Das Armenviertel Comuna 13 in den umliegenden Hügeln der einstigen Mafiahochburg Medellín in Kolumbien ist berühmt-berüchtigt. Drogenbanden beherrschen das Viertel. Inzwischen hat sich hier eine lebendige Musikszene entwickelt. Die Gruppe Zinagoga Crew rappt gegen Drogen und Gewalt.
Keine konnte sich vorstellen, dass es so weit vom Festland entfernt so eine Artenvielfalt geben könnte. Die zu Ecuador gehörenden Galápagosinseln wurden durch Darwins Forschung bekannt. Das besondere: die Wildtiere haben keine Scheu vor Menschen. Warum, ist nicht bekannt.
Es gibt Kenner, die sagen, Schokolade aus Ecuador gehöre zum Feinsten, was es gibt. Der Schweizer Samuel von Rutte ist Kakaoplantagenbesitzer und hat eine eigene Technik entwickelt, um das Aroma des Kakaos zu verbessern.
Wie lange stehen sie noch, die Urwaldriesen im Dschungel vom Amazonas? In der Umgebung von Iquitos in Peru wird illegal Holz geschlagen. Die Umweltorganisation Red Ambiental Loretana bildet indigene Studenten aus. Einer von ihnen: Rubén Medina Rubledo. Er will die Zerstörung von Natur und Mensch stoppen.
Die Peruanische Küche gilt als die beste des gesamten Kontinents. Das Ehepaar Astrid Gutsche und Gastón Acurio hat in Lima mehrere Restaurants. Sie stehen für Lifestyle und eigene Interpretationen: Die neuandinische Küche ist schick und sehr peruanisch.
Im Hochland von Bolivien auf 3600 Meter Höhe liegt der Salar de Uyuni. Mit 12.000 Quadratkilometern ist er der größte Salzsee der Welt. Unter dem Salz schlummert eines der größten Lithiumvorkommen. Die Regierung macht Probebohrungen – ohne ausländische Hilfe.
Beatriz Canedo Patiño entwirft in La Paz für den Präsidenten Evo Morales die Kleidung. Boliviens erfolgreichster Designerin hat die Wolle der Alpakas hoffähig gemacht. Lange war sie als Kleidung der Andenvölker verschmäht.
Eine der größten Minderheiten in Paraguay sind die Deutschen. Das Colegio Alemán Concordia in Asunción ist eine Privatschule, die erfolgreich von Mennoniten, einer evangelischen Glaubensgemeinschaft, geführt wird. Die Leitung pflegt auch altes Brauchtum.
Mit Gottvertrauen und harter Arbeit machten in den 30er Jahren deutschstämmige Mennoniten aus Russland das Land im paraguayischen Chaco urbar. Die meisten leben heute von der Rinderzucht wie die Familie Epp auf der Estancia Iparoma. Doch die Rinder müssen genügsam sein.
Dona Marta ist eine von hunderten Favelas in Rio de Janeiro. Aber hier hat sich in den letzten Jahren vieles verändert: Renovierte Häuser, eine Seilbahn, Drogenhändler wurden vertrieben. Doch viele Bewohner warten noch, dass die Verbesserungen auch zu ihrer Hütte kommen.
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About Von Feuerland nach Tijuana - das große Lateinamerika-Special | Deutsche Welle
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Reporter-Teams reisen von der Südspitze des Kontinents bis zur mexikanisch-kalifornischen Grenze. 42 Geschichten über Begegnungen mit Menschen in Lateinamerika heute.