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Leute, diesmal ging es uns am Anfang wie sonst nur Toni Leistner. Erst ließ uns die Technik im Stich, dann holperten die ersten Pässe und zwischendurch waren wir wirklich kurz davor, Rot zu sehen. Einfache Fehler. Und ja, es heißt der SSV Ulm. Ist ja nicht Mailand da unten.
Dann aber schüttelten wir uns, fraßen den Spielberichtsbogen, malten uns die Namen der Gegner mit Eigenblut auf die Glatze und gingen mit dem Kopf voran in diese Folge. Zwei brasilianische Büffel, zwei Mikrofonmonster, die das Ding unbedingt umbiegen wollten. So wurde es noch. Hintenraus sogar gut. Ein wilder Western, jedes Wortspiel ein eigener Stunt. Weil am Hamburger Horizont, derbe Drohkulisse, eine Silhouette schimmert. Ein langer Schatten, der aus Bären Dinos machen könnte. Mit Klembrett und Flipchart. Der Jonas-Komplex.
Und am Ende, Ehrensache, gab es auch noch Gemeines zum Gegner und eine kurze Hommage an Dieter Hoeneß. Metzgerssohn und Manager. So war es tatsächlich: Unter Ulm, der beste Talk in Westend-Town. Jerks, wer da nicht reinhört. In diesem Sinne: HaHoHe!
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Leute, diesmal haben wir unser Ohr auf Herthas neue Schiene gelegt und so lange in gähnende Luftlöcher gestarrt, bis uns Fabis Kunstschuss träumen ließ. Denn nach Köln schauen wir mit erhobenem Haupt auch wieder gerne nach vorne. Weil: vielleicht geht ja noch was. Und vielleicht bleibt er ja doch. Jetzt, da wieder etwas entsteht, die neuen Kreise nach dem großen Knall, der neue Spirit nach dieser so geistlosen Zeit. Die neue Handschrift eines Trainers, der aussieht, als würde er nach Dienstschluss noch lächelnd Strafzettel schreiben. Nun ja. Wir jedenfalls haben den Glauben zurück. Und wenn uns jetzt noch der Vorname des Isländers wieder einfällt, sind wir auf Jahre hinaus nicht zu besiegen. Und wenn nicht, sind wir immerhin die coolsten am Block. Weil Rapper, die wir nicht kennen, unseren Besten auf dem Rücken tragen. Die 11 als Statement. Die breite Brust, mit drei Siegen im Rücken. Mehr Punchline war selten, denn das gab es seit Covic nicht mehr. In diesem Sinne: Ante Up! Und HaHoHe!
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Aufstiegskampf: Vom Seitenrand in die Primetime von Lena Cassel
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Leute, machen wir uns nichts vor. Die Nachrichtenlage rund um unseren Verein war dann doch eher dünn. Und deshalb mussten wir diesmal, wie einst Preetz im Strafraum, aus sehr wenig sehr viel machen. Mal wieder bisschen abstauben, das Ding irgendwie über die Linie wurschteln. Bisschen ungelenk aber am Ende doch wieder unheimlich effizient. So ging es aus den Untiefen der U-Mannschaften bis in die höchsten Höhen der Champions League. Mit einem Eichhorn, das nicht für Nüsse aber wohl bald auf Pille spielen wird. Und mit einer ehemals rechten Hand, die uns noch einmal mitgenommen hat. In den Reportergraben eines Frauensenders, in die Schlusssekunden einer Sensation. Und in die lange Nacht danach.
Ach ja, und um die Freundschaft ging es auch. Für Ferry. Und für uns. In diesem Sinne: HaHoHe!
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