unter den linden - Podcast

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unter den linden - Podcast episodes

  • Who's afraid of … Donald Trump?
    Man stelle sich vor, die Welt wäre ein Online-Shop: Alles darin ist käuflich, alles nur eine Frage des Preises. Und wer keinen guten Deal bekommt, nimmt sich als der oder die Stärkere einfach das, was genehm ist. Ob sich Donald Trump wohl so die Welt vorstellt? Aus Trumps Sicht hängt zumindest an der "Grönland-Frage" ein dickes Preisschild: Wie entschieden muss Europa jetzt also reagieren – und ist der endgültige Bruch mit den USA noch zu verhindern? Die Politikwissenschaftlerin Laura von Daniels (SWP Berlin) und Trumps Parteikollege George Weinberg (Republicans Overseas Germany) diskutieren bei Thomas G. Becker über Trumps Grönland-Fantasien, die Zukunft der NATO und den diametralen Blick der USA auf's Völkerrecht.
    45 min
  • Friedensplan für Nahost – Hoffnung und Chance?
    Phase 1 des Trump-Friedensplans für Gaza ist erfüllt: Der Austausch der 20 noch lebenden und 28 getöteten israelischen Geiseln im Austausch für 2.000 palästinensische Gefangene. Nun muss Phase 2 folgen. Wie kann der Terror besiegt werden, die Hamas entwaffnet und der Gaza-Streifen wieder aufgebaut werden? Moderatorin Michaela Kolster diskutiert mit dem Außenpolitiker Jürgen Hardt (CDU) und dem ehemaligen Bundesminister Jürgen Trittin (B'90/Grüne) zur möglichen Wende im Nahen Osten.
    47 min
  • Startschwierigkeiten – Gelingt Schwarz-Rot der Aufbruch?
    Was für ein Stotterstart! Merz, durchgefallen im ersten Wahlgang - als erster Kanzler in in der Geschichte der Bundesrepublik überhaupt. In der Außenpolitik setzte Merz ein starkes Zeichen. In der Innenpolitik dagegen gibt es schon den ersten Streit - Stichpunkte Mindestlohn, Rente, Grenzkontrollen. Wie geht es jetzt weiter? Thomas G. Becker diskutiert mit den stellv. Fraktionsvorsitzenden ihrer Fraktionen, Mathias Middelberg (CDU) und Andreas Audretsch (Grüne) zum Start von Schwarz-Rot.
    45 min
  • Stunde der Diplomatie – Wie umgehen mit Autokraten?
    US-Präsident Trump nutzt militärische und ökonomische Stärke auch und vor allem in seiner Außenpolitik: Ein zutiefst unilateralistischer Ansatz ersetzt so den Multilateralismus. Aus dem Westen gibt es z.B. jetzt viel Lob für Trumps Nahost-Friedensplan, der erstmals arabische und muslimische Länder in einen möglichen Friedensschluss mit Israel einbindet. Der Umgang mit und die Einbindung von Autokraten wie Putin, al Sisi, Xi oder Erdoğan durch Trump ist dabei fast schon normal. Wie müssen die liberalen Demokratien damit umgehen? Staatsministerin Serap Güler (CDU) und Politologin Cathryn Clüver Ashbrook diskutieren bei Michaela Kolster.
    46 min
  • Jobkrise – Mehr Flexibilität für den Arbeitsmarkt?
    8-Stunden-Tag vs. Wochenarbeitszeit: Die Bundesregierung plant mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten. Weg vom starren Acht-Stunden-Tag, hin zu einer Wochenarbeitszeit mit deutlich mehr Spielraum. Für die einen ist das überfällig, damit der Standort Deutschland im globalen Wettbewerb mithalten kann. Für die anderen ist es ein Angriff auf Arbeitnehmerrechte, Gesundheit und Familienleben. Braucht Deutschlands Wirtschaft mehr Freiheit – oder droht die Entgrenzung der Arbeit? Darüber diskutieren Arbeitspolitikerin Annika Klose (SPD) und der Tourismus-Koordinator der Bundesregierung, Christoph Ploß (CDU), bei Moderator Thomas G. Becker.
    44 min
  • Deal or no Deal - Trump und die Grenzen der Macht
    Er glaubt er sei der ultimative Dealmaker. Seine Strategie: maximaler Druck, unvorhersehbare Wendungen und das absolute Vertrauen in die eigene Verhandlungskunst. Doch auf der internationalen Bühne funktioniert dieses Modell immer weniger. Donald Trump will den Iran am Verhandlungstisch in die Knie zwingen – nachdem dies militärisch nicht möglich scheint. Das erklärte Ziel: Ein neues, härteres Abkommen als das seines Vorgängers Barack Obama aus dem Jahre 2015, das Trump gekündigt hat und als den "schlechtesten Deal aller Zeiten" bezeichnet. Doch Teheran will nicht einlenken, die Verbündeten in Europa reagieren skeptisch, und die Region bleibt damit instabil wie eh und je. Kann man mit einem Regime verhandeln, das die USA als Erzfeind sieht - erst recht jetzt nach den Militärschlägen und der Eliminierung großer Teile seiner Spitze? Und droht der Welt statt eines historischen Deals ein noch schlechterer, als der "schlechteste Deal aller Zeiten", um - wie viele sagen -, einen Krieg ohne Plan zu beenden? USA-Experte Josef Braml ("Trilaterale Kommission") und Iran-Kenner Guido Steinberg (Islamwissenschaftler SWP) analysieren die Lage bei Michaela Kolster.
    46 min
  • Nahost - Chance auf Frieden oder ewiger Krieg?
    „Es wird keine Einigung mit dem Iran geben, außer einer bedingungslosen Kapitulation", schrieb US-Präsident Donald Trump noch im Februar. Doch nun klingt der Ton anders: Gemeinsam mit Iran verkünden die USA das Ende des Krieges in Nahost. Selbst Bundeskanzler Merz gratulierte Trump – nicht nur zum 80. Geburtstag, sondern auch zu diesem diplomatischen Durchbruch. Doch was ist dieses 14-Punkte-Abkommen wirklich wert? Findet sich darin eine echte Perspektive für Frieden? Und welche Rolle spielt Israel, das Iran weiterhin zutiefst misstraut? Iran-Experte Guido Steinberg und Sozialpsychologe Ahmad Mansour diskutieren bei Moderator Thomas G. Becker, ob Trumps Iran-Deal jetzt wirklich eine Chance für echten Frieden für den Nahen Osten bedeutet - oder doch noch mehr Unsicherheit in der Zukunft über die Region hinaus.
    44 min
  • Zurück in die Zukunft
    Stecken die klassischen Weltanschauungen in der Krise? Der parteiliche Liberalismus in Form der FDP kämpft uns Überleben – obwohl alle nach den Ideen des Liberalismus rufen. Die Konservativen kämpfen mit dem rasanten kulturellen Wandel und der Sozialismus mit der wirtschaftlichen Umsetzbarkeit seiner Vorhaben. Haben diese Ideen, Prinzipien und politischen Ideologien noch Antworten auf die Krisen unserer Zeit? FDP-Politikerin Linda Teuteberg und Politikwissenschaftler Prof. Wolfgang Merkel (auch Mitglied der SPD-Grundwertekommission) diskutieren bei Michaela Kolster.
    47 min
  • Dilemma - Der Schlag gegen das Mullah-Regime
    „Es wird keine Einigung mit dem Iran geben, außer einer bedingungslosen Kapitulation", schreibt US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social: Was zunächst als US-israelischer Präventivschlag gegen das iranische Atomprogramm beschrieben wurde, ist inzwischen zum Krieg für einen Regimewechsel in Iran geworden. Seit Ende Februar greifen die USA gemeinsam mit Israel Ziele der iranischen Raketenproduktion und Munitionsdepots sowie Abschuss-Rampen für ballistische Raketen an. Auch die Infrastruktur des Mullah-Regimes und der Revolutionsgarden sind Ziel heftiger Bombardierungen, besonders in der Hauptstadt Teheran. Für viele vor allem westliche Staaten entsteht damit ein Dilemma: Einerseits steht die Hoffnung, dass ein Regime endet, das Frauen unterdrückt und Gegner öffentlich hinrichten lässt. Andererseits könnte ein langer Krieg drohen, mit blockierten Handelsrouten und weltweit steigenden Energiepreisen.
    Sicherheitspolitikerin Sara Nanni (Grüne) und Publizist Ahmad Mansour diskutieren bei Moderator Thomas G. Becker die völkerrechtliche Gretchen-Frage: War und ist der Angriff der USA und Israels auf Iran vom Völkerrecht gedeckt?
    44 min

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„unter den linden“ ist das politische Streitgespräch bei phoenix. Im wöchentlichen Wechsel bringen Michaela Kolster und Thomas G. Becker zwei Protagonist:innen aus Bundes-, Europa- oder Landespolitik sowie Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch und in den konstruktiven Meinungsstreit. Die Diskussionen sind kontrovers, aber immer sachlich und mit ausreichend Zeit für jedes Argument. Sie vertiefen das Verständnis für aktuelle Debatten und Themen in der Politik.