Wie ich meine 20er gerettet habe – Lebensweisheiten für deine 20er | Podcast FolgeWie ich meine 20er gerettet habe – Lebensweisheiten für deine 20er
Ich bin 31. Wenn du in deinen 20ern bist, schau dir das an.
Einleitung
Weißt du… manchmal sitze ich da, schaue alte Fotos an – und frage mich,
wie viele Versionen von mir ich schon war.
Wie viele Träume ich hatte,
die ich inzwischen losgelassen habe.
Wie viele Menschen ich getroffen, verloren und wiedergefunden habe – auch mich selbst.
Ich glaube, jeder von uns hat diesen Moment im Leben…
wo du plötzlich innehältst und denkst:
„Wow. Ich bin nicht mehr die Person, die ich mit 17 war.“
Ich erinnere mich noch, als wir in der Schule diese Frage beantworten mussten:
„Wie sehe ich mich in 10 Jahren?“
Ich war 17.
Und ich wusste genau, was ich will.
Dachte ich zumindest.
Ich wollte mit 30 meine eigene Firma gründen – eine GmbH & Co. KG mit meiner damaligen Freundin.
Wir hatten große Pläne. Große Träume.
Aber… das Leben hatte eigene.
Ein kleiner Wirbelsturm – und zack – alles anders.
Träume zerfallen, Menschen verändern sich, und plötzlich stehst du da,
mit all deinen Fragen, und merkst:
Das war gar nicht mein Traum.
Ich hab geglaubt, ich will Bauingenieur werden.
Aber tief in mir wusste ich schon damals, dass ich nach etwas ganz anderem suche.
Nach etwas, das mich erfüllt.
Etwas, das echt ist.
Und weil ich heute 31 bin –
und weiß, wie viele Umwege, Zweifel und Schmerzen mich hierher gebracht haben –
möchte ich dir das sagen,
was ich meinem 20-jährigen Ich gern gesagt hätte.
Wenn du gerade in deinen 20ern bist…
hör mir jetzt zu.
Vielleicht ersparst du dir ein paar Jahre inneren Kampf.
1. Du musst nichts beweisen
Ich hab so viele Jahre versucht, gut genug zu sein.
Liebenswert. Erfolgreich. Richtig.
Ich wollte, dass andere sehen: Ich bin jemand.
Aber in all dem Streben nach Anerkennung
hab ich mich selbst übersehen.
Ich hab funktioniert, nicht gelebt.
Mich angepasst, statt mich zu spüren.
Heute weiß ich:
Du musst niemandem etwas beweisen.
Nicht deinen Eltern.
Nicht der Gesellschaft.
Nicht der Person, die dich verlassen hat.
Du bist nicht hier, um Erwartungen zu erfüllen.
Du bist hier, um dich selbst zu erfahren.
2. Heilung passiert, wenn du aufhörst, stark zu sein
Wir alle wurden erzogen, stark zu bleiben.
Bloß nicht weinen.
Bloß nicht verletzlich wirken.
Aber weißt du was?
Echte Stärke ist, wenn du dich traust, ehrlich zu fühlen.
Wenn du sagen kannst: Ich bin müde. Ich bin verletzt. Ich brauche Zeit.
Heilung ist nicht laut.
Sie ist nicht schön.
Aber sie ist echt.
Und sie beginnt, wenn du aufhörst, dich selbst zu bekämpfen –
und anfängst, dich in den Arm zu nehmen.
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