Versicherungsfunk: Das Audiomagazin der Versicherungsbranche

Versicherungsfunk: Das Audiomagazin der Versicherungsbranche

By MarKo Petersohn & VersicherungsboteBusinessTechnologyMarketingManagement
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Versicherungsfunk: Das Audiomagazin der Versicherungsbranche episodes

  • Versicherungsfunk Update 16.10.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Wohngebäudeversicherung: Anpassungsfaktor steigt um 7,5 Prozent

    Während der sogenannte Anpassungsfaktor der Wohngebäudeversicherung für 2023 noch um 14,7 Prozent stieg, beträgt der Anstieg für 2024 nur noch 7,5 Prozent. Dieser Wert wirkt sich auf die Höhe der Beiträge in der Wohngebäudeversicherung aus. Das langfristige Mittel liegt bei rund 4,3 Prozent pro Jahr. Versicherte haben durch eine solche Beitragsanpassung kein außerordentliches Kündigungsrecht. Denn mit der Anpassung des Beitrages sind auch höhere Leistungen im Schadensfall verbunden. Grundlage der Berechnung sind der Baupreisindex für Wohngebäude und der Tariflohnindex für das Baugewerbe des Statistischen Bundesamts.

    Rente: Reformvorschläge treffen überwiegend auf Ablehnung

    Einer Kopplung des Renteneintrittsalters an die Entwicklung der Lebenserwartung steht eine Mehrheit der Bevölkerung ablehnend gegenüber. 57 Prozent der Deutschen sprechen sich dagegen aus. Das ergab der jüngste DIA-Deutschland-Trend, mit dem die Akzeptanz von Reformvorschlägen für die gesetzliche Rentenversicherung ermittelt wurde.

    Demografischer Wandel beflügelt Nachfrage nach Versicherungen

    Die Beitragseinnahmen der Versicherer dürften bis 2040 allein wegen des demografischen Effekts um real zehn Prozent auf 140 Milliarden Euro zulegen. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie des International Center for Insurance Regulation (ICIR) im Auftrag des GDV. „Die Alterung der Bevölkerung bedeutet für einige Sparten Einbußen. Die positiven Effekte für den Versicherungssektor überwiegen jedoch“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen und ergänzt: „Der Anteil der Versicherungsprämien am Bruttoinlandsprodukt wird voraussichtlich von 4,1 auf 4,7 Prozent klettern.“

    Element: Finanzierungsrunde fällt wohl schmaler aus

    Der Digitalversicherer Element strebt eine weitere Finanzierungsrunde an. Diese sollte eigentlich bis zu 100 Millionen Euro einbringen. Laut "Handelsblatt" wird diese aber deutlich niedriger ausfallen. Demnach wollen die Kapitalgeber etwa die Hälfte der Summe aufbringen.

    Finlex verstärkt sich in Frankreich

    Finlex lässt das französische Team mit Farida Bey als Broker Manager und Arnaud Lacaze als Product Manager Financial Lines weiter wachsen. So sollen die internationalen Ambitionen in Frankreich weiter gefördert werden.

    Acht Versicherer starten gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsinitiative

    Die Versicherungsforen Leipzig haben mit den Schwestergesellschaften Digital Impact Labs Leipzig und A4I Leipzig die Forschungs- und Entwicklungsinitiative „Xplore GenAI“ ins Leben gerufen. An dieser beteiligen sich die ALH Gruppe, Canada Life, GVV Kommunalversicherung, Helvetia, KS/AUXILIA, RheinLand Versicherungsgruppe, R+V Versicherung und Vienna Insurance Group (VIG). Gemeinsam soll die technologische Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz erforscht und in schnell funktionsfähige Prototypen gegossen werden.

    3 min
  • Versicherungsfunk Update 13.10.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Allianz schraubt an Kfz-Versicherung

    Die Allianz Versicherungs-AG hat ihre Autoversicherung vielseitig ausgebaut und dabei auch Risiken in den Standardtarifen aufgenommen, die bislang marktüblich ausgeschlossen sind. So sollen unter anderem Seng- und Schmorschäden sowie Schäden nach Reifenplatzern in allen Kasko-Tarifen mitversichert sein. Auch sollen Entschädigungsgrenzen in allen Produktlinien nahezu vollständig aufgehoben werden. Überdies sei an der Werterhaltgarantie sowie am Selbstbehalt bei Kaskoschaden mit Mietwagen oder Carsharing-Fahrzeug geschraubt worden.

    Beitragsbemessungsgrenzen steigen 2024

    Ab 1. Januar 2024 sollen neue Rechengrößen in der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung gelten. Das Bundeskabinett hat dazu eine entsprechende Verordnung beschlossen. Die Rechengrößen werden jährlich an die Einkommensentwicklung angepasst. Damit wird gewährleistet, dass die soziale Absicherung stabil bleibt.

    Die Ängste der Deutschen 2023

    Hohe Preise, teurer Wohnraum und umfangreiche Sparpakete: Diese Themen bestimmen die Langzeitstudie „Die Ängste der Deutschen 2023“ der R+V Versicherung. An erster Stelle steht in diesem Jahr die Furcht vor steigenden Lebenshaltungskosten (65 Prozent). Finanzielle Sorgen prägen auch die zweite Top-Angst der Bürger. Sechs von zehn Deutschen fürchten, dass Wohnen unbezahlbar wird (60 Prozent). Insgesamt 57 Prozent der Befragten fürchten, dass der Staat dauerhaft Steuern erhöht oder Leistungen kürzt – Platz drei der Studie.

    Clark übernimmt Maklergeschäft von Simplesurance

    Der Versicherungsmakler Simplesurance Broker GmbH gehört ab sofort zu Clark. Durch die Übernahme des Maklergeschäfts von Simplesurance baut Clark seine Makleraktivitäten in Deutschland weiter aus und ergänzt den eigenen Kundenstamm von über 600.000 Kunden hierzulande. Während Clark ein Portfolio-Unternehmen der Allianz X ist, gehört simplesurance GmbH als Verkäufer der Simplesurance Broker GmbH zur Allianz-Tochter Allianz Partners.

    Invers kooperiert mit Mr-Money

    Der Maklerpool Invers GmbH hat sein Angebot hinsichtlich der Vergleichsrechner erweitert. Neben dem Invers Makler Assistenten aus dem Hause der inveda.net solle künftig auch die Software von Mr-Money genutzt werden können. Diese solle eine Vergleichslösung im Bereich der Sachversicherung enthalten. Neben den "Hauptsparten" sollen auch Vergleiche in den Bereichen Tier- oder Fahrradversicherung zur Verfügung stehen.

    HDI launcht Arzthaftpflicht-Produktupdate

    Die HDI hat Produktupdates der Berufs-Haftpflichtversicherungen für das Heilwesen umgesetzt. Bei der Arzt-Haftpflicht seien die tariflichen Leistungen zur Patientenaufklärung erweitert worden. Versicherungsnehmer sollen nun ein Wahlrecht erhalten, welches Aufklärungssystem sie verwenden möchten. Darüber hinaus sollen nun in zahlreichen Fachgebieten Tätigkeiten bzw. Eingriffe im Rahmen des konservativen Tätigkeitsfeldes als mitversichert sein, die vorher als operativ einzustufen waren. Überdies seien beim Versicherungs-Konzept für Berufsausübungsgemeinschaften die Versicherungssummen angehoben worden.

    4 min
  • Versicherungsfunk Update 12.10.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Viele Frauen schieben Altersvorsorge vor sich her

    Rund jede zweite Frau (47 Prozent) schiebt die finanzielle Altersvorsorge vor sich her. Bei den Frauen unter 35 Jahren sind es sogar 56 Prozent. Ein Großteil der Frauen (63 Prozent) gibt zudem an, dass das Thema Altersvorsorge ihnen heute mehr Angst macht als früher. Überdies fehlt es etwa der Hälfte der unter 35-jährigen Frauen (52 Prozent) an genügend Wissen zum Thema Altersvorsorge. Deshalb würden sie sich nicht ausreichend mit der eigenen Ruhestandsplanung befassen. Das geht aus der Vorsorgestudie der Axa hervor.

    Sparer setzen auf Festgeld

    Auch in Deutschland setzen Sparer seit der Zinswende der EZB verstärkt auf Festgeld mit bis zu zwei Jahren Laufzeit. Das darin angelegte Volumen stieg in den letzten 12 Monaten um 444 Prozent, während das Gesamtvolumen der Spareinlagen nur um 0,77 Prozent zulegen konnte. Die nominalen Zinsen auf Festgeld mit bis zu zwei Jahren Laufzeit erreichten im August mit 3,12 Prozent pro Jahr ein 14-Jahres-Hoch und waren zuletzt im Dezember 2008 höher. Das geht aus dem Zinsradar von tagesgeldvergleich.net hervor.

    Die Bayerische baut Präsenz im digitalen Vertrieb aus

    Die Versicherungsgruppe die Bayerische setzt ab sofort im digitalen Vertrieb ganz auf Frauenpower und bündelt alle Aktivitäten in diesem Bereich bei ihrer Tochter BOAM (Bayerische Online-Versicherungsagentur und -Marketing GmbH). Die vertriebliche Betreuung von Online-Portalen und -Partnern war bisher im regionalen Maklervertrieb angehängt und wird künftig im digitalen Vertrieb der Bayerischen angesiedelt. Die Einheit wird von Susanne Paster geleitet. Für den Bereich Digital Partner Management ist seit September Tanja Kusserow (33) verantwortlich.

    Versicherer warnen vor neuen Belastungen

    Die Pläne der Bundesregierung bei der Umsetzung einer EU-Richtlinie könnte hunderttausende Besitzer von Gabelstaplern, Landmaschinen, Aufsitzrasenmähern, Schneeräumern und anderen selbstfahrenden Arbeitsmaschinen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h vor Probleme stellen. Derartige Fahrzeuge sind in den meisten Fällen über betriebliche Haftpflichtversicherungen abgesichert. „Jetzt will die Regierung so hohe Versicherungssummen hierfür vorschreiben, dass mehrere hunderttausend Versicherungsverträge geändert werden müssten – mit der Folge, dass viele Versicherte mehr zahlen würden als bisher“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

    Finlex mit neuem Finanzchef

    Patrick Schüler verstärkt als CFO das Finlex Managementteam. Schüler kommt von der inzwischen führenden deutschen Low-Code Banking-Plattform fintus. Dort trieb er als CFO und Head of M&A die Entwicklung vom Start-up zu einem etablierten mittelständischen Softwareanbieter voran. Bei Finlex wird er Frederic Fasold nachfolgen. Schüler soll seine Fähigkeiten insbesondere aus dem Investorenmanagement und den M&A Aktivitäten einsetzen, um die weitere Expansion des Unternehmens voranzutreiben.

    BVK-Vizepräsident in DIN-Beirat gewählt

    Der Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), Andreas Vollmer, ist am 9. Oktober 2023 in den Beirat des DIN-Normenausschusses Finanzen gewählt worden. Der Beirat ist das Aufsichtsgremium des DIN-Normenausschusses. Dieser hatte in den letzten Jahren wegweisende Normen, wie z. B. die DIN 77230 „Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“ erarbeitet.

    4 min
  • Versicherungsfunk Update 11.10.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Cyberangriffszahlen zum dritten Mal in Folge gestiegen

    In Deutschland werden Cyberangriffe erneut als größtes Geschäftsrisiko angesehen (43 Prozent). International ist ein leichter Stimmungsumschwung zu beobachten: Nur noch fünf von acht Ländern nennen Cyberrisiken als wichtigstes Risiko für Unternehmen. Doch die Fallzahlen bleiben konstant hoch: Mehr als jedes zweite Unternehmen (53 Prozent) war im vergangenen Jahr Opfer einer Cyber-Attacke. Das geht aus dem Cyber Readiness Report von Hiscox hervor.

    Gothaer sucht junge Talente

    Die Gothaer setzt ihre Employer Branding Kampagne fort. Zusätzlich wird die Positionierung als Ausbildungsunternehmen und Arbeitgeber mit einer deutschlandweiten Kampagne für Schüler und Studenten gestärkt. Im Herbst letzten Jahres hatte der Versicherer die neue Arbeitgebermarke und die Karriere-Website erfolgreich ausgerollt. Sie zeigen, wie vielfältig und bunt die Welt der Gothaer ist - ganz authentisch, echt und unverstellt, mit Motiven von mehr als 100 Menschen aus dem Konzern.

    Ergo startet Grundfähigkeitsversicherung für Hobbysportler

    Die Ergo hat mit der „Ergo Body Protect“ eine Grundfähigkeitsversicherung mit drei Produktvarianten auf den Markt gebracht. Diese soll bis zu 40 Grundfähigkeiten absichern. Enthalten ist unter anderem der Zusatzbaustein „Sport Plus“, der sich an Menschen richtet, die Sport als Hobby betreiben oder im Rahmen ihres Berufs ausüben. Damit sollen zum Beispiel die Funktion von Knie-, Ellenbogen- oder Hüftgelenk, Herz- und Lungenfunktion sowie räumliches Sehen und Koordination gedeckt sein.

    Münchener Verein mit neuer Maschinenversicherung

    Die Münchener Verein Allgemeine Versicherungs-AG komplettiert die jüngst eingeführte Gewerbeversicherung, den Deutschen HandwerkerSchutz. Jetzt erblickt eine Maschinenversicherung das Tageslicht der Betriebshöfe und Hallen. Diese sichert die maschinelle Arbeitsgrundlage eines Betriebes gegen Schäden wie Bedienungsfehler, Diebstahl oder Naturkatastrophen ab. Sie wurde für mobile und stationäre Maschinen jeweils gesondert neu entwickelt.

    Roland Rechtsschutz verzichtet auf Ausschlüsse bei außergerichtlicher Konfliktunterstützung

    Roland Rechtsschutz startet einen neuen Tarif für Privatkunden. Dabei will der Versicherer in jedem Fall die Kosten für eine vermittelte außergerichtliche Konfliktunterstützung übernehmen und hier auf Ausschlüsse verzichten. Die drei großen Ausschlüsse waren bisher Baurecht, Eherecht und Studienplatzklagen. Die Konfliktlösungsunterstützung soll auch dann greifen, wenn das Anliegen nicht zu den versicherten Leistungsarten fällt, wie zum Beispiel bei Urheberrechtsfragen oder Schadenersatzansprüchen.

    Allianz startet Rücktrittsversicherung für Ticketverkauf für Paralympische Spiele

    Allianz Partners hat sich mit Paris 2024 zusammengetan und bietet während des offiziellen Ticketverkaufs für die Paralympischen Spiele seit dem 9. Oktober eine Rücktrittsversicherung für Veranstaltungstickets an. Diese kann von den Fans zusammen mit den Tickets in den Warenkorb gelegt werden. Das Angebot ist in 27 Ländern der Europäischen Union und der Schweiz verfügbar.

    3 min
  • Versicherungsfunk Update 10.10.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Frauen wollen finanzielle Freiheit

    Insbesondere Frauen legen mit knapp 70 Prozent – im Vergleich zu Männern (55,7 Prozent) – besonderen Wert auf finanzielle Freiheit. Geht es um die konkreten Vorstellungen von finanzieller Freiheit, bleibt die Mehrheit der Befragten jedoch bescheiden. Mit deutlichem Vorsprung (58 Prozent) dominiert finanzielle Unabhängigkeit in allen Lebenslagen das Verständnis von finanzieller Freiheit. Weitere Aspekte wie die Erfüllung finanzieller Träume (13,7 Prozent), die Emanzipation von Arbeit (11,5 Prozent) sowie ein festes Gehalt (5,1 Prozent) bleiben auf relativ niedrigem Niveau. Das geht aus dem Financial Freedom Report der LV 1871 hervor.

    Zunehmende Anzahl von Schadenfällen durch Extremwetter

    Die VHV Allgemeine, der Bauherren-Schutzbund und das Institut für Bauforschung haben Schäden an Wohngebäuden durch Klimafolgen und Extremwetter über den Zeitraum von 20 Jahren unter die Lupe genommen. Die über 100.000 analysierten Schadenfälle weisen im Verlauf von 2002 bis 2022 eine durchschnittliche Schadenhäufigkeit von rund 4.900 Schäden auf. Deutlich sichtbar ist, dass der Mittelwert in der ersten Dekade 2002 bis 2011 nur in drei Jahren überschritten wird, während die Anzahl der Schäden in der darauffolgenden Dekade ab 2012 nur in drei Jahren unter diesem Mittelwert liegt. Anhand dieser Auswertung gehen die Autoren von einer zunehmenden Anzahl von Schadenfällen durch Extremwetterereignisse aus.

    Insify erweitert Berufshaftpflichtversicherung

    Das Insurtech Insify hat die Produktpalette um eine Berufshaftpflichtversicherung für Kammerberufe und weitere neue Berufsfelder erweitert. Durch die Kooperation mit dem Spezialversicherer Markel sei der Abschlussprozess für diese Berufsgruppen zudem stark vereinfacht worden.

    Sompo International verstärkt sich

    Sompo International hat die Ernennung von Anna Lisiak zum Head of Claims, Insurance, Continental Europe und Herndon Stokes zum Head of Distribution & Client Relationship Management, Insurance, Continental Europe bekannt gegeben. Beide werden ihren Sitz in Zürich haben und an Ralph Brand, President, Continental Europe Insurance, berichten. Herndon Stokes wird auch an Brendan Plessis, Head of Distribution, Business Development & Client Management, Insurance, Global Markets, berichten.

    DVA präsentiert sich ausschließlich digital

    Die Deutsche Versicherungsakademie (DVA) hat das Jahresprogramm 2024 vorgestellt. Ab dem kommenden Jahr wird das Bildungsprogramm ausschließlich in digitaler Form als ePaper angeboten. Zu entdecken gibt es ein breites Bildungsangebot von mehr als 40 Lehr- und Studiengängen sowie über 200 Seminaren und Tagungen für die Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche.

    SV SparkassenVersicherung investiert in Solarenergie

    Der Energiepark Ernsthof bekommt zwei weitere Solarparks. Die SV SparkassenVersicherung (SV) investiert in die neuen Solarfelder. Es ist geplant mit dem erzeugten Strom die Liegenschaften der sechs Standorte der SV zu beliefern. Schon im Jahr 2010 hat der Versicherer auf dem Gelände des Ernsthof "Ost" und "West" die ersten Bauabschnitte initiiert und finanziert. Die ca. 23.700 Solarmodule sollen jährlich rund 14.000 Megawattstunden Strom erzeugen. Mit dieser Produktionskapazität können theoretisch rund 4.500 Haushalte versorgt werden.

    4 min
  • Versicherungsfunk Update 09.10.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Sorgen um finanzielle Grundlagen im Alter

    37 Prozent der über 50-Jährigen halten die Gefahr für eher groß, dass eine erneute Krise ihre finanziellen Grundlagen im Alter erschüttern wird. Von einer sehr großen Gefährdung gehen 21 Prozent aus, also gut jeder fünfte Befragte. Im Kreis der Altersgruppe von 18 bis 50 Jahren liegen die Werte bei 36 bzw. 28 Prozent. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) hervor.

    Wildunfälle: Alle zwei Minuten kollidiert ein Auto mit einem Tier

    Die deutschen Autoversicherer haben 2022 rund 265.000 Wildunfälle registriert. Sie zahlten für einen Wildunfall fast 3.600 Euro und damit über acht Prozent mehr als im Jahr davor. Insgesamt zahlten die Versicherer für die 265.000 Wildunfälle mehr als 950 Millionen Euro. Das geht aus Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft hervor.

    Finanzwissen in Deutschland

    Mehr als jeder Dritte der unter 40-jährigen Deutschen hat geringes bis sehr geringes Finanzwissen (35 Prozent), bei den über 60-Jährigen ist es nur rund jeder Vierte (28 Prozent). Das zeigt eine Finanztip-Studie. Einen starken Einfluss haben laut der Umfrage auch der Bildungsstand und das Einkommen: Menschen mit einem abgeschlossenen Studium stufen ihr Wissen zu den zehn Finanzthemen besser ein (durchschnittlich 3,2 von 5 Punkten) als alle anderen Bildungsschichten (2,9 Punkte).

    Öffentliches Finanzierungsdefizit steigt

    Das öffentliche Finanzierungsdefizit hat sich im ersten Halbjahr 2023 deutlich vergrößert. Einnahmen von 889,7 Milliarden Euro standen Ausgaben von 965,8 Milliarden Euro gegenüber. Damit schlossen die Kern- und Extrahaushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung das erste Halbjahr 2023 mit einem Finanzierungsdefizit von 76,1 Milliarden Euro ab, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilt.

    Fadata mit neuer SaaS-Lösung für Versicherer

    Der Software-Anbieter Fadata hat seine SaaS-Strategie mit Einzelheiten zu seinen Cloud-basierten Entwicklungsplänen vorgestellt. Dazu gehört die Erweiterung der Fadata-Kernlösung INSIS um die Mandantenfähigkeit in einer Cloud-Umgebung. Das neue Angebot soll es INSIS-Nutzern ermöglichen, interne Infrastruktur-Ressourcen freizusetzen. Zudem soll eine Skalierung, etwa hinsichtlich der Ergänzung neuer Geschäftszweige oder der Erschließung weiterer Regionen, möglich sein.

    Hiscox wird Mitglied im InsurTech Hub Munich

    Hiscox ist neues Mitglied im ITHM - InsurTech Hub Munich. Für die in München ansässige Innovationsplattform der Versicherungswirtschaft ist dies ein weiterer Schritt im Aufbau eines Ökosystems für Versicherungsinnovationen. Im ITHM haben sich 30 international agierende Versicherer und Technologieunternehmen sowie nationale Versicherungschampions und Branchenspezialisten aus Deutschland und verschiedenen anderen Ländern zusammengeschlossen.

    3 min
  • Versicherungsfunk Update 06.10.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Wefox bekommt neuen Finanzchef

    Wefox hat Jonathan Wismer mit Wirkung zum 1. Oktober 2023 zum neuen Group Chief Financial Officer (CFO) ernannt. Zuletzt war er CFO für Resolution Life U.S. und davor stellvertretender CFO und Chief Accounting Officer für AIG. Bisher war Mitbegründer Fabian Wesemann als CFO tätig. Er soll nun die Rolle des Chief Investment Officer (CIO) übernehmen und Fusionen sowie Übernahmen leiten.

    DKV mit neuen Budgettarifen

    Seit Oktober bietet die DKV in der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) einen Budgetbaustein mit vier verschiedenen Budgethöhen an. Sie erweitert damit ihr umfangreiches Produktportfolio in der bKV. Arbeitgeber sollen damit ihren Mitarbeitern ein jährliches Budget von bis zu 300, 600, 900 oder 1.200 Euro im Rahmen der versicherten Leistungen zur Verfügung stellen können.

    AssCompact AWARD - Private Vorsorge 2023

    Die Studie „AssCompact AWARD - Private Vorsorge 2023“ zeigt erneut, dass die Allianz bei den unabhängigen Vermittlern hoch im Kurs steht. In der Kategorie "Fondsgebunden mit Garantien" gewinnt die Canada Life vor der Allianz und dem Volkswohl Bund. Im Bereich „Fondsgebunden ohne Garantien“ kommt es zu einer echten Rarität. Allianz und Alte Leipziger teilen sich den Spitzenplatz. Die LV 1871 klettert einen Platz nach oben und sichert sich den Bronze-Rang. Im Produktbereich der Indexpolicen überzeugen Allianz, Volkswohl Bund und die Stuttgarter.

    Hacker-Angriff auf degenia

    Der degenia Versicherungsdienst ist Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Als sofortige Reaktion auf diesen Vorfall wurde die IT-Infrastruktur vorübergehend vom Netz genommen. Während dieser Zeit ist das Unternehmen nicht über das Internet erreichbar. Gegenwärtig können noch keine genauen Informationen über den Umfang des Schadens gemacht werden. Aktuell laufe die Zusammenarbeit mit den zuständigen Ermittlungsbehörden auf Hochtouren.

    Gothaer will mit bAV-Kollektivprodukt punkten

    Die Gothaer will mit einem neuen Baustein die Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung ausbauen. So sollen im `Versorgungsplan Business´ eine Berufsunfähigkeitsversicherung sowie ein Hinterbliebenenschutz verbaut werden können. Das Kollektivprodukt lässt sich problemlos in bestehende bAV-Regelungen von Unternehmen integrieren und schränkt bereits genutzte Fördermöglichkeiten nicht ein. Durch eine einfache Erklärung des Arbeitgebers wird die Belegschaft in Betrieben ab zehn Mitarbeitenden versichert. Bei großen Betrieben kann diese sogar ganz entfallen.

    Europa & Continentale verbessern Schutz für Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge

    Die Versicherer Europa und Continentale haben in ihrem neuen Pkw-Komfort-Tarif die Leistungsgrenzen für Folgeschäden nach Kurzschluss oder Tierbiss deutlich auf 20.000 Euro angehoben. Ganz neu im Leistungskatalog ist hier auch die Kostenübernahme für einen notwendigen Löschcontainer-Einsatz bis zu 3.000 Euro. Kosten für die Zustandsdiagnostik des Akkus werden bis 1.500 Euro übernommen.

    3 min
  • Versicherungsfunk Update 05.10.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Run-off-Versicherer steht vor Verkauf

    Der Bestandsabwickler Viridium steht vor dem Verkauf. Demnach habe der Eigentümer Cinven Investmentbanken damit beauftragt, nach einem Käufer zu suchen. Das berichtet am Mittwoch die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf drei mit dem Vorgang vertraute Personen. Bei den Banken handele es sich um Goldman Sachs und Finanzdienstleister Fenchurch. Keiner der angeblich Beteiligten wollte den Bericht bestätigen.

    Einfirmenvermittler wieder führend beim Vertrieb von Lebensversicherungen

    Nachdem Banken 2021 erstmals führender Vertriebsweg für das Neugeschäft mit Lebensversicherungen nach APE in Deutschland waren, hatten die Einfirmenvermittler 2022 mit 34 Prozent wieder den größten Anteil. Bei der Gesamtbetrachtung konnten sich Makler und Mehrfachagenten mit 30 Prozent sogar noch vor den Banken mit 28 Prozent platzieren. Einfirmenvermittler sowie Makler und Mehrfachagenten haben bei Einmalbeiträgen sogar Anteile hinzugewonnen. Das sind die Kernergebnisse der 24. Studie zur Lebensversicherung vom Dienstleistungsunternehmen WTW.

    Die fünf größten Risiken für einen Rechtsstreit für Unternehmen und Selbstständige

    Die Zahl der Konflikte rund um vertragliche Angelegenheiten ist gestiegen. Dies zeigt die Auswertung der über 70.000 Leistungsfälle, die Roland Rechtsschutz für Gewerbekunden im Jahr 2022 reguliert hat. Ebenfalls ein hohes Risiko in einen Rechtsstreit zu geraten, haben Gewerbekunden und Selbstständige im Straßenverkehr, in arbeitsrechtlichen Verfahren, bei Konflikten um Schadenersatzforderungen und in Angelegenheiten rund um Immobilien.

    Versicherer verzeichnen überdurchschnittlichen Anstieg der Reparaturkosten

    Bei den Versicherern führen die höheren Stundensätze von Kfz-Werkstätten zusammen mit den ebenfalls steigenden Ersatzteilpreisen zu wachsenden Reparaturkosten nach Unfällen. „Im vergangenen Jahr kostete ein Pkw-Sachschaden die Kfz-Haftpflichtversicherer im Durchschnitt rund 3.700 Euro, das waren 8,4 Prozent mehr als im Vorjahr“, so GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. 2017 hatte dieser Wert noch bei rund 2.700 Euro gelegen.

    Zukunft für Finanzberatung feiert

    Der Verein Zukunft für Finanzberatung e.V. feiert sein 5-jähriges Bestehen. Einhergehend damit wird am 24.10. die ordentliche Hauptversammlung abgehalten. In dieser steht auch die Wahl des Vorstands auf der Tagesordnung.

    Swiss Life baut Berufsunfähigkeitslösung aus

    Die Swiss Life hat ihre kollektive Berufsunfähigkeitslösung weiter ausgebaut und führt Neuerungen ein. Dazu gehören die Beitragsübernahme bei auslaufender Lohnfortzahlung aufgrund von längerer Krankheit, eine Teilzeitklausel mit Günstigerprüfung für alle Teilzeitkräfte und eine Verlängerungsgarantie um maximal fünf Jahre.

    3 min
  • Exklusives Interview mit Dr. Stefan M. Knoll über die Zukunft der Versicherungsbranche im Jahr 2030

    „Schon heute braucht man für 90 % der Versicherungsprodukte keine Beratung. Das bilden sich nur Leute ein, die sich von Berufswegen das einbilden müssen.“ Davon ist Dr. Stefan M. Knoll, CEO der Deutschen Familienversicherung, überzeugt und deswegen glaubt er auch nicht, dass in Zukunft in der Versicherungsbranche menschliche Beratung notwendig ist. Das trifft jedoch nicht auf das Jahr 2030 zu. Denn das ist bekanntlich bereits in 7 Jahren und „7 Jahre sind für die Versicherungsbranche ein Wimpernschlag. Da wird sich allgemein nicht viel verändern.“ Was sich im Einzelnen verändern wird, wie sich die Branche insgesamt verändert, wie die Deutsche Familienversicherung daran mitarbeitet und über vieles mehr sprechen wir im Exklusiv-Interview zur Zukunft der Versicherungsbranche im Jahr 2030.

    Wie sieht die Versicherungsbranche am 3. Februar 2030 aus? Diese Frage stellten wir im vergangenen Jahr der Branche und uns erreichten eine Vielzahl an Antworten. Außerdem sprachen wir darüber mit den Verantwortlichen bei Google, Meta oder IBM und dazu noch mit Zukunftsforschern, Professoren und verschiedensten Experten. Woraus am Ende eine gleichnamige Podcast-Trilogie entstand.

    In diesem Jahr sprechen wir den Vorständen der Versicherungsbranche ausführlich über das gleiche Thema. So waren bereits Thomas Bischof, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine Versicherung AG, Mark Klein, Chief Digital Officer der ERGO oder Martin Gräfer, Vorsitzender des Vorstands von die Bayerische, zu Gast.

    Dieses Mal sprachen wir mit Dr. Stefan M. Knoll, Vorstandsvorsitzender bei Deutsche Familienversicherung, u.a. über die folgenden Themen:

    • Wird KI den Versicherungsvertrieb verändern?

  • Wie sieht das Standard-Kundenerlebnis 2030 aus?

  • Brauchen wir noch Versicherungsberatung?

  • Wird KI die Berater ablösen?

  • Glauben Sie, dass der Mensch aus der Beratung rausfällt?

  • Woher weiß der Kunde, dass er ein Produkt braucht?

  • Werden Sprachassistenten im Versicherungsvertrieb Standard sein?

  • Glauben Sie, dass die Big-Techs eigene Versicherungen anbieten werden?

  • Sind Insurtechs in Zukunft noch relevant oder ist das in Zukunft ein Begriff wie heute das Wort „Web 2.0“

  • Ist die Branche 2030 perfekt durchdigitalisiert?

  • Wie wird die Schadenabwicklung 2030 sein?

  • Glauben Sie an eine vollständige digitale Schadensmeldung bspw. beim Wasserschaden?

  • Wie läuft die Schadenregulierung 2030?

  • Wird die Deutsche Familienversicherung im Metaverse sein?

  • Über Datenschutz und Tracking und mbedded Insurance in Zukunft

  • Welche neuen Versicherungsprodukte wird es in der Virtual Reality geben?

  • Welche neuen Versicherungsprodukte wird es in der Virtual Reality geben?

  • Das ganze Gespräch finden Sie hier. Hören Sie es sich an. Es lohnt sich!

    39 min
  • Versicherungsfunk Update 04.10.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Allianz verlängert Bäte und Wimmer

    Der Aufsichtsrat der Allianz SE gab folgende Neuerungen im Vorstand der Allianz SE bekannt: Das Mandat von Oliver Bäte als Vorstandsvorsitzendem wurde erneuert und bis zur Hauptversammlung im Jahr 2028 verlängert. Das Mandat von Andreas Wimmer als Vorstandsmitglied verantwortlich für die Lebensversicherung und das Asset Management, wurde ebenfalls erneuert und für einen Zeitraum von fünf Jahren verlängert.

    Signal Iduna und Deutsche Ring-Produktpalette verkünden Beitragserhöhungen für 2024

    Signal Iduna, inklusive der Produktpalette des Deutschen Rings, hat die Beitragserhöhungen für das Jahr 2024 im Neugeschäft bekanntgegeben. Während eine Vielzahl von Tarifen eine Erhöhung erfahren wird, erfreuen sich einige Produkte weiterhin stabiler Beiträge.

    Hanse Merkur verkündet Beitragserhöhungen und -stabilität für 2024

    Frische Neuigkeiten aus dem Hause Hanse Merkur: Während einige Tarife für das Jahr 2024 Beitragserhöhungen erfahren, bleiben andere stabil. Besonders auffällig sind die Tarife KVT500, der eine Anpassung zwischen 10% und 11% erleben wird und KVT1000, der mit einer Spanne von 8% bis 14% erhöht wird. Der Tarif AZP bleibt hingegen beitragsstabil.

    Gothaer Krankenversicherung gibt Beitragserhöhungen für 2024 bekannt

    Die Gothaer Krankenversicherung hat kürzlich eine Anpassung ihrer Beiträge für das Jahr 2024 angekündigt. Betroffen von den Beitragserhöhungen sind die Tarife MediComfort, MediStart 1SB und MediStart 1BO.

    Axa Krankenversicherung plant Beitragserhöhungen für 2024

    Eine neue Ankündigung der Axa Krankenversicherung hat die Aufmerksamkeit der Versicherten erregt: Ab dem 1. Januar 2024 werden die Beiträge für ausgewählte Tarife erhöht. Konkret sind die Tarife EL-Bonus-U, Active Me-U und Vital900-U betroffen.

    Allianz PKV kündigt Beitragserhöhungen für 2024 an

    Die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) hat angekündigt, ab dem 1. Januar 2024 die Beiträge für eine Reihe von Tarifen zu erhöhen. Betroffen sind dabei die Tarife AM90PU, AMB90U, AMP90PU und AMP90U.

    3 min

About Versicherungsfunk: Das Audiomagazin der Versicherungsbranche

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Wie sieht die Versicherungsbranche in 2030 Tagen aus? Genau das fragen wir alle zwei Wochen ihre Vorstände. Wie müssen sich Versicherer verändern? Was macht KI mit Vertrieb und Schadenbearbeitung? Wer ist dann noch relevant? Und wie viele Faxe werden am 3. Februar 2030 in der Branche noch verschickt?

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