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Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Axa mit stabiler laufender Verzinsung
Die Axa Lebensversicherung AG und ihre Zweigniederlassung DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung zahlen ihren Kunden im Jahr 2024 für konventionelle Renten- und Kapitallebensversicherungen mit laufenden Beitragszahlungen unverändert eine laufende Verzinsung von 2,6 Prozent.
Signal Iduna bedient sich bei Axa
Stefan Kutz wird sein Vorstandsmandat nicht verlängern. Der 55-Jährige scheidet zum 30. Juni 2024 aus dem Konzernvorstand der Signal Iduna Gruppe aus. Kutz möchte sich neuen Aufgaben widmen. Nachfolger wird Fabian Schneider. Der 36-Jährige ist aktuell als Bereichsleiter Kfz-Versicherung bei der Axa Konzern AG sowie als Vorstandsvorsitzender der Axa easy Versicherung AG tätig.
Allianz Commercial bekommt neuen Deutschlandchef
Ab dem 1. Januar 2024 wird Michael Furtschegger als neuer Regional Managing Director Germany & Switzerland die Geschäftsregion Deutschland und Schweiz der Allianz Commercial leiten. Der 46-Jährige ist aktuell als Global Head of Entertainment tätig. Der derzeitige Geschäftsführer Hans-Jörg Mauthe wird zu diesem Zeitpunkt in den Ruhestand ausscheiden.
Wefox installiert neuen Chief Technology Officer
Das Insurtech Wefox hat Paul Onnen mit sofortiger Wirkung zum Chief Technology Officer ernannt. Onnen, der in seiner Karriere unter anderem für Amazon, Google, Expedia und Nordstrom gearbeitet hat, übernimmt die Rolle von Sergi Banos, der zum Chief Platform Officer (CPO) befördert wurde.
Ergo: Digitalchef steigt in den Vorstand auf
Mark Klein, der bisherige Vorsitzende des Vorstandes der Ergo Digital Ventures AG und Chief Digital Officer (CDO) von Ergo, wechselt zum 1. Januar 2024 in den Vorstand der Ergo Group AG. Sein neues Ressort verantwortet künftig alle strategischen Digitalisierungsinitiativen, das Gruppenmarketing sowie die globalen Vertriebspartnerschaften. „Indem wir unsere digitalen Aktivitäten nunmehr direkt in der ERGO Group verankern, treten wir in die nächste Phase unserer Digitalisierungsstrategie ein“, sagt Markus Rieß, CEO der Ergo Group AG.
Finfluencer übernimmt den finletter
Dr. Robin Kiera übernimmt mit seiner Marketing-Agentur Digitalscouting einen der größten deutschen Fintech-Newsletter: den finletter. Seit acht Jahren ist er eine der Nachrichtenquellen für Digital Banking in Deutschland. Ab Januar 2024 wird der finletter nach einer längeren Pause mit einem neuen Konzept wieder erscheinen: Er wird monatlich die wichtigsten Nachrichten aus den Bereichen Digital Banking und Insurance zusammenfassen, Interviews mit Entscheidungsträgern liefern und moderne Grafik- und Videoformate bieten. Der Newsletter bleibt kostenlos.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz ist wertvollste Versicherungsmarke weltweit
Zum fünften Mal in Folge wurde die Allianz in der Interbrand-Rangliste 2023 der wertvollsten globalen Marken zur weltweit führenden Versicherungsmarke gekürt. Dabei überschritt die Allianz zum ersten Mal die 20-Milliarden-Dollar-Schwelle beim Markenwert: Mit einem zweistelligen Wachstum von 11,5 Prozent stieg der Markenwert der Allianz auf 20,85 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 2,15 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Unter den am schnellsten wachsenden globalen Marken rückte die Allianz im diesjährigen Interbrand-Ranking der 100 wertvollsten globalen Marken um drei Plätze auf Rang 31 vor.
IT-Dienstleister haben ein ausgeprägtes Risikobewusstsein
Knapp zwei Drittel der IT-Dienstleister (65,8 Prozent) bewertet den Datenverlust durch menschliches oder IT-Versagen als sehr kritisches bzw. kritisches Risiko. Den zweiten Platz belegt mit jeweils 62,4 Prozent der Datenverlust durch einen Cyber-Angriff bzw. der Ausfall der IT-Infrastruktur. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Werte hier leicht angestiegen (2022: 59,5 Prozent), was erneut auf ein besseres Bewusstsein für IT-Risiken hinweist. Das geht aus der Hiscox IT-Umfrage hervor.
Aon Deutschland mit neuem Head of Global Risk Consulting
Das international führende Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Aon verstärkt das Global Risk Consulting Team mit Markus Groth als Head of Aon Global Risk Consulting (AGRC) in der DACH-Region. Groth war zuletzt als Director im Geschäftsbereich Risk Advisory bei Deloitte tätig und hat seine neue Position am 1. Oktober 2023 angetreten.
Summitas übernimmt Maklerhäuser
Die Summitas Gruppe übernimmt über die EASiE Assekuranzmakler-AG die beiden Maklerbüros OECONOMIC und Versicherungskontor in Fulda. Diese Transaktion repräsentiert die ersten Zukäufe der EASiE AG als Teil der Summitas Gruppe und untermauert das gemeinsame Vorhaben, in einem besonderen Partnerschaftsmodell etablierten Versicherungsmaklern eine Nachfolgelösung zu ermöglichen.
IVFP erweitert Geschäftsführung
Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung GmbH vergrößert die Führungsmannschaft um Thomas Krapf und Sebastian Maischl. Krapf ist seit 2005 im Unternehmen und wird künftig als Leiter Fachliche Entwicklung agieren. Maischl soll den Bereich Software leiten.
Swiss Re erwartet steigende Prämien im Kompositbereich
In der Sach- und Haftpflichtversicherung wird eine weitreichende Neubewertung des Versicherungsrisikos im Jahr 2023 dazu führen, dass das globale Prämienvolumen in 2023 um schätzungsweise 3,4% und in den Jahren 2024 und 2025 um jeweils 2,6% wachsen wird, so Swiss Re. Die Auswirkung der wirtschaftlichen Inflation auf die Schäden dürfte im Verlauf der Jahre 2024 und 2025 weiter abnehmen.
Dr. Uwe Stuhldreier, Vorstand Vertrieb und Marketing bei der HUK24, ist sich in unserem Gespräch über die Zukunft der Versicherungsbranche bei zwei Dingen absolut sicher. Zum einen, dass es auch in Zukunft Versicherungsberater geben wird und Menschen von Menschen beraten werden. Das mag verwundern, immerhin ist er Vorstand eines reinen und sehr erfolgreichen Digitalversicherers. Außerdem ist er sich absolut sicher, dass Amazon in Zukunft Versicherungsvermittler sein wird, was die Branche vor Probleme stellen wird. Welche das sind, welche Lösung Jeff Bezos höchstpersönlich hierfür nennt, warum er sich bei den beiden Themen so sicher ist und über vieles mehr sprechen wir im Exklusiv-Interview zur Zukunft der Versicherungsbranche im Jahr 2030.
Wie sieht die Versicherungsbranche am 3. Februar 2030 aus? Diese Frage stellten wir im vergangenen Jahr der Branche und uns erreichten eine Vielzahl an Antworten. Außerdem sprachen wir darüber mit den Verantwortlichen bei Google, Meta oder IBM und dazu noch mit Zukunftsforschern, Professoren und verschiedensten Experten. Woraus am Ende eine gleichnamige Podcast-Trilogie entstand.
In diesem Jahr sprechen wir den Vorständen der Versicherungsbranche ausführlich über das gleiche Thema und dieses Mal war Dr. Uwe Stuhldreier, Vorstand Vertrieb und Marketing bei der HUK24, zu Gast.
Wir sprachen u.a. über die folgenden Themen:
Worüber er Ende der 90er Jahre im Marketing promovierte und warum das immer noch hochrelevant ist?
Wie sieht die Versicherungsbranche am 3. Februar 2030 aus?
Wie sieht die Welt im Jahr 2030 aus?
Wird KI die Versicherungsbranche revolutionieren oder „evolutionieren“?
Kann man 2030 schon mit einem Avatar in natürlicher Sprache auf der Webseite der HUK24 sprechen?
Werden Amazon und all die anderen BigTechs Konkurrenz für Versicherer werden?
Was müssen Versicherer hier tun?
Was hat die HUK24 in diesem Jahr geschaffen, um es dem Kunden einfacher zu machen?
Wie schaut es 2030 mit der Regulatorik in der Versicherungsbranche aus? Wird sie uns helfen oder ausbremsen?
Wie schaut die Schadensmeldung 2030 aus? Wird es automatisiert sein?
Wird es neue Produkte 2030 geben?
Wie schaut es in Zukunft Embedded Insurance in Zukunft aus?
Außerdem sprechen wir u.a. darüber, was Chat GPT zur Zukunft der Versicherungsbranche sagt, dass KI 2030 zwar menschenähnlich sein wird, warum er noch Postkarten verschickt, wie und warum man Kunden die Kommunikation bequemer machen muss, warum die Telekom ihm heute noch Faxe schickt oder dass die Branche digitaler wird, aber nicht alle Versicherer die Skills und Ressourcen haben, die digitale Transformation zu verfolgen.
Zum Schluss gibt auch Dr. Uwe Stuhldreier seine Einschätzung dazu ab (und wettet sogar darauf), wieviel Faxe die Versicherungsbranche am 3. Februar 2030 versenden wird und verrät, was er seinem Zukunfts-Ich sagen möchte.
Das ganze Gespräch finden Sie hier. Hören Sie es sich an. Es lohnt sich!
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Wenig Vertrauen in die Altersvorsorge
Das Vertrauen in die Altersvorsorge bleibt auf einem niedrigen Niveau: Wie im Vorjahr glauben nur 32 Prozent der Deutschen, dass ihnen ihre staatliche und private Vorsorge im Alter ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen wird. Männer fühlen sich dabei mit 35 Prozent etwas besser aufgestellt als Frauen mit 29 Prozent. Bei den Altersgruppen zeigen sich jedoch Abweichungen: Während im Vorjahr noch 32 Prozent der 18- bis 29-Jährigen von ihrer staatlichen Rente und privaten Vorsorgelösungen überzeugt waren, sind es in diesem Jahr nur noch 27 Prozent. Das geht aus einer Bilendi-Umfrage im Auftrag der Swiss Life Deutschland hervor.
BDVM-Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand
Thomas Billerbeck wurde zum neuen Präsidenten des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler (BDVM) gewählt und löst Thomas Haukje im Amt ab. Dr. Bernhard Gause wurde als geschäftsführender Vorstand bestätigt.
Einkommensgrenzen für Arbeitnehmer-Sparzulage werden angehoben
Die Arbeitnehmer-Sparzulage zu den vermögenswirksamen Leistungen der Arbeitgeber wird verbessert. Der Bundestag stimmte dem kurzfristig von den Ampel-Fraktionen eingebrachten und von der Unionsfraktion mitgetragenen Vorschlag zu. Die Einkommensgrenzen werden schon ab 2024 von 17.900 Euro auf 40.000 Euro zu versteuerndes Jahreseinkommen für Alleinstehende und von 35.800 Euro auf 80.000 Euro für Verheiratete angehoben, um wieder mehr Menschen mit dem Sparanreiz zu erreichen.
VPV erhöht Überschussbeteiligung 2024 deutlich
Angesichts des verbesserten Kapitalmarktumfelds erhöht die VPV Versicherung (VPV) 2024 ihre Gesamtverzinsung um durchschnittlich 0,6 Prozentpunkte. Für das Jahr 2024 steigt die durchschnittliche Gesamtverzinsung von 2,4 Prozent auf 3,0 Prozent (inkl. Schlussüberschussanteil). Das gestiegene Zinsniveau erlaubt es, Puffer in der bilanziellen Rückstellung für Beitragsrückerstattung zu nutzen.
Versicherungswirtschaft: Die Hoffnungen ruhen auf 2024
Angesichts der schwachen wirtschaftlichen Dynamik in Deutschland hat sich die Stimmung in der Versicherungswirtschaft im Herbst erneut leicht eingetrübt. Der vom ifo-Institut ermittelte Geschäftsklima-Index für den Sektor sank im dritten Quartal um 5,8 auf 0,8 Punkte und liegt damit wieder deutlicher unter dem langfristigen Mittelwert von 12,5 Punkten. Derweil haben sich die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate von einem hohen Niveau aus nochmals verbessert. Der entsprechend Teilindex stieg von 40,2 auf nunmehr 45,9 Punkte. „Die Sparneigung dürfte 2024 auf ähnlich hohem Niveau wie dieses Jahr bleiben. Davon könnten dann auch langfristige Sparprodukte stärker profitieren“, sagte Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer GDV.
Bei vielen Frauen scheitert die Arbeitskraftabsicherung am Geld
Mangelndes Geld ist der häufigste Grund für eine fehlende Arbeitskraftabsicherung. 38 Prozent der Frauen, die nicht vorsorgen, geben an, dass dies am Geld liegt – 10 Prozentpunkte mehr als 2020. Aber auch bei den Männern ist die finanzielle Lage angespannter als noch vor drei Jahren. Hier ist der Anteil derjenigen, die sagen, dass ihnen das Geld für die Arbeitskraftabsicherung fehlt, von 21 auf 32 Prozent gestiegen. Das zeigt eine repräsentative Studie des Versorgungswerks MetallRente.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Generali mit Gewinnsprung
Die gebuchten Bruttobeiträge sind dank des starken Wachstums in der Schaden- und Unfallversicherung auf 60,5 Mrd. € (+4,7 %) gestiegen, teilte Generali mit. Die Nettomittelzuflüsse im Lebensversicherungsgeschäft konzentrierten sich vollständig auf fondsgebundene Versicherungen und Absicherungen. Beim Operating Result verzeichnet Generali kontinuierliches Wachstum auf 5,1 Mrd. € (+16,7%), angeführt vom Segment Schaden- und Unfallversicherung, das die Auswirkungen der Naturkatastrophen ausglich. Die Combined Ratio verbesserte sich auf 94,3% (-3,1 Prozentpunkte).
Vor allem Jüngere achten auf Nachhaltigkeitslabel
Label für die Nachhaltigkeit spielen bei Anlageentscheidungen privater Investoren bislang nur eine untergeordnete Rolle. Lediglich unter jüngeren Anlegern findet sich eine größere Gruppe, die darauf Wert legt. Diese Schlussfolgerung lässt sich aus der neuen Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge mit dem Titel „Folgen Anleger den Sternen?“ ziehen. Darin wird untersucht, inwieweit Ratings, Label oder Awards bei Finanzentscheidungen eine Rolle spielen. In der repräsentativen Umfrage gab eine relative Mehrheit (45 Prozent) derer, die unlängst ein Finanzprodukt erworben haben, an, dass ihre letzte Investition kein Nachhaltigkeitslabel oder ein entsprechendes Siegel bzw. eine Auszeichnung als nachhaltiges Produkt besaß. Dies war nur bei einem Fünftel (21 Prozent) der Fall.
Canada Life holt Dr. Igor Radović ins Board
Der Lebensversicherer Canada Life ernennt Dr. Igor Radović (51), Commercial Director, zum Mitglied des Vorstands, vorbehaltlich der Zustimmung der Central Bank of Ireland. Radović ist seit über 20 Jahren bei Canada Life tätig und verantwortet Vertrieb, Produktmanagement und Marketing.
Deutschland sieht im Ausfall der Lieferketten das größere Problem
Der Aon Global Risk Management Survey 2023 erfragt bei knapp 3.000 Entscheidungsträger aus 61 Ländern und Regionen, welche 10 Risiken sie für am größten halten. Während international das Rohstoffpreisrisiko und die Materialknappheit nur auf Platz 7 rangieren, stellen diese Risiken aus deutscher Perspektive die größte Gefahr dar. Die unterschiedliche Gewichtung dieses Risikos ist auffallend und ließe sich unter anderem durch ein national abweichendes Preisbewusstsein, welches die Auftragslage der deutschen Firmen beeinflusst, erklären, so Aon. Auf Platz 2 in Deutschland sind Cyber-Risiken, auf Rang 3 Betriebsunterbrechung.
SV SparkassenVersicherung kauft Sanierungsunternehmen
Die PGI Sanierung GmbH, ein Tochterunternehmen der SV SparkassenVersicherung Gebäudeversicherung AG, erwirbt die WBS Öchsle e.K. Damit setzt der Versicherer den Weg fort, perspektivisch in all ihren Regionen mit eigenen Sanierungsunternehmen am Start zu sein.
Wartefrist bei Restkreditversicherung EU-rechtswidrig
Die in Deutschland tätigen Versicherer kritisieren, dass im aktuellen parlamentarischen Verfahren zum Zukunftsfinanzierungsgesetz auch Änderungen bei der Restkreditversicherung vorgenommen werden sollen. „Die geplante Einführung einer siebentägigen Wartefrist zwischen dem Abschluss eines Verbraucherdarlehensvertrags und einer Restkreditversicherung verstößt aus unserer Sicht eindeutig gegen die bereits verabschiedete EU-Verbraucherkreditrichtlinie. Diese ist maximalharmonisierend, nationale Wahlmöglichkeiten bestehen in dieser Frage nicht.“, sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des GDV.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
PKV: Beitragsanpassungen bei Alte Oldenburger, LVM und Münchener Verein
Alte Oldenburger, LVM Krankenversicherung und Münchener Verein haben Beitragsanpassungen im Neugeschäft angekündigt, die 2024 wirksam werden. Je nach Tarif variieren die Erhöhungen zwischen 2 und 22 %. Welche Tarife genau betroffen sind, hat das Portal KVoptimal zusammengestellt. https://kvoptimal.de/pkv-beitragserhoehung
Roland Rechtsschutz mit neuen Vorständen
Tobias von Mäßenhausen wird, wie bereits im Juni berichtet am 1. Januar 2024 den Vorstandsvorsitz bei Roland Rechtsschutz übernehmen. Nun berief der Aufsichtsrat nun Tarja Radler und Andreas Tiedtke in den Vorstand, beide treten ebenfalls am 1. Januar 2024 ihre neuen Ämter an. Damit ist das neue Vorstandsteam komplett. Tarja Radler ist aktuell Vorständin bei der DEVK Rechtsschutz-Versicherungs-AG und wird Chief Insurance Officer (CInO). Andreas Tiedtke ist derzeit Hauptgeschäftsführer des Tochterunternehmens Roland Assistance GmbH und wird Chief Operating Officer (COO).
Preisschock bei Kfz-Versicherung steigert Wechselquote
Höhere Werkstatt- und Ersatzteilkosten, gestiegene Krankenhauskosten, mehr Naturkatastrophen und Inflation verteuern die Beiträge der Kfz-Versicherung teilweise drastisch. Viele Autobesitzer wollen deshalb den Kfz-Tarif wechseln. Allein beim Onlinevergleichsportale Tarifcheck.de seien 16 Prozent mehr Wechsel in der Frühphase verzeichnet worden.
Atradius schließt Deckungslücken
Atradius weitet seinen Versicherungsschutz vor Insolvenzanfechtungen aus: Unternehmen, die bei einem anderen Versicherer über eine Kreditversicherungspolice inklusive Anfechtungsdeckung verfügen und zu Atradius wechseln möchten, können dies nun bedenkenlos tun. Der Kreditversicherer versichert im Rahmen seiner eigenen Anfechtungspolice jetzt auch, wenn die Abnehmerinsolvenz bereits vor Beginn der Vertragslaufzeit mit Atradius liegt und die Anfechtung durch den Insolvenzverwalter während der Laufzeit der Atradius-Police erfolgt.
Zahl der Unternehmensinsolvenzen im August 2023 um mehr als 1/3 gestiegen
Im August haben die Amtsgerichte nach endgültigen Ergebnissen 1.556 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren 35,7 % mehr als im August 2022. Die Forderungen der Gläubiger aus den gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte im August auf rund 1,8 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor hatten die Forderungen bei rund 0,8 Milliarden Euro gelegen. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.
Zurich kooperiert mit KPMG
Die Zurich Commercial Deutschland und die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft haben eine Partnerschaft für die Beratung zur Bewältigung von physischen Unternehmensrisiken bzw. Übergangsrisiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel vereinbart. Dabei erarbeiten sie gemeinsam maßgeschneiderte Klimaszenarien-Analysen für ihre Kunden. Hierfür würde die Expertise des Versicherers in der Bewertung physischer Risiken mit dem Know-how von KPMG in der Beurteilung von Übergangsrisiken sowie der Identifizierung von risikominimierenden Maßnahmen verbunden.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Mehrheit der Deutschen kennt Online-Fahrzeugzulassung nicht
Die Zulassung von Kraftfahrzeugen kann komplett über das Internet erfolgen, die Mehrheit der Bevölkerung weiß das laut einer YouGov-Umfrage im Auftrag von Verimi noch nicht. 52 Prozent der Befragten können sich laut Umfrage bereits vorstellen, mit dem selbst ausgedruckten digitalen Zulassungsbescheid und ohne Siegel und Plaketten direkt loszufahren. Für den Nachweis der Identität über das Internet würden laut Umfrage nur 26 Prozent der Befragten die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises nutzen. Mit 64 Prozent favorisiert der Großteil der Bevölkerung andere Verfahren, um sich online zu identifizieren.
BU: Weiterhin stabile Prämien
Beitragsanpassungen in der Berufsunfähigkeitsversicherung, die zu höheren Zahlbeiträgen für die Kunden geführt haben, bleiben die Ausnahme. Das geht aus einer Umfrage zur BU-Beitragsstabilität durch das Analysehaus infinma hervor. „Die Entwicklung des Risikoergebnisses ist bei den deutschen Lebensversicherern weiterhin sehr stabil, das zeigt sich bei einem Blick auf die Informationen aus der MindZV und gilt vor allem für die großen und bekannten BU-Anbieter. Dementsprechend bleiben auch die BU-Prämien im Bestand konstant“, erläuterte Dr. Jörg Schulz, Geschäftsführer der infinma GmbH.
Fonds Finanz bekommt neuen Gesamtvertriebsleiter
Rocco Strauß übernimmt ab dem 1. Januar 2024 die Leitung des Bereichs Gesamtvertrieb bei der Fonds Finanz. Der 49-Jährige war zuletzt bei Wefox Deutschland als Geschäftsführer tätig. Beim Münchener Maklerpool folgt der Diplom-Kaufmann auf Christopher Quast, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch Ende Februar aus persönlichen Gründen verlassen wird.
mobilversichert und fb research wollen Verträge automatisch optimieren
Die Plattform mobilversichert und fb research haben ein neues Tool entwickelt. Dadurch sollen Altverträge automatisch überprüft und optimiert werden. So können eine beliebige Anzahl an Kunden und Verträgen parallel alternative Deckungen erhalten. „Der automatisierte Abgleich ihres gesamten Versicherungsbestandes inklusive der Berechnung neuer Angebote erfolgt ohne Mehraufwand für den Makler. Denn es werden seine bereits vorhandenen Bestandsdaten genutzt.“, erklärt David Scheuermann, Geschäftsführer von mobilversichert.
ottonova und peers kooperieren
Der Krankenversicherer ottonova nutzt künftig die Dienste vom Mental Health Startup peers. Dieses hat ein digitales Angebot mit psychosozialer Beratung in Gruppenkursen geschaffen.
Würzburger spendet
Die Würzburger Versicherung unterstützt den Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Würzburg e.V. mit einer Spende von 2.500 Euro.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Mittelstand setzt auf Betriebsrente
Fast jeder zweite Mittelständler ist davon überzeugt, dass eine betriebliche Altersversorgung mit einer Zusatzkomponente für die Hinterbliebenenversorgung junge Talente gewinnen und im Betrieb halten kann. Fast ebenso viele Arbeitgeber zeigen sich mit der Wirkung der bAV auf die Bindung der Beschäftigten zufrieden. Insgesamt zählen jeweils drei Viertel der Befragten eine Hinterbliebenenabsicherung und eine Berufsunfähigkeits- bzw. Invaliditätsabsicherung zu den Zusatzleistungen, die ein bAV-Modell als Bindungsinstrument enthalten sollte. Das zeigt die Studie „Betriebliche Altersversorgung im Mittelstand 2023“ von Generali Deutschland und F.A.Z. Business Media.
Barmenia verliert Vorständin an Union Investment
Carola Schroeder übernimmt ab dem 1. Februar 2024 die Leitung des Segments Portfoliomanagement von Union Investment. Damit tritt sie die Nachfolge von Andreas Köster an, der das Unternehmen zum 31.12.2022 verlassen hatte. Die 50-jährige Schroeder war seit 2018 als Vorstandsmitglied der Barmenia Versicherungen in Wuppertal unter anderem für die Ressorts Kapitalanlagen, Leistung Kranken, Schaden sowie Personal verantwortlich. Zuvor war sie von 2014 bis 2018 als Bereichsleiterin des Kapitalanlagenmanagements bei der VPV Lebensversicherungs-AG in Stuttgart tätig.
Die 3 größten Risiken der kommenden Jahre
Der Klimawandel, gesellschaftliche Spannungen sowie Energieversorgungsrisiken sind für die deutsche Bevölkerung die drei größten Risiken der kommenden fünf bis zehn Jahre. Dabei ist das Vertrauen in öffentliche Institutionen nur gering. 77 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass die öffentlichen Behörden nicht ausreichend vorbereitet sind, um das Risiko des Klimawandels zu managen, zeigt der Axa Future Risks Report 2023.
Vier von fünf Unternehmen haben IT-Sicherheitslücken
Kleine und mittlere Unternehmen überschätzen die Qualität ihrer IT-Sicherheit und unterschätzen die Risiken eines Cyberangriffs. „80 Prozent der befragten Entscheider halten ihr Unternehmen für ausreichend geschützt“, sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des GDV. Allerdings erfüllen gerade einmal 22 Prozent der Unternehmen grundlegende technische Sicherheitsmaßnahmen komplett. Überdies ist die Hälfte der Mittelständler auf die Folgen eines Hackerangriffs nicht vorbereitet. Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des GDV.
Notarversicherungsverein und ottonova kooperieren
Der Notarversicherungsverein a.G. (NotarVVaG) mit Sitz in Köln kooperiert mit der digitalen privaten Krankenversicherung ottonova im Bereich der betrieblichen Krankenversicherung (bKV). Die rund 7.000 Notare sowie alle Organisationen des Notarstands in Deutschland können ihren Mitarbeitern nun einen Budgettarif von ottonova anbieten.
COGITANDA trauert um Jörg Wälder
COGITANDA, Anbieter von Cyberversicherungen, trauert um Gründer und CEO Jörg Wälder. Bis auf Weiteres werden seine Aufgaben nun von Jens Lison gemeinsam mit dem Vorstand und dem Management-Team weitergeführt. „Seiner Familie, seinen Freunden und Weggefährten gehört unser tiefstes Mitgefühl“, teilte der Versicherer mit.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Talanx wird Rekordergebnis erreichen
Die Talanx Gruppe hat nach neun Monaten ein sehr gutes Konzernergebnis von 1,279 Milliarden Euro erzielt und aufgrund der starken operativen Entwicklung die Gewinnprognose für 2023 auf „deutlich mehr als 1,5 Milliarden Euro“ angehoben. Zudem rechnet Talanx für 2024 mit einem Konzernergebnis von mehr als 1,7 Milliarden Euro. Die bisherige strategische Mittelfristzielsetzung sah für 2025 einen Gewinn von mehr als 1,6 Milliarden Euro vor. Mit der neuen Zielsetzung wird dieses Ziel bereits ein Jahr früher erreicht und deutlich übertroffen.
Fast jeder Dritte wurde gehackt
Bei 30 Prozent der Internetnutzer wurde bereits mindestens ein persönlicher Online-Account gehackt. Das zeigt eine Umfrage des Instituts Gelszus im Auftrag der Verbraucherzentralen. Besonders Social-Media-Konten sind von solchen Angriffen betroffen (35 Prozent). 28 Prozent nennen E-Mail-Konten, 21 Prozent das Konto bei einem Online-Marktplatz sowie 16 Prozent den Bereich Finanzen. Gefragt nach den fünf Accounts, bei denen ein Fremdzugriff besonders schlimm wäre, landet der Bereich Finanzen mit 84 Prozent auf Platz eins, gefolgt von E-Mail-Konten (73 Prozent) und Messenger-Diensten (75 Prozent).
Kfz-Versicherung gerät auf den Prüfstand
Jeder dritte Autofahrer (35 Prozent) sieht in den steigenden Preisen einen Grund, sich stärker mit einem Wechsel der Kfz-Versicherung zu beschäftigen. Noch ausgeprägter ist dieses Vorhaben in der jüngeren Generation. In der Altersgruppe zwischen 18 und 39 Jahren will sich angesichts der Kostensituation jeder Zweite Gedanken über einen Versicherungswechsel machen. In der Praxis wechselt laut Umfrage der ADAC Autoversicherung jeder dritte Autofahrer die Kfz-Versicherung regelmäßig. 29 Prozent der Befragten geben an, die Versicherung mehrfach gewechselt zu haben, weitere fünf Prozent sogar sehr häufig.
Volkswohl Bund: Vorstand geht
Axel-Rainer Hoffmann verlässt zum 1. Januar 2024 nach zehn Jahren auf eigenen Wunsch die Volkswohl Bund Versicherungen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Der 49-jährige Diplom-Mathematiker verantwortet die Ressorts Kapitalanlagen, Schaden Kompositversicherung und Zentrale Dienste.
Verkehrsteilnehmer fühlen sich mehrheitlich sicher im Straßenverkehr
Die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer in Deutschland fühlt sich sicher oder sehr sicher im Straßenverkehr. Der Wert hat sich von 55 Prozent im Jahr 2019 geringfügig auf 56 Prozent erhöht. Grundsätzlich fühlen sich Männer (64 Prozent) deutlich sicherer als Frauen (49 Prozent). Bei den Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit wird eine Null-Promille-Regelung mit 68 Prozent am häufigsten gewünscht. Dieser Wert war allerdings 2019 noch um 8 Prozent höher. Nicht verändert hat sich die knappe Befürwortung (53 Prozent) von Tempo 130 auf Autobahnen. Das zeigt eine Befragungsstudie der Unfallforschung der Versicherer (UDV).
FondsKonzept AG erweitert Kooperation mit FinanzPortal24
Der Maklerverbund FondsKonzept AG und die FinanzPortal24 GmbH bauen ihre Zusammenarbeit aus. Kernpunkt ist die Erweiterung der integrierten Datenschnittstelle zum smartMSC, das von den Maklern von FondsKonzept für die volldigitale Administration sämtlicher Geschäftsfälle und als digitales Backoffice genutzt wird. Dadurch sollen unter anderem die Vermögens- sowie Schuldenbilanz der Kunden herangezogen werden können.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz macht weniger Gewinn
Die Allianz musste im dritten Quartal 2023 einen Gewinneinbruch hinnehmen. Das operative Ergebnis verringerte sich um 14,6 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Schuld daran waren unter anderem höhere Schäden durch Naturkatastrophen. Allerdings erhöhte sich ebenfalls das gesamte Geschäftsvolumen um 4,5 Prozent auf 36,5 Milliarden Euro. Über die gesamten neun Monate des Jahres verbesserte es sich um 4,7 Prozent auf 122,1 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis stieg in dem Zeitraum um 3,6 Prozent auf 11 Milliarden Euro.
Unabhängige Finanzsiegel finden mehr Anklang
Wie vertrauenswürdig sind Siegel und Label, für deren Prüfprozess die Anbieter von Finanzprodukten selbst bezahlen müssen? Dieser Frage ging die jüngste Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) am Beispiel von Klassifizierungen für die Nachhaltigkeit von Kapitalanlagen nach. Ergebnis: Die Sympathien liegen eher bei einem unabhängig vergebenen Siegel. Dieses favorisiert mit 38 Prozent eine relative Mehrheit. Jeweils ein Fünftel der Befragten hält beide Formen gleichermaßen für vertrauenswürdig beziehungsweise keine von beiden. Für ein käuflich erworbenes Label sprechen sich lediglich neun Prozent der Umfrageteilnehmer aus.
Marderbisse kosten erstmals mehr als 100 Millionen Euro
Marderbisse haben im vergangenen Jahr zu Schäden von 104 Millionen Euro an kaskoversicherten Pkw geführt. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des GDV hervor. „Die Zahl der Marderbisse ist nur leicht gestiegen, aber der einzelne Schadenfall wird immer teurer: 2022 zahlten die Versicherer für jeden Marderbiss durchschnittlich fast 500 Euro, das waren rund zehn Prozent mehr als 2021“, sagt die stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin Anja Käfer-Rohrbach.
Höchste Lebenszufriedenheit in der Versicherungs- und Finanzbranche
Wer im Bereich 'Finanzen und Versicherungen; Grundstücks- und Wohnungswesen' arbeitet, ist zufriedener als Mitarbeiter in anderen Wirtschaftsbereichen. Das geht aus dem 'Glücksatlas 2023' der Süddeutsche Klassenlotterie hervor.
Fresh Insurance startet Kfz-Schutz mit Flatrate
Der Münchner Assekuradeur Fresh Insurance hat als Premiere am deutschen Versicherungsmarkt einen umfangreichen Kfz-Schutz in seine Flatrate-Versicherung für die häufigsten Alltagsrisiken integriert. Ein einziger Versicherungsvertrag deckt damit künftig auch die Kfz-Haftpflicht sowie eine Vollkaskoversicherung ab - beides für bis zu fünf Fahrzeuge. In der Versicherung zum monatlichen Festpreis sind bereits enthalten: eine private Haftpflichtabsicherung, Hausrat, Schutz bei Risiken wie Unfall, Haustier, Fahrrad - sowie optional ein Schutz gegen Schäden im Bereich Elektronik und Gegenstände.
Haushaltsausschuss des Bundestages eröffnet neue Wege in der Finanzbildung
Der Haushaltsausschuss des Bundestages stärkt die Finanzbildung. Dazu hat er Fördermittel für ein Modellprojekt zur finanziellen Bildung von Arbeitnehmern in Betrieben und Bürgern bei der privaten Altersvorsorge bereitgestellt. Das teilt der FDP-Haushaltspolitiker Frank Schäffler mit, der sich dafür eingesetzt hat. Das Projekt soll Instrumente erarbeiten, die Arbeitgeber im Rahmen von Corporate-Benefit-Programmen ihren Arbeitnehmern zur Verfügung stellen können, mit deren Hilfe diese Klarheit über ihre Finanzen erzielen.
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