Versicherungsfunk: Das Audiomagazin der Versicherungsbranche

Versicherungsfunk: Das Audiomagazin der Versicherungsbranche

By MarKo Petersohn & VersicherungsboteBusinessTechnologyMarketingManagement
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Versicherungsfunk: Das Audiomagazin der Versicherungsbranche episodes

  • Versicherungsfunk Update 22.12.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Haushalt 2024: Bundeszuschuss, Rentenniveau und Generationenkapital

    Im Rahmen der Haushaltseinigung will die Bundesregierung auch bei der Rentenversicherung einsparen. Demnach werde der Bundeszuschuss an die Gesetzliche Rentenversicherung um 600 Millionen Euro reduziert. Im Rahmen des Rentenpakets II, das im ersten Quartal 2024 beschlossen werden soll, wird ein Rentenniveau von 48 Prozent bis zum Jahre 2039 garantiert und das Generationenkapital zur Dämpfung von Beitragssatzsteigerungen eingeführt.

    Baloise mit neuer Vorständin Leben

    Dr. Barbara Ries wird neue Vorständin Leben bei Baloise in Deutschland und übernimmt die Verantwortung für das Ressort damit von Julia Wiens, die der Berufung zur Exekutivdirektorin Versicherungs- und Pensionsfondsaufsicht bei der BaFin folgt. Ries soll spätestens zum 1. Juli 2024 die Verantwortung für das Ressort Leben übernehmen. Aktuell ist die 44-Jährige bei der Deutschen Rückversicherung AG tätig. Zuletzt war sie als Bereichsleiterin Leben/Kranken Markt- und Produktmanagement aktiv.

    Summitas schluckt nächstes Maklerunternehmen

    Die Summitas Gruppe, das gemeinsame Joint Venture der JDC Group AG, Bain Capital Insurance und der Canada Life, ist weiter auf Einkauftour und hat mit der confera Gruppe aus Erlangen jetzt einen auf Mitarbeiterver- und -vorsorge spezialisierten Versicherungsmakler übernommen.

    Kompass Group übernimmt i-Finance
    Das Insurtech Kompass Group AG übernimmt die i-Finance GmbH. Das Münchener Unternehmen betreibt die Portale BesserBerater und VorsorgeKampagne, welche sich auf Privatkunden spezialisiert haben und in erster Linie Haftpflichtversicherungen, Hausratsversicherungen oder Rechtsschutzversicherungen vertreiben. Das jährliche Kundenwachstum der i-Finance GmbH lag in den vergangenen Jahren bei rund 10.000 Neukunden. Das Unternehmen erzielte zuletzt rund 1,2 Millionen Euro Umsatz jährlich. Im Rahmen der Übernahme gewinnt Kompass rund 30.000 Kunden.

    ALH Gruppe will „Financial Home“ schaffen

    Die ALH Gruppe hat eine neue Version ihres Kundenportals „fin4u“ eingeführt. Diese bietet durch Schnittstellenfähigkeit großes Potential für zukünftige Anbindungen und die Entwicklung hin zum digitalen Ökosystem. Zielbild ist ein sogenanntes und umfangreiches „Financial Home“, also eine Art digitale Heimat für alle Versicherungs- und Finanzdaten einer Person.

    FRIDA startet in der Schweiz

    Die 2018 gegründete Free Insurance Data Initiative (FRIDA) ist ab sofort auch in der Schweiz vertreten. Dazu beteiligen sich fortan die Mitglieder des VDVS – Verband Digitalversicherung Schweiz. Der FRIDA Ableger in der Schweiz agiert in enger Abstimmung selbständig, um das Mind-Set und die Erfahrungen rund um und die Möglichkeiten durch Open Insurance weiter in die Breite zu bringen und die Etablierung offener Standards im digitalen Versicherungswesen, zu verbundenen Geschäftsbereichen sowie anderen Organisationen zu fördern.

    Wir wünschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein fantastisches Jahr 2024.

    Ihr Versicherungsfunk!

    6 min
  • Versicherungsfunk Update 21.12.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    HDI und myLife kooperieren

    Die Talanx-Tochter HDI Bancassurance und die myLife Lebensversicherung AG bündeln ihre Kompetenzen und entwickeln gemeinsam das Angebot einer investmentbasierten Versicherungslösung für den Bankenvertrieb in Deutschland. Auf Basis einer versicherungsbasierten Investment-Plattform aus dem Hause myLife sollen Bankberater ihren Kunden mehr als 9.000 ETFs und Investmentfonds anbieten können.

    Vorstandschef Timo Hertweck verlässt Janitos

    Timo Hertweck verlässt im beiderseitigen Einvernehmen die Janitos Versicherung AG und wird sich neuen Aufgaben zuwenden. Hertweck war seit 2021 Mitglied des Vorstands und hatte im März 2021 den Vorstandsvorsitz übernommen. Bis die Nachfolge geklärt ist, werden Finanzvorständin Nina Duft und Emanuel Issagholian, der im Vorstandsteam IT und Operations verantwortet, die Aufgaben von Hertweck übernehmen.

    Provinzial schafft neues Ressort

    Der Provinzial Konzern schafft ein eigenes Ressort für das Kundenmanagement und neue Geschäftsmodelle. Die Leitung des neu geschaffenen Ressorts wird spätestens ab dem 01.07.2024, vorbehaltlich der Zustimmung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Nina Schmal (42) übernehmen.

    Allianz-bKV ab sofort international

    Allianz Partners führt mit dem Tarif EU Top Up eine neue betriebliche Krankenversicherung (bKV) ein. Entwickelt und verkauft wird dieser neue Tarif von der internationalen Krankenversicherungsmarke Allianz Care. Arbeitgeber sollen sowohl ihre in Deutschland ansässigen als auch im (EU-)Ausland beschäftigten Mitarbeiter mit einer bKV absichern können. Leistungen für Zahnmedizin und Sehhilfen sowie alternative Behandlungsmethoden sollen mitversichert werden können.

    InsurTech Hub Munich mit neuem Vorstandsteam

    Die Mitgliedsunternehmen des InsurTech Hub Munich (ITHM) haben Dr. Klaus Driever (Allianz) zum neuen Vorsitzenden des Vorstands gewählt. Er folgt auf Tom Van den Brulle (Munich Re), der diese Rolle seit Gründung des ITHM innehatte und nicht mehr zur Wahl antrat. Neu im Vorstand ist Dr. Joachim Ziegler von der Versicherungsgruppe Münchener Verein. Johannes Wagner (Konzern Versicherungskammer), Kathrin Schwidder (Generali) und Falk Löffler (Nürnberger Versicherung) wurden als Vorstandsmitglieder wiedergewählt. Im ITHM-Beirat übernahm Dr. Markus Juppe das Amt von Dr. Robert Heene (Konzern Versicherungskammer).

    Tilgung steigt erstmals in diesem Jahr

    Seit dem Ende der Niedrigzinsphase regulieren Darlehensnehmer ihre monatliche Kreditrate, indem sie einen niedrigeren anfänglichen Tilgungssatz wählen. Im November hat die durchschnittliche Anfangstilgung erstmals in diesem Jahr zugelegt und klettert von 1,77 Prozent im Oktober auf 1,81 Prozent im November. Zum Vergleich: In Zeiten der absoluten Niedrigzinsen von Mitte 2019 bis Ende 2021 pendelte der anfängliche Tilgungssatz zwischen 2,65 und 2,92 Prozent und lag damit deutlich über dem jetzigen Wert. Das geht aus dem Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB) hervor.

    4 min
  • Versicherungsfunk Update 20.12.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Wir suchen: Den besten Podcast der Versicherungsbranche 2023

    In der Versicherungsbranche gibt es immer mehr gute Podcasts. Um diese Entwicklung zu würdigen, suchen wir gemeinsam mit der Onlinemarketing Gesellschaft der Versicherungsbranche (OMGV) den besten Podcast der Versicherungsbranche 2023. Bis zum 14. Januar kann man sich selbst dafür bewerben oder andere nominieren. Und das geht ganz einfach mit einem Posting in unseren Branchengruppen „Irgendwas mit Versicherung“ auf Facebook und LinkedIn. Im Februar erfolgt dann die Abstimmung durch die Branche und eine Jury. Mehr dazu unter www.versicherungsbote.de.

    Wüstenrot verlängert Vertriebskooperation mit Commerzbank

    Die seit 2010 bestehende Partnerschaft der Wüstenrot Bausparkasse AG und der Commerzbank AG im Bereich Bausparen und Baufinanzierung wird um weitere fünf Jahre verlängert. Beide Häuser vereinbarten, ihre Zusammenarbeit über 2023 hinaus weiterzuführen. Damit baut Wüstenrot die Position als Kooperations-Bausparkasse weiter aus. Im Rahmen der neuen Vertriebsvereinbarung soll Wüstenrot sein Vertriebsbetreuungsmodell in der Commerzbank ausbauen und bietet zukünftig auch eine erweiterte digitale Unterstützung für ein Gesamtangebot in Richtung der Kunden.

    Clark verabschiedet sich aus Österreich

    Die Clark Gruppe hat entschieden, ihr Produkt und ihren Service in Österreich mit Ende des Jahres einzustellen. Der Rückzug erfolgt im Rahmen eines Management Buy-outs, bei dem Philip Steiner, der bisherige Geschäftsführer der Clark Austria GmbH, die Betreuung der mehr als 30.000 Kunden in Österreich übernehmen wird. Unter franz-findets.at werden Philip Steiner und sein Team zukünftig alle Kunden betreuen. Steiner war vor seiner Tätigkeit bei Clark als Vertriebsvorstand der Nürnberger Versicherung in Österreich tätig.

    Diesel-Skandal: Streitwert von 10,8 Milliarden Euro

    Im Streit mit Autoherstellern wegen mutmaßlich manipulierter Abgaswerte haben bis Ende Oktober 2023 fast 426.000 Kunden ihre Rechtsschutzversicherung in Anspruch genommen. Das sind rund 6.000 Fälle mehr als noch im Mai. Allerdings zeigen die Zahlen auch, dass der Anstieg der Fallzahlen spürbar abflacht. Etwa drei Viertel der bearbeiteten Fälle sind bislang erledigt. Herstellerunabhängig waren die Klagen in 47,5 Prozent der Fälle nicht erfolgreich, in 42,1 Prozent der Fälle zumindest teilweise erfolgreich. Nur in 10,4 Prozent der Fälle waren die Kläger hingegen vollumfänglich erfolgreich. Das geht aus Zahlen des GDV hervor.

    Zurich startet Berufsunfähigkeitspolice für Schüler

    Die Zurich Gruppe Deutschland bietet ab Januar 2024 eine Berufsunfähigkeitspolice für Schüler ab zehn Jahren an. „Junior BU+“ bzw. „Junior BerufsKasko“ soll neben der Berufsunfähigkeitsabsicherung auch eine Absicherung gegen den Verlust von zehn Grundfähigkeiten bieten. Diese 10 sind für die Dauer der Schulzeit, maximal bis zum Alter von 21 Jahren mitversichert: Sehen, Hören, Sprechen, Sitzen, Gehen, Schreiben, Tastaturgebrauch, Handgebrauch, Greifen und Halten sowie Treppensteigen.

    Friendsurance verliert Mitgründer

    Das Insurtech Friendsurance und Mitgründer Sebastian Herfurth gehen ab Januar 2024 getrennte Wege. Dafür solle Finanzchef Dirk Viergutz in die Geschäftsführung aufrücken. Das berichtet das Fachportal "Versicherungsmonitor".

    4 min
  • Versicherungsfunk Update 19.12.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Provinzial schnürt #UglyChristmasInsuranceSweaterChallenge-Hattrick

    Die #UglyChristmasInsuranceSweaterChallenge ist beendet. Den Sieg sichert sich erneut die Provinzial Versicherung und schnürt damit den Hattrick. Gefolgt wird der Seriensieger mit dem hässlichsten Weihnachtspullover von den Kollegen der VGH Versicherung. Auf Platz drei und damit Bronze für schrecklichen Geschmack sichert sich in diesem Jahr die Deutsche Ärzte Finanz. In der Vermittler-Wertung konnte die ProService Versicherungsmakler GmbH das Rennen machen.

    Wüstenrot übernimmt start:bausparkasse
    Die Wüstenrot Bausparkasse AG erwirbt die start:bausparkasse AG. Verkäuferin der ehemaligen Deutscher Ring Bausparkasse ist die österreichische BAWAG P.S.K. Über den Kaufpreis wurde zwischen den Beteiligten Stillschweigen vereinbart. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartell- und Aufsichtsbehörden soll das Closing im Jahresverlauf 2024 erfolgen.

    Heubeck AG beruft Evonik-Managerin in den Vorstand

    Susanna Adelhardt wird mit Wirkung zum 1. März 2024 neues Vorstandsmitglied der Heubeck AG. Die bAV-Expertin ist aktuell als Head of Benefits bei Evonik tätig. Bei Heubeck soll die gelernte Bankkauffrau die Nachfolge von Friedemann Lucius als Sprecherin des Vorstands antreten. Lucius hatte sein Mandat als Vorstand mit Wirkung zum 15. November 2023 niedergelegt.

    PKV stärkt den Pharmastandort Deutschland
    Die Private Krankenversicherung erstattet ihren Versicherten anteilig vier Mal mehr innovative, patentgeschützte Arzneimittel als die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Eine aktuelle Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) zeigt, dass bei Privatversicherten 20,8 Prozent der verordneten Arzneimittel patentgeschützte Präparate sind, während in der GKV dieser Anteil 6,5 Prozent beträgt. Der überproportionale Mehrumsatz der Privatversicherten beträgt im Arzneimittelsektor 590 Millionen Euro (2021).

    LV 1871 bringt Berufsunfähigkeitsversicherung für Handwerker auf den Markt
    Die LV 1871 hat eine Berufsunfähigkeitsversicherung speziell auf Handwerksberufe zugeschnitten. Dabei sei eine Meister- und Technikergarantie verbaut worden. Für die Dauer einer Weiterqualifikation zum Techniker und Meister hat man eine erweiterte Stundungsmöglichkeit (max. 48 Monate) und kann im Fall eines Abschlusses der Weiterqualifikation ohne eine erneute Risikoprüfung eine Überprüfung der Berufseinstufung bzw. Obergrenze für die Nachversicherung ansetzen. Diese Möglichkeit besteht auch bei einem sich verändernden Arbeitsalltag.

    Gothaer startet neue bKV-Budgetstufen
    Zum 1. Januar 2024 bringt die Gothaer zwei neue Budgetstufen ihres betrieblichen Krankenversicherungstarifs für Unternehmen ab 500 Angestellten MediGroupAG FlexSelect XL auf den Markt. Unternehmen sollen künftig zwischen fünf verschiedenen Budgets wählen können. Neben den bisherigen Budgetklassen von 300, 500 und 750 Euro können sie ihren Mitarbeitenden auch arbeitgeberfinanzierte Gesundheitsbudgets von 1.000 oder 1.500 Euro pro Jahr zur Verfügung stellen.

    4 min
  • Versicherungsfunk Update 18.12.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Versicherungswirtschaft mit Bestnoten bei betrieblicher Weiterbildung

    Mehr Mitarbeiter aus der Versicherungswirtschaft als jemals zuvor haben im vergangenen Jahr mindestens eine Weiterbildungsmaßnahme belegt. 93 Prozent aller Weiterbildungsstunden finden in der bezahlten Arbeitszeit statt. Die Mehrheit der Versicherer bietet webbasiertes interaktives Lernen (90 Prozent) bzw. webbasiertes Selbstlernen (77 Prozent) an. Gemessen an der Gesamtwirtschaft hat die Assekuranz zudem fast doppelt so viel in Weiterbildung investiert (2.032 Euro). Das geht aus dem Branchenvergleich zur betrieblichen Weiterbildung als Sonderauswertung beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor.

    Munich Re kündigt Gewinnziel für 2024 an

    Dank anhaltend guter operativer Performance in allen Geschäftssegmenten strebt Munich Re für 2024 einen Nettogewinn von fünf Milliarden Euro an. Der Versicherungsumsatz der Gruppe wird voraussichtlich bei 59 Milliarden Euro liegen und die Kapitalanlagerendite dürfte sich merklich auf über 2,8 Prozent verbessern.

    PKV startet elektronische Patientenakte und E-Rezept
    Im Auftrag des PKV-Verbandes haben die Unternehmen „IBM Deutschland GmbH“ und „Research Industrial Systems Engineering (RISE) Forschungs-, Entwicklungs- und Großprojektberatung GmbH“ die Umsetzung digitaler Identitäten für Privatversicherte entwickelt. Noch im Dezember 2023 sollen digitale Identitäten bei den ersten Privaten Krankenversicherungen eingeführt werden. Damit wird es Privatversicherten möglich sein, mit dem Smartphone bei den Arztpraxen online einzuchecken und auch digitale Anwendungen wie die elektronische Patientenakte oder das elektronische Rezept einfach über ihr Smartphone zu nutzen.

    Tierversicherung: Die werbeaktivsten Marken
    Im Werbemarkt für Tierversicherungen belaufen sich die Ausgaben auf rund 42 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Kommunikationsvolumen um mehr als 20 Prozent zurückgegangen. Übers Jahr gesehen sind insgesamt 32 Marken werblich aktiv. Seit Jahren ist PetProtect die werbestärkste Marke für Tierversicherungen, DFV Deutsche Familienversicherung und HanseMerkur komplettieren aktuell das Topwerber-Trio. Neben PetProtect finden sich mit Figo Pet, Petolo und Petplan weitere Spezialisten unter den zehn werbestarken Marken. Das zeigt die ‚Werbemarktanalyse Tierversicherung 2023‘ von research tools.

    Betriebliche Krankenversicherung bei jungen Arbeitnehmern stark im Trend

    Fast zwei Drittel der Beschäftigten in Deutschland würden es be­grüßen, wenn ihr Arbeitgeber eine betriebliche Krankenversiche­rung anbietet. In der Gruppe der 18-29-Jährigen ist die Zustim­mung mit 71,9 Prozent besonders hoch. 44,8 Prozent der Beschäftigten halten sie für wertvoller als etwa ein Diensthandy oder Tickets für den Nahverkehr. Fast ein Viertel der Befragten (23,5 Prozent) bewertet eine bKV sogar wertvoller als eine Ge­haltserhöhung. Auch hier liegt die Zustimmung bei den 18-29-jäh­rigen Arbeitnehmern mit 29,4 Prozent überdurchschnittlich hoch. Das zeigt eine Umfrage des Instituts Civey im Auftrag des PKV-Verbands.

    Torsten Jasper wechselt auf Agenturenseite

    Bereits zum 1. Dezember 2023 wechselte Torsten Jasper zur supersonic Group am Standort Lübeck und bekleidete dort die neu geschaffene Position des Head of Audiovisual Content Production. Er wird zukünftig den Ausbau der Audio- und Bewegtbild-Produktionen für Pools, Versicherer, Vertriebe sowie Makler und Vermittler verantworten. Einhergehend damit werde ein zusätzliches Angebot für die Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche entstehen. Vor seinem Wechsel auf Agenturseite war Jasper fast sieben Jahre als Direktor für Vertrieb und Marketing sowie Vorstandsprojekte bei der Apella AG aus Neubrandenburg tätig.

    4 min
  • Versicherungsfunk Update 15.12.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    MLP beginnt Aktienrückkauf

    MLP beginnt Anfang Januar 2024 erneut mit dem Rückkauf eigener Aktien über die Börse. Dieser hat ein Volumen von bis zu 3,1 Millionen Euro und soll bis spätestens 31. Mai 2024 abgeschlossen sein. Auf aktuellem Kursniveau (5,02 Euro) entspricht dies insgesamt 617.529 Aktien oder 0,56 Prozent des Grundkapitals. Die zurückgekauften Aktien für das Beteiligungsprogramm wird der Konzern für MLP Geschäftsstellenleiter und MLP Berater einsetzen. Ziel ist es, die partnerschaftliche Komponente im MLP Geschäftsmodell weiter zu stärken.

    So stehen Vermittler zur Zukunft der Künstlichen Intelligenz

    Derzeit schätzt knapp die Hälfte der Vermittler (46 Prozent) die Auswirkungen von Künstliche Intelligenz auf die eigene berufliche Zukunft als neutral ein. 28 Prozent sehen sie positiv, 18 Prozent negativ. Den größten Einfluss der KI erwartet die Mehrheit (46,9 Prozent) gleichermaßen beim Kunden und beim Berater. 21,5 Prozent glauben indes, dass sich die neuen technischen Möglichkeiten vor allem beim Kunden auswirken werden. 17,5 Prozent erwarten dies eher beim Berater. Dieses Stimmungsbild ist ein Ergebnis des 16. AfW-Vermittlerbarometers.

    Frauke Feess wird neuer General Manager von Eurapco

    Frauke Feess wird zum 1. Januar 2024 zum neuen General Manager bei Eurapco berufen. Die 50-Jährige folgt auf Wilma de Bruijn, die in den Ruhestand geht. In ihrer neuen Rolle wird Feess die strategische Ausrichtung dieses Verbunds von acht europäischen Versicherungsvereinen verantworten und gemeinsam mit dem Vorstandsboard die inhaltlichen Schwerpunkte für die Allianz setzen. Ganz oben auf der Agenda stehen die Themen Innovation und Digitalisierung sowie Nachhaltigkeit. Bei der Gothaer wird Etienne Bernard (34) die Nachfolge von Frauke Feess als Leiter des Bereichs Vertrieb Markt und Innovation (VMI) übernehmen.

    Provinzial hebt Verzinsung deutlich an

    Die beiden Lebensversicherer des Provinzial Konzerns, die Provinzial NordWest Lebensversicherung und die Provinzial Rheinland Lebensversicherung, heben die laufende Verzinsung für das Jahr 2024 jeweils um 1 Prozentpunkt an. Somit beträgt die laufende Verzinsung für die Provinzial NordWest 2,5 Prozent nach 1,5 Prozent im Vorjahr. Bei der Provinzial Rheinland liegt die laufende Verzinsung bei 3,25 Prozent (Vorjahr 2,25 Prozent).

    Targo hebt Gesamtverzinsung an

    Die Targo Lebensversicherung AG hebt die Gesamtverzinsung für 2024 deutlich an. Ab dem 1. Januar 2024 liegt die Gesamtverzinsung der Sparanteile für die kapitaleffiziente Rentenversicherung (Moderne Klassik) bei 3,9 Prozent und damit 0,4 Prozentpunkte höher als 2023. Kunden, die einen Vertrag für das Moderne-Klassik-Produkt "Privat-Rente Komfort" gegen laufenden Beitrag abschließen, profitieren von einer Gesamtverzinsung inklusive Schlussüberschussanteil von 3,9 Prozent und damit 0,4 Prozentpunkte höher als 2023. Die darin enthaltene laufende Verzinsung beträgt 2,85 Prozent. Der Schlussüberschussanteil liegt bei 1,05 Prozent.

    RheinLand Versicherung führt WTW-Software ein


    Die RheinLand Versicherungsgruppe nutzt „Radar“ von WTW als Pricing-Plattform für ihre Kraftfahrtsparte. Mit der Software-Suite zur Berechnung von Versicherungsprämien kombiniert der Versicherer eine agile und flexible Tarifierung in Echtzeit mit modernsten Vorhersagemodellen.

    4 min
  • Versicherungsfunk Update 14.12.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    BaFin mahnt Schaden- und Unfallversicherer

    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) fordert die Schaden- und Unfallversicherer zu Beitragserhöhungen auf. Der Grund: Die sogenannte Schadeninflation ist höher als die Inflation der Verbraucherpreise. Viele Unternehmen hätten zu optimistische Schadenerwartungen und zu geringe Rückstellungen gebildet. Die BaFin droht notfalls aufsichtsrechtliche Maßnahmen an.

    Diese Versicherer punkten bei der Digitalkompetenz
    Wie ist es um die digitale Reife und das Innovationspotenzial der Versicherer bestellt. Das haben das Beratungsunternehmen Finnoconsult und Studienpartner V.E.R.S. Leipzig untersucht. Klarer Sieger ist wie im Vorjahr die Allianz Deutschland, gefolgt von der HUK. CosmosDirekt steigt auf den dritten Platz auf und verdrängt Axa sowie den Neoversicherer Lemonade auf die nächsten Plätze.

    Versicherer mit Milliarden-Investments bei Signa-Gruppe
    Laut einem Bericht der "Financial Times" haben deutsche Versicherer rund drei Milliarden Euro in die finanzielle angeschlagene Signa-Gruppe gepumpt. Die Zeitung beruft sich auf auf Dokumente und Gespräche mit Insidern. Demnach seien Allianz, Ergo, LVM, Munich Re, R+V, Signal Iduna und Volkswohl-Bund unter diesen Versicherern.

    Niedersachsen führt pauschale Beihilfe ein

    Der Niedersächsische Landtag hat ein Gesetz zur Einführung einer pauschalen Beihilfe in Niedersachsen beschlossen. Damit können Beamte sowie Richter zukünftig zwischen der individuellen Beihilfe in Ergänzung zu einer privaten Teilkrankenversicherung einerseits oder der pauschalen Beihilfe andererseits wählen. Darüber hinaus wird für Personen, die neu in den Landesdienst eintreten und bisher gesetzlich krankenversichert waren, mit dem Inkrafttreten des Gesetzes eine Möglichkeit geschaffen, in ihrer Versicherung zu bleiben. Für die bereits im Landesdienst stehenden Beamte wird ab dem 1. Februar 2024 eine einmalige Wahlmöglichkeit eröffnet.


    Das sind 2024 die wichtigsten Risikotrends für Entscheider
    Wie der neue D&O-Bericht von Allianz Commercial zeigt, gibt es wichtige Faktoren, die 2024 zu Klagen gegen Unternehmen und Führungskräfte führen können. Dazu gehören etwa eine unzureichende Reaktion auf wirtschaftlichen Druck, geopolitische Fragen, die Implementierung innovativer Technologien wie generative KI (GenAI) oder Herausforderungen, die sich aus im Bereich ESG ergeben.

    Die vertrauenswürdigsten Vorsorgeformen
    Im Ranking der vertrauenswürdigsten Vorsorgeformen bleibt das Eigenheim trotz eines Rückgangs an erster Stelle (42 Prozent). Börsennotierte Wertpapiere wie Aktien oder Fonds erreichen mit 22 Prozent den Platz 2. Vermietete Immobilien liegen jetzt mit 20 Prozent knapp dahinter auf Rang 3. Da parallel die gesetzliche Rente und die betriebliche Altersversorgung weniger Zuspruch als 2020 erhalten, rückt Bargeld mit 19 Prozent nach vorne auf 4. Platz. Das geht aus einer YouGov-Umfrage im Auftrag der HDI hervor.

    3 min
  • Versicherungsfunk Update 13.12.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Rente: CDU sucht differenzierte Lösungen

    Die CDU hat in ihrem Grundsatzprogramm auch die Rente im Blick. Für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht oder nur noch teilweise bis zur Regelaltersgrenze arbeiten könnten, brauche es passgenaue Lösungen. Gleichzeitig müsse die Lebensarbeitszeit für diejenigen, die arbeiten können, steigen. Folglich müsse die Regelaltersgrenze an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Überdies solle eine verpflichtende kapitalgedeckte Altersvorsorge eingeführt werden. Für Menschen mit geringem Einkommen solle die verpflichtende betriebliche Altersvorsorge mit staatlichen Zuschüsse zum Teil von bis zu 100 Prozent gefördert werden.

    Die Gothaer macht weniger Gewinn
    Die Gothaer hat die vorläufigen Zahlen für das laufende Geschäftsjahr veröffentlicht. Demnach habe der Kölner Versicherer die Beitragseinnahmen um 6,2 Prozent auf 4,85 Milliarden Euro steigern können. In den Segmenten Komposit und Kranken wird ein Plus von 10,7 beziehungsweise 5,8 Prozent erwartet. Im Bereich Leben werde voraussichtlich ein Rückgang der Beitragseinnahmen von 2,9 Prozent erzielt. Der Konzernjahresüberschuss werde voraussichtlich zwischen 70 und 80 Millionen Euro liegen. Im Vorjahr stand hier noch ein Plus von rund 83,2 Millionen Euro.

    Allianz schafft eigenes Ressort Bankenvertrieb

    Jenny Friese soll zum 1. Januar 2024 Mitglied des Vorstands der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG (ABV) werden. Sie soll das künftig eigenständige Ressort Bankenvertrieb und Mitarbeitergeschäft leiten. Friese war zuletzt als Mitglied des Vorstands der Deutschen Apotheker- und Ärztebank zuständig für das Ressort Privatkunden. Jens Grote, derzeit im Vorstand der ABV unter anderem für den Bankenvertrieb zuständig, wird sich künftig auf die Bereiche Vertriebsmanagement, People Management und Vertriebsprozesse konzentrieren.

    Informationslücken verhindern finanzielle Absicherung
    Jede vierte Person in Deutschland (26,3 Prozent) fühlt sich zu wenig informiert, um relevante finanzielle Entscheidungen zu treffen. Während bei den Männern 16,5 Prozent der Befragten angaben, sich in keinem der abgefragten Bereiche informiert genug zu fühlen, waren es bei den Frauen 36,0 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Appinio-Umfrage im Auftrag der Stuttgarter Lebensversicherung.

    Hälfte der Deutschen fürchtet KI
    Die größte Sorge der Deutschen in Bezug auf Künstliche Intelligenz (KI) ist, dass sie sich zu einer existenziellen Bedrohung für die Menschheit entwickeln wird. Die Hälfte der Deutschen (50 Prozent) befürchtet das. Für 21 Prozent der Bundesbürger sind die fehlenden einheitlichen Regelungen und Verantwortlichkeiten in Bezug auf Künstliche Intelligenz die größte Sorge. Rund jeder Zehnte (12 Prozent) betrachtet die mangelnde Nachvollziehbarkeit der KI als größte Gefahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts IPSOS im Rahmen des diesjährigen AXA Future Risks Reports.

    Bayerisches Wirtschaftsministerium fördert den InsurTech Hub Munich

    Der InsurTech Hub Munich (ITHM) erhält eine finanzielle Förderung in Höhe von bis zu einer Million Euro vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Die Mittel können bis Oktober 2026 abgerufen werden. Sie sollen vor allem der Weiterentwicklung der Innovationsprogramme und strategischen Formate des ITHM sowie der Ausweitung der internationalen Netzwerkaktivitäten dienen. Das Wirtschaftsministerium hat den Aufbau des ITHM von 2018 bis 2023 bereits mit insgesamt 1,75 Millionen Euro gefördert.

    4 min
  • Versicherungsfunk Update 12.12.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Allianz Krankenversicherung: CEO-Wechsel

    Nina Klingspor, derzeitige Vorstandsvorsitzende der APKV Allianz Private Krankenversicherungs-AG, wird zum 1. Januar 2024 die Verantwortlichkeit für die Region Allianz Central Europe übernehmen und gibt zum Jahresende den Vorsitz der APKV ab. Jan Esser folgt ihr zum Jahreswechsel in der Position des Vorstandsvorsitzenden des Krankenversicherers. Der Mathematiker und Betriebswirt ist derzeit Mitglied des Vorstands der APKV. In dieser Rolle ist er verantwortlich für die Bereiche Produktentwicklung, Aktuariat, Vertragsprozesse sowie Recht und Compliance.

    Allianz-Industrieversicherer bekommt neuen CEO

    Petros Papanikolaou wird mit Wirkung zum 1. Januar 2024 die Nachfolge von Joachim Müller als CEO der Allianz Global Corporate & Specialty SE antreten und zusätzlich die Verantwortung für die weltweite Führung der Allianz Commercial übernehmen. Der Betriebswirtschaftler ist seit 2015 CEO von Zentraleuropa mit Verantwortung für das nationale Geschäft der Allianz in elf Ländern in Zentral- und Osteuropa. Davor war er von 2004 bis 2015 CEO von Allianz Hellas und General Manager im Bereich Leben, Vertrieb und Schaden- und Unfallversicherung.

    AfW-Vorstand in DIN-Beirat gewählt
    Norman Wirth, Geschäftsführender Vorstand des Bundesverband Finanzdienstleistung AfW, ist in den Beirat des DIN-Normenausschuss „Finanzen“ (NAFin) gewählt worden. Der Beirat ist das Aufsichtsgremium des DIN-Normenausschusses. Bereits am 9.10.2023 hat das Deutsche Institut für Normung (DIN) in Berlin den Normenausschuss „Finanzen“ (NAFin) gegründet. Aufgabe des Ausschusses soll es sein, Normen und Standards koordiniert und effizient zu erarbeiten, um so für Vereinfachung am Finanzmarkt zu sorgen.

    Permira kommt bei GGW Group an Bord
    Die GGW Group läutet die nächste Wachstumsphase ein. Mit Permira steigt einer der erfolgreichsten Investoren für den internationalen Mittelstand als Gesellschafter ein. Das Management um den Gründer Tobias Warweg bleibt langfristig am Ruder. “Permira ist unser absoluter Wunschpartner, und wir sind froh und stolz, sie an unserer Seite zu wissen.”, erklärt Tobias Warweg.

    Kfz-Versicherung: Ältere Autofahrer öfter Hauptverursacher eines Unfalls
    Ältere Autofahrer tragen häufiger die Hauptschuld an einem Unfall mit Personenschaden, wenn sie daran beteiligt sind. Im Jahr 2022 waren die mindestens 65-Jährigen in mehr als zwei Dritteln der Fälle (68,7 Prozent) Hauptverursacher, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Bei den mindestens 75-Jährigen waren sogar gut drei von vier Beteiligten die Hauptverursacher (76,6 Prozent). Saßen junge Erwachsene im Alter von 18 bis 20 Jahren am Steuer eines Pkws, waren sie in 70,8 Prozent der Fälle für den Unfall hauptverantwortlich.

    Summitas schluckt nächsten Versicherungsmakler
    Die Summitas Gruppe hat erneut ihr Portefeuilles erweitert und mit der Dr. Ihlas GmbH den ersten Financial Lines-Versicherungsmakler erworben. Das Kölner Unternehmen gehört zu den führenden D&O- und Financial Lines-Spezialmaklern in Deutschland.

    4 min
  • Versicherungsfunk Update 11.12.2023

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    So gut regulieren BU-Versicherer

    Die BU-Regulierung ist besser als ihr Ruf. Zu dieser Einsicht beigetragen haben die Leistungspraxisstudien von Franke und Bornberg. Über alle Krankheiten hinweg fallen 2022 knapp vier von fünf Entscheidungen zugunsten der Versicherten aus (78,04 Prozent). Damit bleibt die Quote im Vergleich zu den Vorjahren stabil. Für Ablehnungen gibt es eine Reihe von Gründen, allen voran medizinische. Bei 58,6 Prozent aller Ablehnungen wurde der vertraglich vereinbarte BU-Grad nicht erreicht. Anfechtungen und Rücktritte folgen mit 20,41 % als zweitwichtigste Ursache.

    Hannoversche erhöht Verzinsung

    Die Hannoversche Lebensversicherung AG hebt die laufende Verzinsung von 2,25 auf 2,40 Prozent an. Inklusive Schlussbonus liegt die Gesamtverzinsung bei rund 2,8 Prozent. Diese Anhebung ist Dank des allgemein gestiegenen Zinsniveaus möglich. „Wir konnten unsere laufende Verzinsung sechs Jahre lang gegen den Markttrend stabil halten. Nun freuen wir uns, dass unsere Kundinnen und Kunden im Jahr 2024 einer erhöhten Überschussbeteiligung profitieren können“, sagt Vorstandssprecher Frank Hilbert.

    Stressfaktor Weihnachten

    Acht von zehn Deutschen fühlen sich laut einer Umfrage der HanseMerkur während der Weihnachtszeit zumindest gelegentlich gestresst, nur knapp jeder Fünfte selten oder nie: 30,6 Prozent treibt die schönste Zeit des Jahres „häufig“ Schweißperlen auf die Stirn, 15 Prozent sogar „immer“. Beim Stressabbau nehmen auch Haustiere eine Schlüsselrolle ein. Ein Viertel (24,4 Prozent) nennt den Verzicht auf Geschenke als vorbeugendes Mittel gegen Weihnachtsstress. Von jenen Befragten, die sich in der Vorweihnachtszeit mindestens selten gestresst fühlen, lassen sich 43 Prozent von Haustieren bei Gassi-Runden oder Kuscheleinheiten beruhigen.

    Marktstandards in der Risikolebensversicherung mit Luft nach oben

    Die Hälfte der Risikolebensversicherer erfüllt mit ihren Tarifen den Marktstandard nicht. Nur 29 von 61 Unternehmen haben mindestens einen RLV-Tarif, der den Marktstandards von infinma erfüllt. In Summe erreichten 104 Tarife und damit nur 37,7 Prozent der Tarife die angesetzten Normen.

    Wie sich Bundesbürger um ihren Lebensstandard sorgen

    Als größtes Risiko für den Verlust ihres aktuellen Lebensstandards sehen die Bundesbürger Krankheiten und Unfälle (46 Prozent). Diese Sorge ist bei Männern (48 Prozent) etwas stärker ausgeprägt als bei Frauen (44 Prozent). Wirtschaftliche Veränderungen, insbesondere die Inflation, werden von 43 Prozent als bedrohlich empfunden. Die Sorge um eine geringe Rente und ungenügende Altersvorsorge treibt knapp ein Drittel der Bevölkerung um (31 Prozent). Das geht aus einer YouGov-Umfrage im Auftrag von Clark hervor.

    R+V Versicherung warnt vor Frostschäden

     „Bei geplatzten Wasser- und Heizungsrohren droht ein massiver Wasserschaden, der teure Reparaturen nach sich ziehen kann“, so Cornelia Flörcks, Expertin für Wohngebäudeversicherung bei der R+V. Im Januar 2023 meldeten R+V-Versicherte Schäden in Höhe von rund zwei Millionen Euro. Noch größer waren die Schäden im ersten Corona-Winter 2020/2021: Der Deutsche Wetterdienst berichtete damals von „lange nicht erlebter eisiger Kälte“ und nächtlichen Temperaturen bis -26 Grad. Die R+V verzeichnet für 2021 Frostschäden an Wohngebäuden in Höhe von 6,2 Millionen Euro. 

    4 min

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Wie sieht die Versicherungsbranche in 2030 Tagen aus? Genau das fragen wir alle zwei Wochen ihre Vorstände. Wie müssen sich Versicherer verändern? Was macht KI mit Vertrieb und Schadenbearbeitung? Wer ist dann noch relevant? Und wie viele Faxe werden am 3. Februar 2030 in der Branche noch verschickt?

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