierende in ihrem Lernprozess unterstützen. Hg. v. ZiLL- Zentralinstitut für Lehren und Lernen. Fortbildungszentrum Hochschullehre (FBZHL) (Schriften zur Hochschuldidaktik. Beiträge und Empfehlungen des Fortbildungszentrums Hochschullehre der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg.). Online verfügbar unter http://www.blog.fbzhl.de/publikationen/berichte/mit-peer-instruction-und-just-in-time-teaching-studierende-in-ihrem-lernprozess-unterstuetzen/
Brunnhuber, M.; Gertis, J.; Riedl, L. (2016). Problemlöseschule nach Polya für Studierende. In: Institut für Mathematik und Informatik Heidelberg (Hrsg.). Beiträge zum Mathematikunterricht 2016. Münster: WTM-Verlag. Im Druck.
Riedl, L.; Lermer, S. (2016). Aktivierende Methoden für heterogene Lerngruppen – ein Vergleich zweier konzeptioneller Ansätze. In: Institut für Mathematik und Informatik Heidelberg (Hrsg.). Beiträge zum Mathematikunterricht 2016. Münster: WTM-Verlag. Im Druck.
Keller, U.; Köhler, T. (2016). Vergleich der Anwendbarkeit von PBL in verschiedenen MINT-Fächern. Problem-based Learning Kompetenzen fördern – Zukunft gestalten, Zeitschrift für Hochschulentwicklung, ZFHE Jg. 11 /Nr. 3, S. 153-172. (http://www.zfhe.at/index.php/zfhe/article/view/938).
Kröner, A.; Meissner, B. (2015). Weg vom Fehlkonzept – Umgang mit unerwarteten Ergebnissen einer Peer Instruction. In: Zentrum für Hochschuldidaktik (Hrsg.): DiNa-Sonderausgabe, Tagungsband zum zweiten HD-MINT-Symposium, 2015, S. 42-47.
Böttcher, A; Schlierkamp, K; Thurner, V.; Zehetmeier, D.; Kämper, A.; Nissler, A. (2015). Lernziele – Zielorientiert zum Lehrerfolg. In: Zentrum für Hochschuldidaktik (Hrsg.): DiNa-Sonderausgabe, Tagungsband zum zweiten HD-MINT-Symposium, 2015, S. 70-76.
Meissner, B; Fleischer, J. (2015). Fehlkonzepte bewusst machen – Einsatz von Tutorials zur Elektrotechnik und Physik. In: Zentrum für Hochschuldidaktik (Hrsg.): DiNa-Sonderausgabe, Tagungsband zum zweiten HD-MINT-Symposium, 2015,S. 140-141 (Druckausgabe), S. 146-147 (Online-Ausgabe).
Hoechstetter, K. (2015). „Die Methode funktioniert nicht!“ – Folgenreiche Fehler auf Dozentenseite beim Einsatz aktivierender Lehrmethoden. In: Zentrum für Hochschuldidaktik (Hrsg.): DiNa-Sonderausgabe, Tagungsband zum zweiten HD-MINT-Symposium, 2015, S. 226-227 (Druckausgabe), S. 232-233 (Online-Ausgabe).
Meissner, B.; Stenger, H.; Storch, S..; Werner, S. (2015). Das Learning Lab – Neues Lernen und Lehren erfahrbar machen. Thementisch mit Abstract im Tagungsband zum 2. HDMINT Symposium 2015, S. 248-250 (Druckausgabe) S. 255-256 (Online-Ausgabe).
Franzen, O.; Schmutzer-Braz, K. (2015). Technik studieren mit 3D-Lernmodulen. . In: Zentrum für Hochschuldidaktik (Hrsg.): DiNa-Sonderausgabe, Tagungsband zum zweiten HD-MINT-Symposium, 2015, S. 253-254 (Druckausgabe), S. 259-260 (Online-Ausgabe).
Günther, J; Brunnhuber, M. (2015). Theorie der Mathematik für angehende Ingenieure mit Ingenieur-Anwendungen koppeln. In: Zentrum für Hochschuldidaktik (Hrsg.): DiNa-Sonderausgabe, Tagungsband zum zweiten HD-MINT-Symposium, 2015, S. 271-272 (Druckausgabe), S. 278-279 (Online-Ausgabe).
Hofmann, Y.; Köhler, T. (2015). Studentisches Kompetenzerleben und Studierzufriedenheit in MINT-Fächern: Vor und Nachteile traditioneller versus forschungsbasierter Lehrkonzepte. In: Zentrum für Hochschuldidaktik (Hrsg.): DiNa-Sonderausgabe, Tagungsband zum zweiten HD-MINT-Symposium, 2015, S. 279 (Druckausgabe), S. 286 (Online-Ausgabe).
Thomas Köhler, Doktorand der Soziologie
Chorea Huntington ist eine neurodegenerative Erbkrankheit, die bei Betroffenen schon in jungen Jahren zum Verlust der Kontrolle über die eigene Muskulatur („Veitstanz“) und zu tiefgreifenden Veränderungen der Persönlichkeit führt. Da bis heute keine effektive Behandlung zur Verfügung steht wird intensiv an der Erkrankung geforscht. Auch unser Gast Arne Böker möchte das Verständnis der molekularen Mechanismen hinter der Huntington-Krankheit erweitern. Der Physiker hat hierfür an der Simulation des entscheidenden Huntingtin-Proteins gearbeitet und untersucht, wie es zur krankheitsauslösenden Fehlfaltung des Eiweißmoleküls kommt. In dieser Episode erklärt er die biophysikalischen Grundlagen seiner Arbeit, warum seine Ergebnisse vom Zufall abhängen und was er für Schlüsse ziehen konnte.
Spektrum Lexikon der Biologie: Proteine
Uni Marburg: Strukturproteine und Zytoskelett
Uni Frankfurt: Proteinstrukturen (PDF)
Chorea Huntington
Deutsche Huntingtion Hilfe
Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen
European Huntington Disease Network
Uniprot Proteindatenbank: Huntingtin
NCBI Gendatenbank: HTT huntingtin gene (human)
Wikipedia: Trinukleotiderkrankungen
Deutsche Alzheimer Gesellschaft: Das Wichtigste über Alzheimer und andere Demenzformen
An Introduction to Molekular Dynamics
Methoden zur Simulation der Moleküldynamik
Science Slam: Zufall und Monte-Carlo-Simulation von Martin Marmach
Monte-Carlo-Simulation, Alexander Thomas
Uni Graz: Monte-Carlo-Simuation
Uni Ulm: Grundlagen der Monte-Carlo-Simulation
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Chiara Zuccato, Marta Valenza, and Elena Cattaneo: Molecular Mechanisms and Potential Therapeutical Targets in Huntington’s Disease. Physiol. Rev. 90, 905-981 (2010).
Arne Böker, Doktorand der Physik
Was ist eigentlich Wahrheit, kann man sie erkennen und ist das überhaupt wichtig? Hauke Heidenreich interessiert sich als Historiker insbesondere für Wahrheit im historischen Diskurs und muss dabei mit großen Begriffen jonglieren: Erkenntnis, Vernunft, Moral – den Schlagwörtern Immanuel Kants. Die Interpretation und Verwendung dessen Philosophie schlug einst plötzlich eine ganz andere Richtung ein, sodass Kant bis heute beispielsweise als Begründer der säkularen Philosophie gesehen wird. Wie das sein kann, obwohl Kant sogar von der Existenz Gottes sprach hat Hauke Heidenreich untersucht und wir haben mit ihm darüber gesprochen.
Biografie und Werke Kants
Kant Gesellschaft
Michel Foucault
Wikipedia: Geschichte der Religionsphilosophie
Das Jahrhundert der Aufklärung
Spiritismus und soziale Ordnung in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts
Wikipedia: Spiritismus
Geschichte des Aberglaubens
Immanuel Kant Forum
Wikipedia: Hans Vaihinger
Kant Forschungsstelle der Universität Mainz
Tomas Kaiser: Zwischen Philosophie und Spiritismus, (Bild-)Wissenschaftliche Quellen zum Leben und Werk des Carl du Prel
Realitätsbegriff im Konstruktivismus
Hermann Cohen
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Klaus Christian Köhnke: Entstehung und Aufstieg des Neukantianismus, Frankfurt (Main) 1993.
Zu den wichtigsten Grundkenntnissen von Ärztinnen und Ärzten gehört ein breites Wissen über die Anatomie – dieses wird im Rahmen des Medizinstudiums in verschiedenen Kursen erworben. Ein besonderer Abschnitt ist hierbei die Präparation einer Leiche im Rahmen des Kurses der makroskopischen Anatomie. Auch viele Außenstehende sind fasziniert, der Thematik haftet etwas mystisches an. Wir nehmen euch in dieser Ausgabe mit in das Anatomische Institut der Martin-Luther-Universität in Halle, wo wir hinter die Kulissen blicken und mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort sprechen konnten. Anschließend berichten Katharina und Johannes, zwei junge Medizinstudierende, von ihren Erfahrungen. Sie haben im vergangenen Semester den „Präpkurs“ belegt und waren vor kurzem auf der Beisetzung der Körperspenderinnen und -spender. Was sie alles erlebt haben und welche Eindrücke sie auf ihren Weg mitnehmen erfahrt Ihr in dieser Podcastfolge.
Institut für Anatomie und Zellbiologie Halle (Saale)
Süddeutsche.de: Präparationskurse für Medizinstudenten – mit viel Respekt für die Toten
Deutschlandfunk: Das Aus für den Präpkurs?
Wikipedia: Rechtsmedizin
Wikipedia: Pathologie
Wikipedia: Fixierung
Wikipedia: Formalin
DocCheck: Präparierbesteck
Zeit Online: Anatomiekurs: Was vom Leben übrig ist
Gesetze im Internet: Wissenschaftszeitvertragsgesetz
Radiologie.de: Computertomographie
Radiologie.de: Magnetresonanztomographie
Virtueller Histologiekurs der Universität Zürich
Anatomische Gesellschaft
Bundesärztekammer: Logbuch zum Facharzt für Anatomie (PDF)
Medizinische Fakultät: Informationen zur Körperspende
Zeit Online: Körperspende – Dankbarkeit für eine Tote
Medizin Halle: Mit Rauch und Riten verabschiedet – Sterbliche Überreste indigener Australier kehren in ihre Heimat zurück
Ärzteblatt: Anatomie im Nationalsozialismus – Ohne jeglichen Skrupel
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Herbert Lippert: Lehrbuch Anatomie. 8. Auflage 2011, ISBN 978-3-437-42365-9
Erik Schulte, Michael Schünke, Udo Schumacher: Prometheus. Lernatlas der Anatomie. Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 3 Bände:
Renate Lüllmann-Rauch: Taschenlehrbuch Histologie. 5. überarb. Aufl., 2015, ISBN 978-3131292452
Martin Trepel: Neuroanatomie – Struktur und Funktion. 7. Auflage, 2017, ISBN 978-3437412882
Friedrich Paulsen, Jens Waschke: Sobotta Präparieratlas. 1. Auflage 2015, ISBN 978-3437440755
Bernhard Tillmann, Michael Schünke: Taschenatlas zum Präparkierkurs. Eine klinisch orientierte Anleitung. 1. Auflage 1993, ISBN 978-3131117014
Bilderbücher sind uns allen ein Begriff – Wie viel Theorie hinter deren didaktischem Aufbau steckt, allerdings ganz und gar nicht! Diese Wissenslücke füllt für uns Lukas Doleschal. Nach seinem Grundschullehramtsstudium betrachtet er nun in seiner Promotionsarbeit das Verhältnis von Fiktion und Metafiktion in Bilderbüchern und die Auswirkung davon auf Grundschüler. Kinder entdecken schon sehr früh die eigene Fantasie, so wird beispielsweise der Holzklotz zum Auto. Allerdings ist die Metafiktion, also das sich selbst der Fiktion des Geschehnisses bewusst werden, ein viel komplexerer Schritt. Lukas stellt die These auf, dass der bewusste Bruch mit der Fiktion und das Einbauen von metafiktionalen Elementen in Kinderbüchern dazu führen kann, dass Kinder besser lernen wie sie Texte abstrahieren – Eine wichtige Kompetenz im Zeitalter der Informationsflut.
Kinderundjugendmedien.de
Wikipedia: Literaturwissenschaft
Uni Saarland: Basiswissen Literaturwissenschaften (PDF)
Wikipedia.org/wiki/Fiktion
Uni Duisburg: Metafiktionalität
Uni Mainz: Prof. Frank Zipfel
Springer Psychologie: Klassische Kommunikationsmodelle (PDF)
Uni Stuttgart: Literarische Selbstreflektivität (Dissertationsschrift, PDF)
Lehrerfortbildung BW: Theoretische Ansatzpunkte zur Fiktionalität
Uni Leipzig: Fiktionskompetenz und ihre Bedeutung für das Textverstehen (Masterthesis, PDF)
Wikipedia: Illokutionärer Akt
Uni Saarland: Einführung in Pragmatik und Diskurs – Sprechakte (PDF)
Uni Potsdam: Linguistik – Einführung in die Pragmatik – Sprechakte (PDF)
Uni Bremen: Mit Bilderbüchern in die Lesewelt – Anregungen zur Sprachföderung in der KiTa (PDF)
Uni Hamburg: Konfliktlösungen in Bilderbüchern
Zeit: „Wenn Geschichten zerfallen“ – Postmoderne Bilderbücher
Deutschlanfunk: Experimentierfreudig und provozierend – moderne Bilderbücher
Die Darstellung von Tod und Trauer im Bilderbuch (Dissertationsschrift, PDF)
Wikipedia: Lyrisches Ich
Uni Kiel – Lexikon der Filmbegriffe: „Vierte Wand“
Filmstarts: „Wenn der Held einfach mal das Publikum anquatscht“
IMDB: Deadpool
IMDB: House of Cards
Pädagogische Hochschule Freiburg: Methode des lauten Denkens
Zeitschrift für ökonomische Bildung: „Lautes Denken“ als qualitative Methode
Uni Koblenz: Theorie der geistigen Entwicklung nach Piaget (PDF)
LMU München: Einführung in die Entwicklungspsychologie (PDF)
Kinderundjugendmedien.de: Rezension „Chester“ von Melanie Watt
Wikipedia: Aufklapp-Bilderbuch
Uni Oldenburg: Das Spielbilderbuch – Ästhetische Formen und Chancen frühkindlicher Förderung (Dissertationsschrift, PDF)
Wikipedia: Intertextualität
Uni Bamberg: Überblick zu literaturwissenschaftlichen Methoden (PDF)
Wikipedia: Intermedialität
Wikipedia: Medienkompetenz
Bundeszentrale für politische Bildung: „Was sind Fake News?“
Pedocs Open Access Erziehungswissenschaften: Medienkompetenz – Kompetenz für neue Medien (PDF)
Michael Ende: Jim Knopf der Lokomotivführer
Die Kinderjury vom Leipziger Lesekompass 2019
WebVTT / HTML
Bitterlich, T. (2017): Fiktionalität und Fiktionalitätsbewusstsein, Gegenstände der Literaturtheorie und des Literaturunterrichts. In Lexe, H. & Wexberg, K.: Fernkurs Kinder- und Jugendliteratur. Wien: Die Stadtdrucker.
Spinner, K. (2015): Elf Aspekte auf dem Prüfstand: Verbirgt sich in den elf Aspekten literarischen Lernens eine Systematik? In: Leseräume Heft 2, 188-194.
Ein Jahr UnderDocs – dieses erste Jubiläum haben wir zum Anlass genommen, mal hinter die Kulissen blicken zu lassen. In dieser Sonderausgabe des Podcasts sprechen wir über die Gestaltung einer Episode, unsere Motivation für das Projekt und die Ziele für die Zukunft. Entsprechend sitzt heute kein Gast aus der Wissenschaft hinter dem Mikrofon, stattdessen hat sich das Redaktionsteam (fast vollständig) zusammengefunden, um über die Erfahrungen der letzten Monate zu reflektieren. Dabei entwickelte sich ein offenes Gespräch über Wissenschaftskommunikation aus studentischer Perspektive, über technische Prozesse, Interviewführung und die Herausforderungen der Arbeitsorganisation in Gruppen.
UnderDocs 005 – Eine Milliarde Tonnen DVDs
UnderDocs 006 – Tipps zum Studienstart
Was hab ich
Science March: US-Wissenschaftler vereinigen sich gegen Trump.
March for Science
Psiram Netzwerk zur Aufklärung über Esoterik
Netzwerk Homöopathie: Homöopathie ist keine Natur- und keine Pflanzenheilkunde
Heinrich von Kleist: Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden (PDF)
Slack: Instant-Messaging für Projektgruppen
Uni Tübingen: Handout Medizinische Anamnese (PDF)
Günther Gaus: Zur Person – im Gespräch mit Hannah Arendt (1964)
Reaper – Digitale Audioworkstation
Ultraschall – Podcast Plugin für Reaper
Auphonic Online Audiomastering
Wikipedia: European Broadcast Union Empfehlung R 128
Google Cloud Services: Speech to text
Speechmatics
Wikipedia: Linguistische Transkription
Podlove Podcast Publisher
WordPress.org
Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum erlebten zuletzt einen massiven Boom und haben mittlerweile einen Bekanntheitsgrad erreicht, der manchen staatlichen Währungen gleich kommt. Wie auch bei normalen Onlinetransaktionen ist die Sicherheit solcher Kryptowährungen eine zentrale Frage. Jedoch offenbart die zugrundeliegende Technik schnell einen wahren Dschungel an Fachbegriffen. Unser heutiger Gast Sebastian Karius, Masterabsolvent der Informatik an der MLU Halle, lichtet für uns das Dickicht. Er erklärt uns, dass die Sicherheit solcher Systeme auf sogenannten „Konsensmechanismen“ basieren, die die Verantwortung für die Sicherheit nicht bei einer einzelnen Person/einem einzelnen Konzern bündeln, sondern auf möglichst viele Schultern verteilen. Sebastian erläutert, was Blockchains und Hashfunktionen sind und wie damit ein solcher Mechanismus umgesetzt werden kann, aber auch welche Schwachstellen sie bergen: Insbesondere die Verarbeitung neuer Transaktionen ist mit enormen Rechenaufwand verbunden, der es notwendig macht, entweder immer leistungsfähigere Computer zu verwenden oder schlicht auf Glückstreffer bei der Berechnung zu hoffen. Sebastian präsentiert uns einen ersten Ansatz zur Lösung dieses Problems, den er in seiner Masterarbeit entwickelt hat.
YouTube: Öffentliche Anhörung im Fachausschuss „Digitale Agenda“ zu Blockchains
Bundesanstalt für Finandienstleistungsaufsicht BaFin: Blockchain
Frauenhofer Projektgruppe Wirtschaftsinformatik: Blockchain-Technologie als Schlüssel für die Zukunft?
Uni Freiburg: Einführung Hash-Funktionen (PDF)
ETH Zürich: Tim Berners Lee: „Wir brauchen eine Dezentralisierung des Internets“
Steemit (Soziales Netzwerk auf Blockchain-Basis)
Frankfurt University of Applied Sciences: Bitcoin Studie (PDF)
Fraunhofer-Gesellschaft: Positionspapier Blockchain und Smart Contracts (PDF)
Wikipedia: Liste von Kryptowährungen
Heise: Bitcoin und andere Kryptowährungen – Mining – Kaufen – Verstehen
Bitcoin.org
Ethereum.org
Handelsblatt: Satposhi Nakamoto – das Phantom, das Bitcoin erfand
Heise: Studie zum Bitcoin-Energieverbrauch
Bitcoin-Wiki (eng)
Bitcoin-Wiki: Proof of work (eng)
Bitcoin-Wiki Proof of Stake (eng)
TU Dresden: Erzeugung von Zufallszahlen (PDF)
Wikipedia: Gesetz der großen Zahlen
Wikipedia: Symmetrisches Kryptosystem
Wikipedia: Asymmetrisches Kryptosystem
Uni Tübingen: Skript Kryptologie (PDF)
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Elektronische Signaturen
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Technische Richtlinie Schlüssellänge
Wikipedia: Schlüssellänge
Wikipedia: Byzantinischer Fehler
itwissen.info: Latenz
PDF/HTML/WebVTT
Vincent Schlatt, André Schweizer, Nils Urbach und Gilbert Fridgen: „Blockchain: Grundlagen, Anwendungen und Potenziale“. Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT
BlockchainHub: „What is a DAO?“. https://blockchainhub.net/dao-decentralized-autonomous-organization/
Zikai Alex Wen und Andrew Miller: „Scanning Live Ethereum Contracts for the Unchecked-Send Bug“. http://hackingdistributed.com/2016/06/16/scanning-live-ethereum-contracts-for-bugs/
Satoshi Nakamoto: „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“. www.bitcoin.org
Shehar Bano, Alberto Sonnino, Mustafa Al-Bassam, Sarah Azouvi, Patrick
Leslie Lamport, Robert Shostak und Marshall Pease: „The Byzantine Generals Problem“. SRI International
Miguel Castro und Barbara Liskov: „Practical Byzantine Fault Tolerance“- Proceedings of the Third Symposium on Operating Systems Design and Implementation (1999)
Alysson Bessani, João Sousa und Eduardo E. P. Alchieri: „State Machine Replication for the Masses with BFT-SMART“. https://www.di.fc.ul.pt/~bessani/publications/dsn14-bftsmart.pdf
Sebastian Karius, Masterstudent der Informatik
Christian Allner, Doktorand der Medien- und Kommunikationswissenschaften, surft durch die Unendlichkeit des Internets und stößt dabei auf ein noch weitgehend unerforschtes Feld. Während er in seiner Masterarbeit auf tumblr Bildkommunikation untersuchte, soll es in seiner Doktorarbeit um künstliche Intelligenz, digitale Sprachassistenten und die noch ungewissen Schattenseiten des technischen Fortschritts gehen. Sein Fokus liegt dabei auf der Veränderung der Kommunikation durch „vermenschlichte“ Maschinen und den kulturellen Einflüssen auf die Programmierung der meist weiblichen Sprachassistentinnen. In seiner Forschung stößt er häufig auf lustige Überraschungen und unerwünschte Nebeneffekte der Digitalisierung im Wohnzimmer.
Uni Halle: Berufsorientierte Linguistik im interkulturellen Kontext
Uni Innsbruck: Soziale Netzwerke
Hans-Böckler-Stiftung: Social Media – soziale Medien? (PDF)
Springer Link: Das Phänomen der sozialen Medien (PDF)
Wikipedia: Gerhard Maletzke
Wikipedia: Feldschema der Massenkommunikation
Wikipedia: Roman Ossipowitsch Jakobson
Wikipedia: Sprachfunktion
Tumblr
Südddeutsche: Was sich Yahoo vom Tumblr-Kauf verspricht
Wikipedia: Bad Luck Brian
Washington Post: Being Bad Luck Brian
Imgflip: Memegenerator „One Does Not Simply“
Mashable: Google removes egg from salad emoji
Twitter: Dudenverlag gibt Tipps zu Emojis
Unicode.org: Submitting Emoji Proposals
Uni Kiel: Filmlexikon „Visiotype“
Bayerischer Rundfunk: Alpha-Lernen: Schultz von Thun
Uni Hannover: Kommunikationstheorie nach Schulz von Thun (PDF)
Wikipedia: Mem
Alexis Dworsky: Kulturelle Evolution
Richarddawkins.net
Open Access Erziehungswissenschaften: pedocs – Memes als moderne Bildungsmedien (PDF)
Zeit: Vong Sprache her
Uni Konstanz: Mensch-Computer-Interaktion
Fernuni Hagen: Einführung in Mensch-Maschine-Interaktion (PDF)
Uni Bielefeld: Mensch-Maschine-Kommunikation (PDF)
Wikipedia: Microsoft text-to-speech voices (eng)
Wikipedia: Karl Klammer
Wikipedia: Intelligenter persönlicher Assistent
Onlinegeister-Podcast 027: Sprachassistenten und Smart Voice
Wikipedia: Biixby (eng)
Wikipedia Cortana (Halo)
Bosch: Mykie
Statista: Umfrage zum Nutzen von digitalen Sprachassistenten
Heise: 56 Prozent haben digitale Assistenten ausprobiert
Netzpolitik.org: Spracherkennung muss jedem dienen – Unabhängig von seiner Wirtschaftskraft
Netzpolitik.org: Thema „Alexa“
Golem: Alexa ist Feministin
TU Darmstadt: Mehr Sicherheit für Siri, Alexa und co.
Deutschlandfunk: Lücken bei Sprachassistenzsystemen – Alexa hört mit
FAZ: KI und Emotionen – Können Siri und Alexa unsere Freunde werden?
Deutschlandfunk Kultur: Digitale Sprachassistenten – die Berechenbarkeit der Gefühle
Heise: Alexa hört dich husten – Werbeangebote für Kranke
Spiegel: Charmante Maschinen – Siri, lass mich nicht allein
Der Standard: Siri bleibt dumm
Tagesspiegel: Alexa tyrannisiert Amerika
Deutschlandfunk Kultur: Alexa, Siri und co. – Hilfe, mein Kind kommandiert nur noch
Hunterwalk.com: Amazon Echo ist magical – its also turning my kids into assholes
Focus: Sprachassistenten und Dialekt – für Plattdeutsch bin ich noch zu lütt
Heise: Open Source Sprachassistent Japser – mein eigener Butler
Yandex
FAZ: Gesetze gegen Homosexuelle – Menschenrechtsgericht verurteilt Russland
Deutschlandfunk: Homophobie in Russland – wo Schwulenhetze salonfähig ist
Spektrum: Wie mächtig Framing ist
mycroft.ai – Open Source Voice Assistant
Süddeutsche: Smartes Spielzeug – Spione im Kinderzimmer
Spektrum: Künstliche Intelligenz
Zeit: Thema „Künstliche Intelligenz“
DFKI Bitkom: Gipfelpapier Künstliche Intelligenz – Wirtschaftliche Bedeutung, gesellschaftliche Herausforderungen, menschliche Verantwortung
Uni Frankfurt: Einführung in die Methoden der künstlichen Intelligenz (PDF)
Bundeszentrale für politische Bildung: Aus Politik und Zeitgeschichte – Künstliche Intelligenz
MIT Edu: Moral Machine – triff moralische Entscheidungen für eine KI
Wikipedia: Robotergesetze
Wikipedia: Sundance Film Festival
ARD: The Cleaners – im Schatten der Netzwelt
fluter: „Ich sortiere den Schrott der Gesellschaft“ – Interview mit einer Facebook Cleanerin
Viertausendhertz: Systemfehler-Podcast 036 – Der Aufstand
PDF/HTML/WebVTT
Prescher, Thomas; Thees, Michael: Memes als moderne Bildungsmedien: Humor als Medium pädagogischer Interaktion zur Wissenskonstruktion im Physikunterricht – In: Bildungsforschung 12 (2015) 1, S. 147-178 – URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-124754
Dix, A. ; Finlay, J. ; Abowd, G.D. ; Beale, R.: Human- Computer Interaction. Harlow, UK : Pearson Education Limited, 2004
Brasser, Ferdinand ; Frassetto, Tommaso ; Riedhammer, Korbinian ; Sadeghi, Ahmad-Reza ; Schneider, Thomas ; Weinert, Christian: VoiceGuard: Secure and Private Speech Processing. Interspeech 2018 International Speech Communication Association (ISCA), 2018
Ghosh, S., Pherwani, J.: Designing of a natural voice assistants for mobile through user centered design approach. In: Kurosu, M. (ed.) Human–Computer Interaction: Design and Evaluation, pp. 320–331. Springer International Publishing, Cham (2015)
López G., Quesada L., Guerrero L.A. (2018) Alexa vs. Siri vs. Cortana vs. Google Assistant: A Comparison of Speech-Based Natural User Interfaces. In: Nunes I. (eds) Advances in Human Factors and Systems Interaction. AHFE 2017. Advances in Intelligent Systems and Computing, vol 592. Springer, Cham
Becker, C., Kopp, S., Wachsmuth, I.: Why emotions should be integrated into conversational agents. In: Nishida, T. (ed.) Conversational Informatics: An Engineering Approach, pp. 49–68. Wiley, New York (2007)
Tiwari, V., Hashmi, M.F., Keskar, A. et al. Multimed Tools Appl (2018). https://doi.org/10.1007/s11042-018-6358-x
Ranjan S, Hansen JH, Ranjan S, Hansen JH (2018) Curriculum learning based approaches for noise robust speaker recognition. IEEE/ACM Trans Audio Speech Lang Process (TASLP) 26(1):197
Hoy M.: Alexa, Siri, Cortana, and More: An Introduction to Voice Assistants. In: Medical References Services Quarterly, vol. 37, 2018.
Christian Allner, Doktorand der Medien- und Kommunikationswissenschaften (Webpage/Podcast „Onlinegeister“)
Nikolaus Pawlitzki hat seine erziehungswissenschaftliche Masterarbeit dem Thema Wohlfahrtsverbänden gewidmet, genauer gesagt der Selbstdarstellung und Inszenierung dieser Verbände im Gefüge der deutschen Sozialpolitik. Dafür beschäftigte er sich mit den Armutsberichten des Paritätischen Gesamtverbandes auseinander und gelangte bei Betrachtung der Reaktionen in den Medien und von anderen Wohlfahrtsverbände zu spannenden Erkenntnissen über das Verhältnis von Wohlfahrt und Öffentlichkeit. Denn so viel sei gesagt: Der Armutsbericht berichtet nicht nur sachlich, sondern erfüllt noch weitere Funktionen.
Wikipedia: Wohlfahrt
Bundeszentrale der politischen Bildung: Subsidiaritätsprinzip
Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege
Wikipedia: Intermediärer Sektor (Nonprofit-Bereich)
Caritas
Der Paritätische
Jobcenter Berlin-Lichtenberg: Konzept vom Fördern und Fordern
Diakonie
Deutschlandfunk. Armutsbericht – Αrm trotz Αrbeit
Tageszeitung: Armutsbericht 2018 – Bildung schützt vor Armut nicht
Süddeutsche: Thema Armutsbericht
Der Paritätische: Aktueller Armutsbericht
Der Paritätische: Frühere Armutsberichte
Bundeszentrale für politische Bildung: Zahlen und Fakten zur Armut
Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags: Absolute und relative Armutsbegriff (PDF)
Süddeutsche: Einen neuen Armutsbegriff, bitte!
Uni Trier: Armutsmessung (PDF)
Kurzmeldungen Pressestelle des Bundestags: Existenzminimum 2019
Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags: Physisches und soziokulturelles Existenzminimum (PDF)
Bundesagentur für Arbeit: Statistiken zur Grundsicherung für Arbeitssuchende
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut der Hans-Böckler-Stiftung: Verteilungsbericht November 2018
Bundeszentrale für politische Bildung: Armutsgefährdung
Sechster Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung
Springer Link: Grundbegriffe des Neo-Institutionalismus (kostenpflichtige PDF mit Vorschau)
Uni Frankfurt: Grundlagen der Industrie- und Organisationssoziologie (PDF)
Axel Grönemeyer (TU Dortmund)
Springer Link: Doing Social Problems, Doing Social Control (kostenpflichtige PDF)
Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit: Literatur zum Verhältnis von sozialer Arbeit und Politik (PDF)
Welt.de: Das Supertalent ist seelische Grausamkeit
FAZ: Georg Cremer: „Kein Bohei um Armut“
NDR: Deutschland – das angebliche Armenhaus
FAZ: Armutsbericht – arm auf dem Papier
Spiegel Armut – Paritätischer Wohlfahrtsverband spielt mit dem Feuer
Bundeszentrale für politische Bildung: Wohlfahrtsverbände als kooperative Akteure
Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V.; Freie Wohlfahrtspflege und Sozialstaat (PDF)
Tom Lawrence (Said Business School, Oxford University)
Roy Suddaby (Business School, Newcastle University)
Masterarbeit: Zur Inszenierung eines freien Wohlfahrtsverbandes über Öffentlichkeitsarbeit (PDF)
PDF / HTML / WebVTT
Lawrence, Thomas and Suddaby, Roy Robert, Institutions and Institutional Work (June 16, 2006). Thomas B. Lawrence and Roy Suddaby (2006) Institutions and Institutional work. In Stewart R. Clegg, Cynthia Hardy, Thomas B. Lawrence & Walter R. Nord (Eds.) Sage Handbook of Organization Studies, 2nd Edition: 215-254. London: Sage.. Available at SSRN: https://ssrn.com/abstract=3197577
Cremer, G. (2017). Armut in Deutschland. Wer ist arm? Was läuft schief? Wie können wir handeln? München: C.H. Beck.
Christa, H. (2010). Grundwissen Sozio-Marketing. Konzeptionelle und strategische Grundlagen für soziale Organisationen. Wiesbaden: Springer VS.
Bauer, T., Gigerenzer, G., & Krämer, W. (2014). Warum Dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet. Über Risiken und Nebenwirkungen der Unstatistik. Frankfurt a. Main/ New York: Campus Verlag.
Bauer, U. (2010). Zwanzig Jahre Armutsberichterstattung in Deutschland. Eine Fachtagung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes blickte zurück und nach vorn. Blätter der Wohlfahrtspflege. Deutsche Zeitschrift für Wohlfahrtspflege.
Groenemeyer, A. (2012). Soziologie sozialer Probleme – Fragestellungen, Konzepte und theoretische Perspektiven. In G. Albrecht, & A. Groenemeyer, Handbuch soziale Probleme (S. 17-116). Wiesbaden: Springer VS.
Groenemeyer, A., & Ratzka, M. (2012). Armut, Deprivation und Exklusion als soziales Problem. In G. Albrecht, & A. Groenemeyer, Handbuch Soziale Probleme (S. 367-432). Wiesbaden: Springer VS.
Sandhu, S. (2012). Public Relations und Legitimität. Der Beitrag des organisationalen NeoInstitutionalismus für die PR-Forschung. Wiesbaden: Springer VS.
Nikolaus Pawlitzki, M.A. der Erziehungswissenschaft (BitByCobra auf Soundcloud, Cobra Cobra auf Youtube)
Ein Kratzer oder eine Schnittwunde – ein alltägliches Ärgernis. Doch große Probleme bereiten kleinere Verletzungen nicht: es erscheint uns selbstverständlich, dass ein Heilungsprozess einsetzt. Geradezu außergewöhnlich ist jedoch die Vorstellung, dass auch unbelebte, feste Materialien – etwa Kunststoffe – in die Lage versetzt werden können, sich selbst zu heilen. Wie das am besten gelingt untersucht unser Gast Anton Mordvinkin, Doktorand für Physik auf dem Gebiet der Polymerforschung. Er spricht mit uns über verschiedene Ansätze zur autonomen Reparatur von Polymeren. Seine Forschung fokussiert sich auf sogenannte intrinsische Ansätze, die versprechen, „Verletzungen“ des Kunststoffes nahezu beliebig oft zu heilen, allerdings schwierig zu realisieren sind. Darüber hinaus erklärt uns Anton, wie er ein besseres Verständnis des physikalischen Ablaufes solcher Heilprozesse erzielen möchte. Dafür verwendet er unter anderem die Kernspinresonanz, wie sie auch in der Medizin zur Anwendung kommt.
Chemie.de: Polymer
Spektrum.de: Polymere
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft: Grundlagen der Polymerchemie (PDF)
Promotionsarbeit zur Modifizierung von Brombutylkautschuk zur Herstellung selbstheilender Materialien (PDF)
Promotionsarbeit zu selbstheilenden NBR-Elastomeren (PDF)
Wikipedia: Epoxidharz
Chemie.de: Epoxidharz
Chemie.de: Korrosionsschutz
Max-Planck-Gesellschaft: Korrosionsschutz mit leitfähigen Polymeren – Entwicklung selbstheilender Beschichtungen
Uni München: Chemische Bindungen für Anfänger (PDF)
Uni Heidelberg: Grundvorlesung Anorganik – Chemische Bindungen (PDF)
Uni Regensburg: Wichtige funktionelle Gruppen (PDF)
Uni Kiel: Wasserstoffbrückenbindungen
Ruhr-Uni-Bochum: Struktur der DNA (PDF)
Chemie.de: Ionische Bindung
YouTube: LG G Flex Smartphone mit selbstheilender Polymerbeschichtung
Uni Bayreuth: Von Kautschuk zum Autoreifen
Chemgapedia: Butylkautschuk
TU Chemnitz: Ökologische Verwertung von Elastomeren aus Altreifen
Uni Saarland: Nukleinsäuren (PDF)
NZZ: Risse die sich von selbst schließen
Max-Planck-Institut: Preis für Polymerforscher White
Wikipedia (eng): Scott R. White
Spektrum: Röntgenstreuung
Spektrum: Röntgenstrukturanalyse
Uni Potsdam: Röntgenstrukturanalyse (PDF)
Spektrum: NMR-Spektroskopie
Uni Augsburg: Grundlagen der NMR-Spektroskopie (PDF)
Universitätsklinikum Marburg/Gießen: Grundlagen der Magnetresonanztomographie (PDF)
Wikipedia: Erdmagnetfeld
Welt der Physik: Was ist Magnetismus?
HU Berlin: Einführung in Magnetismus (PDF)
Spektrum: Dauermagnet
Chemie.de: Elektromagnet
Youtube: Wie funktioniert ein Elektromagnet? (ARTE)
Spektrum: Spin
MRI-Questions: Levitate a frog
Anton Mordvinkin, Kay Saalwächter: Microscopic observation of the segmental autocorrelation function for entangled and constrained polymer chains. J. Chem. Phys., 2017, 146
Marcus Suckow, Anton Mordvinkin et al.: Tuning the Properties and Self-Healing Behavior of Ioncally Modified Poly(isobutylene-co isoprene) Rubber. Macromolecules, 2018, 51 (2), pp 468–479
Amit Das, Alladin Sallat et al.: Ionic Modification turns Commercial Rubber into a Self-Healing Material. ACS Appl. Mater. Interfaces, 2015, 7 (37), pp 20623–20630
S.R. White et al.: Autonomic healing of polymer composites. Nature, 2001, 409, pp 794–797
Daria V. Andreeva, Dmitri Fix et al.: Buffering polyelectrolyte multilayers for active corrosion protection. J. Mater. Chem., 2008,18, 1738-1740
Judit Canadell, Han Goossens and Bert Klumperman: Self-Healing Materials Based on Disulfide Links. Macromolecules, 2011, 44 (8), pp 2536–2541
B.J. Blaiszik, N.R. Sottos and S.R. White: Nanocapsules for self-healing materials. Composites Science and Technology, 2008, 68 (3-4), pp 978-986
Nabarun Roy, Bernd Bruchmann and Jean-Marie Lehn: DYNAMERS: dynamic polymers as self-healing materials. Chem. Soc. Rev., 2015, 44, pp 3786-3807
Yu Zhao, Fuji Sakai et al.: Progressive Macromolecular Self-Assembly: From Biomimetic Chemistry to Bio-Inspired Materials. Adv Mater., 2013, 25 (37), pp 5215-5256
Anton Mordvinkin: Doktorand der Physik
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