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VOICELOUNGE episodes

  • Einsingen vor dem Auftritt – das 30-Minuten-Übungsprogramm
    Stimme anwärmen – aber ja!
    Das Einsingen vor dem Auftritt hilft dir, ein besseres Gefühl für deine Stimme zu bekommen und dich auch mental in einen präsenten und guten Zustand zu bringen. Eine aufgewärmte Stimme ist in jedem Fall leistungsfähiger. Bist du ca. 2 Stunden vor deinem Konzert mit dem Einsingen fertig, hat die Stimme genug Zeit, um den Schleim, der natürlicherweise auf den Stimmlippen sitzt, abzutragen.
    Hol dich da ab, wo du bist
    Dein körperlicher und stimmlicher Zustand ist ja nicht immer gleich. Mit dem Üben und Einsingen gibst du dir die Chance, dich da abzuholen wo du bist. Du kannst manche Teile des Übungsprogramms so variieren, um dir bei   starken Verspannungen z. B.  etwas mehr Zeit für das Körper-lockern zu nehmen. Auch bekommst du ein Gefühl dafür, wie es dir HEUTE geht.
    Beitragsbild © Roihan Haidar / unsplash
    22 min
  • Das Tao des Singens
    Absichtsloses Singen – geht das?
    Ja! Denn es ist alles eine Frage der Grundhaltung: beenge ich mich von vornherein durch meine Ansprüche, Vorstellungen und Ziele oder lasse ich mich jedesmal aufs Neue überraschen? Taoismus ist die „Lehre des Weges“, eine sehr alte chinesische Philosophie und Weltanschauung. Beim Singen können Elemente des Taoismus zum Tragen kommen – und so eine entspannte und gegenwärtige geistige Haltung schaffen, die die Stimmgebung jedesmal zu einem neuen Erlebnis werden lässt.
    Durch die Atmung zur Mitte
    „Wer seine Mitte nicht verliert, der dauert“. Dies ist ein Zitat aus dem Tao te king, dem Werk des Meisters Laotse. Über die Atmung können wir immer wieder zu einem Gefühl von Mitte finden – und so unseren Körper als Klangkörper, unsere Töne als Schwingungen erleben und unseren Geist ruhig werden lassen. „In der Mitte sein“ tut einfach gut! Wir werden fokussiert und gegenwärtig.
     
    Beitragsbild © Friso Baaij / unsplash
    20 min
  • Die 5 1/2 Mythen über das Singen
    Braucht man für das Singen Talent?
    Oder haben Sänger und Sängerinnen eine naturgegebene Bühnenpräsenz? Ist Leibesfülle ein Indiz für einen großen Stimmklang? Solche und andere Mythen kreisen um uns herum – und hindern uns manchmal in unserem Impuls, das Singen einfach mal auszuprobieren. Denn tatsächlich sind diese hier benannten 5 1/2 Mythen alle widerlegbar: unser lebenslang lernfähiges Gehirn lädt uns förmlich ein, uns von solchen unwahren Mythen nicht abhalten zu lassen und unsere Stimme einfach mal näher kennenzulernen.
    Und wenn ich einfach nicht singen kann?
    Auch dieser Mythos ist sehr verbreitet. Dies wird oft mit „Falsch singen“ verwechselt, was aber wiederrum nichts mit der Stimme an sich, sondern eher mit dem Gehör zu tun hat. Die gute Nachricht: auch das ist erlernbar! Über das Üben lässt sich eine Koppelung zwischen Stimme und Tonhöhe herstellen – manchmal erstaunlich, was entsteht, wenn sich solche irrigen Glaubenssätze und Mythen auflösen.
    Beitragsbild © Sam Moquada /unsplash
    16 min
  • Songwriting & die Sache mit der Kreativität
    Kreativität braucht Raum
    Für das Songwriting und auch für jegliche Form kreativen Schaffens ist es wichtig, erstmal in einen sog. „Flow“ zu kommen, d. h. Ideen zuerst einfach kommen zu lassen, ohne sie gleich zu bewerten oder am eigenen Perfektionismus zu scheitern. Auch ist es hilfreich, wenn du immer ein Notizbuch oder Aufnahmegerät bei dir hast, mit dem du spontane Ideen festhalten kannst. Wenn du dich tatsächlich täglich hinsetzt und an deinen Ideen arbeitest wird vielleicht manchmal nur ein leeres Blatt dabei herauskommen. Macht nichts. Wichtig war es, Raum dafür zu schaffen. Ein andermal wird es nur so sprudeln.
    Songwriting hat mehrere Dimensionen
    Akkordfolgen, Rhythmus, Melodie und Text sind Bestandteile eines Songs. Und dann eben noch die Stimme. Wenn du kein Instrument spielen kannst ist das mit den Akkordfolgen natürlich schwierig, aber du kannst dir jemanden suchen, der genau das kann.  Auch manche Instrumentalisten haben coole Akkordideen, aber ihnen fehlt der Text oder die Melodie oder die Stimme – dann bist genau DU als Sängerin oder Sänger das Element, das wiederrum sie brauchen. Kreativität muss nicht in der Einsamkeit entstehen.
    © Beitragsbild Sharon Pittaway / unsplash
    17 min
  • Stimme, Schweinehunde & das Üben üben
    Auf der Suche nach dem Engelskreis
    Regelmäßiges Üben gehört beim Singen, als auch beim Instrument-lernen dazu – denn ohne Üben sind keine Fortschritte möglich. Aber das ist garnicht so leicht, denn da gilt es erstmal, deine inneren Schweinehunde zu überwinden. Hast du das aber ein paarmal geschafft,  machst du eine magische Erfahrung: weil du regelmäßig übst bekommst du immer mehr Lust zu üben; weil du dich verbesserst wächst deine Motivation, es immer wieder zu TUN! Das ist der sog. Engelskreis. Auch durch Workshops, durch das Teilen deiner Leidenschaft „Musik“ mit Anderen bekommst du neue Impulse.
    Das Üben üben
    Es ist hilfreich, wenn du für das Üben herausfindest, wie du eigentlich tickst. Mit einem Übetagebuch kommst du dir leichter auf die Schliche. Üben sollte in deinen Alltag integrierbar sein, sodass es etwas Natürliches wird wie Zähneputzen – du TUST es einfach, egal wie du dich fühlst. Leichter wird das Ganze, wenn du dich da abholst, wo und wie du gerade bist, sei es gestresst-sein oder Müdigkeit – du kannst diese Zustände mit der Zeit immer besser transformieren.
    Beitragsbild © Zoltan Tasi / Unsplash
    17 min
  • Stimme, Gitarre & die Entdeckung der eigenen Verklemmtheit
    Akzeptanz als Schlüssel
    Durch schlechte Erfahrungen oder auch negative Glaubenssätze baust du in deinem sängerischen oder gitarristischen Leben oft Hemmungen auf. Aber das muss nicht das Ende sein – du kannst es als Chance sehen, daran in deiner Persönlichkeit zu wachsen.  Indem du deine Verklemmtheit zuerst akzeptierst wirst du entspannter und kannst sie so durch das Tun immer weiter auflösen.
    Unser Gehirn ist lebenslang lernfähig
    Und weil das so ist können wir auf der neurobiologischen Ebene hemmende synaptische Verbindungen neu überschreiben. Das geschieht durch Aufmerksamkeit dir selbst gegenüber. Du begibst dich in kleinen Schritten in die angstmachende Situation, bspw. vor Anderen zu singen oder zu spielen – und machst so neue positive Erfahrungen.
    © Beitragsbild Sergio Rodriguez / unsplash
    16 min
  • Stimmtypen, Timbre & dein Sound
    Welcher Stimmtypus bist du?
    Sopran oder Bass oder was? Das Wissen darum kann hilfreich sein, z. B. bei der Auswahl deiner Songs, aber auch um die Eigenarten deiner Stimmlage zu kennen. So wirst du weniger frustriert sein, wenn du bspw. als Altstimme keine sehr hoch gesetzten Songs bequem singen kannst, denn deine Stimmgattung ist naturgegeben. Sie ist aber in die höheren und auch tieferen Lagen ausbaufähig  – so wirst du deine Stimme mit Technik und Knowhow immer weiter entwickeln können. Dein indivduelles Ausdrucksspektrum wird sich so erweitern.
    Sind Timbre & Sound dasselbe?
    Ich sage: nein, da gibt es einen haarfeinen Unterschied! Dein Timbre ist die ganz individuelle Klangfarbe deiner Stimme, während sich in deinen Sounds die Summe deiner musikalischen Möglichkeiten spiegelt! Und dies hat auch mit deinen musikalischen Vorlieben, aber auch mit Mut,  Authentizität und generell mit deiner Persönlichkeit zu tun.
    © Beitragsbild Jack Sharp / unsplash
    18 min
  • Singen, Stimme und das kleine Glück
    Kennst du das Kuschelhormon?
    Denn dieses wird, neben einem Cocktail aus Glückshormonen und weiteren stressmindernden Stoffen in deinem Körper nach einer Weile Singen oder Klänge-produzieren ausgeschüttet. Auch deine Darmtätigkeit wird angeregt, Aggressionen werden abgebaut  und vieles Andere geschieht da in deinem Körper – wow, so einfach ist das, ein klein wenig glücklicher zu werden!
    Auf der Suche nach dem Flow
    Es fühlt sich gut an, wenn die Klänge oder Songs deinen Körper von innen massieren. Du wirst ruhiger, fokussierter und gegenwärtiger. Über eine tiefe Einatmung kannst du die Resonanzräume deines Körper aktivieren und zusammen mit einer guten Mundöffnung deine Klänge mühelos groß und tragfähig werden lassen.
    Beitragsbild © Darius Bashar / unsplash
    20 min
  • Stimme und die ersten Schritte auf DEINE Bühne
    Eine gute Vorbereitung ist alles!
    Egal, ob du dich für ein Konzert als Sänger oder Sängerin vorbereitest oder einen Vortrag hälst – die Prinzipien bleiben immer die gleichen: Du möchtest dich bestmöglich präsentieren. Und die Voraussetzungen dafür schaffst du in dir selbst und in deinem Körper: deine Stimme und deine Atmung verhelfen dir zu Präsenz.
    Präsenz ist überzeugend!
    In dem Moment, wo du über eine gute Körperhaltung, einen wachen Geist und eine für dich zugängliche Atmung verfügst bist du überzeugend – deine Stimme wird zu deinem Medium und repräsentiert dich als ganzer Mensch. Du wirkst, weil du zu hundert Prozent präsent und im Moment bist. Und je öfter du diese Erfahrung machst, desto lockerer wirst du auf DEINER Bühne.
     
    Beitragsbild © Kazua Ota/unsplash
    22 min
  • Stimme pur – Präsenz und Selbstliebe
    Entspannt klingen – aber wie?
    Wenn wir sprechen haben wir natürlicherweise einen meist entspannten Sound – dies ist die sog. Indifferenzlage. Von dieser ausgehend können wir die pure Stimme finden und hier eine absolute Entspanntheit in unserer Stimmgebung, beim Sprechen als auch beim Singen erfahren. In Verbindung mit einer aufrechten Körperhaltung wirken wir präsent und authentisch.
    Von der Selbstliebe zur (Bühnen-)Präsenz
    In unserer Stimm-Entwicklung begegnen wir immer wieder uns selbst: dazu gehören auch Zweifel und Ängste. Aber diese lassen sich nicht einfach ausradieren, sondern wir achten sie als einen Teil von uns selbst und können sie so transformieren. Dies gilt auch für die Bühnenangst: wir geben den Ängsten Raum, benennen und erfahren sie in unserer Vorstellung. So können wir – innerlich aufgeräumt – angstfreier, entspannter und damit präsenter auf die Bühne. Auch wenn wir unsere pure Stimme kennen, können wir diese als „Entspannungsort“ für unseren Klang nutzen.
    © Beitragsbild Jeremy Bishop / Unsplash
    19 min

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