Vers für Vers durch die Bibel

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Vers für Vers durch die Bibel episodes

  • Hebräer 2:1-4 I E4

    Wir starten in das 2. Kapitel im Brief an die Hebräer, der von der Gottheit und Erhabenheit Jesu spricht und die Menschen ermutigen soll, nicht zurückzugehen zu alten Gewohnheiten, sondern dranzubleiben am Glauben an Jesus und der Nachfolge.


    Der Verfasser bezieht sich auf das vorige Kapitel, was du hier nachholen kannst und gibt uns eine erste Warnung, nämlich achtsam zuzuhören, um nicht vom Weg abzukommen. ▶ https://youtu.be/8SVEmf8Cfo0


    „Deshalb müssen wir im höchsten Maß auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht am Ziel vorbeitreiben.“ (Hebr 2,1 NeÜ)


    Wir wissen, dass wir Menschen jeden Tag in Versuchung geraten und überall Verführung & negative Gedanken auf uns warten. Wenn wir aufmerksam sind und bewusst wahrnehmen, was unsere Gedanken und Taten sind, können wir einfacher Dinge wegwerfen, loslassen, wegschicken und leichter leben.


    Die passende Serie zu diesem Thema findet du hier! ▶ https://youtu.be/sDYS8rVIFjI


    Als Nachfolger Jesu wollen wir so im Glauben verankert sein, dass wir jeden sündhaften Gedanken einfach wegwerfen können, ihn nicht mehr an uns heranlassen. Nichtsdestotrotz passiert es uns immer wieder, manchmal mehr, manchmal weniger, aber wir sündigen, wir missachten das Gesetz Gottes.


    Im Hebräer geht es aber nicht darum, sondern wir erhalten die Warnung davor, die einzige Sünde zu begehen, nämlich Unglaube / Ungehorsam. Wir kommen sehr leicht vom Weg ab, durch Faulheit, Nichts-Tun / Es-Nicht-Tun und Versuchungen. Auf sich selbst zu achten und sein Leben bewusster, aufmerksamer, achtsamer wahrzunehmen und zu leben ist die erste Botschaft / Warnung im Hebräer.


    Mehr zum Thema Versuchung findest du in unserer Serie „Redefreiheit“(Teil 7) wo wir anhand des „Vater Unser“ ein persönliches Gebetsleben starten. ▶ https://youtu.be/1Zriii6KNGU


    Hier wird auf die Gerechtigkeit Gottes und die großartige Rettung durch Jesus Christus verwiesen. Durch sein Opfer wurden uns die Sünden vergeben und wir dürfen teilhaben am Erlösungswerk.


    „Doch allen, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.“ (Joh 1,12 NeÜ)


    Die Botschaft von Jesus Christus ist absolut klar und vertrauenswürdig. Wir lesen in einem Stück Geschichte, echter Geschichte und hier erfährst du mehr zur historischen Person Jesus! ▶ https://youtu.be/4fFXC1_XMz0


    „weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas auf der Welt können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.“ (Röm 8,39 HfA)


    Wenn du erfahren möchtest, was es bedeutet, Christ zu sein und wer wir als Jesus-Nachfolger sind, was unsere Identität ist, sieh dir hier an, was Paulus dazu schreibt. ▶ https://youtu.be/tqcihZAf5hI


    Hast du das Gefühl, noch zu wenig mit Jesus verbunden zu sein, ihn zu wenig zu kennen und weißt du nicht, was dich in der Nachfolge erwartet? Sieh dir die Botschaft „Der Prozess eines Jesus Nachfolgers“ hier an! ▶ https://youtu.be/61MO8xWk_jY


    Lies mit uns im Hebräer Kapitel 2 und nimm dir die geschwisterliche Warnung zu Herzen, um nicht abzukommen, sondern noch aufmerksamer und achtsamer im christlichen Leben zu sein, sodass dir Versuchungen und Fehltritte nichts mehr ausmachen, und die Liebe Gottes stets in deinem Herzen wandelt!


    „Es genügt aber nicht, das Wort nur zu hören, denn so betrügt man sich selbst. Man muss danach handeln.“ (Jakobus 1, 22 NeÜ)


    Text von Stefanie Nicole.

    56 min
  • Hebräer 1:4-13 I E3

    Wir befinden uns im Brief an die Hebräer und wissen bereits, dass der Verfasser Jesus liebte und sich perfekt im AT auskannte, es jedoch ziemlich sicher nicht Paulus gewesen sein kann. Es handelt sich um einen Brief der Ermutigung, geschrieben an jüdische Christen, welche durch Verfolgung großem Druck standhalten sollten.


    In Hebr 1,1-3 sowie auch in Joh 1,1-3 und Kol 1,15-17 lesen wir über die große, herrliche Gottheit Jesu. Er ist die finale Offenbarung, der einzige und höchste Prophet Gottes, Botschafter (=Apostel), König und Herrscher über allen und allem.


    „Er ist das vollkommene Abbild von Gottes Herrlichkeit, der unverfälschte Ausdruck seines Wesens. Durch die Kraft seines Wortes trägt er das ganze Universum. Und nachdem er das Opfer gebracht hat, das von den Sünden reinigt, hat er den Ehrenplatz im Himmel eingenommen, den Platz an der rechten Seite Gottes, der höchsten Majestät.“ (Hebr 1,3 NGÜ)


    Ihm ist alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben (Vgl. Mt 28,18) und sogar das Gericht ist ihm übergeben, er ist der höchste Richter. (Vgl. Joh 5,22).


    Jesus selbst sprach zu seinen Jüngern: „Wenn ihr erkannt habt, wer ich bin, dann habt ihr auch meinen Vater erkannt. Schon jetzt erkennt ihr ihn und habt ihn bereits gesehen. … Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen!...“ (Joh 14,7-9 NeÜ)


    Die Verse 4 bis 13 handeln von der Erhabenheit Jesu über die Engel. Heutzutage ist Engelsanbetung ein Teil vieler gläubiger Menschen. Sie geben Engeln einen falschen Platz, denn sie sind zwar beeindruckende göttliche Geschöpfe, aber im Unterschied zu Jesus sind sie (seine) Diener. Immer wieder erscheinen sie den Menschen, um ihnen Botschaften zu überbringen oder zu helfen. Sie unterstützen z.B. Mose bei der Gesetzgebung am Berg Sinai. (Vgl. Gal 3,19 , 5.Mose 33,2)


    Im AT gibt es immer wieder Verbindungen zu Jesus, und der Verfasser des Hebräer-Briefes zeigt uns gekonnt die Schatten Jesu darin. Im Folgenden möchten wir dir 7 Passagen aus dem AT aufzeigen, die die Vormachtstellung Jesu über Engel und über alles demonstrieren.


    Jesus hat einen besseren Namen, er ist der Erstgeborene, weil er vor allem anderen war. (Vgl. Kol 1,15-16, Röm 8,29)


    In Psalm 2,7 spricht Jahwe direkt zu Jesus und nennt ihn seinen Sohn. In Hebr 1,5 zitiert der Verfasser das zweite Buch Samuel 7,14, wo Gott ebenfalls Jesus seinen Sohn nennt.


    Jesus wird von den Engeln angebetet.


    In Offenbarung 4 und 5 lesen wir über mächtige Geschöpfe und Engel, die den Thron anbeten, und im Hebr 1,6 wird der Psalm 97,7 der Septuaginta (= griechisches AT) zitiert, wo es heißt: „ Alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!" (Hebr 1,6 NeÜ)


    „Die Engel werden als Diener bezeichnet; es heißt in der Schrift: »Gott macht seine Engel zu Sturmwinden, seine Diener zu Feuerflammen«“ (Hebr 1,7 NGÜ, im AT: Psalm 104,4)


    Er ist der göttliche König und regiert die Engel. (Verse 8 und 13, im AT: Psalm 110,1)


    Die Verse 10 bis 12 im Brief an die Hebräer weisen auf Jesus als den Schöpfer hin und zitieren Psalm 102,26-28.Jesus hat die Engel erschaffen. Wir wollen IHN anbeten und SEINE Herrlichkeit und Taten würdigen. Psalm 45,7-8 wird ebenfalls im Hebräer zitiert und weist auf die Herrschaft und Vormachtstellung Jesu hin. (Vgl. Hebr 1,8-9)


    Jesus ist überall im AT zu finden, und der Hebräer zeigt die Präsenz und die Ewigkeit des Herrschers, des Schöpfers in verständlichen Zusammenhängen.


    Lies mit uns im Hebräer und werde kundig im AT, lass dich ermutigen von der Geschichte und der Jesus-Nachfolge!


    „Denn eines müssen wir wissen: Gottes Wort ist lebendig und voller Kraft. Das schärfste beidseitig geschliffene Schwert ist nicht so scharf wie dieses Wort …“ (Hebr 1,4 NGÜ)


    Text von Stefanie Nicole.

    1 hr 2 min
  • Hebräer 1:1-3 I E2

    Wir befinden uns am Beginn des Briefes an die Hebräer, von dem vermutet wird, dass Paulus ihn nicht verfasst hat, aber auf jeden Fall eine sehr bibelkundige und Jesus liebende Person.


    Jesus wird in den Mittelpunkt gestellt und in diesem Brief bekommen wir einen guten Überblick über die Bibel als EINE Geschichte.


    Hier findest du einen Gesamtüberblick zum Aufbau des Briefes an die Hebräer. ▶ https://youtu.be/qIa_OmCmKis


    Der Verfasser stellt eine Verbindung zwischen AT und NT her, und wir alle kennen ihren Namen: JESUS !!


    Um mehr über die Person Jesu zu erfahren, sieh dir die Serie „Echter Jesus“ an! ▶ https://youtu.be/4fFXC1_XMz0


    Wir möchten die Bibel und deren Bücher (Briefe) mit dem Verständnis der damaligen Zeiten und Begebenheiten lesen, d.h. wir berücksichtigen die Geschichte, die Hintergründe zu Zeiten der Entstehung der Bibel. Gleichzeitig ist es uns ein Anliegen, die Texte in unsere Zeit und unsere Perspektive zu bringen und sie in unserem Leben anzuwenden.


    Der Brief an die Hebräer richtet sich an jüdische Christen, die noch jung in der Nachfolge Jesu waren und unter großem politischem Druck standen. Der Autor möchte die verunsicherten Gläubigen stärken, sie ermutigen nicht aufzugeben, nicht zurückzugehen zum Alten, sondern ihnen die Position Jesu, der so viel besser ist, erläutern.


    „Früher hat Gott viele Male und auf vielfältige Weise durch Propheten zu unseren Vorfahren gesprochen. Jetzt, am Ende dieser Zeiten, sprach er durch den Sohn zu uns. Ihn hat er zum Erben über alles eingesetzt, ihn, durch den er das ganze Universum erschuf.“ (Hebr 1,1-2 NeÜ)


    Gleich in den ersten Versen geht es um Jesus, der als alleiniger Sohn Gottes und Erbe über allem steht. Er ist der König der Könige, der Schöpfer und Gott der Menschen. (Vgl. Joh 1,1-12)


    Außerdem ist hier von einem sprechenden Gott die Rede, der schon durch Propheten wie Elija, Mose und Daniel gesprochen hat. Mit Jesus kam Gott zu uns, er


    wurde Mensch und so zum Draht zwischen dem Vater selbst und uns Menschen. (Vgl. Joh 1,14)


    Jesus war also auch ein Prophet, da er für Gott sprach, aber er war auch MEHR & BESSER, weil er ALS GOTT sprach.


    „Er ist das vollkommene Abbild von Gottes Herrlichkeit, der unverfälschte Ausdruck seines Wesens…“ (Hebr 1,3 NGÜ)


    Durch die Nachfolge Jesu haben wir das „Brot des Lebens“ (Vgl. Joh 6,33-47) wir werden dadurch nicht hungrig sein & weltlichen Lüsten, Dingen und Versuchungen nicht nachjagen, sondern durch das Wort genährt und so in Frieden und Freude leben können.


    Fehlt dir etwas in deinem Leben oder jagst du etwas nach, das dir dennoch keine Erfüllung bringt? Sieh dir dazu folgende Serie über die Jagd nach der Erfüllung an! ▶ https://youtu.be/mBFVHgKtJcU


    Um näher bei Gott zu sein, um den Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge zu legen, sollten wir vieles loslassen, wobei dir unsere Serie „Leichter Leben“ helfen kann! ▶ https://youtu.be/sDYS8rVIFjI


    Mit Jesus Christus haben wir nicht nur einen König und Propheten, sondern er stellt auch das größte Opfer dar. Gott gab ein Stück von sich selbst, um sich mit uns zu versöhnen und dadurch einen neuen Bund zu schaffen. (Vgl. Jer 31,31-34)


    Sei Teil der Botschaft und lies mit uns den kraftvollen, ermutigenden Brief an die Hebräer & erfahre, warum und wie viel besser & größer Jesus Christus unser Schöpfer ist!


    „Niemand hat Gott je gesehen. Der einzige Sohn hat ihn uns offenbart, er, der selbst Gott ist und an der Seite des Vaters sitzt.“ (Joh 1,18 NGÜ)


    Text von Stefanie Nicole.

    1 hr
  • Einleitung des Hebräerbriefes I E1

    Wir starten mit einem ganz besonderen Brief den nächsten Podcast „Vers für Vers durch Hebräer“, der im Kanon an die paulinischen Briefe anschließt.


    Um den Brief an die Hebräer besser zu verstehen, ist es wichtig, die geschichtlichen Hintergründe zu kennen.


    Es wird vermutet, dass der Brief zwischen 50 und 90 n. Chr. entstanden ist, wobei wir am ehesten auf die Zeit um 60 n. Chr. kommen, da der große Fall Jerusalems von 70 n. Chr. mit keinem Wort erwähnt wird. Es steht außerdem nicht fest, wer der Autor war. Wir sind der Meinung, dass nicht Paulus der Verfasser war, aber eine von ihm stark beeinflusste und im Glauben gefestigte Person. Viel wichtiger als der Autor sind der Anlass und die Botschaft des Briefes.


    Empfänger des Briefes sind Hebräer, also jüdische Christen, vielleicht eine kleine Hausgemeinde in Rom, die zur Zeit des Kaisers Nero einem großen Verfolgungsdruck ausgesetzt und dadurch entmutigt und zweifelnd waren. Sie liefen Gefahr, als junge, neue Christen wieder zurückzufallen in das Judentum, was gesetzlich erlaubt war. Der Brief soll sie ermutigen, nicht aufzugeben und abzukommen vom richtigen Weg und sie gleichzeitig davor warnen, sich von Jesus abzuwenden.


    Anders als die paulinischen Briefe beginnt der Brief an die Hebräer nicht mit einem Gruß an die Gemeinde, sondern mit lobpreisenden Worten, die Jesus als den Höchsten, den Schöpfer und das größte Opfer darstellen. (Vgl. Hebr 1,1-3)


    Im Mittelpunkt steht die Herrlichkeit und Position Jesu Christi und was er für uns getan hat. Durch Vergleiche zum Alten Testament gelingt es dem Verfasser, Verbindungen zum neuen Bund (NT) herzustellen und Jesus Christus hervorzuheben, zu erheben und ihn über alles zu stellen, auch über die Torah. (Vgl. Hebr 3+4)


    Jesus ist BESSER als das, was war, und Jesus ist unser Hohepriester, der sich selbst geopfert hat für uns. Durch diesen neuen Bund erhalten wir Gottes Gnade, Liebe und die Versöhnung mit ihm. (Vgl. Hebr 8)


    In den letzten Kapiteln lesen wir Ermahnungen, Ermutigungen und Warnungen für die zweifelnden Hebräer. Der Brief beinhaltet alles, was wir über Jesus wissen sollen und verdeutlicht klar seine Position, Größe und Herrlichkeit.


    Unter diesem Link https://dasbibelprojekt.de/videos/hebraeer/ findest du eine gute Zusammenfassung des Briefs an die Hebräer.


    Abschließend haben wir für dich auch einen Überblick über die Botschaften, die dieser ermutigende und lehrreiche Brief beinhaltet:


    1. Jesus ist den AT-Propheten überlegen, weil die Offenbarungen die sie hatten nur teilweise waren. Gott hat uns durch Jesus eine vollkommene Offenbarung geschenkt. (Kap 1,1-3)


    2. Jesus ist den Engeln überlegen, denn sie sind dienende Geister und geschaffen, Jesus aber ist der Schöpfer und regierende König. (Kap 1,4-14)


    3. Jesus ist größer als Moses.


    Moses war Diener am Haus Gottes, Jesus ist der Erbauer und Erhalter des Hauses. Moses war nur ein Diener, Jesus ein Sohn. (Kap 3,1-6)


    4. Jesus ist größer als Josua. (Kap 4,6-13)


    5. Jesu Priestertum ist größer als das levitische Priestertum. (Kap 7,1 - 8,6)


    6. Der neue Bund ist besser als der alte Bund. (Kap 8,7 - 10,18)


    7. Das himmlische Jerusalem ist besser als das Irdische. (Kap 12,18-24)


    Sei Teil dieser aufbauenden Botschaft und starte mit uns eine neue Serie des Studierens und Staunens über die große Herrlichkeit und das Opfer Jesu Christi!


    „Ich bitte euch, liebe Geschwister, weist dieses Wort der Ermutigung nicht ab! Ich habe mich ja so kurz wie möglich gefasst.“ (Hebr 13,22 NeÜ)


    Text von Stefanie Nicole.

    1 hr 12 min
  • Philemon 1-25

    Im aktuellen Podcast „Vers für Vers durch die Bibel“ lesen wir diesmal in Paulus‘ Brief an Philemon, einen Mann in Kolossä. Er wurde zeitgleich mit dem Brief an die Kolosser verfasst und gemeinsam mit den Briefen an die Epheser und Kolosser versandt.

    Anlass dieses sehr persönlichen Briefes, der sich wesentlich von den anderen Briefen des Paulus unterscheidet, war die Umkehr des entlaufenen Sklaven Onesimus zu Jesus. Er kam durch Paulus im Gefängnis zum Glauben und Paulus wollte ihn nun zu seinem alten Herrn Philemon zurückschicken.

    Wie jeder Brief des Paulus beginnt auch dieser mit Dank und Gebet für die Gemeinde. (Verse 1-7) Die Einleitung enthält einen wichtigen Satz, auf den Paulus zurückkommt und sein Anliegen aufbaut.

    „Und ich bete nun, dass der Glaube, den wir miteinander teilen, in dir zunimmt, indem du erkennst, wie viel Gutes wir in Christus haben.“ (Philemon 6 NLB)

    Paulus‘ nachfolgende Bitte beinhaltet die Wiederaufnahme des Sklaven Onesimus in sein altes Herrenhaus des Philemon. Bei diesem hatte er sich zuvor Schuld zukommen lassen, wahrscheinlich durch einen Diebstahl. Rein rechtlich gesehen hätte der Entlaufene bestraft werden sollen und auch die Beherbergung dessen war gesetzeswidrig.

    So äußerte Paulus ein großes Anliegen, und er bat Philemon um Vergebung für Onesimus. Paulus appelliert geschickt an seinen gläubigen Bruder und gibt hier ein leibhaftiges Beispiel für das Gesetz der Liebe, das Gesetz Christi. (Vgl. Mk 12,28-34)

    „Ich gebe euch jetzt ein neues Gebot: Liebt einander! Genauso wie ich euch geliebt habe, sollt ihr einander lieben! An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid." (Joh 13,34-35 NeÜ)

    In nachfolgendem Video bekommst du einen Einblick in die Hintergründe und Schlüsselstellen des Briefs an Philemon. ▶ https://dasbibelprojekt.de/videos/philemon/

    In unserer aktuellen Serie erfährst du in Teil 6 von der Kraft der Vergebung und was sie bewirken kann!  ▶ https://youtu.be/xJujftqD0wo

    Lies mit uns den Brief an Philemon und erkenne die Wichtigkeit und Wirkung von Versöhnung, die wir durch Jesus Christus am Kreuz mit Gott erfahren dürfen!

    „Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich selbst ausgesöhnt und uns aufgetragen hat, anderen mit dieser Versöhnung zu dienen: Gott war in der Person von Christus, als er durch ihn die Menschen mit sich versöhnte. Er rechnete ihnen ihre Verfehlungen nicht an und übergab uns die Botschaft der Versöhnung.“ (2.Kor 5,18-19 NeÜ)

    Text von Stefanie Nicole.

    1 hr 1 min
  • Kolosser 4:7-18 I Finale

    In der finalen Episode des Podcasts „Vers für Vers durch Kolosser“ wollen wir dir 7 Eigenschaften einer ausdauernden & starken Gemeinde näherbringen.


    Für viele von uns ist es schwierig, die „richtige“ Gemeinde zu finden und überhaupt zu entscheiden, welche nun die „richtige“ ist. Woher weiß ich, dass ich am richtigen Weg bin?


    Für uns ist klar: Das Wort Gottes lügt nicht, es ist ehrlich und authentisch, und genau so wollen wir als Nachfolger Jesu Christi sein. „[…] Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh 8,31-32 LUT)


    Wir wollen ein Klima der Ermutigung schaffen, das Wort Gottes zu studieren und dadurch Gott und Jesus näherzukommen. Eine starke & ausdauernde Gemeinde ermutigt also und agiert als geistliche Familie: Wir sind alle Kinder Gottes und daher Geschwister im Glauben. Auch Paulus grüßt die Gemeinden und ihre Mitglieder als Geschwister oder Brüder (Vgl. Kol 4,7-18, Phil 1,12).


    In oben genannten Versen erwähnt Paulus viele verschiedene Personen, die alle sehr unterschiedlich sind, jedoch ein vielfältiges Team bilden, was eine starke Gemeinde ebenfalls ausmacht. Als Gemeinschaft setzen wir uns für das Evangelium ein und können die verschiedenen Stärken der Mitglieder dafür nutzen, Menschen zu ermutigen und einander zu unterstützen. Durch christliche Reife erlangen wir die Basis einer guten Nachfolge und eines Miteinanders. ▶ https://youtu.be/1O3R7WZFT0M


    „Ich gebe euch jetzt ein neues Gebot: Liebt einander! Genauso wie ich euch geliebt habe, sollt ihr einander lieben! An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid." (Joh 13,34-35 NeÜ)


    Für uns sind die Worte Jesu und das Evangelium die Basis unseres Glaubens, und wir denken, dass dies ebenso eine wichtige Grundlage für eine starke & ausdauernde Gemeinde darstellt. „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“ (Apg 2,42 LUT)


    In unserer aktuellen Serie „Redefreiheit – Die Leitung ist offen“ entwickeln wir eine persönliche Gebetskultur und erkennen anhand des bekannten „Vater Unser“ die bedeutende Rolle des Betens. ▶ https://youtu.be/1Zriii6KNGU


    Eine interessante Eigenschaft der starken & ausdauernden Gemeinde ist, andere Kirchen und Gemeinden zu zelebrieren, die das Evangelium verkünden. Oft haben wir den Eindruck, es gäbe nur eine „richtige“ Gemeinschaft und es wäre untreu oder falsch, mehreren Gemeinden beizuwohnen. Natürlich sollten wir uns auch nicht alles erzählen lassen und immer das Wort Gottes im Fokus behalten. Es gibt viele gute Redner, Leader und Persönlichkeiten, die uns attraktiv erscheinen, was es sehr schwer macht, echte Jesus-Nachfolger zu erkennen. Diese Botschaft kann dir verdeutlichen, was es bedeutet, ein Nachfolger Jesu zu sein. ▶ https://youtu.be/61MO8xWk_jY


    Als im Glauben gefestigte Gemeinde sind uns die Einzelnen ebenso wichtig wie das Gemeinwohl. Wir wollen jedes Mitglied, jeden Nachfolger und alle, die am Anfang stehen, anspornen, ermutigen und dabei unterstützen, genauso stark wie die Gemeinschaft zu werden.


    Sei Teil der Botschaft und wie wir verwurzelt im Evangelium und der Gnade Gottes, durch die wir Kraft und den Glauben an das Wort verkünden wollen!


    „Doch das Wichtigste von allem ist die Liebe, die wie ein Band alles umschließt und vollkommen macht. Wir wünschen euch, dass der Frieden, der von Christus kommt, euer Herz regiert, denn als Glieder des einen Leibes seid ihr zum Frieden berufen.“ (Kol 3,14-15 NeÜ)

    1 hr 5 min

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Herzlich Willkommen zum Podcast von Karl Michael Pilsl, Senior Pastor der Oase Church.

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