Kaiser Maximilian, der vor 500 Jahren starb, war auch Landesfürst von Tirol. Er liebte das "Land im Gebirge" ganz besonders, denn hier konnte er nach Herzenslust jagen, fischen und klettern. Einmal geriet er bei der Gämsenjagd in der Martinswand bei Zirl, westlich von Innsbruck, in Bergnot: Maximilian hatte sich in der steilen Wand verstiegen und konnte erst nach zwei Tagen und zwei Nächten aus seiner misslichen Lage befreit werden. Da der geheimnisvolle Retter - wohl ein Wilderer - sofort verschwand, hieß es bald, der Kaiser sei von einem Engel des Herrn errettet worden. Der ideale Stoff für eine Sage, die sich bald im Volk verbreitete. - Wir wandern zur Kaiser-Max-Grotte, wo Maximilian als Dank für seine göttliche Rettung ein Kreuz aufstellen ließ. Unterwegs erzählen Thementafeln von Kaiser Maximilian, seiner Jagdleidenschaft und natürlich von der Martinswandsage.