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In dieser Folge drehen Karsten und Markus erst einmal eine Runde um die große Frage: Müssen Selbstständige künftig in die Rentenversicherung einzahlen - oder wäre mehr Wahlfreiheit und Bestandsschutz die vernünftigere Lösung? Was ist mit denen, die längst privat vorgesorgt haben oder schon in anderen Pflichtsystemen hängen?
Markus hat neue Büroräume – und damit direkt einen neuen Internetanbieter. Was als einfache Leitungsbestellung beginnt, endet in der Frage, warum Geschäftskunden für die gleiche Leitung doppelt so viel zahlen sollen wie Privatpersonen. Eine Frage, auf die es keine wirklich befriedigende Antwort gibt.
Dann: Darf eine Bundestagsabgeordnete im Mutterschutz eigentlich nicht abstimmen? Karsten und Markus gehen einem unbequemen Gedanken nach – und landen bei Ehegattensplitting, Familienversicherung und der Frage, welche Reformen vielleicht sogar Konsens finden könnten.
Karstens Therapiestunde: Ein Außenspiegel, der gar nicht kaputt war. Eine Werkstatt, die ihn trotzdem austauscht. Und ein Originalkarton, der aus dem Müll gerettet wird. Wer einen Phaeton fährt, sollte aufhorchen.
Markus hat sich Starlink gekauft. Karsten glaubt es erst, als er auf einen Kaufbeleg besteht. Währenddessen wirft Karsten einen Blick auf den SpaceX-Börsenprospekt – und findet dort Aktienstrukturen, die in Deutschland eine Menge Fragen aufwerfen würden.
Zum Schluss: Tanzschule, Tischkultur und Theaterbesuch in der Jogginghose. Zwei Unternehmer werden kurz ein bisschen grumpy – und haben dabei völlig Recht.
Nach längerer Pause sind wir zurück – und starten gleich mit einer Warnung: Howly. Was als harmloser Spotify-Support begann, endete mit einer ungebetenen Abbuchung. Merkt euch den Namen, aber nicht für die guten Gründe.
Die letzte Folge des Jahres startet mit Pomelli, dem angeblichen Canva-Killer. Webadresse eingeben, KI erstellt Marketing-Kampagnen. Macht das Designer überflüssig oder ist es nur der nächste Hype? Trotz aller Automatisierung: Persönliche Beratung bleibt gefragt. Nach Corona wollen Menschen sich wieder real treffen, nicht nur virtuell. Schulungen in Präsenz werden wieder beliebter. Juristischer Exkurs: Handwerker aufgepasst! Wer nicht korrekt auf Widerrufsrecht hinweist, kann böse überraschen erleben. Ein Kunde bekam nach Dachsanierung sein Geld komplett zurück - trotz fertiger Arbeit. Restaurant-Kuriositäten und ein arbeitsrechtliches Urteil zu Überstundenzuschlägen bei Teilzeit sorgen für Gesprächsstoff. Media Markt verkaufte iPads für 15 Euro - versehentlich. Zurückfordern erlaubt? Das Highlight: Markus' Kampf mit Google Maps. Statt Postkarte jetzt Video-Verifizierung. Straßenschild, Haustür, Schlüssel - dreimal abgelehnt. Was will Google noch sehen? Datensouveränität wird wichtiger: Kompletter Umzug von amerikanischen auf deutsche Server. Wenn Cloudflare abstürzt und beheizbare Matratzen nicht mehr funktionieren, wird Abhängigkeit zum Problem. Politik: Der Verband der Familienunternehmer lud die AfD ein - und wieder aus. Zu spät? Und die neue AfD-Jugend heißt "Generation Deutschland". Social-Media-Aktivisten reservieren bereits regionale Kanäle. Zum Abschluss: Visitenkarten sind 2025 immer noch relevant. Papier, QR-Code oder NFC-Chip? Zwei Dinge werden in Deutschland nicht weggeschmissen - Fotos und Visitenkarten.
Produktion: MEYN
Warum braucht man drei Stunden für ein Profilfoto? Weil Unternehmer ihre eigenen schlimmsten Kunden sind. Karsten und Markus berichten von ihren Dramen mit Flyern, Logos und der ewigen Suche nach dem perfekten Bild. Die Lösung: Profis machen lassen und endlich weiterkommen. Die Renaissance der Blogs steht an: Durch KI-optimierte Suchen wird regelmäßiges Publizieren wieder zum Erfolgsfaktor. Wer heute gefunden werden will, muss präsent sein - vor allem auf LinkedIn. Die beiden diskutieren Strategien zwischen Social Media und eigener Website. Ein Münchner Gerichtsurteil sorgt für Wirbel: ChatGPT verliert gegen die GEMA wegen urheberrechtlich geschützter Liedtexte. Was bedeutet das für Innovationen und Patente? Droht Europa bei der KI-Entwicklung durch Überregulierung abgehängt zu werden? Der Hamburger Zukunftsentscheid wird kritisch hinterfragt: Fünf Jahre früher CO2-neutral klingt gut, könnte aber zum wirtschaftlichen Problem werden. Höhere Kosten, Betriebsflucht nach Niedersachsen und die Frage: Wer zahlt die Rechnung? Zum Abschluss wird es kurios: Pizza Hawaii für 99 Euro als kulinarisches Statement, 50 Cent für Pfeffer (juristisch fragwürdig!) und warum Senf in Deutschland immer kostenlos sein muss. Plus: Wasserhähne, die sich selbst mit Strom versorgen, und Karstens Gewürzfach-Geständnis.
Produktion: MEYN
Die erste Folge nach der Jubiläumsausgabe und wieder die üblichen technischen Problemchen. Kennt ihr die neue Werbekampagne "Boah Bahn" mit Anke Engelke? Wir diskutieren, ob es richtig ist, über eigene Probleme Witze zu machen, anstatt sie zu lösen - oder ob genau das der richtige Weg ist. Karsten hat übrigens den Comfort-Check-In im ICE ausprobiert und musste sich mit Cup-Nudeln aus der Espresso-Maschine begnügen. Kann man eine bedruckte Strumpfhose eigentlich patentieren lassen? Ein deutsches Start-up beklagt sich, dass ein großer Hersteller mit Heidi Klum ihre Idee kopiert hat. Ist das naiv oder berechtigt? Wir sprechen über Geschäftsmodelle, die zu leicht kopierbar sind, und warum man sich selbstständig machen sollte mit etwas, das nicht jeder unbeteiligte Dritte einfach nachmachen kann. Apropos Deutschland: Karsten hatte ein Gespräch mit dem CEO von DeutschlandGPT über die Herausforderung, KI sinnvoll in kleine und kleinste Unternehmen zu integrieren - wenn die Infrastruktur nur aus einem Laptop besteht. Warum kriegt Europa eigentlich keine eigene Sprachein- und Ausgabe-Lösung hin? Und was hat es mit GründerGPT auf sich - KI oder doch nur Phishing 2.0? Außerdem: Der ADAC hat jetzt mehr Mitglieder als die katholische Kirche in Deutschland. Was passiert eigentlich in 60 Sekunden in deutschen Büros? 281.407 Euro werden verschwendet, 1.122 unproduktive Meetings finden statt, 485 Kilogramm Süßigkeiten werden vernichtet und 54 Dates zwischen Kollegen beginnen. Von 81 Jahren Lebenserwartung arbeiten wir übrigens nur 8 Jahre - der Rest ist schlafen, fernsehen und reden. Viel Spaß!
Man höre und staune - wir haben es tatsächlich geschafft! Die 100. Sendung von "Unternehmen wir was?" ist da, oder eigentlich die 107., wenn man ganz ehrlich ist. OMG wir haben unseren ersten Rabattcode - mehr dazu weiter unten im Text. Markus hat fleißig gerechnet: 143 Stunden Podcast seit April 2019, fast ein Drittel unserer 21-jährigen Freundschaft. Zur Jubiläumsfolge sitzen wir uns nach Jahren mal wieder real gegenüber - fühlt sich komisch an ohne Squadcast dazwischen. Wer hätte gedacht, dass aus "Hast du irgendwas von diesem Virus aus China gehört?" mehr wird als die Dioxineier. (Kennt sowieso kein Mensch mehr). Corona-Rückblick inklusive. Was passiert eigentlich, wenn per Katwarn tausende Rheinland-Pfälzer aufgefordert werden, das Pfalzlied zu singen? Und was, wenn das mal politisch missbraucht wird? Die Kaltakquise-Saga geht weiter: Erst 120 Euro Provision per E-Mail, jetzt 200 Euro über LinkedIn von derselben Firma. Soll man warten bis es 500 Euro werden? Darf ein Berater überhaupt solche Provisionen kassieren? In Hamburg wird gerade über Klimaneutralität bis 2040 und bedingungsloses Grundeinkommen abgestimmt - noch nie so viele Flyer-Verteiler gesehen. Olympia kommt auch wieder, aber wir wissen schon wie das ausgeht. Was macht man mit Türanhängern, auf denen "Lust auf einen Dreier?" steht und die einem die eigene Vermarkterin peinlich berührt in die Hand drückt? 80er-Jahre-Herrenhumor oder Werbe-Katastrophe? Warum klagt Samuel Koch seit fünf Jahren um Anerkennung seines Unfalls als Arbeitsunfall? Viel Spaß mit der Jubiläumsfolge!
Hier ist unsere letzte zweistellige Podcastfolge und da uns der CEO von DeutschlandGPT nach der letzten Folge so freundlich angeschrieben hat, ließ uns das Thema KI mal wieder keine Ruhe. Da wir uns ja seit Anbeginn nie über das „ob“ sondern immer nur über das „wie“ unterhalten haben, kamen aber auch Themen auf, wie: Was passiert eigentlich wenn (zukünftig?!?) das Ergebnis einer KI Arbeit intellektuell nicht mehr menschlich überprüft werden kann, oder auch die Frage, ob jemand weiß, wie viel Trinkwasser für eine durchschnittliches Rechenzentrum oder auch nur für eine einziger KI-Abfrage verbraucht wird? Was braucht es eigentlich, damit KI wirklich sinnvoll, und vor allen Dingen einfach in die Infrastruktur eines Kleinunternehmens eingebunden werden kann. Fragen und Antworten gibt es hier. Außerdem hier eine Idee, wie auch Angestellte die Möglichkeit an Gründungsberatung und Gründungszuschuss kommen sollten. Inzwischen liegt der Vorschlag allen nennenswerten Bundesparteien vor – wir sind gespannt.
...war die Frage von Markus schon in der letzten Folge. Aufgrund der allgemeinen Unkenntnis tieferer Subtexte heutiger EDEKA-Werbungen führte es dann heute zur Klärung (Zum Video: https://youtu.be/EPm7P5GPlok?si=lpvJMi1IM2dn1lih). Auf die Größe kommt es jetzt doch an, zumindest wenn man den Premiumnutzern von Tinder glauben soll. 23.800 Euro Rückzahlung für ein Onlinecoaching für den ultimativen Erfolg - und das war nur die Hälfte der Gebühr. Vielleicht war das ja bereits der erste Erkenntnisgewinn. Aber im Ernst: Wer weiß eigentlich, dass viele Online-Seminare eine Zulassung nach dem FernUSG benötigen - höchstrichterlich geurteilt. Wer in diesem Teich mitschwimmt: schnell mal informieren. Der Trend zur Ausgliederung an Subunternehmer ist ungebrochen. Wie aber hält man das Image dabei aufrecht, wenn diese Mitarbeiter keine Lästerhemmungen haben? Ein neues Geschäftsmodell für Coaches? Kleines Stellenangebot am Rande: Der BND sucht dringend Übersetzer osteuropäischer Sprachen, da sich der BND nach wie vor standhaft weigert, KI einzusetzen. Eine Scheidung wurde teuer, weil die Beweise des Fremdgehens nicht automatisch von allen Devices gelöscht wurden. Was macht man dann? Richtig, Apple verklagen. Apropos Apple: Seit SIRI mit ChatGPT verbunden wurde, klappt ja wohl gar michts mehr, oder? Wenn schon KI, dann doch bitte https://www.deutschlandgpt.de/ . Außerdem: Deutschlands dümmste Betrugsmail - frisch bei uns eingetroffen und außerdem noch der Browsertipp für Prokrastinationsopfer.
Bärbel Bas, unsere frisch gebackene Bundesarbeitsministerin, bringt Bewegung ins Rentensystem: Beamte, Abgeordnete und Selbstständige sollen künftig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Klingt nach Solidarität, oder nach einem teuren Missverständnis? Die Humorstruktur deutscher Behörden driftet auch machmal ins Schwarze ab, anders ist das Titelbild bei den Insolvenzbekanntmachungen nicht zu erklären. Ist die bewusst umständliche Reklamationsabwicklung großer Unternehmen neue Methode, um legal Gewährleistungen abzuwimmeln? Diese Beobachtungen gibt es inzwischen auch bei Institutionen, wie zum Beispiel der Krankenkasse - ein Tatsachenbericht. Wie lange ist eigentlich ein "Moment" und was man zukünftig tun kann, wenn man damit hingehalten wird. In welcher Stadt wohnt ihr? Es gibt tatsächlich eklatante Unterschiede der Scheidungsquoten, je nachdem, wo man lebt. Ein guter Moment, um noch mal an die Gütertrennung zu denken.
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