Manchmal kommen wir in Situationen in unserem Leben, in denen uns die Probleme und Herausforderungen über den Kopf wachsen und wir nicht wissen, wie und ob es weitergehen soll. Angst macht sich breit. Wie die Israeliten das erlebten und was wir in solchen Situationen tun können, erfährst Du hier.
17 Und Mose sandte sie aus, das Land Kanaan zu erkunden. Und er sprach zu ihnen: Zieht hier hinauf durch das Südland und ersteigt das Gebirge. 18 Und seht, wie das Land beschaffen ist und ob das Volk, das darin wohnt, stark ist oder schwach, ob es wenige sind oder viele; 19 und wie das Land ist, in dem es wohnt, ob es gut ist oder schlecht, und wie die Städte angelegt sind, in denen es wohnt, ob als offene Lager oder als Festungen; 20 und wie das Land ist, ob es fett ist oder mager, ob es darin Bäume gibt oder nicht. Und seid mutig und nehmt von den Früchten des Landes mit. Es war aber gerade die Zeit der ersten Trauben.
21* Da zogen sie hinauf und erkundeten das Land von der Wüste Zin bis nach Rechob bei Lebo-Chamat. 22* Und sie zogen hinauf durch das Südland und kamen bis Chebron. Dort lebten Achiman, Scheschai und Talmai, die Nachkommen des Anak. Chebron aber war sieben Jahre vor Zoan in Ägypten erbaut worden. 23* Dann kamen sie bis in das Tal Eschkol und schnitten dort eine Ranke mit einer Weintraube und trugen sie zu zweit an einer Stange, auch einige Granatäpfel und Feigen. 24† Jenen Ort nannte man Tal Eschkol wegen der Traube, die die Israeliten dort geschnitten hatten. 25* Und sie kehrten um, nachdem sie das Land vierzig Tage lang erkundet hatten. 26* Und sie gingen hin und kamen zu Mose und Aaron und zu der ganzen Gemeinde der Israeliten in die Wüste Paran nach Kadesch, und sie erstatteten ihnen und der ganzen Gemeinde Bericht und zeigten ihnen die Früchte des Landes. 27* Und sie erzählten ihm und sprachen: Wir sind in das Land gekommen, in das du uns gesandt hast. Wohl fliessen dort Milch und Honig, und dies hier sind seine Früchte. 28* Aber das Volk ist stark, das in dem Land wohnt, und die Städte sind befestigt und sehr gross, und sogar Nachkommen des Anak haben wir dort gesehen. 29* Amalek wohnt im Gebiet des Südlands, die Hetiter, die Jebusiter und die Amoriter wohnen auf dem Gebirge, und die Kanaaniter wohnen am Meer und am Ufer des Jordan. 30 Da beruhigte Kaleb das Volk vor Mose und sagte: Lasst uns hinaufziehen und es in Besitz nehmen, denn wir können es bezwingen. 31* Die Männer aber, die mit ihm hinaufgezogen waren, sagten: Wir können nicht gegen dieses Volk hinaufziehen, denn es ist stärker als wir. 32* Und sie verbreiteten bei den Israeliten über das Land, das sie erkundet hatten, das Gerücht: Das Land, durch das wir gezogen sind, um es zu erkunden, ist ein Land, das seine Bewohner frisst, und alle Leute, die wir darin gesehen haben, sind hochgewachsene Männer. 33* Und wir haben dort die Riesen gesehen – die Anakiter stammen von den Riesen ab –, und wir kamen uns vor wie Heuschrecken, und so erschienen wir auch ihnen.
Zürcher Bibel (Zürich: Genossenschaft Verlag der Zürcher Bibel beim Theologischen Verlag Zürich, 2007), Num 13,17–33.