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Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Renteneintritt mit bis zu 60 Jahren gewünscht
Jeder Dritte kann sich mittlerweile einen Renteneintritt mit 70+ vorstellen, die Mehrheit wünscht jedoch weiterhin einen Renteneintritt mit bis zu 60 Jahren (51,2 Prozent). Das geht aus dem Financial Freedom Report der LV 1871 hervor.
Weniger Stress im Arbeitsalltag durch finanzielle Selbstbestimmung im Rentenalter
Arbeitnehmer sind sich mit 76 Prozent einig, dass die Sicherheit, im Rentenalter finanziell selbstbestimmt leben zu können, ihren Stresslevel im Job senken würde. Den zweiten Rang nimmt mit 74 Prozent die Vier-Tage-Woche bei vollem Arbeitsentgelt ein. Vor allem Frauen könnten sich dieses Arbeitsmodell für ihre Alltagsgestaltung gut vorstellen. Das geht aus einer von Swiss Life Deutschland beauftragten Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH hervor.
Stuttgarter will mit Frauen über Finanz- und Vorsorgethemen reden
Die Stuttgarter Lebensversicherung startet die Initiative „Hör auf Dich“. Der Versicherer sucht dazu gezielt den Dialog mit Frauen rund um Finanz- und Vorsorgethemen. Um den Beratungsbedarf von Frauen besser zu verstehen, wurden diese zu ihrem Finanzwissen sowie zu ihren Einstellungen rund um Altersvorsorge und -produkte befragt. 36 Prozent der Frauen in Deutschland fühlen sich zu wenig informiert, um langfristig finanziell relevante Entscheidungen zu treffen. Für 81,1 Prozent der befragten Frauen spielt finanzielle Bildung eine wichtige Rolle für die persönliche Finanzstabilität und -sicherheit.
Renten-Erhöhung bei Canada Life
Der Lebensversicherer Canada Life erhöht den Zinssatz für die Berechnung einer Standardrente in seinen Altersvorsorge-Lösungen um 0,3 Prozentpunkte. Er steigt damit von 3,15 Prozent auf 3,45 Prozent. Dies gilt für alle Fondspolicen mit aufgeschobenem Renteneintritt außer der Sofortrente. „Die höheren Zinsen am Kapitalmarkt machen unsere Rentenerhöhungen möglich,” erklärt Dr. Igor Radović, Direktor Produkt- und Vertriebsmanagement Canada Life. „Als Fondspolicen-Anbieter können wir die besseren Marktbedingungen schnell an unsere Kunden weitergeben.”
DKM erfolgreich beendet
Die Leitmesse DKM lockte in diesem Jahr 285 Aussteller und 13.850 Messebesucher nach Dortmund. Im Rahmen des neuen, verkürzten Messekonzepts wurden fünf Themenparks und zwei neue Bühnen angeboten. In Summe standen 253 Programmpunkte auf der Agenda, davon 217 live vor Ort in 16 Kongressen und Speaker’s Corner. Insbesondere die zu den vorherrschenden Marktbedingungen passenden Initiativen wie Young DKM, einer KI-Erlebnisfläche oder der FemSurance haben dabei für Optimismus gesorgt.
VHV und ACE kooperieren
Die VHV Allgemeine Versicherung AG (VHV) und der Auto Club Europa (ACE) haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. VHV-Kunden sollen vergünstigte ACE-Konditionen erhalten. Gleichzeitig sollen den ACE-Mitgliedern ab sofort Versicherungsprodukte der VHV angeboten werden. Bei Abschluss eines Kfz-Versicherungsvertrages erhalten alle ACE-Mitglieder den Baustein Fahrerschutz automatisch dazu.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
W&W-Konzern passt IFRS-Ergebnisprognose an
Was Vermittler schätzen
Jungmakler des Jahres gekürt
HDI Global goes Portugal
Spricht man mit Eric Bussert, dem Vorstand Vertrieb und Marketing bei der HanseMerkur, über die Versicherungsbranche im Jahr 2030, dann kann er sich vollautomatische Schadensregulierung vorstellen, da die Branche nicht so träge ist, wie sie immer dargestellt wird, oder er sieht Quantensprünge in der Medizin, die auch Auswirkungen auf Versicherungsprodukte haben werden. Trotz vieler Veränderungen, die er auf uns zukommen sieht, ist er sich allerdings ebenso sicher: „Egal ob in der Cloud oder auf der Couch, auch in Zukunft findet persönliche Beratung statt.“ Darüber und über vieles mehr sprechen wir im Exklusiv-Interview zur Zukunft der Versicherungsbranche im Jahr 2030.
Wie sieht die Versicherungsbranche am 3. Februar 2030 aus? Diese Frage stellten wir im vergangenen Jahr der Branche und uns erreichten eine Vielzahl an Antworten. Außerdem sprachen wir darüber mit den Verantwortlichen bei Google, Meta oder IBM und dazu noch mit Zukunftsforschern, Professoren und verschiedensten Experten. Woraus am Ende eine gleichnamige Podcast-Trilogie entstand.
In diesem Jahr sprechen wir den Vorständen der Versicherungsbranche ausführlich über das gleiche Thema. So waren bereits Thomas Bischof, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine Versicherung AG, Mark Klein, Chief Digital Officer der ERGO oder Martin Gräfer, Vorsitzender des Vorstands von die Bayerische, zu Gast.
Dieses Mal sprachen wir mit Eric Bussert, Vorstand Vertrieb und Marketing bei der HanseMerkur, u.a. über die folgenden Themen:
Wie sieht 2030 Versicherungsbranche aus?
Wie sieht die Welt 2030 aus?
Wie schaut es mit Remote-Arbeiten in der Versicherungsbranche in Zukunft aus?
Wie läuft Kundenberatung in Zukunft aus? Wollen kunden alles selber regeln oder Ansprechpartner?
Wie läuft der Standard-Kundenerlebnis 2030 aus?
Wird KI die persönliche Beratung ersetzen?
Werden Amazon & Co. Versicherungsanbieter?
Werden Sprachassistenten Standard sein im Kundenerlebins
Wie wird die Schadensmeldung 2030 sein
Wird vollautomatische Schadensmeldung und Schadensbearbeitung im Smarthome 2030 flächendeckend sein?
Ist es regulatorisch und von den Prozessen bei den Versicherungen denkbar?
Wird das Metaverse ein relevanter Vertriebsweg 2030 sein?
Wird es neue Versicherungsprodukte in Zukunft geben?
Was für neue Gesundheitsprodukte wird es in Zukunft geben?
Außerdem sprechen wir u.a. darüber, ob Jugendliche 2030 überhaupt noch einen Führerschein machen müssen, wie Leistungsfähig die Branche in Sachen Digitalisierung ist, wie gut Versicherer schon heute aufgestellt sind oder warum er sich beim Metaverse eher schwer tut. Zum Schluss gibt auch Eric Bussert seine Einschätzung dazu ab, wieviel Faxe die Versicherungsbranche am 3. Februar 2030 versenden wird und verrät, was er seinem Zukunfts-Ich sagen möchte.
Das ganze Gespräch finden Sie hier. Hören Sie es sich an. Es lohnt sich!
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
OMGV Makler Award 2023: Das sind die Preisträger
Der OMGV Makler Award wurde am ersten Tag der DKM zum bereits 6. Mal verliehen. Die Preisträger in diesem Jahr sind FinanzStarter mit ihrem Instagram-Finanzbildungskanal in der Kategorie „Social Media / Content Marketing“, Torsten Guenther mit seinem GELDPILOT24-Konzept für Rohlstuhlrugby in der Kategorie „Zielgruppe“. Der Award für Kundenbewertungen geht an COVAGO mit ihrem „Review Forest“-Ansatz und in der Kategorie „Neue Wege. Neue Medien.“ Wurde Steffen Moser für seine Aktivitäten rund um die Marke „der Familienbeschützer“ ausgezeichnet.
Lebensversicherer nicht gewappnet für größten Vermögenstransfer der Geschichte
Zurich und MediaMarktSaturn verlängern
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Zurich: Maklervertriebsleiter geht
Kai Müller wird zukünftig den Bereich Broker Retail der Zurich Gruppe Deutschland verantworten. Den Vertriebsweg des Maklergeschäfts für Privat und Gewerbekunden wird er zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Leiter des Zurich Exklusivvertriebs übernehmen. Müller übernimmt den Makler-Verantwortungsbereich von Jan Ross, der die Zurich Gruppe Deutschland zum 31. Oktober auf eigenen Wunsch verlassen wird.
die Bayerische will Leitungswasserschäden vermeiden
Künftig bietet die Bayerische in ihrer All-Risk-Versicherung „Meine-eine-Police“ eine Initiative zur Vermeidung von Leitungswasserschäden an. So haben nun alle Kunden der Meine-Eine-Police ab sofort die Möglichkeit das Wasserstoppsystem Grohe Sense Guard kostenfrei zu integrieren.
Gothaer startet elektronische Patientenakte
Die Gothaer Krankenversicherung treibt die digitale Gesundheitsversorgung ihrer Versicherten weiter voran. Mit der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) als einer der ersten privaten Krankenversicherungen überhaupt sollen Kunden ab sofort ihre Gesundheitsdaten per App verwalten können.
Netfonds und Vinlivt verbunden
Der Maklerpool Netfonds vermeldet die Umsetzung der API Schnittstelle zwischen dem finfire-System und der Vinlivt Finanz-App. Diese soll neben der Auswertung von Kontodaten mittels künstlicher Intelligenz über PSD2-Schnittstellen, eine sichere Kampagnen- und Video-Kommunikation bieten.
Inter mit neuer PHV
Die Inter hat ihre privaten Haftpflichtversicherungen rundum erneuert. Die neue Tarifgeneration bündelt den Schutz für Menschen, Vierbeiner und Immobilien in einer Police und hält eine Reihe an neuen und verbesserten Leistungen bereit. In der Privathaftpflicht ist unter anderem „Ärgerverzicht“ inkludiert. Dazu gehört die Regulierung zum Neuwert bis 5.000 Euro, der Verzicht auf mögliche Haftungseinwände bei Freundschaftsdiensten oder Deliktunfähigkeit.
Covomo und Solidar kooperieren
Der Versicherungsmarktplatz Covomo verkündet seine Kooperation mit der Sterbegeldversicherung Solidar. Gemeinsam streben sie danach, den Verbrauchern eine optimal angepasste Bestattungsvorsorge zu präsentieren.
Weniger Menschen zahlen in die betriebliche Altersversorgung ein
37 Prozent der Deutschen geben an, die betriebliche Altersversorgung wegen der gestiegenen Inflation als wichtiger anzusehen als im Vorjahr. Gleichzeitig zahlen jedoch zehn Prozent weniger selbst Beiträge in ihre bAV ein (37 Prozent). Überdies sei die Vorsorge der Arbeitnehmer bei kleinen Unternehmen deutlich schwächer ausgeprägt als bei großen. So ist z.b. die Entgeltumwandlungsquote bei Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern nicht einmal halb so hoch (23 Prozent) wie bei Unternehmen mit 1.000 und mehr (52 Prozent). Das geht aus einer Deloitte-Studie zur betrieblichen Altersversorgung hervor.
Sparer verschenken 70,7 Milliarden Euro
Sparer in Deutschland verschenken ein Vermögen von über 70 Milliarden Euro. Das hat der digitale Vermögensverwalter growney anhand von Bundesbank-Daten errechnet. Vor allem die hohen Beträge auf Girokonten, Sparbüchern und Sparkonten führen dazu, dass Sparer zu wenig vom gestiegenen Zinsniveau für Tagesgeld und Festgeld profitieren. Deutlich mehr als 60 Prozent der Bankeinlagen deutscher Privathaushalte sind nach der aktuellen Zinsstatistik der Bundesbank als stets verfügbare Sichteinlagen bei Banken und Sparkassen deponiert. Gesamtbetrag: 1,76 Billionen Euro. Auf diese gibt es einen durchschnittlichen Zinssatz von 0,51 Prozent p.a.
Kfz-Versicherung bis zu 16 Prozent teurer
Die Kfz-Versicherer starten mit stark erhöhten Preisen in die Wechselsaison: Die Beiträge für die Vollkasko-Versicherung liegen bis zu 16 Prozent über dem Vorjahr. Haftpflicht-Tarife verteuern sich um 12 Prozent gegenüber Oktober 2022, Teilkasko-Tarife liegen elf Prozent über dem Vorjahr. Im mittleren Preissegment klettern die Vollkasko-Beiträge um 13 Prozent, bei der Kfz-Haftpflicht sind es zehn Prozent. Teilkaskotarife steigen um acht Prozent. Das zeigt der Kfz-Versicherungsindex des Vergleichsportals Verivox.
D&O-Versicherer rechnen mit steigenden Schäden
Angesichts der sich eintrübenden Wirtschaftslage erwartet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) künftig wieder mehr Managerhaftpflichtfälle: „Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen steigt. Das zieht in der Regel hohe Schadenersatzforderungen von Insolvenzverwaltern gegen Manager nach sich“, sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Schon im vergangenen Jahr waren die gemeldeten Schäden um 1,8 Prozent gestiegen. „Der Schadendurchschnitt lag 2022 bei fast 107.000 Euro. Ein Jahr zuvor waren es noch 81.000 Euro“, so der GDV-Hauptgeschäftsführer.
Fast die Hälfte der Bundesbürger fühlt sich finanziell schlecht fürs Alter abgesichert
Laut einer Civey-Umfrage im Auftrag der DEVK fühlen sich 47 Prozent der 5.000 Befragten schlecht auf ihre Rente vorbereitet. Rund 21 Prozent davon sogar sehr schlecht. Die Hälfte der befragten Frauen befürchtet, im Alter zu wenig Geld zu haben - etwa 21 Prozent schätzen ihre Lage sogar sehr schlecht ein. Und nur 4 Prozent haben ein sehr gutes Gefühl. Die Männer scheinen besser aufgestellt: 10 Prozent bewerten ihre Zukunftsaussichten "sehr gut"; 25 Prozent glauben, dass sie eher gut abgesichert sind. Gleichzeitig schätzen rund 44 Prozent ihre Aussichten schlecht ein.
Vergleichsportale für Versicherungstarife auf dem Vormarsch
Vergleichsportale spielen auf der Customer Journey der Versicherungskunden eine zunehmende Rolle. Mehr als jeder dritte Versicherungsentscheider (37 Prozent), der in den letzten zwei Jahren Versicherungen neu abgeschlossen hat, hat sich vor dem Abschluss auf einem Vergleichsportal informiert. Jeder Fünfte (22 Prozent) hat seine Police dann auch direkt über das Portal abgeschlossen. Dies entspricht einer Abschlussrate von 59 Prozent, berichtet experten.de unter Berufung auf eine Erhebung von Nordlight Research.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
DFV will Maklervertrieb strategisch ausbauen
Die DFV Deutsche Familienversicherung hat den Maklervertrieb neuaufgesetzt und wird diesen strategisch weiterentwickeln. Dazu wurden unter anderem die BiPRO-Standards eingeführt. Erster Partner ist die VEMA. Die Anbindung weiterer Partner soll nun zügig erfolgen.
Münchener Verein goes meinMVP
Die Münchener Verein Versicherungsgruppe wird zum 1. November als achtes Mitglied in den Verein meinMVP e.V. aufgenommen. Zu den sieben Gründungsmitgliedern gehören: Gothaer, Haftpflichtkasse, Itzehoer, KS/Auxilia, Swiss Life, VHV und Volkswohl Bund. Der Verein steht hinter dem kostenlosen webbasierten Maklerverwaltungsprogramm (MVP) meinMVP, das die gesamte Bestandsführung in nur einer Plattform bündelt. Gegründet wurde meinMVP 2018 als Brancheninitiative aus führenden Maklerversicherern Deutschlands mit dem Ziel, vor allem kleineren und mittleren Maklerbüros den Zugang zur digitalen Verwaltung zu ermöglichen.
Die Bayerische regionalisiert die Zahnzusatzversicherung
Die Bayerische führt als erster Versicherer die Regionalisierung in der Zahnzusatzversicherung ein. Denn in einigen Regionen sind die Kosten für Zahnersatz oder Prophylaxe deutlich günstiger als in anderen Regionen. Diesen Vorteil gibt die Bayerische nun konsequent an ihre Kundschaft weiter.
Einschluss von Lösegeldzahlungen in den Cyberversicherungsschutz
Bei einem Viertel der Cyberversicherer (25 Prozent) werden Lösegeldzahlungen ohne weitere Einschränkungen abgedeckt. Bei einem Fünftel der Anbieter (19 Prozent) wird hingegen aktuell gar kein Einschluss angeboten. Der Rest arbeitete mit Sublimits oder anderen Einschränkungen. In der überwiegenden Mehrheit ist Lösegeld aktuell also vom Versicherungsschutz umfasst. Das geht aus der CyberDirekt Marktanalyse 2023 hervor.
Landeskrankenhilfe startet ins bKV-Geschäft
Die Landeskrankenhilfe (LKH) tritt mit dem neuen Produkt „LKH-TeamUpgrade“ ins bKV-Geschäft ein. Dieses werde als Budgettarif angeboten. Schon mit fünf Mitarbeitern ist die betriebliche Krankenversicherung realisierbar. Die bKV werde mit Zahnzusatzleistungen bzw. den Leistungsschwerpunkten auf Vorsorgeuntersuchungen oder Schutzimpfungen offeriert. Beide Budgettarife beinhalten zudem Leistungen für Sehhilfen und refraktive Chirurgie, z.B. LASIK oder für Heilmittel (inkl. Osteopathie und Kinesiotaping).
Gothaer investiert 20 Mio. Euro in Venture Capital
Die Gothaer setzt auf junge aufstrebende Unternehmen und investiert 20 Millionen Euro in Venture Capital. Das Investment fließt an HV Capital – eine führende europäische Risikokapitalgesellschaft, die ein Portfolio von Unternehmensfinanzierungen für junge und innovative Unternehmen zusammenstellt.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Morgen & Morgen: 4 Lebensversicherer schwächeln im Rating
Das aktuelle Morgen & Morgen Rating LV-Unternehmen betrachtet 13 Bilanzkennzahlen von 63 Lebensversicherungsgesellschaften über den vergangenen Fünfjahreszeitraum. Das Rating zeigt eine leichte Verbesserung in der Sterneverteilung. 19 Gesellschaften sind mit der Bestbewertung von fünf Sternen ausgezeichnet. Das sind vier mehr als im letzten Ratingjahrgang. Dafür erhalten mit 26 Unternehmen sechs Gesellschaften weniger als 2022 eine Vier-Sterne-Bewertung. Mit drei Sternen belegen drei Unternehmen mehr als im vergangenen Jahr das Mittelfeld. Vier Versicherer erhalten die schlechteste Bewertung im Ergebnis mit nur zwei Sternen.
BU-Unternehmensrating: Ergo, Generali, HDI und Nürnberger überzeugen
Die Ratingagentur Franke und Bornberg veröffentlicht ihr jährliches Update zum BU-Unternehmensrating. Die Versicherer Ergo, Generali, HDI und Nürnberger stellen sich seit Jahren den Prüfern. Und auch beim aktuellen Ratingdurchlauf 2023 konnten die vier Gesellschaften mit Top-Ergebnissen überzeugen: Sie erhalten jeweils die Bestnote FFF+ (hervorragend).
Autodiebe schlagen wieder öfter zu
Diebstähle von Autos und Autoteilen haben nach Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im Jahr 2022 wieder zugenommen. „Im Vergleich zum Vorjahr wurden 25 Prozent mehr Pkw gestohlen, zudem ist die Zahl der Diebstähle von Autoteilen um 15 Prozent gestiegen“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Demnach haben Autodiebe im vergangenen Jahr 12.277 kaskoversicherte Pkw gestohlen und damit einen wirtschaftlichen Schaden in Höhe von fast 250 Millionen Euro verursacht. Im Durchschnitt zahlten die Versicherer für jeden Diebstahl fast 20.300 Euro. Das sind rund sechs Prozent mehr als im Vorjahr.
Thinksurance verdoppelt das Angebot neuer Tarife
Das Frankfurter Technologieunternehmen Thinksurance baut das Tarif-Angebot auf seiner Plattform massiv aus. Im Jahr 2023 wurden mehr als 150 neue Tarifrechner integriert. Die neuen Tarife wurden insbesondere in den Bereichen der Vergleichsrechner sowie der Ausschreibungsplattform verbaut. Weiterhin seien diverse Tarifrechner vollständig überarbeitet oder erstmalig bereitgestellt worden. Auch exklusive Abschlussstrecken inklusive Policierung für Großmakler seien mehrfach umgesetzt worden.
Oliver Brüß zieht sich aus Gothaer-Vorstand zurück
Gothaer Vertriebs- und Marketingvorstand Oliver Brüß hat sich entschieden, seinen zum 31. Dezember 2024 auslaufenden Vorstandsvertrag nicht zu verlängern. Der Diplom-Betriebswirt will sich ab 2025 neuen Aufgaben widmen. Bis zu seinem Ausscheiden wird der 57-Jährige seine Aufgaben in voller operativer Verantwortung fortführen.
Rentensplitting verdient ernsthafte Diskussion
Eine Abschaffung der Witwenrente in ihrer bisherigen Form und ihr Ersatz durch ein Rentensplitting, bei dem alle eingezahlten Rentenbeiträge und Rentenansprüche auf beide Ehepartner aufgeteilt würden, fände in der Bevölkerung keine mehrheitliche Zustimmung. 40 Prozent der Befragten sind dagegen. Ein Drittel kann sich ein Rentensplitting anstelle der Witwenrente vorstellen. Hinzu kommt ein Viertel, das zu dieser Frage keine Meinung hat. Das geht aus dem aktuellen DIA-Deutschland-Trend vom Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA) hervor.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Über 230 Milliarden Euro Schaden durch Naturgefahren in 50 Jahren
Die deutsche Versicherungswirtschaft hat in den vergangenen 50 Jahren deutlich mehr als 200 Milliarden Euro für die Beseitigung von Schäden geleistet, die durch Naturkatastrophen ausgelöst wurden. „Zusammengerechnet lag der entsprechende Schadenaufwand der Sach- und Kfz-Versicherer von 1973 bis 2022 bei genau 233 Milliarden Euro“, sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des GDV.
Generation Z investiert nur unzureichend in betriebliche Altersversorgung
Wie das bAV Monitoring 2023 der auf die Verwaltung von bAV-Verträgen spezialisierten DCS Deutsche Clearing-Stelle GmbH zeigt, sind die 18- bis 29-Jährigen innerhalb der Gesamtgruppe der Versicherungsnehmer mit einem Anteil von 8,7 Prozent deutlich unterrepräsentiert. Der Anteil der 30- bis 42-Jährigen liegt immerhin bei 33,3 Prozent, wohingegen die 43- bis 58- Jährigen mit 58 Prozent klar vorn liegen. Bei der Beitragshöhe hingegen sind die Unterschiede merklich geringer ausgeprägt. Beim Blick auf die Geschlechter fällt auf, dass erheblich mehr Männer über eine bAV verfügen als Frauen.
Münchener Verein mit neuer bKV
Die Münchener Verein Krankenversicherung hat mit GemeinsamGesund eine neue betriebliche Krankenversicherung (bKV) auf den Markt gebracht. Das Produkt kann mit mindestens fünf Mitarbeitern in einem Kompakttarif, zwei stationären und vier Budget-Tarifen abgeschlossen werden. In allen bKV-Tarifen gibt es weder Wartezeiten noch eine Gesundheitsprüfung. Auch eine Beitragsbefreiung bei entgeltlosen Zeiten zum Beispiel während der Elternzeit ist möglich.
Continentale will mit Sonderzahlungen Beiträge im Alter senken
Die Continentale führt eine Beitragsentlastungskomponente ein. Dadurch sollen PKV-Kunden mit Sonderzahlungen die Beiträge ihrer privaten Krankenversicherung (PKV) im Alter senken können. Beitragsrückerstattungen oder Pauschalleistungen können auf Kundenwunsch voll oder anteilig umgewandelt werden.
Zahnzusatzversicherung: Ergo seit Jahren Werbemarke Nummer eins
Die Werbeausgaben für Zahnzusatzversicherungen belaufen sich innerhalb von zwölf Monaten auf 104 Millionen Euro. Damit ist das Werbevolumen in diesem Bereich im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Die Verbreitung der Werbebotschaft erfolgt beim Produkt Zahnzusatz stark über das Medium TV. Dessen Anteil liegt aktuell bei über 90 Prozent. Seit Jahren ist Ergo die werbestärkste Marke für Zahnzusatzversicherungen, Maxcare und Ottonova komplettieren aktuell das Topwerber-Trio. Das geht aus der Studie ‚Werbemarktanalyse Zahnzusatzversicherung 2023‘ von research tools hervor.
Baloise mit neuem Finanzchef
Christoph Wappler wurde zum neuen Vorstand Finanzen / Kapitalanlagen bei Baloise in Deutschland bestellt und übernimmt die Verantwortung für das Ressort damit von Julia Wiens, die der Berufung zur Exekutivdirektorin Versicherungs- und Pensionsfondsaufsicht bei der BaFin folgt. Wappler ist seit Ende 2017 bei Baloise und leitete seitdem den Bereich Finanzielle Steuerung.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz will in Bayern mehr Krankenzusatzversicherungen verkaufen
Die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) und die AOK Bayern haben einen Kooperationsvertrag zur privaten Krankenzusatzversicherung geschlossen. Ab Januar 2024 können AOK-Versicherte im Freistaat ihren Gesundheitsschutz mit ausgewählten Zusatzversicherungen zu besonderen Konditionen ergänzen. Die Kooperation enthält unter anderem Tarife für erweiterte Leistungen bei Zahnersatz, für alternative Behandlungsmethoden und Sehhilfen, für Komfortleistungen im Krankenhaus, Auslandsreiseschutz sowie für zusätzliche Absicherung im Pflegefall.
Geldanlagestimmung in Deutschland
Der neueste Deutsche Geldanlage-Index zeigt auf, dass die Menschen in Ostdeutschland aktienbasierte Geldanlagen weniger positiv bewerten als die in den westdeutschen Bundesländern, trotz einer allgemein positiven Grundstimmung in beiden Regionen und einer signifikanten Verbesserung des Stimmungsbildes im Osten in nur drei Jahren. Während der Indexwert in den westdeutschen Bundesländern bei 31,1 liegt, beträgt er in den ostdeutschen Bundesländern 22,4. Bundesweit liegt der Indexwert bei 29,5. Das geht aus dem aktuellen Geldanlage-Index des Deutschen Instituts für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) hervor.
Wefox bekommt neuen Chef im Aufsichtsrat
Das Insurtech Wefox stellt sich Aufsichtsrat neu auf. Dort soll Mark Hartigan künftig die Leitung übernehmen. Darüber berichtet das Online-Portal "Finance Forward". Hartigan war zuletzt CEO beim britischen Versicherer Liverpool Victoria (LV=).
GDV warnt vor hohem Umsetzungs- und Kontrollaufwand bei Mindestbesteuerung
Bei der Umsetzung der international vereinbarten Mindestbesteuerung in deutsches Recht appellieren die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft, darunter der GDV, an den Gesetzgeber, den Aufwand für die Unternehmen in Grenzen zu halten. Weiterhin plädiert die Wirtschaft dafür, deutsche Steuervorschriften zu streichen oder zumindest zu entschärfen.
DIN gründet Normenausschuss „Finanzen“
Auf Beschluss seines Präsidiums hat das Deutsche Institut für Normung DIN den neuen Normenausschuss „Finanzen“ NAFin ins Leben gerufen. Er wird die Normung und Standardisierung für den Finanzsektor unter einem Dach vereinen. Bisher wurden Finanzthemen in verschiedenen DIN-Normenausschüssen behandelt, die allesamt ihre Arbeitsschwerpunkte nicht im Finanzsektor haben. Die Gründung des NAFin ist die erste Neugründung einer „Abteilung“ bei DIN seit zehn Jahren. Insgesamt gibt es nun 69 Normenausschüsse beim Deutschen Institut für Normung. Am 1. Januar 2024 wird der NAFin seine Arbeit aufnehmen.
Inter zahlt 26,7 Millionen Euro zurück
Für das Geschäftsjahr 2022 zahlt die Inter Beitragsrückerstattungen von über 26,7 Millionen Euro an rund 36.400 Personen, die im vergangenen Jahr keine Leistungen in Anspruch genommen haben. Diese erhalten eine Beitragsrückerstattung von bis zu drei Monatsbeiträgen.
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