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Nun befinden wir uns schon einige Wochen im Ausnahmezustand und viele von uns geraten an ihre Grenzen.
Jetzt ist ein sehr guter Zeitpunkt um neue Rituale einzuüben und auszuprobieren, um Deine Widerstandskraft zu stärken und gut für Dich zu sorgen.
In dieser Folge erzähle ich Dir, wie ich momentan vorgehe und welche Rituale und Übungen mir helfen die Zeit einigermaßen stressfrei zu überstehen.
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Das vollständige Transkript zur Folge findest du hier: https://von-herzen-vegan.de/folgen/folge-078-selbstfuersorge-in-unsicheren-zeiten
Wir leben gerade in einer Ausnahmesituation und gehen teilweise täglich an unsere persönlichen Grenzen.
Momentan kommt mir immer wieder die Geschichte zu der buddhistischen Weisheit "Gut, schlecht - wer weiß das schon?" in den Sinn und darum teile ich sie in dieser Podcastfolge mit Dir.
Es geht mir dabei keinesfalls darum, Dein Leiden oder Deine Situation kleinzureden, solltest Du Dich in einer weniger priviligierten Lage befinden, als ich.
Es geht mir vielmehr darum, Dir eine Perspektive zu geben, solltest Du zur Zeit immer mal wieder mit Deiner Situation hadern.
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Das vollständige Transkript zur Folge findest Du hier:
Im Buch "Sprache und Sein" von Kübra Gümüşay stieß ich auf den TedTalk von Chimamanda Adichie, in dem sie die Gefahr beschreibt, wenn eine Geschichte zur einzigen und damit auch zur einzigen Wahrheit wird.
Nachdem ich mir den TedTalk angeschaut hatte, wurde mir klar, wie leicht sich dieser Gefahr auf den Veganismus und die Veganer·innen übertragen lässt.
In den Medien streben wir danach eine Geschichte wieder und wieder nachzuerzählen: die Geschichte der·des schlanken, sportlichen und eloquenten Veganer·in.
Viele Veganer·innen versuchen diesem Ideal zu entsprechen, um diese Geschichte wieder und wieder wahr werden zu lassen, weil sie denken, dass es das ist, was die Nicht-Veganer·innen hören und sehen wollen.
Einige Veganer·innen verwenden viel Zeit darauf jegliche Geschichten, in denen Veganer·innen nicht dieser einen Geschichte entsprechen, aufzuspüren und Gegendarstellungen dazu zu verfassen.
Das alles führt dazu, dass Veganer·innen nicht als Individuen wahrgenommen werden, sondern lediglich als Teil eines Kollektivs.
Was wir brauchen sind viele verschiedene Geschichten, die alle gleichwertig nebeneinander existieren dürfen und Veganer·innen in allen Facetten zeigen, die eine diverse Menschheit zu bieten hat.
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Das komplette Transkript und die Links zur Folge findest Du hier:
Neulich überraschte mich ein Clanmitglied, das schon viel länger als ich vegan lebt, mit der Aussage, dass sie sich nicht aktiv genug fühle.
Sie war gerade umgezogen und hatte ihr tierrechtliches Engagement zugunsten des Alltags zurückgeschraubt und fühlte sich nun schuldig.
Da mir dieses Gefühl "nicht aktiv genug zu sein" sehr gut bekannt ist, habe ich dieses Ergeignis zum Anlass genommen eine Podcastfolge dazu aufzunehmen.
Meiner Meinung nach wird das Gefüh durch zweierlei Umstände ausgelöst: einmal durch die Tatsache, dass wir nie aktiv genug sein können, um all das Tierleid auf dieser Welt zu beenden. Und dann durch Vergleiche mit anderen Veganer·innen, die in unseren Augen immer viel aktiver sind als wir.
Wie ich damit umgehe und was ich aus den vergangenen Jahren Aktivismus gelernt habe, das erzähle ich Dir in dieser Folge.
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Das komplette Transkript der Folge findest Du hier: https://von-herzen-vegan.de/folgen/folge-075-ich-bin-nicht-aktiv-genug
Nie im richtigen Moment die richtigen Argumente parat zu haben, sondern immer erst im Nachhinein, ist eine Herausforderung, die von vielen Veganer·innen genannt wird.
Wir wünschen uns permanente Schlagfertigkeit und fühlen uns schlecht, wenn wir in dieser einen Situation die vegane Fahne nicht hochgehalten haben.
Doch auch wenn wir Schlagfertigkeit lernen können, hat es mir geholfen, die wissenschaftlichen Hintergründe zu dieser Herausforderung zu kennen.
Wenn wir in eine solche Situation geraten, in der wir sprachlos sind und uns die passenden Argumente erst später einfallen, dann hat unser Stammhirn uns in den Erstarrungsmodus geschaltet.
Das Stammhirn ist der älteste Teil unseres Gehirn und schon über 500 Millionen Jahre alt. Dieser Teil steuert unser Überleben und hat die Fähigkeit in Extremsituationen alle anderen Gehirnteile "einzufrieren".
Wenn Dir also in einer Situation nicht die passenden Argumente einfallen und Dir erst viel später in den Sinn kommen, dann liegt es daran, dass das Stammhirn Dich in den Erstarrungsreflex geschaltet hat und Du später, wenn die anderen Gehirnregionen wieder zugeschaltet werden, erst wieder klarer denken kannst.
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Das vollständige Transkript zur Folge findest Du hier: https://von-herzen-vegan.de/folgen/folge-074-immer-das-richtige-argument-parat-haben
In Folge 45 habe ich den Begriff "Vystopie" schon einmal vorgestellt und erklärt, was es damit auf sich hat.
Den Begriff "Vystopie" hat die Psychologin Claire Mann geprägt.
Nachdem das Thema nun von mehreren Seiten an mich herangetragen wurde, habe ich mich dazu entschieden, noch eine Folge zur Vystopie zu machen.
Denn natürlich ist es gut zu wissen und zu verstehen, worunter ich leide, aber das ist nur der erste Schritt.
Der zweite ist, herauszufinden, wie ich mein Leiden lindern kann.
In dem verlinkten Artikel und auch in dem Interview mit Claire Mann, das ich gelesen habe, wurden zwei Lösungen vorgeschlagen: Gemeinschaft und Aktivismus.
Ich möchte in dieser Folge noch zwei weitere Faktoren vorstellen, die meiner Meinung nach essenziell sind, um mit Vystopie umzugehen und ein lebenswertes Leben zu führen.
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Das komplette Transkript findest Du hier: https://von-herzen-vegan.de/folgen/folge-073-vystopie-das-kannst-du-tun
Kennst Du das, Dein nicht-veganes Gegenüber sagt etwas und Du würdest gerne ganz offen und ehrlich antworten, aber Du verkneifst Dir Deine Antwort lieber, weil Du genau weißt, dass es Dein Gegenüber nicht verstehen würde? Oder es zu Diskussionen käme. Oder Dein Gegenüber verletzt wäre. Oder Du dann das Best of der Argumente hörst, die Nicht-Veganer·innen in solchen Situationen standardmäßig abzusondern scheinen?
Wann und wie entscheidest Du, ob Du nun doch besser antwortest oder nicht- und was Du am besten sagst?
Darüber spreche ich in dieser Folge.
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Das komplette Transkript zur Folge findest Du hier: https://von-herzen-vegan.de/folgen/folge-072-wann-sage-ich-was-ich-wirklich-denke
In der letzten Folge habe ich über die große Vision einer veganen Gesellschaft gesprochen- leider ist das noch Zukunftsmusik.
Wenn ich erkannt habe, dass Veganismus für mich mehr ist als nur Ernährung, dann bin ich in der gegenwärtigen, nicht-veganen Gesellschaft weiterhin Teil einer Minderheit.
Ich stehe Tag für Tag vor Herausforderungen, die ich mit meinen Werten abgleichen muss, z.B. wie es ein Clanmitglied formuliert:
"Soll/darf ich Kompromisse schließen um des Friedens willen und weil sich meine Familie so schon schwer tun oder muss ich hart bleiben um meine eigenen Werte und Überzeugungen (meine Weltanschauung) nicht zu verraten?"
In dieser Folge erzähle ich Dir, wie ich vorgehe.
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Das komplette Transkript zur Folge findest Du hier: https://von-herzen-vegan.de/folgen/folge-071-wie-kann-ich-fuer-meine-werte-einstehen
In dieser Folge berichte ich Dir ein wenig von den mentalen Prozessen, die ich seit meinem Entschluss vegan zu leben durchlaufen habe.
Im Von Herzen Vegan Clan sprechen wir gerade über das Thema "Veganismus als Religion" und ich merke, wie sich langsam einige Puzzlestücke bei mir zusammenfügen und sich das Potenzial des Veganismus vor mir entfaltet.
Ich bin der Meinung, wir müssen weg von diesem Klein-Klein der selbstauferlegten veganen Norm eines fitnessbewussten, schlanken, eloquenten Menschen und der Reduzierung auf Ernährung-Gesundheit-Lifestyle.
Unser Weg sollte uns zu viel größeren, die Gesellschaft betreffenderen Gedanken führen - denn nur der Veganismus hat das Potenzial wirklich alle Lebewesen und damit auch Individuen in ihren verschiedenen Bedürfnissen zu berücksichtigen.
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Das komplette Transkript und die Links zur Folge findest Du hier:
Bist Du die ewig gleichen Fragen und Diskussionen auch manchmal so satt?
Gerade wenn es Menschen sind, die Dir nahe stehen oder Du nett findest, willst Du sie eigentlich wohlwollend auf ihrem Weg ins vegane Leben unterstützen.
Aber "Lächeln, loben, nicken, Verständnis aufbringen... Das fällt mir nicht (immer) leicht.", wie eine Kundin von mir schreibt.
Mir ist das jetzt aktuell auch passiert und für mich persönlich ist es immer ein Warnsignal, dass ich mehr auf mich achten und für mich sorgen sollte.
Wenn ich meinen Mitmenschen nicht mehr offen und wertschätzend gegenübertreten kann, habe ich mich meist in der Vergangenheit vernachlässigt und bin über meine Bedürfnisse und Grenzen hinweggangen.
Wie ich damit umgehe, berichte ich in dieser Folge.
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Das komplette Transkript zur Folge findest Du hier: https://von-herzen-vegan.de/folgen/folge-069-ich-kann-nicht-immer-nett-sein
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