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Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Debeka-Vorstand wird Protektor-Chef
Roland Weber soll zum 1. Januar 2023 in den Vorstand der Protektor Lebensversicherungs-AG aufgenommen werden. Beim Sicherungsfonds der deutschen Lebensversicherer soll der 66-Jährige später die Nachfolge von Jörg Westphal als Vorstandschef antreten. Aktuell ist Weber im Vorstand der Debeka tätig. Eigentlich wollte er planmäßig Ende September 2022 in den Ruhestand wechseln. Das berichtet das Fachportal "Versicherungsmonitor".
Fast jedes Unternehmen in der Finanzbranche von Cyberangriffen betroffen
Lediglich rund sieben Prozent der Unternehmen aus der Finanzbranche innerhalb der DACH-Region sind in den letzten zwölf Monaten keinem Cyberangriff zum Opfer gefallen. Mit 76 Prozent verzeichnete die Mehrheit der Befragten zwischen einer und 20 erfolgreicher Attacken. Jedes zehnte Finanzinstitut (11 Prozent) hatte mit 21 bis 50 Attacken zu kämpfen, rund vier Prozent sogar mit über 50. Das zeigt eine Studie der Bug-Bounty-Plattform YesWeHack in Zusammenarbeit mit Foundry.
Drei Krankenversicherer ziehen sich von Gesundheits-Plattform zurück
Mit der Debeka, Huk-Coburg und Versicherungskammer Bayern steigen gleich drei Private Krankenversicherer aus der Gesundheits-Plattform „Meine Gesundheit“ aus. Unterschiedliche Ansichten zur künftigen Ausrichtung des Angebots hätten zum Ausstieg geführt, berichtet die "Süddeutsche Zeitung".
Ende August fällt die 8-Billionen-Euro-Grenze
Bis zum 27. August wird es dauern, bis das Geldvermögen der Deutschen die Grenze zu 8 Billionen Euro sprengt. Das berechneten die Experten von Tagesgeldvergleich.net auf Basis der Daten der Deutschen Bundesbank. Demnach klettert das Geldvermögen in Deutschland pro Sekunde um 19.690 Euro bzw. 52,74 Milliarden Euro im Monat. Die Echtzeit-Vermögensuhr des Finanzportals steht bereits bei 7,951 Billionen Euro.
Kfz-Versicherung: E-Autos teils günstiger als Verbrenner
Die Kfz-Versicherung für ein Elektroauto kann bis zu 42 Prozent günstiger sein als für einen vergleichbaren Verbrenner. Die Gegenüberstellung von 29 Elektromodellen mit einem vergleichbaren Verbrenner zeigt, dass Alleinnutzende ein E-Auto in 17 Fällen günstiger versichern. In zwölf Fällen kostet die Vollkaskoversicherung des Verbrenners weniger als die des E-Autos. Bei einer Familie ist die Versicherung für das Elektroauto in 19 Fällen günstiger als für einen vergleichbaren Verbrenner. Das ergaben Beispielrechnungen von Check24.
Jeder dritte Arbeitnehmer offen für Rückkehr zum alten Arbeitsplatz
Rund 39 Prozent der 1.000 befragten Arbeitnehmer im Alter zwischen 16 und 65 Jahren können sich eine Rückkehr zu ihrem alten Arbeitsplatz vorstellen. Fast die Hälfte (49 Prozent) schließt eine Rückkehr hingegen aus. Knapp ein Drittel der Befragten hat schon den Weg zurück zum alten Arbeitsplatz gefunden - 17 Prozent sind in gleicher Position wieder eingestiegen, 13 Prozent in einer höheren, fünf Prozent in einer niedrigeren. Das sind Ergebnisse einer Umfrage über Appinio, die die Jobplattform Indeed angestossen hatte.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Munich Re meldet Rekordschäden aus Überschwemmungen
Naturkatastrophen verursachen im ersten Halbjahr 2022 Gesamtschäden von 65 Milliarden US-Dollar, davon war etwas mehr als die Hälfte versichert. Extreme mehrtägige Regenfälle und schlimme Überschwemmungen in Australien führten zu einer Spitzenbelastung für die Versicherungswirtschaft von mindestens 3,7 Milliarden US-Dollar. Die USA bleibt erneut das schadenreichste Land in der Summe aller Wetterkatastrophen.
Versicherungskammer mit neuer Grundfähigkeitsversicherung
Der Konzern Versicherungskammer erweitert sein Produktportfolio bei der Absicherung von biometrischen Risiken. Ab sofort können mit „EinkommensSicherung Aktiv“ die Grundfähigkeiten abgesichert werden. Aufbauend auf einem Basisschutz, der Fähigkeiten abdeckt, die für die Alltagsbewältigung grundlegend sind, kann der Versicherungsumfang – auch nachträglich – individuell zusammengestellt und berufsspezifisch erweitert werden.
Kreditkarten-Kunden müssen tief in die Tasche greifen
Die Zinsen bei Kreditkarten liegen derzeit bei durchschnittlich 12,7 Prozent, wie eine Berechnung von Kreditkarte.net ergab. Dafür wurden die Sollzinsen von 32 Kreditkarten aus dem Vergleich des Fachportals erhoben. Für die teuerste Karte werden demnach bis zu 17,99 Prozent p. a. fällig. Da können selbst die höchsten Dispozinsen nicht mithalten.
DA Direkt wird Vertriebspartner bei Fressnapf
Der Direktversicherer DA Direkt wird mit seinem InsurTech dentolo exklusiver Vertriebspartner der Fressnapf-Gruppe. Bei der Fachhandelskette für Tiernahrung sollen Kunden künftig ihre Hunde und Katzen mit einer Tierkrankenversicherung absichern können. Über die Marke petolo solle klassischer Versicherungsschutz mit Servicekomponenten sowie der Telemedizin offeriert werden.
HanseMerkur unterstützt bei Brustkrebs
Durch eine neue Partnerschaft mit „PINK! aktiv gegen Brustkrebs“ unterstützt die HanseMerkur ihre an Brustkrebs erkrankten Versicherten mit einem umfangreichen Online-Angebot. Dieses hilft Betroffenen, die Zeit der Therapie und der Nachsorge besser zu bewältigen. Zu den Beratungsangeboten und Anwendungen gehören unter anderem umfassende Informationen, ein individuelles Coachingprogramm sowie ein psychoonkologischer Onlinekurs.
Wechsel in der Longial Geschäftsführung
Mario Oberle trat zum 1. Juli in die Geschäftsführung des Ergo Pensionsberaters Longial GmbH ein und soll künftig den Bereich „Kunden, Partner, Vertriebe“ übernehmen. Bis zum 30. September wird das Unternehmen zunächst von der Dreierspitze Ulrike Taube, Michael Hoppstädter und Mario Oberle geleitet. Michael Hoppstädter wird sich dann ab 1. Oktober einer neuen beruflichen Aufgabe widmen.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz Leben gibt Jubiläumsgutschrift
Die Allianz Leben feiert ihr 100-jähriges Jubiläum und gibt zu diesem Anlass eine Jubiläumsgutschrift für neue Kinder-Rentenpolicen. Für neue Verträge, die bis 31. Dezember 2022 für die Allianz KinderPolice InvestFlex und InvestFlex Green abgeschlossen werden, legt der Versicherer zum Start der Vorsorge jeweils 100 Euro oben drauf. Die Gutschrift erfolgt im Jahr 2023 über eine Zuzahlung, die den Vertragswert der KinderPolice zum Zeitpunkt der Zuzahlung um mindestens 100 Euro erhöht.
GSN schafft Grundlagenwissen zur Nachhaltigkeit im Versicherungsvertrieb
Kurz vor der verpflichtenden Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten im Versicherungsvertrieb hat das German Sustainability Network seinen Diskussionsbeitrag zum Thema aktualisiert und um einen Abfragevorschlag für die Praxis erweitert. Damit soll ein umfassendes Grundlagenwissen geschaffen und für offene Fragen und Praxisherausforderungen sensibilisiert werden.
https://www.gsn-fsi.de/wp-content/uploads/Biskop_Timo_07-2022-Nachhaltigkeit_im_Versicherungsvertrieb.pdf
R+V: Unwetterschäden belasten Halbjahresbilanz
Unwetterschäden haben bei der R+V die Geschäftszahlen im 1. Halbjahr 2022 gedrückt. Mehr als 95.000 Elementarschäden haben einen Schadenaufwand von 200 Millionen Euro verursacht. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnten die Beitragseinnahmen im deutschen Erstversicherungsgeschäft um 2,8 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro gesteigert werden. Während die Beiträge in der Krankenversicherung um fast 20 Prozent auf 436 Millionen Euro kletterten, muss der Versicherer im Leben-Neugeschäft ein leichtes Minus von 0,6 Prozent hinnehmen.
Gothaer kooperiert mit Solaranbieter
Die Gothaer hat für ihre Initiative zur Unterstützung des Mittelstands bei der Energiewende einen weiteren Partner hinzugewonnen. Mit Ecoplant kommt ein Solaranbieter an Bord, der ein Sonnenverfolgungs-Solarsystem anbietet. Der Stromgenerator soll unter anderem Funktionen wie Einspeisung ins Stromnetz, lokale Verwendung, Energieladen sowie die Energielieferung für Elektrofahrräder und -autos vereinen.
Maklerverbund mit Rekordergebnis
Im Geschäftsjahr 2021 steigerte der Maklerverbund germanBroker.net AG seinen Umsatz um knapp zehn Prozent auf jetzt 21,50 Millionen Euro. Getragen wurde dieses Wachstum in erster Linie von der privaten Kompositsparte. So stand in Privat/Sach ein Plus von 17,1 Prozent. Der Vorsteuergewinn lag 2021 bei rund 365 Tausend Euro, das beste Unternehmensergebnis seit Gründung im Jahr 2001.
Krankheitskosten von Frau und Mann nähern sich an
Die Krankheitskosten von Frauen und Männern gleichen sich an. 2002 lagen die Ausgaben für Krankheiten und gesundheitliche Beschwerden bei Frauen noch um 38 Prozent höher als bei Männern. Im Jahr 2020 betrug der Abstand nur noch 21 Prozent. Das berichtet Pfefferminzia unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Stornovolumen steigt
Das Stornovolumen in der Lebensversicherung ist im Jahr 2021 um 1,1 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro gestiegen. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft wurden 2,57 Prozent der Verträge storniert. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 2,55 Prozent. Die Stornoquote in Bezug auf den mittleren Bestand an laufenden Jahresprämien beträgt laut mehrerer Schätzungen 4,2 Prozent - ebenso wie im Vorjahr. Das vermeldet der Zweitmarktspezialist Policen Direkt.
mehr dazu >>> www.versicherungsbote.de/id/4907197/Lebensversicherung-Stornoquote-bleibt-stabil-niedrig/
Allianz startet BU-Aktion mit vereinfachten Gesundheitsfragen
Die Allianz hat eine Sonderaktion für 550 Berufsbilder in der Berufsunfähigkeitsversicherung aufgelegt. Bei der Jubiläumsaktion, die bis Ende März 2023 geht, sollen Kunden von stark vereinfachten Gesundheitsfragen profitieren. Maximal kann eine BU-Rente von bis zu 1.250 Euro im Monat abgesichert werden. Darüber berichten die Versicherungsmakler Tobias Bierl, Matthias Helberg und Marco Mahling.
HanseMerkur wird Versicherungspartner von Condor
Die HanseMerkur ist ab sofort neuer Reiseversicherungspartner von Condor. Kunden der auf Ferienflugreisen spezialisierten Fluggesellschaft haben bei der Ticketbuchung die Wahl zwischen zwei Versicherungspaketen, um ihren Flug abzusichern. Alternativ können bereits gekaufte Tickets bis zu 30 Tage vor Abreise nachträglich versichert werden.
SDK mit Rekordergebnis
Die Süddeutsche Krankenversicherung hat im Geschäftsjahr 2021 das beste Geschäftsergebnis in ihrer über 90-jährigen Geschichte verzeichnen können. So stieg die Bilanzsumme auf über 7,6 Milliarden Euro an. Zudem kletterten die Beitragseinnahmen erneut auf nun knapp 920 Millionen Euro. Damit ist die SDK die Nr. 14 im Markt.
Snoopr und SDV AG kooperieren
Der Augsburger Maklerpool SDV AG und Snoopr gehen gemeinsame Wege. Ab sofort steht die Suchmaschine für Spezialversicherungen den angeschlossenen Poolmaklern kostenfrei zur Verfügung. Anders als beim klassischen Versicherungsvergleich werden die Ergebnisse bei Snoopr nicht nach Preis, sondern nach Relevanz zu den Suchbegriffen sortiert. Hierfür setzt die Suchmaschine auf Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen.
FondsKonzept AG erweitert Maklerservicecenter um ESG-Abfrage
Die FondsKonzept AG erweitert das Maklerservicecenter um die sogenannte ESG-Abfrage der Nachhaltigkeitspräferenzen der Anleger. Hintergrund sind die ESG-Compliance-Regeln für Kreditinstitute und Vermögensverwalter mit einer Lizenz nach § 15 des Wertpapierinstitutsgesetzes. Diese müssen ab dem 2. August 2022 bei ihren Kunden im Beratungsprozess erheben, ob in die Produktauswahl neben anlegerbezogenen auch umwelt-, sozial- oder unternehmensverantwortliche Kriterien (ESG) einfließen sollen.
„Handwerker sind in der Berufsunfähigkeitsversicherungvöllig verloren“
Der Wettbewerb im Bereich Grundfähigkeiten-Versicherung nimmt zu. Doch steigt damit auch die Produktqualität? Biometrie-Experte und Versicherungsmakler Philip Wenzel (Worksurance) bezieht dazu im Video-/Podcast-Format #Nachgefragt Stellung.
Die Absicherung der Arbeitskraft ist für jeden wichtig, der sein Einkommen aus Erwerbsarbeit bezieht. Deshalb ist der Markt breit gefächert und es gibt kaum einen Versicherer, der nicht auch Grundfähigkeiten-Policen anbietet.
Doch ist mit dem wachsenden Wettbewerbsdruck zwischen den Versicherern auch die Produktqualität gestiegen? Das wollte Versicherungsbote von Biometrie-Experte und Verischerungsmakler Philip Wenzel wissen. Er entwickelte gemeinsam mit dem Analysehaus Assekurata ein neues Verfahren, um die Produktqualität von Grundfähigkeits-Tarifen einschätzen zu können.
Tatsächlich beobachtet Wenzel eine Qualitätssteigerung bei den Produkten. Die schreibt er allerdings nicht dem Wettbewerb zu, sondern dem Willen einzelner Versicherer, klarer und deshalb besser zu formulieren.
Der zunehmende Wettbewerb bringt laut Wenzel aber auch Probleme mit sich: Die Vergleichbarkeit der Produkte wird schwieriger. Der Vermittler müsse die genauen Formulieren der versicherten Fähigkeiten kennen und wissen, welche Formulierung am besten zum Absicherungswunsch des jeweiligen Kunden passt.
Als durchaus sinnvolle Entwicklung am Markt betrachtet Wenzel, dass immer mehr berufsbezogene Fertigkeiten versichert werden. Dabei denkt der Makler vor allem an Handwerker, für die es eine sinnvolle Lösung zur Absicherung ihrer Arbeitskraft brauchte. Aus Sicht des Biometrie-Experten hat es diese Berufsgruppe nämlich besonders schwer, bezahlbare Absicherung zu bekommen. „Handwerker sind der Berufsunfähigkeitsversicherung völlig verloren“, so Wenzel.
Nachteilig könnte allerdings sein, dass der falsche Eindruck erweckt wird, eine Grundfähigkeitsversicherung habe grundsätzlich einen Bezug zum Beruf, warnt Wenzel.
Gegenüber Versicherungsbote vertritt Wenzel auch die Auffassung, dass Versicherer bei Grundfähigkeits-Tarifen mehr Zeitwerte einführen sollen. So schlägt er vor, dass beispielsweise bei der Grundfähigkeit ‚Tastaturbenutzung‘ auch eine Zeitspanne benannt wird, in der ein Text zu verfassen ist.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz öffnet Budgettarife für Familie
Versicherte in einem arbeitgeberfinanzierten Budgettarif der betrieblichen Krankenversicherung der Allianz können ab sofort auch ihre Familien auf eigene Kosten über ein Gesundheitsbudget absichern. Hier werden ergänzend für Familienangehörige die neuen Budgetpakete „MeinGesundheitsBudget E“, „MeinGesundheitsBudget Plus E“ und „MeinGesundheitsBudget Best E“ angeboten. Schließen bKV-Versicherte innerhalb von sechs Monaten nach Beginn ihres eigenen bKV-Vertrags für ihre Familienmitglieder einen Budget-E-Tarif ab, entfällt für die Angehörigen die Gesundheitsprüfung und sie erhalten garantiert Versicherungsschutz.
Mehr Online-Abschlüsse von Versicherungsverträgen
Verbraucher schließen Versicherungen häufiger online ab. Diese Entwicklung gilt insbesondere für Sach-, Unfall- und Haftpflichtversicherungen: Hier wurden im vergangenen Jahr 18,4 Prozent aller Policen im Neugeschäft digital abgeschlossen, also direkt über eine App oder eine Webseite. Im Jahr 2020 waren es 14,6 Prozent und 2019 erst 9,4 Prozent. Häufig sind das Versicherungen, die im Zusammenhang mit anderen Produkten gekauft werden. Das zeigt die aktuelle Vertriebswege-Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft.
Zurich forciert nachhaltige Altersvorsorge
Die Zurich hat ein Depotmodell ETF mit Klima-Fokus für nachhaltige Altersvorsorge gebaut. Dabei werden die bisherigen Depotmodelle ETF auf einen konsequenten Nachhaltigkeitsansatz mit Klimafokus umgestellt. Das Modell soll ab August 2022 für Exklusivpartner sowie Maklervertriebe verfügbar sein.
Bauzinsen vollziehen leichten Rücksetzer
Die durchschnittlichen Bestzinsen für Baufinanzierungen starteten Ende Juni eine Seitwärtsbewegung und notierten bei 3,01 Prozent für 10-jährige Zinsbindungen und 3,26 Prozent für 15-jährige Zinsbindungen. Bis zum 20. Juli verzeichneten die Bauzinsen sogar einen Rückgang auf 2,74 Prozent (10-jährige Zinsbindungen) und 3,03 Prozent (15-jährige Zinsbindungen). Das geht aus dem Qualitypool Zinszoom hervor.
Vermittlerverbände aktualisieren Formulierungsvorschläge
Der Vermittlerverband VOTUM sowie der AfW Verband haben angesichts des anstehenden Inkrafttretens der Abfragepflicht von Nachhaltigkeitspräferenzen im Beratungsprozess ihre Formulierungshilfen für Versicherungs- und Anlagevermittler aktualisiert. „Mit unserem Leitfaden bieten wir also weiterhin Rechtssicherheit bei der Umsetzung der Transparenzverordnung – verständlich und praxisorientiert“, so VOTUM-Vorstand Martin Klein.
mehr dazu >>> www.versicherungsbote.de/id/4907190/EU-Transparenzverordnung---VOTUM-und-AfW-aktualisieren-Formulierungshilfen/
„ESG-Profiler“: Experten-Konsortium launcht Online-Check zur Nachhaltigkeitsabfrage
Going Public!, Defino, iS2, Zielke Research Consult und Morgen & Morgen haben gemeinsam den „ESG-Profiler“ entwickelt. Damit soll Vermittlern ein Tool zur rechtssicheren Abfrage von Nachhaltigkeitspräferenzen auf DIN-Basis zur Verfügung gestellt werden. Auch die Dokumentation der Präferenzabfrage ist damit möglich.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz Direct zieht es zu Check24
Der europäische Direktversicherer der Allianz wird ab September diesen Jahres auf dem Vergleichsportal von Check24 vertreten sein. Nach einer Pilotphase im August will Allianz Direct ab September mit der Autoversicherung auf dem Vergleichsrechner starten. Weitere Produkte sollen folgen. Die Zusammenarbeit haben beide Partner für Deutschland und Spanien vereinbart.
Beschäftigte melden sich häufiger krank
Im ersten Halbjahr 2022 haben sich Beschäftigte in Deutschland deutlich häufiger krankgemeldet als im Vorjahr. Der Krankenstand lag für Januar bis Juni bei 4,4 Prozent, 0,7 Prozentpunkte über dem Niveau des ersten Halbjahrs 2021. Rund jeder sechste Fehltag im Job ging auf eine Atemwegserkrankung zurück. Corona verursachte 64 Fehltage je 100 Versicherte, etwa sechsmal so viele wie im Vorjahr. Bei psychischen Erkrankungen fiel die Zahl der Fehltage von 133,3 auf 123,3 je 100 Versicherte. Das zeigt eine aktuelle Analyse der DAK-Gesundheit.
mehr dazu >>> www.versicherungsbote.de/id/4907157/Weniger-Fehltage-wegen-psychischer-Erkrankungen/
Tierversicherer nutzt Telemedizin
Der Tierversicherer Petplan bietet seinen Kunden künftig eine telemedizinische Online-Beratung an. Diese werde vom Telemedizin-Anbieter FirstVet gestellt.
Mangelhaftes Vertrauen in Apps und Technologien
39 Prozent und damit fast zwei von fünf Deutschen geben an, Apps und Technologien in den Bereichen Finanzen, Gesundheitswesen und Versicherungen nicht oder eher nicht zu vertrauen. Das geht aus einer YouGov-Umfrage im Auftrag von Clark hervor.
BlitzAtlas Deutschland
Die meisten Blitzeinschläge und zwar 2,61 pro Quadratkilometer gab es 2021 in Baden-Württemberg. Auch in Bayern kracht es häufig. Dort gab es 2,18 Blitzeinschlägen pro Quadratkilometer. Während in Hamburg ebenfalls überdurchschnittlich häufig Blitze einschlagen 1,66 pro Quadratkilometer, liegt die Blitzhäufigkeit im Saarland mit 0,58 pro Quadratkilometer deutlich unter dem Bundesschnitt. Das geht aus dem Siemens BlitzAtlas 2021 hervor.
Nachhaltigkeit und nachhaltige Geldanlage
Zwei Drittel 67 Prozent der Verbraucher geben an, dass ihnen Nachhaltigkeit wichtig ist. Doch nur für ein Zehntel der Befragten ist Nachhaltigkeit bereits heute ein entscheidendes Auswahlkriterium bei der Geldanlage. Dies geht aus einer Befragung im Auftrag von Union Investment hervor.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
EZB hebt Leitzins überraschend stark an
Die Europäische Zentralbank hebt den Leitzins an, um der Inflation entgegenzuwirken. Doch das Plus ist nun weit deutlicher als ursprünglich angekündigt. Der wichtige Zinssatz steigt um 0,5 Prozentpunkte.
mehr dazu >>> www.versicherungsbote.de/id/4907149/EZB-hebt-Leitzins-ueberraschend-stark-an/
Wachsende Risiken bei Ferienimmobilien
82 Prozent der Besitzer von Ferienimmobilien geben an, dass sich der Wert ihrer Immobilie seit dem Kauf positiv entwickelt hat, bei mehr als einem Drittel der Befragten ist dieser sogar über 30 Prozent gestiegen. Neben generell steigenden Immobilienpreisen ist oft auch die Ausstattung des Feriendomizils mit kostenintensiver Smart-Home-Technologie einer der Gründe dieser signifikanten Wertsteigerung. Mittlerweile verfügen bereits 24 Prozent der Ferienimmobilien über smarte Anwendungen. Das geht aus einer Umfrage von Hiscox zusammen mit seinem Partner Smoobu und dem Marktforschungsinstitut Appinio hervor.
Friday kooperiert mit Auto-Plattform
Der Digitalversicherer Friday ist ab sofort Versicherungspartner der Auto-Plattform PKW.de. Deren Kunden sollen künftig beim Online-Autokauf eine Autoversicherung von Friday angeboten bekommen.
HonorarKonzept baut Team der Business Coaches aus
Seit 1. Juli stehen den HonorarKonzept-Partnern mit Roy-Thomas Tychsen und Alexander Michel zwei weitere erfahrene Experten als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung. Roy-Thomas Tychsen ist gelernter Versicherungskaufmann und soll den Nordwesten Deutschlands betreuen. Alexander Michel als erfahrener Altersvorsorge- und Investment-Spezialist soll in Süddeutschland tätig sein.
Basler platziert Photovoltaik-Tarif bei Thinksurance
Die Basler Versicherungen sind ab sofort mit einem weiteren Angebot auf der Vergleichsplattform Thinksurance vertreten. Jetzt ist auch die Tarifierung im Bereich der Photovoltaikversicherung möglich. Das Produkt wurde in 2021 aktualisiert und lässt sich nun über Thinksurance rechnen. Damit ist die Basler der erste Anbieter für Photovoltaikversicherung auf dieser Plattform.
Crawford&Company nutzt claimsforce-Software
Der internationale Dienstleister für die Versicherungswirtschaft Crawford&Company setzt bei der Digitalen Transformation seiner Prozesse auf Software von claimsforce. Das Hamburger Unternehmen kooperiert mit dem weltweit tätigen Experten für Schadenregulierung und liefert die Software für die rund 90 Sachverständigen und Regulierer in Deutschland.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Versicherungsvertreter bleiben Schlusslicht beim Image-Ranking
mehr dazu >>> www.versicherungsbote.de/id/4907135/Versicherungsvertreter-schneiden-beim-Image-Ranking-mies-ab/
Viele Deutsche bereuen eine Finanzentscheidung in der Vergangenheit
WTW verstärkt Geschäftsbereich Corporate Risk & Broking
Aon mit neuem Managing Director Global Clients
Gothaer Stiftung mit Projektförderungen in Höhe von 800.000 Euro
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Die erfolgreichsten Finanzvertriebe
Die Allfinanzvertriebe Deutsche Vermögensberatung AG und die MLP AG haben im Geschäftsjahr 2021 die höchsten Provisionserlöse eingefahren. Während die DVAG im Vergleich zum Vorjahr um 13,6 Prozent auf nun 2,2 Milliarden Euro zulegte, konnte sich MLP um 22,48 Prozent auf einen Provisionsumsatz von 894,6 Millionen Euro steigern. Den dritten Platz belegt die Swiss Life Deutschland. Deren einzelne Vertriebe Swiss Life Select, Tecis, Horbach und Deutsche Proventus legten um 23,34 Prozent zu und erwirtschafteten in Summe 674,4 Millionen Euro an Provisionen. Das geht aus der aktuellen "Hitliste der Allfinanzvertriebe" des Online-Portals "Cash-Online" hervor.
Allianz ersetzt Zahnzusatz-Tarifwelt
Die Allianz Private Krankenversicherung hat ihr Zahnzusatz-Portfolio neu aufgestellt. Ab sofort ersetzen die drei Komplettpakete „MeinZahnschutz 75, 90 und 100“ die bisherige Tarifwelt. Die Angebote sind mit und ohne Alterungsrückstellungen erhältlich. In allen Varianten seien diverse Leistungen nun automatisch enthalten. Überdies sei nun eine Innovationsgarantie verbaut, die künftige Innovationen direkt mit aufnimmt.
Jeder fünfte Bundesbürger nicht gegen Unwetter versichert
Gegen die Gefahr von Unwetterschäden durch Hochwasser, Gewitter und Co. sind nur 28 Prozent, also nur knapp jeder vierte Deutsche umfassend abgesichert. Weitere 20 Prozent sind es immerhin teilweise. Erschreckend: 21 Prozent der Deutschen sind nicht gegen Unwetterschäden versichert. Weitere 15 Prozent sind sich nicht darüber bewusst, wie sie im Fall der Fälle abgesichert wären. Das zeigt eine YouGov-Studie im Auftrag von Clark.
Hauptursachen für Versicherungsschäden bei Unternehmen
Feuer und Explosionen, Naturkatastrophen und fehlerhafte Verarbeitung und Wartung haben in den vergangenen fünf Jahren zu den teuersten Versicherungsschäden für Unternehmen weltweit geführt. Zu diesem Ergebnis kommt Allianz Global Corporate & Specialty in der Auswertung von mehr als 530.000 Schadenfällen in über 200 Ländern.
Im Mittelstand steigt das Interesse an Cyberversicherungen
Cyberpolicen zur Absicherung von IT-Risiken werden bei kleinen und mittleren Unternehmen bekannter und beliebter. Während 2018 noch 37 Prozent von einer Cyberversicherung nichts wussten, sind es 2022 nur noch rund 22 Prozent. Ähnliches zeigt sich bei den Abschlüssen: Aktuell haben 44 Prozent entweder bereits eine Cyber-Police oder planen, eine abzuschließen – doppelt so viele wie 2018. Das zeigen Forsa-Umfragen aus den Jahren 2018 bis 2022 im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft.
Policen Direkt auf Einkaufstour
Die Policen Direkt-Maklergruppe hat im 2. Quartal 2022 stolze 32 Bestände von Maklerunternehmen übernommen. Hinter diesen Beständen steht insgesamt ein Prämienvolumen von ca. 20 Millionen Euro bei laufenden Courtageeinnahmen von 1,65 Millionen Euro.
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