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Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
12 Lebensversicherer überzeugen im Ascore-Unternehmensscoring
Insgesamt zwölf Lebensversicherer schneiden im aktuellen Scoring des Analysehauses Ascore mit der Bestnote "herausragend" ab. Folgende Unternehmen erreichten die Höchstbenotung von sechs Kompassen: Allianz, Baloise, Continentale, die Bayerische, Ergo, Europa, Hannoversche, LV 1871, LVM, Öffentliche Lebensversicherung Braunschweig, Universa sowie Volkswohl Bund. Erneut zeigt sich ein rosiges Bild der Branche. Denn lediglich ein Unternehmen wurden als "ausreichend" benotet. Eine schlechtere Bewertung gab es nicht.
Wer wird Versicherungskäse des Jahres 2024?
Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) startet in die nächste Runde des Versicherungskäse des Jahres. Auch im kommenden Jahr soll das schlechteste Versicherungsprodukt von einer Jury ausgezeichnet werden. Ab sofort und bis zum 1. März 2024 können Vorschläge für preiswürdige Versicherungsprodukte bei den Verbraucherschützern eingereicht werden.
DEVK mit neuem Schaden-Chef
Seit 1. Dezember hat die DEVK einen neuen Leiter der Hauptabteilung Sach/HUK-Schaden. Marco Becker (48), zuvor stellvertretend in dieser Funktion tätig, übernimmt die Aufgabe von Peter Boecker (58), der sich künftig verstärkt um seine Vorstandstätigkeit bei der DEVK-Tochter Freeyou Insurance AG kümmert.
HDI verzichtet vollständig auf die Verweisung
Ab dem 1. Januar 2024 entfallen für alle neu abgeschlossenen HDI Berufsunfähigkeitsversicherungen die Regelungen zur Verweisung. Damit hat das Unternehmen einen neuen Meilenstein in der Branche setzt. Solange eine mindestens 50-prozentige Berufsunfähigkeit für den zuletzt ausgeübten Beruf besteht, wird eine BU-Rente gezahlt – unabhängig davon, ob ein anderer Beruf aufgenommen wurde. Als erstes Versicherungsunternehmen verzichtete HDI schon vor vielen Jahren auf die vollständige abstrakte Verweisung. Ebenfalls als Erster stellte HDI die konkrete Verweisung in der Erstprüfung ein – und nun auch als Erster in der Nachprüfung.
Huk24 rotiert im Vorstand
Mit Wirkung zum 1.1.2024 hat der Aufsichtsrat Daniel Schröder in den Vorstand der Huk24 bestellt. Der 36-Jährige folgt auf Detlef Frank (63), der ab 1.3.2024 in den Ruhestand wechselt. Schröder übernimmt von diesem das Ressort Betrieb, Technik und Prozesse und bleibt zugleich Leiter der Abteilung Digitale Services der Huk-Coburg Versicherungsgruppe.
Naturkatastrophen: Rekordschäden erwartet
Die Schäden aus Naturkatastrophen werden auch 2023 wieder Rekorde brechen. Nach Schätzungen des Swiss Re Institute wird sich eine Vielzahl von Ereignissen von geringem bis mittlerem Ausmass im Jahr 2023 zu versicherten Schäden von mehr als 100 Mrd. USD aufaddieren, getrieben vor allem durch schwere Gewitter. Es ist das erste Mal überhaupt, dass schwere Gewitter derart hohe Schäden verursachen.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Die besten Versicherer-Websites 2023
In diesem Jahr dürfen sich 13 Versicherer mit ihrer Website als Leuchttürme der Branche und damit als richtungsweisend für die Branche verstehen. Das geht aus der AMC-Studie „Die Assekuranz im Internet“ hervor. In dieser Auflage heben sich gerade einmal 11 Prozent, die Top-Websites, vom Rest ab. Zu den Top-Websites 2023 gehören Allianz, Arag, Axa, Cosmos Direkt, DEVK, Die Bayerische, Ergo, Hannoversche, Nürnberger, R+V, Union Krankenversicherung, Versicherungskammer Bayern und Württembergische.
Generation Z finanzaffiner als Vorgängergeneration
Die Hälfte der berufstätigen 20- bis 29-Jährigen beschäftigt sich regelmäßig mit ihrer Altersvorsorge – unter den 40- bis 45-Jährigen sind es fünf Prozentpunkte weniger. Ebenso überprüft die Hälfte der Generation Z regelmäßig, wie sie ihr Geld am besten anlegen kann. In der Altersgruppe der 40- bis 45-Jährigen sind es nur 38 Prozent. Das sind Ergebnisse einer Studie des Meinungsforschungsinstituts Sinus im Auftrag des GDV.
R+V und Condor erhöhen Gesamtverzinsung
Die R+V Lebensversicherung hebt im Jahr 2024 im Neugeschäft die Gesamtverzinsung von 2,75 Prozent auf 3,00 Prozent an. Auch bei der Condor Leben wird die Gesamtverzinsung für 2024 ansteigen. Bei fondsgebundenen Produkten mit Garantien in der Congenial garant-Familie soll die Gesamtverzinsung im Neugeschäft von 2,05 Prozent auf 2,45 Prozent angehoben werden. Die laufende Verzinsung beträgt dabei 1,85 Prozent (2023: 1,60 Prozent). Bei der Sofort-Rente liegt die Gesamtverzinsung bei 2,50 Prozent (2023: 2,15 Prozent). In der betrieblichen Altersversorgung (bAV) gibt es für den klassischen Tarif eine Gesamtverzinsung von 2,60 Prozent (2023: 2,20 Prozent).
Millionen Patienten leiden unter Versorgungsdefiziten
Bis zu 1,3 Millionen Krankenhausaufenthalte bei Pflegebedürftigen wären jährlich potenziell vermeidbar, wenn Patienten besser versorgt würden. Dafür müsste allerdings ihr individueller pflegerischer und medizinischer Bedarf stärker berücksichtigt werden. Das legen die Ergebnisse des Barmer-Pflegereports 2023 nahe. „Insbesondere chronisch Kranke und Pflegebedürftige werden oft weder ambulant noch stationär bestmöglich versorgt.“, sagte Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer. Solche sektorenübergreifenden Einrichtungen müssten Bund und Länder im Rahmen der aktuell diskutierten Krankenhausreform etablieren.
Geldautomatensprengungen kosteten Versicherer 110 Millionen Euro
Die Gesamtschäden durch Geldautomatensprengungen lagen im Jahr 2022 im deutlich dreistelligen Millionenbereich. „Insgesamt haben die Versicherer für Schäden durch gesprengte Geldautomaten gut 110 Millionen Euro aufgewendet. Davon entfielen rund 30 Millionen Euro auf Bargeld.“, sagt die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des GDV, Anja Käfer-Rohrbach. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei 496 Fälle von Geldautomatensprengungen, ein neuer Höchststand.
Uelzener bringt Assekuradeur an den Start
Die Uelzener Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft a.G. hat die Marke Cleos Welt an den Start gebracht. Das Hamburger Versicherungs-Start-up ist ein Assekuradeur mit einem Digital-First-Ansatz, der Tierversicherungen anbieten soll. Der Startschuss ist Januar 2024. Zunächst sollen eine Hundehalterhaftpflicht-Versicherung, eine Tierkrankenversicherung und eine Tier-OP-Versicherung für Hunde und Katzen in jeweils drei Produktlinien, Basis, Standard und Rundumschutz, offeriert werden. Risikoträger ist die Uelzener Versicherung. Zusätzlich sollen die Produkte auch als White-Label-Varianten angeboten werden können.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz: Industrieversicherer bekommt neuen CEO
Die Allianz und Joachim Müller gehen getrennte Wege. Darüber berichtet das Fachportal "Versicherungsmonitor" und beruft sich auf Insider-Stimmen. Demnach werde der aktuelle CEO von Allianz Commercial seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag nicht verlängern.
Swiss Life erhöht Gesamtverzinsung
Die Swiss Life Deutschland erhöht die Überschussbeteiligung. Nachdem der Versicherer die Zinsüberschüsse zuletzt acht Mal in Folge stabil halten konnte, gibt es nun eine moderate Steigerung der Zinsüberschussbeteiligung. Die laufende Verzinsung steigt für das Jahr 2024 auf 2,5 Prozent (Vorjahr 2023: 2,25 Prozent). Die Gesamtverzinsung inklusive Schlussüberschussbeteiligung und Beteiligung an den Bewertungsreserven liegt für 2024 bei 2,8 Prozent (Vorjahr: 2,55 Prozent).
Inter lässt Überschussbeteiligung deutlich steigen
Die Inter Lebensversicherung hebt die laufende Gesamtverzinsung um 0,75 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent an. Hinzu kommen Schlussüberschussanteile sowie weitere laufende Überschussbeteiligungen. Somit liegt die Gesamtverzinsung bei einem laufenden Beitrag bei durchschnittlich 3,44 Prozent (Vorjahr 2,73 Prozent).
Südvers mit neuer Marketingchefin
Der Versicherungs- und Risikoexperte Südvers richtet sein Marketing und seine Kommunikation neu aus. Zum 1. Dezember übernahm Melanie Kellner die Leitung des strategischen und operativen B2B-Marketings und der Unternehmenskommunikation. Die 50-Jährige kommt vom Industriemakler Aon. Dort hat sie in den letzten fünf Jahren das deutsche Shared Service Center Marketing & Communication aufgebaut und geleitet.
Axa will ökologisch wiederaufbauen lassen
Mit dem Premiumbaustein von Axa können Unternehmer nach einem Schaden in ökologischen Ersatz investieren und ihren Betrieb somit nachhaltig in die Zukunft führen. Die Gebäudeversicherung erstattet Mehrkosten für ökologischen Wiederaufbau bis fünf Prozent des Schadens maximal 50.000 Euro, die Sach-Inhaltsversicherung bis zu fünf Prozent des Schadens maximal 10.000 Euro. Im Premiumbaustein sind weitere wichtige Elemente enthalten: die Mitversicherung grob fahrlässig verursachter Schäden (bis 250.000 Euro, darüber hinaus bis 1 Mio. Euro mit max. 25 Prozent Kürzung) und Sengschäden bis 5.000 Euro.
Viele haben schwere Krankheit bereits miterlebt
Eine große Mehrheit der Bundesbürger hat entweder im Familienkreis eine schwere Krankheit bereits miterlebt oder war selbst damit konfrontiert. Lediglich 27 Prozent hätten weder das eine noch das andere erfahren. Das geht aus der DIA-Studie 50plus, die gemeinsam vom Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA) und der Zurich Gruppe Deutschland getragen wird, hervor.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz erhöht Gesamtverzinsung
Die Allianz Lebensversicherung hebt die Gesamtverzinsung um 0,3 Prozentpunkte an: Die neue Marke für das Jahr 2024 heißt 3,8 Prozent. Für das Vorsorgekonzept Perspektive bietet die Allianz eine Gesamtverzinsung von 3,8 Prozent. Bei der der klassischen Lebens- und Rentenversicherung steigt sie auf 3,5 Prozent. Die in der Gesamtverzinsung enthaltene laufende Verzinsung erhöht sich bei Perspektive von 2,6 auf nunmehr 2,8 Prozent, für Klassik steigt sie von 2,5 auf 2,7 Prozent.
Führungswechsel bei Swiss Life
Im Frühjahr 2024 kommt es bei Swiss Life zu einem Führungswechsel: Patrick Frost, der 2006 als Group CIO in die Konzernleitung von Swiss Life eintrat und zum 1. Juli 2014 zum Group CEO ernannt wurde, wird auf seinen Wunsch hin zurücktreten. Er wird die Leitung des Konzerns an Matthias Aellig übergeben. Zudem tritt Jörg Arnold Ende Juni 2024 auf eigenen Wunsch als CEO von Swiss Life Deutschland zurück und übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz der Swiss Life Deutschland Holding GmbH. Sein Nachfolger wird zum 1. Juli 2024 Dirk von der Crone.
blau direkt schluckt weiteren Maklerbetrieb
Die Rosskopf GmbH & Co. KG im bayerischen Donauwörth wird Teil der blau direkt Gruppe. Der Standort soll erhalten bleiben. Auch wurden alle Mitarbeiter übernommen.
Policen Direkt verstärkt Team
Die Policen Direkt Maklergruppe verstärkt sich mit Robert Haydecker. Zuletzt war er als Trainer & Coach für die VEMA Akademie tätig und zugleich Hauptansprechpartner für VEMA Makler im Bereich der Unternehmensnachfolge. Haydecker soll die Rolle des Manager Akquisitionen übernehmen.
Sompo International verstärkt das Versicherungsgeschäft
Sompo International hat die Ernennung von Christian Kruppa als Head of Distribution & Client Relationship Management, Insurance für Deutschland und Österreich bekannt gegeben. Er hat seinen Sitz in Köln und berichtet an Malte Dittmann, Country Manager, Insurance für Deutschland und Österreich. Kruppa kommt von Chubb, wo er ein Jahrzehnt in leitenden Funktionen tätig war, zuletzt als Director Broker & Client Management für Deutschland und Österreich.
Friedrich Liechtenstein kooperiert mit PassportCard
Der bekannte Entertainer, Sänger und Schauspieler Friedrich Liechtenstein hat sich mit der Auslandskrankenversicherung PassportCard Deutschland für eine Print- und Online-Kampagne zusammengetan. Ziel ist es, das Bewusstsein für das Thema Gesundheit bei internationalen Umzügen und Auswanderung zu erhöhen. Die Kampagne beginnt am 01.01.2024 mit bezahlten Social-Media-Aktivitäten und wird 12 Monate dauern.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Marktanteile der 5 größten deutschen Lebensversicherer nach Prämieneinnahmen 2022
Die Marktanteile in der Lebensversicherung nach Prämieneinnahmen verteilten sich 2022 wie folgt: Die Allianz kommt auf 23,23 %, die Öffentlich-rechtlichen Versicherer vereinen 9,03 % auf sich, Generali kommt auf 8,91 %, R+V sichert sich 8,33 % Marktanteile und Talanx 4,51 %. Das geht aus Marktanteilsstatistik der KIVI GmbH hervor, auf die im aktuellen Themendossier der Versicherungsforen Leipzig hingewiesen wird.
Versicherer befürworten Anhebung des Höchstrechnungszinses
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) begrüßt die Empfehlung der Deutschen Aktuarvereinigung, den Höchstrechnungszins ab 2025 von derzeit 0,25 auf 1,0 Prozent anzuheben. „Die empfohlene Zinsanhebung ist aus unserer Sicht eine angemessene Reaktion auf das allgemein gestiegene Zinsniveau. Dies wird sich positiv auf die Gestaltung von Lebensversicherungsprodukten auswirken, wovon Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren”, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.
R+V mit neuem Konzept für betriebliche Gesundheitsvorsorge
Der Fokus des neuen R+V-Gesundheits-Konzepts PROFIL liegt auf neuen, leistungsstarken Budgettarifen. Diese gibt es nun auch für einen jährlichen Betrag von 1.200 und 1.500 Euro statt bisher ausschließlich in Höhe von 300, 600 und 900 Euro. Neben Leistungen für ambulante Vorsorgeuntersuchungen, Sehhilfen, Naturheilverfahren und Zahnvorsorge können auch Leistungen für Zahnersatz in Anspruch genommen werden. Subbudgets, die die Erstattungshöhe bei ausgewählten Leistungen wie z.B. Sehhilfen begrenzen, sieht die neue Produktwelt nicht vor.
FM Global: McCoy ins Board of Directors berufen
FM Global, einer der weltweit größten Industriesachversicherer, hat die Juristin Christine Kocot McCoy, Executive Vice President und General Counsel bei Ascension Health Alliance, einer der führenden katholischen Non-Profit-Organisationen im US‑Gesundheitsbereich, in das Board of Directors berufen. Das Board setzt sich aus Führungspersonen international renommierter Produktions-, Vertriebs- und Dienstleistungsunternehmen zusammen.
Rekordniveau bei der Ausfinanzierung von Pensionsplänen
Der Ausfinanzierungsgrad betrieblicher leistungsorientierter Altersversorgungssysteme hat sich im Jahr 2022 global auf 96 % verbessert und damit ein Allzeithoch erreicht. Dies ist vor allem auf den starken Anstieg der Rechnungszinsen für Pensionsverpflichtungen zurückzuführen. Dies geht aus einer Studie, die von Professor Dr. Olaf Stotz (der Frankfurt School of Finance & Management) im Auftrag von Insight Investment, einem globalen Asset- und Risikomanager, durchgeführt wurde.
Rentenversicherung: Fehler beim Versand von Rentenausweisen
Beim Renten-Service der Deutsche Post AG kam es zu einem fehlerhaften Versand von Rentenausweisen. Anschreiben und Rentenausweise wurden teilweise falsch zugeordnet. Rentenberechtigte erhielten den Rentenausweis einer anderen Person. Betroffen sind Rentner mit Rentenbeginn am 1. Dezember 2023. Die Deutsche Rentenversicherung und der Renten Service der Deutschen Post AG bitten um Nachsicht. In den nächsten Tagen werden die Betroffenen angeschrieben.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
OMGV Award für Maklerunterstützung 2023 verliehen
Die Maklerschaft hat über 36 Maßnahmen abgestimmt, mit denen Versicherer sie in Sachen Digitalisierung unterstützen. Insgesamt haben 530 Personen ihre Stimme abgegeben und auf Platz 3 landete die Alte Leipziger – Hallesche mit ihrem Videogenerator. Der 2. Platz ging an die Hannoversche mit ihrer digitalen Bildungsakademie. Und mit dem OMGV Award für Maklerunterstützung 2023 wurde die Canada Life für ihren Vertriebsnavigator ausgezeichnet. >> mehr dazu unter www.versicherungsbote.de
DAV empfiehlt Anhebung des Höchstrechnungszinses
Vor dem Hintergrund eines deutlich höheren Zinsniveaus, aktueller volkswirtschaftlicher Prognosen sowie unter Berücksichtigung der Inflationsentwicklung hält die Deutsche Aktuarvereinigung e. V. einen Höchstrechnungszins für Neuverträge in der Lebensversicherung in Höhe von 1,0 Prozent ab 2025 für angemessen.
Kompass Group gewinnt Tino Scraback als Leiter Dealmanagement
Tino Scraback bekleidet ab 1.12. 2023 die neu geschaffene Position „Leiter Dealmanagement“ bei der Kompass Group AG und berichtet direkt an den Vorstand. Scraback ist seit 2003 als Unternehmer in der Versicherungsbranche tätig und hat in den vergangenen 15 Jahren knapp 60 Unternehmen aus der Finanzdienstleistungsbranche gekauft und konsolidiert. „Tino Scraback ist ein herausragender Vertreter der Branche, gilt als ausgezeichnet vernetzt und ist damit für unser Team eine absolute Bereicherung“, sagt Matthias Schmidt, CEO der Kompass Group AG.
WTW vervollständigt Geschäftsführung von Risiko- und Maklergeschäft im DACH-Raum
Für den Geschäftszweig Corporate Risk & Broking ernennt WTW Olga Losing-Malota, seit 2022 Head of Broking DACH, zum Mitglied der Geschäftsführung und Stefan Sowietzki spätestens zum 1. Juli 2024 zum Head of Client Management DACH und zudem zum Mitglied der Geschäftsführung. Der Makler und Risikoberater investiert damit konsequent weiter in den Bereich Broking als Kern des Versicherungsmaklergeschäfts sowie in die Kundenbetreuung von mittelständischen und Großunternehmen.
Robert Haydecker verstärkt das Team der Policen Direkt Maklergruppe
Die Policen Direkt Maklergruppe verstärkt sich mit Robert Haydecker und intensiviert damit den eingeschlagenen Wachstumspfad bei der Akquisition von Maklerunternehmen und -beständen. Haydecker war zuletzt als Trainer & Coach für die VEMA Akademie tätig und zugleich Hauptansprechpartner für VEMA Makler im Bereich der Unternehmensnachfolge.
Axa Partners setzt auf „Real Life Stories“ im Video-Format
Axa Partners, ein Anbieter von Assistance-Leistungen, Reiseversicherungen sowie Credit- und Lifestyle-Protection, hat eine Videoserie mit dem Titel „Real Life Stories“ geschaffen, die auf echten Erfahrungsberichten von Kunden beruht. Reale Schadenereignisse der Kunden werden - in enger Absprache mit ihnen - nachgestellt. Die erste Folge kann auf dem Axa Partners-YouTube-Kanal angeschaut werden. Die Produktion weiterer Folgen ist für das kommende Jahr vorgesehen.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Neue Finanzvorständin bei Axa Deutschland
Zum 1. März 2024 wird Irina Buchmann neue Finanzvorständin von Axa Deutschland. Sie folgt in dieser Rolle auf Marc Daniel Zimmermann, der die Leitung des Sachressorts übernommen hat. Aktuell ist Irina Buchmann Chief Reporting and Capital Officer bei AXA XL in New York. In dieser Rolle verantwortet sie unter anderem das Profitabilitäts- und Kostenmanagement, Planung und Controlling, Rechnungslegung und Jahresabschlüsse sowie die Kapital- und Liquiditätssteuerung.
LV 1871 hebt Überschüsse an
Die Lebensversicherung von 1871 a. G. München erhöht ihre Überschussbeteiligung um 0,3 Prozent. Inklusive Bewertungsreserven ergibt sich jetzt für Neu- und Bestandskunden eine Gesamtverzinsung von bis zu 3,60 Prozent, die zu den höchsten am Markt gehört. Die Gesamtverzinsung für Neuverträge ab 1. Januar 2024 können um 0,3 Prozent auf 2,70 Prozent erhöht werden (0,25 Prozent Rechnungszins plus 2,45 Prozent Zinsdividende).
Thinksurance bietet neuen Ausschreibungsservice an
Das Technologieunternehmen Thinksurance startet eine neue Dienstleistung. Dieses soll es Nutzern der Plattform ermöglichen, den gesamten Ausschreibungsprozess oder Teile an Thinksurance auszulagern. Die Dienstleistungen umfassen die sorgfältige Prüfung des Risikos, die Auswahl passender Versicherer, die Klärung von Rückfragen der Versicherer sowie die eingehende Analyse der Angebote durch diese.
goAML-Registrierung: AfW informiert mit KI-Chatbot
Alle nach dem Geldwäschegesetz (GWG) Verpflichteten müssen spätestens ab 01.01.2024 in dem Online-Meldeportal „goAML“ registriert sein. Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW hat diesbezüglich einen Fragen-Antwort-Katalog bereitgestellt. Um Fragen der Vermittler zu beantworten, setzt der AfW zudem erstmals auf einen KI-Chatbot.
Dread Disease: Zurich will Nichtraucher belohnen
Die Zurich Life Assurance, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Zurich Insurance Group, bietet Schwere Krankheiten-Vorsorge und eine Risikolebensversicherung an. Ab Dezember 2023 bietet der Versicherer neue Nichtrauchertarife an: Galten bisher Kunden als “Nichtraucher”, die seit mindestens einem Jahr rauchfrei leben, so bietet Zurich Life nun besonders günstige Prämien für Kunden, die mindestens zehn Jahre als Nichtraucher leben. Bis zu neun Prozent Prämienersparnis seien möglich, so der Versicherer. Eine Änderung des Rauchverhaltens ist nicht anzeigepflichtig.
Helvetia feiert 80-jähriges Bestehen ihrer Kunstsammlung
Im Rahmen der Ausstellung «I like!» präsentiert das Helvetia Art Foyer bis zum 29. Februar 2024 ausgewählte Werke aus der eigenen Firmensammlung. Im Fokus stehen der persönliche Geschmack und der individuelle Zugang zu Kunst: Wem gefällt was warum? Anlass der partizipativ entstandenen Ausstellung ist das 80. Jubiläum der Helvetia Kunstsammlung.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Bundesregierung setzt Aktienrente in den Wartestand
Am Montag beschloss die Bundesregierung im schriftlichen Umlaufverfahren einen Nachtragshaushalt für das aktuelle Haushaltsjahr. Im Rahmen dessen wurde auch die ursprünglich vorgesehene Darlehensvergabe von 10 Milliarden Euro an das Generationenkapital gestrichen. Diese Änderung beruhe darauf, dass es noch keine gesetzliche Grundlage für das Generationenkapital gibt, so die Bundesregierung. Laut FDP werde die Aktienrente trotzdem noch umgesetzt.
die Bayerische erhöht Überschussbeteiligung
Im kommenden Jahr soll die laufende Verzinsung sowohl bei der Bayerischen Beamten Lebensversicherung als auch der operativen Lebensversicherungs-Tochter BL die Bayerische Lebensversicherung von 2,7 auf 3,0 Prozent steigen. Die Gesamtverzinsung bei der BL erreicht demnach bis zu 3,75 Prozent. Sie setzt sich zusammen aus der laufenden Verzinsung von 3,0 Prozent, dem Schlussgewinnanteil von 0,35 bis 0,6 Prozent sowie der Mindestbeteiligung von 0,15 Prozent an den Bewertungsreserven. Die Gesamtverzinsung der Bayerische Beamten Leben wird für auf 3,55 Prozent angehoben. Neben der laufenden Verzinsung ist ein Schlussgewinnanteil von 0,25 Prozent sowie die Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven von 0,3 Prozent enthalten.
Betriebliche Krankenversicherung besitzt deutliches Potenzial
Derzeit denkt jeder vierte Entscheider in Firmen ohne eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) über eine Einführung nach, weitere 13 Prozent haben sich bereits für eine Einführung entschieden. Von Letzteren wollen wiederum 58 Prozent die Einführung bis Ende 2024 abschließen. Andererseits ist 12 Prozent der Unternehmer ohne bKV ein solches Angebot als Mitarbeiter-Benefit noch völlig unbekannt, was durch verstärkte Information und Ansprache zusätzliches Potenzial birgt. Das geht aus einer Yougov-Umfrage im Auftrag der Arag hervor.
Bundesregierung will Grundfreibetrag und Kinderfreibetrag stärker anheben
Die Bundesregierung plant den steuerlichen Grundfreibetrag und Kinderfreibetrag für das Jahr 2024 stärker anzuheben als es ursprünglich vorgesehen war. Darauf habe sich die Bundesregierung intern verständigt. Darüber berichtet das "Handelsblatt" und beruft sich auf Regierungs- und Koalitionskreise. Demnach solle der Grundfreibetrag von 10.908 auf 11.784 Euro steigen. Der Kinderfreibetrag solle von 6.024 auf 6.612 Euro angehoben werden. Im Inflationsausgleichsgesetz waren für den Steuergrund- und Kinderfreibetrag noch Anpassung auf 11.604 Euro sowie 6384 Euro vorgesehen.
HDI erweitert das Vorstandsteam
Jens Köwing (46) übernimmt das neu geschaffene IT-Ressort im Vorstand der HDI Deutschland AG und wird für IT-Grundsatzfragen und die übergreifende Anwendungsentwicklung verantwortlich sein. Sein bisheriges Mandat als IT-Vorstand der HDI AG für das Ressort Querschnitt & Service Operation führt er bis auf weiteres fort.
Insurtech sammelt 23 Millionen Euro ein
Das Insurtech Lassie hat in einer Series B-Runde 23 Millionen Euro eingesammelt. Das schwedische Unternehmen bietet eine Haustierversicherung an, die auf Prävention setzt. Der Risikokapitalgeber Balderton Capital fungierte dabei als Lead Investor, Bestandsinvestoren, wie Felix Capital, Inventure, Passion Capital und Philian (H&M Chair Karl-John Persson) haben sich ebenfalls beteiligt.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Nürnberger, LKH, Arag und Provinzial legen neue PKV-Beiträge fest
Die Krankenversicherer Nürnberger, LKH, Arag und Provinzial legten die neuen Beiträge für 2024 fest. Die deutlichste Erhöhung betrifft den LKH-Tarif A120, der um 24 bis 28 Prozent angehoben wird. Ähnliche Steigerungen sind auch bei Arag festzustellen. Die Nürnberger hat für einige ihrer Tarife eine Beitragsgarantie ausgesprochen. Welche Tarife davon betroffen sind und wo die Preise angehoben werden, haben die Krankenversicherungsexperten von KVoptimal.de zusammengestellt.
Alte Leipziger, Ergo, Nürnberger und Ideal deklarieren Überschussbeteiligung
Die Lebensversicherer Alte Leipziger, Ergo, Nürnberger und Ideal gaben ihre Überschussbeteiligung für das kommende Jahr bekannt. Demnach wird Ideal eine laufende Verzinsung von 3,0 Prozent zahlen. Je nach Vertrag und Schluss-Überschussanteil, kann sich eine Gesamtverzinsung von bis zu 3,7 Prozent ergeben. Bei der Nürnberger wird die laufende Verzinsung bei 2,75 Prozent liegen; die Gesamtverzinsung liegt bei 3,15 Prozent. Ergo gibt für die zugehörigen Gesellschaften nur die Gesamtüberschussbeteiligung an. Diese steigt zwischen 0,4 bei Ergo Leben und Victoria Leben und 0,6 Prozent bei Ergo Vorsorge. Bei der Alten Leipziger steigt die Gesamtverzinsung auf 2,55 Prozent bei modernen Lebensversicherungen bzw. 2,45 Prozent bei klassischen Rentenversicherungen.
BU-Experte wechselt zu Fonds Finanz
Nach fast fünf Jahren verlässt Philip Wenzel zum Jahresende die SCALA Finanzgruppe. Den BU-Experten zieht es zur Fonds Finanz, wo er eine verantwortliche Position übernehmen soll. Innerhalb der SCALA Finanzgruppe war Wenzel als Versicherungsmakler für die Unternehmen BSC & Worksurance und auch als Geschäftsführer in der Biomex GmbH tätig. SCALA-Chef Christian Schwalb bedankte sich für „eine insgesamt sehr erfolgreiche Zeit sowie eine tolle gemeinsame Wegstrecke“ und wünschte Wenzel viel Erfolg in seiner neuen Rolle, die ein „toller Karrieresprung für Philip“ sei.
Balkonkraftwerke künftig über die Hausratpolice versichert
Eine Photovoltaikversicherung benötigt man für Mini-Photovoltaikanlage auf dem eigenen Balkon nicht. Der GDV hat die entsprechenden Musterbedingungen für die Hausratversicherung jetzt erweitert. Wer künftig eine neue Hausratversicherung abschließt und bereits ein Balkonkraftwerk hat oder sich eins anschafft, kann auf die Mitversicherung vertrauen. Der Verband empfiehlt daher allen Besitzern von Balkonkraftwerken, mit ihrem Hausratversicherer über den bestehenden Vertrag zu sprechen. In der Regel dürften die alten Policen auf die neuen Bedingungen umgestellt werden.
Uelzener mit neuer Katzenversicherung
Die Uelzener Versicherungen geben den Start ihrer neuen Versicherungsangebote für Katzen bekannt. Die Tarife der OP-Versicherung und der Krankenversicherung sind umfassend überarbeitet worden. Von nun an gilt: Jede Katze kann versichert werden – vom ersten Lebenstag an bis ins hohe Alter. Die Uelzener Versicherungen erstatten unabhängig vom GOT-Satz bis zu 100 Prozent der Kosten für die tierärztliche Behandlung. Neu ist außerdem, dass grundsätzlich jede Operation und Erkrankung versicherbar ist.
Debeka eröffnet Erweiterungsbau
Die Debeka hat den Erweiterungsbau ihrer Unternehmenszentrale eröffnet. Bereits seit Ende Mai hat das Unternehmen das neue Gebäude abteilungsweise bezogen und den Umzug bis zum heutigen Tag abgeschlossen. Der Neubau bietet 1.350 Arbeitsplätze für ca. 1.800 Mitarbeiter. Die Baukosten lagen bei rund 140 Millionen Euro.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Vermittler mehrheitlich ohne Berührung mit KI
16 Prozent der Vermittler verwenden bereits mindestens eine Anwendung mit Künstlichen Intelligenz (KI) im Rahmen ihrer Arbeit. 15 Prozent antworteten mit „noch nicht“, haben dies also vor. Zwei Drittel (66 Prozent) haben im Rahmen ihrer Vermittlertätigkeit keine Berührung mit KI. Diese Erkenntnis ist eines der Ergebnisse des 16. AfW-Vermittlerbarometers, für das mehr als 1.000 Vermittlerinnen und Vermittler Auskunft im Rahmen einer umfassenden Online-Umfrage erteilten.
P&R-Pleite: Dritte Abschlagsverteilung soll noch vor Weihnachten kommen
Noch vor Weihnachten sollen die insgesamt mehr als 54.000 Gläubiger in den Insolvenzverfahren der vier deutschen P&R-Containerverwaltungsgesellschaften weitere rund 200 Millionen Euro erhalten. Die Gläubigerausschüsse haben der nunmehr bereits dritten Abschlagsverteilung zugestimmt, sodass die Zahlungen nach Niederlegung der Verteilungsverzeichnisse beim zuständigen Insolvenzgericht München und Ablauf der gesetzlich vorgesehenen Fristen erfolgen können. Damit erhöht sich die Gesamtsumme der auf die über 86.000 festgestellten Einzelforderungen bislang gezahlten Verteilungen auf über eine halbe Milliarde, genau rund 544 Millionen Euro. Das teilte der zuständige Insolvenzverwalter, Dr. Michael Jaffé, mit.
W&W mit herben Einbußen beim Jahresüberschuss
Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat im dritten Quartal, wie in den ersten neun Monaten dieses Jahres, weiteres Wachstum im Neugeschäft erzielt. Der Konzern-Jahresüberschuss lag nach neun Monaten bei 101,1 Millionen Euro und damit deutlich unter dem Wert aus dem Vorjahr von 179,7 Millionen Euro. Das Unternehmen hatte im Oktober seine IFRS-Ergebniserwartung für das Gesamtjahr 2023 angepasst. Für den Einzelabschluss der W&W AG nach HGB wurde die Erwartung eines Jahresüberschusses von rund 120 Millionen Euro bestätigt. Zugleich strebt das Unternehmen Dividendenkontinuität an.
Talanx schließt Zukauf von Liberty Seguros ab
Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International der Talanx Gruppe hat den Erwerb des Geschäfts mit Privatkunden und kleinen sowie mittleren Unternehmen von Liberty Seguros in Brasilien erfolgreich zum 22. November 2023 abgeschlossen. HDI stärkt damit seine Marktposition in Brasilien und rückt auf Rang zwei im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft vor. Auf Basis der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2022 erwartet HDI eine Steigerung der gebuchten Bruttoprämien in Brasilien um mindestens 1,1 Milliarden Euro.
Straßenverkehrsunfälle im September 2023: 8 % mehr Verletzte
Im September 2023 sind in Deutschland rund 36.700 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 8 % oder 2.600 Verletzte mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Verkehrstoten stieg um 48 auf 297 Personen. Insgesamt registrierte die Polizei im September 2023 rund 210.700 Straßenverkehrsunfälle, das waren in etwa so viele wie im Vorjahresmonat.
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