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In unserem Podcast „Vers für Vers durch Kolosser“ lesen wir einen sehr kraftvollen, ausdrucksstarken Brief über die Erhabenheit und Vormachtstellung Jesu Christi.
Paulus schreibt an die Gemeinde in Kolossä, wo er selbst nie war, deren Glaube jedoch spürbar gewachsen ist. Er dankt ihnen, ermutigt sie, als Nachfolger Jesu standhaft zu bleiben und warnt sie vor falschen Lehren.
Wir möchten dich ebenfalls dazu ermutigen, beim Lesen auf 4 Dinge zu achten.
1. Achte darauf, was Paulus über Irrlehren zu sagen hat.
„Ich sage das, damit euch niemand durch seine Überredungskünste zu Trugschlüssen verleitet.“ (Kol 2,4 NeÜ)
„Lasst euch nicht durch spekulative Weltanschauungen und anderen hochtrabenden Unsinn einfangen. So etwas kommt nicht von Christus, sondern beruht nur auf menschlichen Überlieferungen und entspringt den Prinzipien dieser Welt.“ (Kol 2,8 NeÜ) Paulus meint damit die Gesetze der Tora (z.B. Essgebote, Einhaltung von Feiertagen, Beschneidung) als auch den griechischen Mystizismus (z.B. Vielgötterglaube) (Vgl. Kol 2)
In unserer Serie „Fake News“ erfährst du mehr über falsche Wahrheiten unserer Zeit. ▶ https://youtu.be/PgXROhpTQYY
2. Halte Ausschau nach der absoluten Erhabenheit Jesu Christi.
Ein Kernstück des Briefes ist der lyrische Text in Kapitel 1, der Jesus preist und seinen Reichtum und seine Vormachtstellung beschreibt.
„Er, Christus, ist das Abbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über allem Geschaffenen steht. Denn durch ihn ist alles, was es im Himmel und auf der Erde gibt, erschaffen worden […] Er steht über allem, und alles besteht durch ihn.“ (Vgl. Kol 1, 15-22)
Wenn du Jesus noch nicht so gut kennst, hast du hier die Möglichkeit, den echten Jesus als Person und Sohn Gottes kennenzulernen! ▶ https://youtu.be/4fFXC1_XMz0
„und in ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.“ (Kol 2,3 NeÜ)
3. Beachte die Situation in der Gemeinde Kolossä.
Paulus war nie persönlich in der Gemeinde, jedoch wuchs ihr Glauben stetig, und er war sehr dankbar dafür. (Vgl. Kap 1, 3-10 + Kap 2,1)
Hier lässt sich gut erkennen, welch große Kraft das Evangelium hat und welche Auswirkungen das Wort Gottes auf die Menschen hat.
Paulus konzentriert sich sehr deutlich auf die positiven Dinge im Glauben, relativ kurz spricht er über die Irrlehren, und umso mehr preist er Jesus, dankt der Gemeinde und ermutigt sie. (Vgl. Kap 3)
4. Lies den Brief nochmal und nochmal und beachte, dass ein Verurteilter, ein entlaufener Sklave, zurückgeschickt und aufgenommen wurde.
Paulus schickte einen zweiten Brief an Philemon, den Besitzer des Sklaven Onesimus, und bat die Gemeinde, ihn als gläubigen Bruder wiederaufzunehmen. (Vgl. Philemon)
Der folgende Überblick kann dir beim erneuten Lesen des Briefes an die Kolosser eine Struktur geben.
Kap 1, 1-2 Anrede und Gruß, Wörter „Gnade“ und „Frieden“
Kap 1, 3-14 Danksagung und Gebet
Kap 1, 15-23 Erhabenheit des Sohnes Gottes
Kap 1, 24 bis Kap 2,5 Die Rolle des Paulus
Kap 2, 6-23 Christus gegen religiöse und spirituelle Verführungen aller Art
Kap 3, 1-11 Die neue Basis für unser Verhalten als Nachfolger Jesu, welche aus dem Inneren kommt, aus dem neuen Leben
Kap 3, 12 bis Kap 4, 6 Wie das Leben eines Nachfolgers Jesu wirklich aussieht
Kap 4, 7-18 abschließende Grüße
Jesus ist der Reichste, der Größte, das Höchste, das Tiefste, die Erkenntnis und als Gläubige und Nachfolger haben wir Anteil an dieser Fülle, am Reichtum. Wir sind in ihm verborgen und gehören zu ihm. Sei Teil der Botschaft und erfahre, welche Worte unzählige Menschen stark im Glauben gemacht haben!
Vers für Vers durch den Kolosserbrief mit Karl Michael Pilsl, Senior Pastor der Oase Church
In der zweiten Episode unseres Podcasts „Vers für Vers durch Kolosser“ fassen wir die wichtigsten Punkte des Briefes für dich zusammen.
Obwohl Paulus selbst nie in Kolossä war, wirkte er doch so weit und schrieb diesen kraftvollen Brief, in dem er neue, im Glauben junge Menschen ermutigt, in der Wahrheit Jesu Christi zu bleiben und sie vor falschen Irrlehren warnt.
Sei Teil der Botschaft und erfahre, vor welchen Irrlehren wir auch heutzutage Halt machen sollten und durch welches Verhalten wir einem Leben durch, von und für Christus einen Schritt näher kommen!
„Er, das Wort, wurde Mensch und wohnte unter uns. Und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit wie sie nur der Eine und Einzige vom Vater hat, erfüllt mit Gnade und Wahrheit.“ (Joh 1,14 NeÜ)
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Vers für Vers durch den Kolosserbrief mit Karl Michael Pilsl
Wir starten einen neuen Podcast, in dem wir näher auf den Brief an die Kolosser eingehen. In dieser ersten Episode klären wir dich über die Hintergründe dazu auf und thematisieren ein wichtiges Problem, das nicht nur die Gemeinde in der Stadt Kolossä betraf, sondern auch heute noch eine große Rolle spielt.
Der Brief an die Kolosser besteht aus 4 Kapiteln mit 95 Versen.
Paulus verfasste diesen – ebenso wie Epheser, Philipper und Philemon – selbst und zu der Zeit, als er im römischen Gefängnis saß.
Paulus‘ Wirken in Ephesus bewirkte die Gründung der Gemeinde in Kolossä (Apostelgeschichte 19) durch seinen Schüler und Gelehrten Epaphras, der auch die Gemeinden in Laodizea und Hierapolis begründete.
Epaphras kam zu Paulus ins Gefängnis und berichtete ihm von den Irrlehren, die sich in Kolossä verbreiteten, woraufhin dieser Brief entstand. Er besteht aus einem persönlichen, theologischen und praktischen Teil.
In diesem Video vom Bibel Projekt findest du eine kurze Zusammenfassung über den Aufbau und Hintergrund des Kolosserbriefes.
▶ https://youtu.be/nLMMB4ZeHT8
In diesem Brief an die Kolosser geht es um die Erhabenheit und die Kraft von Jesus Christus. Der Leitsatz könnte sein: „Christus ist das Zentrum.“. Paulus appelliert an die Gemeinde in Kolossä und erinnert sie an das Erlösungswerk Jesu Christi.
Wenn du mehr zur Person Jesus Christus erfahren möchtest, sieh dir die Serie „Echter Jesus“ an und erfahre, was er für die Menschen getan hat.
▶http://bit.ly/Echter-Jesus-E1
Schon im ersten Kapitel und persönlichen Teil des Briefs erfahren wir mehr über Jesus und welche Bedeutung er für die Menschen hatte und hat. (Ko 1, 15-23)
Die Irrlehren, die Paulus in diesem Brief bekämpft, sind kulturell bedingt und werden ab Kapitel 2 – theologischer Teil – behandelt. Auf der einen Seite gibt es den mystischen Polytheismus, also Vielgötterglaube, auf der anderen Seite die strengen Gesetze der jüdischen Tora. Paulus warnt: „Lasst euch nicht durch spekulative Weltanschauungen und anderen hochtrabenden Unsinn einfangen. So etwas kommt nicht von Christus, sondern beruht nur auf menschlichen Überlieferungen und entspringt den Prinzipien dieser Welt.“ (Ko 2, 8)
Aufgrund des Zwiespalts durch kulturelle Unterschiede – nicht nur im Glauben - und durch das Eingehen von Kompromissen kam es zu diesen Problemen.
Und auch heute noch, wo viele unterschiedliche Menschen mit den verschiedensten Kulturen zusammenleben, gibt es mehr denn je die unterschiedlichsten Weltanschauungen und Glaubensrichtungen & Religionen.
Paulus gibt im praktischen Teil des Briefs Ratschläge zur Umsetzung, indem er vom Leben als „neuer Mensch“, als Nachfolger Jesu berichtet. (Kapitel 3-4)
„Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat! Wie der Herr euch vergeben hat, müsst auch ihr vergeben! Doch das Wichtigste von allem ist die Liebe, die wie ein Band alles umschließt und vollkommen macht. Wir wünschen euch, dass der Frieden, der von Christus kommt, euer Herz regiert, denn als Glieder des einen Leibes seid ihr zum Frieden berufen. Und seid dankbar!“ (Ko 3, 13-15 NeÜ)
Sei Teil dieser kraftvollen Botschaft über die Wirksamkeit Jesu Christi und erfahre mehr zur Entstehung dieses Briefes an eine Gemeinde, die verwirrt und zerrissen war im Glauben.
Paulus wünscht sich Freude, Liebe und Frieden für die Gemeinde. Und das ist es, was auch wir in einer Zeit brauchen, in der viele unterschiedliche Menschen und Kulturen zusammenleben und wo viele auf der Suche nach genau dem sind.
© Text von Stefanie Nicole.
Vers für Vers durch den Philipperbrief mit Karl Michael Pilsl, Senior Pastor der Oase Church
Ganz egal, wo du gerade stehst und wie „tief unten“ du jetzt bist, wichtig ist, den Glauben und die Lebensfreude nicht zu verlieren.
Paulus durchlebte unvorstellbares Leid, war dem Tod schon mehr als genug nahe (Vgl. 2. Kor 11, 23-29) und verfasste dennoch mit einer Leidenschaft und Freude einen Brief an die erste Gemeinde Europas, die Philipper. Ganze 38 Mal schrieb er das Wort „Christus“ und 17 Mal lesen wir „Freude“ bzw. „freut euch“ in diesem Schriftstück.
Paulus‘ Botschaft ist mehr als nur eine Aufforderung, sich zu freuen. Vielmehr vermittelt er uns eine Geisteshaltung, ein Mind-Set, womit wir die täglichen Herausforderungen, aber auch schlechte Einflüsse von außen erfolgreich überwinden und gemeinsam stärker im Glauben und in der Freude wachsen können.
Die Kernaussagen der 4 Kapitel zeigen uns, welche Rolle Jesus Christus in unserem Leben hat. Er ist sowohl unser Lebensinhalt (Kap 1) und unser Lebensvorbild (Kap 2), als auch unser Lebensziel (Kap 3) und unsere Lebenskraft (Kap 4).
Die ersten beiden Kapitel findest du hier zusammengefasst: https://youtu.be/2PrbVeNsWxA
Und in dieser letzten Episode fassen wir für dich die Aussagen, Botschaften und deinen persönlichen Gewinn aus den Kapiteln 3 und 4 zusammen.
Kapitel 3 beginnt mit der Warnung vor falschen Propheten & irdischer Gesetzlichkeit und zeigt gleichzeitig den wahren, inneren Gewinn auf, den wir durch die Nachfolge Jesu erlangen: „Und zu ihm möchte ich um jeden Preis gehören. Deshalb vertraue ich nicht mehr auf meine Gerechtigkeit, die aus dem Befolgen des Gesetzes kam, sondern auf die Gerechtigkeit, die ich durch den Glauben an Christus habe, auf die Gerechtigkeit, die von Gott kommt und dem Glaubenden zugesprochen wird.“ (Phil 3, 9 - NeÜ)
Paulus ist nicht stolz auf seine „menschlichen Anstrengungen“ oder Besitztümer, sondern erkennt den enormen Wert des Glaubens für sich.
Durch die Erkenntnis Jesu Christi können wir uns richtig positionieren, ihm nachfolgen und eine Gemeinschaft mit ihm haben. Wir erfahren, was wahre Gerechtigkeit bedeutet und streben nach dem höchsten Gewinn. (Vgl. Phil 3, 12-14)
Unter diesem Link findest du Ermutigung und Unterstützung dabei, dich neu zu fokussieren auf den Weg mit Jesus und dem Herrn: https://youtu.be/tmmSKqKsSfg
In Kapitel 4 geht es um die Lebenskraft, die uns das Leben im Glauben an Jesus Christus bringt. Dabei hebt Paulus die Bedeutung einer funktionierenden Gemeinschaft hervor und ebenso den Umgang mit Sorgen und Problemen, nämlich „bringt eure Anliegen im Gebet mit Bitte und Danksagung vor Gott! Und sein Frieden, der alles menschliche Denken weit übersteigt, wird euer Innerstes und eure Gedanken beschützen…“ (Vgl. Phil 4, 4-9)
Hier lernst du, kraftraubenden Ballast loszulassen und zu neuer Energie zu gelangen: https://youtu.be/sDYS8rVIFjI
Damit unsere Freude & Dankbarkeit also steigt, ist eine unterstützende, großzügige Gemeinde sowie das Vertrauen in Gottes Versorgung und Kraft wesentlich.
Ganz egal, wie es dir in deinem Glauben gerade geht, wichtig ist, dir bewusst zu sein, welche Freude das Evangelium erschafft und welche Denkweise dir Kraft gibt, Jesus nachzufolgen und an ihm festzuhalten, damit auch du gehalten wirst im Vertrauen auf die Herrlichkeit und Treue des Herrn.
© Text von Stefanie Nicole.
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In unserer finalen Episode der Serie „Vers für Vers durch Philipper“ lesen wir in Kapitel 4 die Verse 10 bis 23.
Auch in den letzten Zeilen fehlt es Paulus nicht an Freude und Dankbarkeit:
„Es war mir eine große Freude und ein Geschenk vom Herrn, dass eure Fürsorge für mich wieder aufgeblüht ist. Ich weiß natürlich, dass ihr immer um mich besorgt wart, aber eine Zeit lang hattet ihr keine Gelegenheit dazu.
Ich sage das nicht, weil ich unbedingt etwas gebraucht hätte; denn ich habe gelernt, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe. Ich kann in Armut leben und mit Überfluss umgehen. Ich bin in alles eingeweiht. Ich weiß, wie es ist, satt zu sein oder zu hungern; ich kenne Überfluss und Mangel. Durch den, der mich stark macht, kann ich in allem bestehen.“ (Phil 4, 10-13 – NeÜ)
Paulus wurde im Gefängnis in Rom von der Gemeinde Philippi unterstützt, sie sandten den Boten Epaphroditus zu ihm, was Paulus stärkte.
Durch diese Verbundenheit mit der Gemeinde wurden die Freude und die Dankbarkeit auf beiden Seiten gestärkt, was wir als wichtiges Prinzip im Glauben ansehen.
Im Psalm 23 (NeÜ) spricht David: „Der Herr ist mein Hirt, mir fehlt es an nichts.“
Dennoch leben wir in einer Zeit, in der viele Menschen mehr wollen. Mehr Geld, mehr Macht, mehr Leistung, mehr Besitztümer…einfach immer mehr. Eine ständige Unzufriedenheit und unrealistische Erwartungen erzeugen ein immer größer werdendes Loch, das sie einfach nicht füllen können. Deshalb ist unser zweites Prinzip, genügsam mit Gottes Versorgung zu sein. Es ist nicht wichtig, WAS wir haben, sondern WER Teil unseres Lebens ist. Dieser Link führt dich zur Serie „Leichter Leben“, wo du herausfindest, was man verlieren sollte, um erfüllter leben zu können: https://apple.co/2DMr40B
In Kapitel 4 lautet unser Leitsatz ja: „Christus ist meine Lebenskraft“ und durch die Beziehung zu Jesus Christus und das Evangelium stärkt sich unser Glaube. Wir sind überzeugt von Gottes Kraft. „Durch den, der mich stark macht, kann ich in allem bestehen.“ (Phil 4, 13 – NeÜ)
Möchtest auch du Jesus besser kennenlernen, dann sieh dir HIER unsere Serie „Echter Jesus“ an und erfahre, wer er wirklich war!
In den letzten Zeilen (14-23) geht es um Geld und Großzügigkeit, und wir nehmen uns daraus 4 Einsichten zu Herzen.
Oft ist es nicht leicht, in diesen Zeiten, wo man immer mehr haben und immer besser sein will, Großzügigkeit zu üben. Doch oft sind es schon Kleinigkeiten, ein Lächeln, eine helfende Hand oder ein paar Münzen, die Größeres bewirken. Paulus schrieb Briefe, die Gemeinden wuchsen und bis heute wird durch das Wort Gottes die Botschaft von Jesus Christus erzählt. Sei ein Teil davon und fühle dich im Glauben gestärkt mit Freude, Zuversicht und einer Gemeinde, die dich auf deinem Weg unterstützt!
Vers für Vers durch den Philipperbrief mit Karl Michael Pilsl, Senior Pastor der Oase Church
Wir befinden uns bereits in der Zielgeraden mit dem Philipperbrief und setzen mit den Versen 6-9 des Kapitel 4 fort.
Die 3 Kernaussagen der ersten 3 Kapitel des Philipperbriefes sind chronologisch betrachtet:
Christus ist mein Lebensinhalt:
"Denn der Inhalt meines Lebens ist Christus, und ´deshalb` ist Sterben für mich ein Gewinn." (Phil 1,21 NGÜ)
Christus ist mein Lebensvorbild:
"Es ist die Haltung die Jesus Christus uns vorgelebt hat" (Phil 2,5 NGÜ)
Christus ist mein Lebensziel:
Ich laufe mit aller Kraft auf das Ziel zu, um den Siegespreis droben zu gewinnen, für den Gott uns durch Jesus Christus bestimmt hat." (Phil 3,14 NeÜ)
Wenn du dir die 2 ersten Kapiteln nochmals, in einer knappen Zusammenfassung, anhören möchtest,
findest du hier den Link dazu: https://apple.co/2XnTWU1
In diesem Kapitel 4 liegt der Fokus auf CHRISTUS IST MEINE LEBENSKRAFT, somit ist der tragende Vers des Kapitel 4
"Denn alles ist mir möglich durch Christus, der mir die Kraft gibt, die ich brauche." (Phil 4,13 NLB)
In der heutigen Botschaft erfährst du, wie du ein Überwinder deiner Sorgen wirst und 3 Gründe warum Sorgen für dein Leben nicht zielführend sind.
Darüber hinaus lernst du 3 Formen des richtigen Denkens kennen.
Das Ziel der heutigen Botschaft besteht darin, dass der Friede und die Freude Gottes für dich in deinem Leben begreifbar und erlebbar werden!
"Und sein Frieden, der alles menschliche Denken weit übersteigt, wird euer innerstes und eure Gedanken beschützen, denn ihr seid ja mit Jesus Christus verbunden" (Phil 4,7 NeÜ)
Höre dir am besten noch heute die kraftvolle Botschaft an, werde zu einem Überwinder deiner Sorgen und lasse den Frieden Gottes in dein Herz einziehen.
© Text von Matthieu Ndo.
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Vers für Vers durch den Philipperbrief mit Karl Michael Pilsl, Senior Pastor der Oase Church
In unserer 10. Episode der Serie „Vers für Vers durch Philipper“ beenden wir das dritte Kapitel (Vers 17-21) und beginnen anschließend mit Kapitel 4 (Vers 1-5).
Unsere bisherigen, kapitelbezogenen Botschaften sehen Christus als unseren Lebensinhalt (Kap 1), unser Lebensvorbild (Kap 2) und Christus als unser Lebensziel (Kap 3).
Du kannst hier: https://apple.co/2XnTWU1 eine Zusammenfassung der ersten beiden Kapitel finden!
In den letzten Versen des 3. Kapitels warnt Paulus erneut (Vgl. Phil 3, 2) vor falschen Propheten.
„Denn es gibt viele, vor denen ich euch schon oft gewarnt habe und es jetzt unter Tränen wiederholen muss. Durch ihr Verhalten zeigen sie, dass sie Feinde vom Kreuz des Christus sind. Sie werden im Verderben enden, denn ihr Bauch ist ihr Gott, und sie sind stolz auf das, was ihre Schande ist. Sie denken nur an die irdischen Dinge.“ (Phil 3, 18-19 -NeÜ)
Möchtest du weniger an irdischen Dingen oder vielleicht negativen, demotivierenden Gefühlen festhalten, dann sieh dir die ersten zwei unserer Botschaften der Serie „Leichter Leben“ an: http://bit.ly/2IEFT8q
Paulus fordert außerdem dazu auf, seinem Beispiel zu folgen und einander zu unterstützen.
„Nehmt mich als Vorbild, Geschwister; und lernt auch von denen, die unserem Beispiel folgen!“ (Phil 3,17 -NeÜ)
Hand in Hand sollen Gläubige den Weg gemeinsam und mit Freude gehen. Was uns darüber hinaus verbindet, ist die himmlische Sehnsucht. „Doch wir haben unser Bürgerrecht im Himmel. Von dort her erwarten wir auch unseren Retter und Herrn Jesus Christus.“ (Vers 20)
Als Himmelsbürger wollen wir Jesus folgen, um schließlich bei ihm und dem Herrn zu sein.
In unserer Serie „Jetzt oder Nie“ bekommst du Unterstützung dabei, dich für den Weg Jesu zu entscheiden und ihm nachzufolgen: https://youtu.be/Da8ZWLGFS00
In Kapitel 4 sehen wir Christus als unsere Lebenskraft, aus der wir Freude und Mut schöpfen können.
„Deshalb bleibt dem Herrn unbedingt treu, meine lieben Geschwister! Ich sehne mich nach euch, denn ihr seid meine Freude und die Belohnung für meine Arbeit.“ (Phil 4, 1-2)
Paulus gibt uns 5 Dinge, die eine gut funktionierende Gemeinde tragen.
Er selbst hatte ein großes Herz und Freude an jedem Mitglied in der Gemeinde. Zudem fordert er zu Versöhnung auf (Vers 2-3), die schließlich zu mehr Stabilität und festem Stand führt. Im NT schreibt Paulus die Worte „steht fest“ 14 Mal, so auch hier. (Vgl. Phil 4,1 -LUT)
Mit freudvollem Herzen und Sanftmut lebte auch Jesus und schuf die wohl größte Gemeinschaft.
Wenn auch du mehr über die Person Jesus erfahren möchtest, sieh dir unsere Botschaften der Serie „Echter Jesus“ an: http://bit.ly/2ZkDxBI
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Wir befinden uns im Brief an die Philipper und thematisieren in dieser Episode das Kapitel 3, 8 – 16.
In den Versen 8 – 11 greifen wir 5 Dinge heraus, die wir als Geschenke bzw. Gewinne in unserem Leben im Glauben betrachten.
„Ja wirklich, alles andere erscheint mir wertlos, wenn ich es mit dem unschätzbaren Gewinn vergleiche, Jesus Christus als meinen Herrn kennen zu dürfen. Durch ihn habe ich alles andere verloren und betrachte es auch als Dreck. Nur er besitzt Wert für mich.“ (Vers 8 – NeÜ)
Unser erster Gewinn ist also die Erkenntnis Jesu Christi. Und durch diese Erkenntnis gewinnen wir unsere Position, nämlich sind wir in Christus.
„Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ (2. Kor 5, 17 – LUT) Die Worte „in ihm“ kommen übrigens über 80x im Neuen Testament vor!
Wenn wir Jesus also nachfolgen und in ihm sind, dann wollen wir nach der Gerechtigkeit Gottes leben, welche ebenso ein Geschenk Gottes ist.
„Und zu ihm möchte ich um jeden Preis gehören. Deshalb vertraue ich nicht mehr auf meine Gerechtigkeit, die aus dem Befolgen des Gesetzes kam, sondern auf die Gerechtigkeit, die ich durch den Glauben an Christus habe, auf die Gerechtigkeit, die von Gott kommt und dem Glaubenden zugesprochen wird.“ (Vers 9 – NeÜ)
Ein weiterer Gewinn, den wir durch das Wort Gottes empfangen, ist die Gemeinschaft mit Christus. Paulus wollte Jesus kennen und noch besser kennenlernen; und nicht nur das Schöne, sondern auch die negativen Erfahrungen.
„Ich möchte nichts anderes mehr kennen als Christus, und ich will die mächtige Kraft, die ihn aus den Toten auferstehen ließ, an meinem eigenen Leib erfahren. Ich möchte lernen, was es heißt, mit ihm zu leiden und in ihm zu sterben, um dann auch unter denen zu sein, die aus den Toten heraus auferstehen werden.“ (Verse 10-11)
Unser wohl höchster Gewinn, der „Siegespreis“ ist die Herrlichkeit in Jesus Christus und das ewige Leben. „Das ewige Leben bedeutet ja, dich zu erkennen, den einzig wahren Gott, und den, den du gesandt hast, Jesus Christus.“ (Joh 17, 3 – NeÜ)
Möchtest auch du Jesus immer besser kennenlernen, dann sieh‘ dir die Botschaften unserer aktuellen Serie „Echter Jesus“ an: https://youtu.be/4fFXC1_XMz0
Die folgenden Verse 12 -16 tragen den Titel „Lauft wie ich auf das Ziel zu“ und führen uns zu 5 Dingen, die ein Gewinner braucht, um an das Ziel zu gelangen.
Zunächst bedarf es einer gewissen Unzufriedenheit, um die nötige Motivation für den Start aufzubringen. „Ich will nicht behaupten, das Ziel schon erreicht zu haben oder schon vollkommen zu sein; doch ich strebe danach, das alles zu ergreifen, nachdem auch Christus von mir Besitz ergriffen hat.“ (Vers 12 – NeÜ)
Im nächsten Vers schreibt Paulus: „Nein, ich bilde mir nicht ein, es schon geschafft zu haben, liebe Geschwister; aber eins steht fest: Ich vergesse das Vergangene und schaue auf das, was vor mir liegt.“ (Vers 13 – NeÜ) Somit brauchen wir auch die nötige Konzentration und den Fokus, um nicht vom Weg abzukommen. Wenn du Unterstützung und dich neu orientieren möchtest, sieh dir unsere Neujahrsbotschaften „Re-Focused“ an: https://youtu.be/tmmSKqKsSfg
Die Botschaft „Die Vergangenheit loslassen“ aus unserer Serie „Leichter Leben“ kann dir ebenso dabei helfen, Vergangenes hinter dir zu lassen! https://youtu.be/Mu0ykSvmNsw
Nun ist es wichtig, auch die Richtung und die Hingabe beizubehalten. „Doch ich setze alles daran, es zu ergreifen, weil ich von Jesus Christus ergriffen bin.“ (Vers 12 – HFA)
Und schließlich können wir durch die Gemeinschaft miteinander stärker im Glauben werden. Wir möchten dich ermutigen, mit uns zu laufen für Jesus Christus unseren Herrn!
Im aktuellen Podcast lesen wir uns durch den Brief an die Philipper. In dieser Episode behandeln wir das Kapitel 3, Vers 1-11.
Die ersten beiden Kapitel haben wir für dich hier nochmal zusammengefasst: http://bit.ly/Philipper-E7
Paulus ertrug auch schon viel Leid: „Ich habe weit mehr Mühsal auf mich geladen, bin öfter im Gefängnis gewesen, viel mehr geschlagen worden und war häufig in Todesgefahr. […] Und zu allem kommt noch das, was täglich auf mich eindringt: die Sorge um alle Gemeinden.“ (2.Kor 11, 23 + 28 – NeÜ)
Und trotzdem verlor er nie seine Leidenschaft, Liebe und Freude. Er hat seine Freude beschützt, er bewahrte sie vor anderen. „…den falschen Missionaren, den Propheten der Verstümmelung! Denn wir sind die wirklich Beschnittenen, wir, die Gott im Geist anbeten. wir verlassen uns nicht auf menschliche Anstrengungen, sondern sind stolz darauf, zu Jesus Christus zu gehören.“ (Phil 3, 2-3 - NeÜ)
Es gibt leider viele Menschen, die glauben, du musst Werke produzieren, damit du von Gott angenommen wirst. Sie wollen dich nicht frei sehen, sondern von ihrer Gesetzlichkeit versklavt. Paulus warnt vor dieser falschen Beschneidung („Verstümmelung“), denn nicht die Taten sind es, die uns Christen ausmachen, sondern das, was GOTT getan hat; nämlich seinen Sohn für uns gegeben, damit wir in Jesus Christus dem Herrn in Liebe, Freude und Frieden leben können.
Um mehr über Jesus zu erfahren, hör dir die Botschaften unseres aktuellen Sonntags-Serie „Echter Jesus“ an: http://bit.ly/Echter-Jesus-E1
Die Einfachheit in unserem Glauben liegt in Christus und wir „…verlassen uns nicht auf das, was wir selbst tun können.“ (Phil 3,3 – HFA) Unser Glaube sagt aus, wer wir sind, nämlich Kinder Gottes. Unsere Identität muss verstanden werden.
„Denn wir sind die Beschneidung, die wir im Geist Gottes dienen …“ (Phil 3,3 – LUT)
Suchst du nach einer Möglichkeit, dein Leben zu erleichtern und Dinge, Menschen oder Umstände loszulassen, die dich an der Freude hindern? Dann hör dir dazu die Botschaften unserer Serie „Leichter Leben“ an: http://bit.ly/Leichter-Leben-E1
In Botschaft 2 dieser Serie „Leichter Leben“ geht es darum, die eigene Vergangenheit loszulassen. Genau das müssen wir tun, wie Paulus sein religiöses Resümee, seine religiöse Vergangenheit, seine Herkunft losgelassen hat.
„Natürlich könnte ich mich auch auf menschliche Vorzüge berufen. […] Ich wurde beschnitten, als ich acht Tage alt war. Von Geburt bin ich ein Israelit aus dem Stamm Benjamin, ein Hebräer reinster Abstammung. Und was das Gesetz betrifft, gehörte ich zur strengen Richtung der Pharisäer.“ (Phil 3, 4-5 – NeÜ)
Paulus berichtet außerdem von seiner Begegnung und Dankbarkeit, Jesus Christus zu kennen.
„Früher hielt ich diese Dinge für einen Gewinn, aber jetzt, wo ich Christus kenne, betrachte ich sie als Verlust. Ja wirklich, alles andere erscheint mir wertlos“ (Phil 3, 7-8 - NeÜ)
„Wer sein Leben festhalten will, wird es verlieren. Wer sein Leben aber meinetwegen verliert, der wird es finden.“ (Mt 10, 39)
Wir sollen also die Freude im Herrn beschützen und aufrechterhalten, indem wir beispielsweise frei werden von falschen Regeln und Gesetzlichkeiten und zur wahren Gerechtigkeit Gottes finden. Jesus im Herzen anzunehmen, an ihn zu glauben und ihm nachzufolgen bestimmt unsere Identität und wer wir als Christen sind. Das Zeugnis des Paulus und seines wahren Glaubens und seiner Leidenschaft sind seine Briefe. Er hat viel erlitten und dennoch stets seine Freude bewahrt. Er legte seine religiöse Vergangenheit und Herkunft ab, berichtete von der echten Begegnung und seinem Weg mit Jesus und zog seinen Gewinn daraus, ein Kind Gottes zu sein, das an dessen Sohn Jesus Christus glaubt und dadurch Liebe, Freude und Frieden hat.
Der Philipperbrief wurde von dem Apostel Paulus um ca. 60-62 n.Chr. in der Stadt Philippi verfasst. Philippi war eine römische Militärkolonie. In der Stadt wurde italienisches Recht (ius italicum) vollzogen. Der Philipperbrief ist ein Brief der Freude, ein Brief der Jesus Christus ganz stark betont! Das zeigen auch ganz klar die Zahlen. Im Philipperbrief finden wir 17 mal das Wort Freude und unglaubliche 38 mal das Wort Christus!
Das, was dieses überlieferte Manuskript des Paulus für uns so einzigartig macht, ist der Umstand innerhalb dessen es verfasst wurde. Paulus verfasste diesen Brief, in dem ganz stark die Freude in Christus ausgedrückt wird, währenddessen er im grausamen Gefängnis von Rom Gefangener war. Bedenkt man, dass er im Gefängnis saß und einen Brief über die Freude in Christus verfasste, ist das aus menschlicher Sicht aus betrachtet wirklich gewaltig!
In den ersten 6 Einheiten des Bibelstudiums haben wir uns dem ersten und zweiten Kapitel des Philipperbriefs gewidmet. Du konntest nicht dabei sein oder hast die Inhalte nicht gehört? Kein Problem: hier kommt eine Zusammenfassung für dich.
Zuallererst möchten wir für dich die 2 zentralen Aussagen der 2 Kapitel betonen:
Kapitel 1: Christus ist mein Lebensinhalt
Christus ist mein Leben, Sterben mein Gewinn (Vers 21)
Kapitel 2: Christus ist mein Lebensvorbild
Seid so gesinnt wie Jesus es war (Vers 5)
Im Folgenden möchten wir Kapitel 1 Christus ist mein Lebensinhalt näher beleuchten, worin der Fokus im Lebensinhalt liegt. Die Kernbotschaft, die hier vermittelt wird, ist Folgende: du kannst dich unter allen Umständen freuen. Du erlangst Freude am Leben, wenn du Jesus nachfolgst und es bewirkt Freude, wenn du ihm dienst.
In Kapitel 1, Verse 3 bis 5, kommt die Dankbarkeit, Freude und Genugtuung des Paulus zum Ausdruck, in dem er die Dankbarkeit, Freude und Genugtuung der Gemeinde der Philipper schätzt. Das Wort Gnade (sola gratia) in Vers 7 ist zentral für die gesamte Botschaft der Bibel! Die Gnade wird uns zuteil, ohne, dass wir etwas dafür hinzutun müssen. Ein Beispiel, welches hier gleich einen wichtigen Kontext zum Philipperbrief herstellt ist Folgendes: Paulus hieß ursprünglich Saulus und war ein berüchtigter Christenverfolger, doch in der Apostelgeschichte 9 bekehrte sich Saulus zu Paulus. Gott war gnädig mit Saulus und ließ ihn zum echten Glauben finden und das Evangelium in Jesus Christus erkennen!
In den Versen 9-11 finden wir das wundervolle Gebet nach Weisheit des Paulus und aus diesen Versen nehmen wir mit, was eigentlich die Reife Liebe für unser aller Leben bedeutet. Vorweg, Liebe ist die höchste Reife des Menschen! Die Reife Liebe ist so viel mehr, als das was wir unter der körperlichen Liebe verstehen!
Reife Liebe = Erkenntnis, Verständnis und Weisheit
Darüber hinaus ist sie bereichernd und im Überfluss, rein, tadellos, echt und aufrichtig!
Die Perspektive im Leben zählt. Paulus hatte eine große Leidenschaft für das Evangelium (das sehen wir in Kapitel 1 Vers 5,7,12,17 und 27), er hatte Probleme und Tiefen, doch hat er sein Leben immer von der guten Perspektive aus betrachtet.
Vers 21: Als Christ betrachten wir nicht nur mehr das irdische Leben, welches vergänglich ist, sondern wir schauen auch auf das ewige Leben, welches in Jesus Christus liegt.
2 wichtige Gedanken: Glücklich wirst du durch externe Einflüsse (äußere Geschehnisse), doch die Freude von innen in deinem Herzen kommt von Gott.
Lad dir die Outline von dieser Episode runter! https://drive.google.com/file/d/1CIUJtx9Rx5WFm6hSYjL_GJY78DlMM12D/view?usp=sharing
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