KI-Readness Check: https://bayforms.diebayerische.de/ki-readiness-check
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In dieser Folge von Veränderungsstabil spreche ich mit Johannes Oberhofer. Trainingswissenschaftler, Autor des Buchs „Aufladen statt ausbrennen“ und heute KI-Projektleiter. Also jemand, der sich sowohl mit Energie als auch mit Technologie beschäftigt.
Und genau diese Kombination fand ich spannend.
Denn gerade auf LinkedIn wirkt das Thema KI manchmal wie ein riesiger Marktplatz für Versprechen. Masterpläne. Prompt-Sammlungen. Der eine Trick, der angeblich alles verändert. Viel Hype. Viel Schlangenöl.
Deshalb wollte ich wissen: Wie sieht KI eigentlich jenseits der Buzzwords aus? Was passiert, wenn Organisationen wirklich anfangen, damit zu arbeiten?
Johannes erzählt, wie er heute die KI-Transformation bei einem großen Versicherungsunternehmen begleitet. Und warum er überzeugt ist, dass KI nicht nur ein Effizienztool ist. Sondern auch eine Chance, Arbeit wieder so zu gestalten, dass Menschen mehr Energie haben statt weniger.
Wir sprechen darüber, warum viele Menschen trotz Digitalisierung eher erschöpfter sind als entlastet. Über den Unterschied zwischen digitaler Affinität und digitaler Kompetenz. Und darüber, warum KI nur dann wirklich hilft, wenn wir gleichzeitig lernen, alte Arbeitsgewohnheiten zu verlernen.
Es geht auch ganz konkret um den Alltag:
Wie KI Meetings automatisch zusammenfasst.
Wie Teams mit KI ihre Arbeit strukturieren.
Wie man verschiedene KI-Tools orchestriert, statt auf das eine perfekte System zu warten.
Und wir reden über etwas, das mir besonders wichtig ist: Verantwortung. Denn KI ersetzt weder Urteilskraft noch Fachkompetenz. Am Ende braucht es immer noch Menschen, die Ergebnisse challengen, einordnen und verantworten.
Neben den organisatorischen Themen gibt Johannes auch sehr praktische Tipps:
Welche Fragen man sich stellen sollte, bevor man KI einsetzt.
Warum „co-intelligentes Arbeiten“ die eigentliche Zukunft ist.
Und warum Neugier wahrscheinlich die wichtigste Fähigkeit im Umgang mit KI bleibt.
Seine Challenge am Ende der Folge ist simpel:
Stell jeden Tag einem KI-System eine Frage. Ganz egal ob beruflich oder privat.
Denn genau so beginnt Lernen. Durch Ausprobieren.
Viel spaß beim hören.
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