Am 3. April 2004 verschwindet der 23-jährige Alonzo Brooks nach einer Hausparty in La Cygne, einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Kansas. In den frühen Morgenstunden verliert sich seine Spur. Freunde verlassen den Ort ohne ihn, Suchaktionen bleiben zunächst erfolglos. Erst einen Monat später wird Alonzos Leichnam in einem Bachbett entdeckt – an einem Ort, der zuvor bereits durchsucht worden war.
Die Ermittlungen verlaufen widersprüchlich. Zunächst gehen die Behörden von einem Unfall aus, später wird der Tod als ungeklärt eingestuft. Hinweise auf eine mögliche Auseinandersetzung auf der Party, Aussagen von Zeugen und Ungereimtheiten bei der ersten Spurensicherung werfen Fragen auf. Mehrere Jahre lang passiert wenig, bevor der Fall erneut aufgerollt wird.
Zwischen Versäumnissen in den Ermittlungen, einem Klima des Schweigens in der Gemeinde und dem anhaltenden Druck der Familie bleibt ein Fall, der zeigt, wie schnell sich Spuren verlieren können – und wie schwer es ist, Wahrheit herzustellen, wenn früh Fehler gemacht werden. In dieser Folge rekonstruieren wir den Abend der Party, den Ablauf der Suche und die offenen Punkte im Fall Alonzo Brooks.
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