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Vor über 20 Jahren gründeten Christine Steffen und Maike Evers ihre Gemeinschaftspraxis für Logopädie in Hamburg-Harburg. Ihre Vision war es, “einen wertschätzenden Ort zu schaffen sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für uns, wo wir mehr gestalten können”. Was damals zu zweit begann, umfasst heute ein Team aus zehn Frauen. Im Podcast-Gespräch erzählen Christine und Maike, was sich in den zwei Jahrzehnten verändert hat, wie sie Führung leben und wie sie als starkes Duo gemeinsam wachsen, ohne die persönliche Weiterentwicklung aus den Augen zu verlieren.
Shownotes:
Die elektronische Patientenakte (ePA) ist die zentrale Anwendung der Telematikinfrastruktur und ein digitaler Ablageort für die relevanten Gesundheitsdaten von Patient:innen. Dort werden sie gebündelt und für den Versorgungsalltag nutzbar gemacht. Denn oft fehlen Ärzten und anderen Leistungserbringer:innen wichtige Berichte oder Informationen zur aktuellen Medikation, um sie bei der Behandlung berücksichtigen zu können. Im Unterschied zu Ärzt:innen und Kliniken beispielsweise dürfen Heilmittelerbringer aktuell nur auf die ePA zugreifen, wenn Patientinnen und Patienten dies aktiv freigeben. Warum das so ist, was Ihr dann einsehen könnt und Ihr sonst noch über die ePA wissen solltet, erzählt Mark Langguth im up-podcast. Er ist selbstständiger Unternehmensberater und war 12 Jahre lang bei der gematik.
Shownotes:
Die Physiotherapeutinnen Angelika und Alina Stein gründeten 2019 die Praxis Physio2Stein. Mit inzwischen neun Mitarbeitenden versorgen Mutter und Tochter ein breites Patientenspektrum in und um Wettringen im Münsterland. Alles an der Praxis – vom Raumentwurf über das Praxislogo bis hin zu den Personalentscheidungen – haben sie gemeinsam entschieden. „Wir sehen uns als gleichwertig an“, sagt Angelika. Auf dem Papier ist sie die Praxisinhaberin und Alina als fachliche Leitung angestellt.
Shownotes:
Bürokratie erleichtern: Jede erbrachte Behandlung bestätigen Patient:innen mit ihrer Unterschrift. Erst nach Abschluss der Verordnung geht das Ganze per Post an die Krankenkasse, wird dort geprüft und erst dann bezahlt. Auf digitalem Weg über die elektronische Leistungsbestätigung (eLB) geht es deutlich einfacher: Hier bestätigen die Patient:innen die Leistungen direkt in ihrer App – Eure Abrechnung kann dann unaufwendig und papierlos erfolgen. Wie das im Einzelnen funktioniert und welche Voraussetzungen Praxen und Patient:innen erfüllen müssen, um von diesem Verfahren zu profitieren, berichtet Klaus Rupp von der Techniker Krankenkasse im Podcast.
Hier könnt Ihr Euch näher über die elektronische Leistungsbestätigung informieren.
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) - auch Apps auf Rezept genannt - können von Ärztinnen und Psychotherapeuten seit ein paar Jahren verordnet werden. Aber obwohl fast 60 DiGA im Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelistet sind, verschreiben Ärzt:innen sie bislang eher selten. Ein Grund dafür könnte mangelndes Wissen darüber sein, vermutet die Ergotherapeutin und Praxisinhaberin Anne Schwenk. Sie nutzt DiGA bewusst, um zum Beispiel Versorgungsengpässe aufzufangen und Patient:innen ein Werkzeug für selbstständiges Training anzubieten. Wie genau sie bei der Kommunikation mit Ärztinnen und Ärzten vorgeht, worauf sie bei der Auswahl der Apps achtet und wieso Therapeut:innen von den DiGA eigentlich nur profitieren können, erzählt Anne im Podcastgespräch mit up-Ressortleiterin Dr. Barbara Wellner.
Shownotes:
Marius Schmeddes hat 2024 die im niedersächsischen Bardowick etablierte Physiotherapie-Praxis seines früheren Chefs übernommen. Nun führt er ein Team, das aus deutlich älteren Therapeutinnen besteht. Im Podcast erzählt er up-Ressortleiterin Dr. Barbara Wellner, wie ihm der Rollenwechsel gelingt und er im Praxisalltag Veränderungen anstößt. So gewährt er seinen Mitarbeiterinnen über 60 mehr Regenerationszeit und profitiert von ihren Erfahrungen. Den Mehrwert seiner Dorfpraxis als sozialer Treffpunkt möchte er künftig stärken.
Shownotes
Die Betriebswirtin Katharina und der Physiotherapeut Alexander führen als Geschwisterpaar seit 2020 das Therapiezentrum LichterSchatten in Berlin-Tegel. Mit ihrem 60-köpfigen Team versorgen sie Patient:innen in den Bereichen Ergo- und Physiotherapie, Logopädie und Osteopathie. Hausbesuche machen 50 Prozent ihrer Behandlungen aus; über Drittmittel finanzieren sie zwei Forschungsprojekte. Im Gespräch mit up-Herausgeber Ralf Buchner geben sie Einblicke in ihr Konzept und die gemeinsame Unternehmensführung. Außerdem erzählen sie, was ihnen bei der Einarbeitung von Berufseinsteigern und in jedem Ersttermin mit Patient:innen besonders wichtig ist.
Shownotes:
Mirjam Aichholz-Kuntz und Bettina Linn sind die Inhaberinnen von vier Physiotherapie-Praxen in Hessen und Baden-Württemberg mit dem Schwerpunkt Schmerztherapie. Ihr Ziel ist es, Menschen effizient und nachhaltig zu helfen. Deshalb ist die Beratung, wie Patient:innen ihre Heilmittelverordnungen optimieren können, Teil ihres Konzepts. Im Gespräch mit up-Herausgeber Ralf Buchner sprechen sie über die gemeinsame Unternehmensführung und das Vertrauen ihrer Mitarbeitenden, Therapie als Teamleistung zu verstehen.
Shownotes:
Rund 30 Prozent der Bevölkerung in Deutschland hatten im Jahr 2023 einen Migrationshintergrund. Kulturelle Vielfalt ist längst Teil unseres Alltags – auch in Heilmittelpraxen. Aber die Begegnung unterschiedlicher Kulturen ist nicht nur spannend, sie birgt auch Herausforderungen: Sprachbarrieren etwa oder Missverständnisse bei der Terminvergabe. Wie meistern Heilmittelpraxen diese Herausforderungen? Was bedeutet es, kultursensibel zu handeln, und wie stärkt interkulturelle Kompetenz die Patientenbindung und Therapieerfolge? Darüber sprechen in der aktuellen Podcastfolge die Betriebswirtin und buchner Referentin Lisa Magel und die Logopädin Canan Rasidov.
Shownotes:
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Praktischerweise sind Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen mit eigener Praxis grundsätzlich von der Gewerbesteuer befreit. Sie gehören nämlich zu den „Katalogberufen“: Sie beziehen ihre Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit, für die sie neben einer Ausbildung auch eine Zulassung benötigen. Aber wie so oft kommt es auch hier auf den Einzelfall an, etwa auf die Rechtsform oder darauf, ob ein Therapeut oder jemand ohne therapeutische Ausbildung die Praxis führt. Außerdem kann Gewerbesteuer anfallen, wenn Produkte oder bestimmte Leistungen verkauft werden. Was Du wissen solltest, um zu entscheiden, ob auch Du Gewerbesteuer in den Gewinn Deiner Praxis einpreisen solltest und wieviel das im Zweifel ausmacht, erfährst Du im Podcast mit Steuerfachmann Philipp Kahnert und buchner Praxisberater und Betriebswirt Björn Schwarz.
Shownotes:
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