Vorwärts Westend

Vorwärts Westend

By Tommy Gmür, Lucas VogelsangSportsSoccer
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Vorwärts Westend episodes

  • Derry, Derry Lady!
    Leute, diesmal gab es gleich richtig was auf die Antenne. Die absolute Hitgarantie. Mit zwei Akkorden im Ohr und drei Punkten im Gepäck. Also schön modern Talking von zwei Ewiggestrigen, gefangen zwischen Auswärts-Euphorie und Pokalfantasien. Denn: Wir sind wieder wer! Haben mit breiter Brust auch Titz besiegt, stehen mal wieder mit einem Bein in der Bundesliga. Und mit dem anderen ganz sicher im Pokalfinale. Mindestens. Der alte Spagat, bei dem uns irgendwann auch die Eier aus der blauweißen Turnhose rutschten, weil wir gar nicht mehr versuchen mussten, die Balance zu halten. Dieses gewagte Gleichgewicht. Zwischen Anspruch und Klamauk, Wunsch und Wirklichkeit, Reese und Lasogga. So kippte das Ganze. Und am Ende, als wir die Wortwahl längst verloren hatten, ging es mit Olaf Brandt durchs Brandenburger Tor. Aber hört selbst. HaHoHe!

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    1 hr 5 min
  • Gorillas im Nebeltrikot
    Leute, diesmal war sehr viel Wut im Spiel. Und Frust, weil früher alles besser war, selbst wenn man den Ball nicht sehen konnte. Denn Champions League im Nebel ist halt zehn Mal geiler als zweite Liga im Herbst. Und Röber wird immer größer sein als Fiel und Gabor immer mehr Jogginghose als Ernst. Fallhöhe Nostalgie. Und wenn man am Anfang, von edlen Erinnerungen und jugendlicher Freude getrieben, noch lauthals in die Vergangenheit brüllt, ins Gestern hinein applaudiert, am Ende aber wieder nur enttäuscht in der Gegenwart steht, weil die Hertha von heute so unfassbar hässlich sein kann, dann hilft nicht mehr viel. Dann kann man allenfalls gemeinsam hassen, heulen, hyperventilieren. Oder trotzdem Trost finden, im Nippes der anderen. In den Care-Paketen aus der Kurve, diesen Liebesbriefen und Familien-Momenten fürs Museum. Und genau das haben wir natürlich getan. Mit Kappen und Kunst, weil uns derzeit eben allenfalls der Blick zurück nach vorne bringt. In diesem Sinne also nur ein Wort: Vielen Dank! Und HaHoHe!

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    1 hr 6 min
  • Bowling World Chicago - der Geldverbrennpunkt
    Leute, diesmal gibt es das volle Programm. Die Sondersendung aus dem Spiegel-Saal, den Geldverbrennpunkt aus dem City Cube. Und damit wirklich alle Geschichten aus dem Herthaner-Garten, weil wir ja dort waren. Inmitten der Masse, am Rande des Wahnsinns, an der Demarkationslinie der Demaskierung. Während uns die Würste ausgingen und auf der Bühne Karneval gefeiert wurde, die blauweiße Bütt. Der Westberliner Kleinkunstpreis der Großspurigen. Mit Feuerfuffis aus der Turnschuh-Hölle und Brandt-Reden in Badehose. Mit einem taschenspielsüchtigen Bond-Bösewicht und einer in die Jahre gekommenen Peinlich-Pointe. So wurden Umschläge zu Briefbomben, Querschüsse zu Eigentoren und selbst die größten Zahlen zu Lachnummern. Und am Ende bleibt ein Verein, der sich zehn Stunden lang den Spiegel vorhalten musste, um die Falten glattzuziehen und das Toupet neu zu richten. Denn die Zukunft, das sind mal wieder die anderen. In diesem Sinne: HaHoHe!

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    1 hr 32 min
  • VAR Ho He!
    Leute, die Präsidentschaftswahl steht vor der Tür. Und wir lehnen uns gleich aus dem Fenster und sagen: wie in Amerika wird es auch im Westend am Ende wieder ein weißer Mann mit blauem Anzug. Weshalb wir, als Westberliner Washington Post, auch auf jede Wahlempfehlung verzichten und stattdessen den ganz grellen Scheinwerfer drehen, Richtung Darmstadt. In die Niederungen der Niedergerungenen, in den wöchentlichen Kampf einer Mannschaft, die das kämpfen nicht lernt. Und während wir über den Schiedsrichter schimpfen, keine Frage, schimpfen wir eigentlich über uns und diesen Verein, der immer im Umbruch ist, obwohl er Umbruch nicht kann. Und dann schießen wir uns den Ball selbst an den Arm und zaubern das nächste Kaninchen aus dem Hut anstatt den letzten Schuss mit der Mütze zu halten. Denn unser Ernst ist euer Spaß. Und unsere Wut die reinste Freude. Also schaltet ein und hört den letzten Schrei aus erster Hand! Ha! Ho! He!

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    1 hr 9 min
  • Folgenschwer folgerichtig
    Leute, mit Darmstadt vor der Brust und ordentlich Wut im Bauch gerieten wir diesmal gleich gefährlich in Rückenlage. Hatten noch Heidenheim im Kopf, diese elementare Euphorie der späten Fehlentscheidung, diesen Bankirrtum zu unseren Gunsten, diesen Pokalsuff der Extraklasse, das ganze Two Guys One Cup Ding, wollten uns als freuen, konnten aber nicht mehr. Weil uns der Geißbock in den Vorgarten scheißen durfte, ohne dass es irgendjemanden groß zu stören schien. Und weil uns, Hiob statt Hoffnung, jetzt auch zwei weitere Leistungsträger fehlen werden. Grund genug, um einfach mal ins helle Horn der Hoffnungslosen zu blasen und, als natürlich größtmögliche Provokation, das Berliner Tagebuch eines schwäbischen Bäckerssohnes aus dem Schrank zu holen. Denn was, wenn Klinsmann doch Recht hatte? Die Antwort auf diese und weitere Fragen und überdies auch eine Analyse des völlig überhitzten Präsidenten-Castings liefern folgerichtig in dieser neuen Folge! Vorwärts Westend - denn alle anderen waren gestern noch mit Gegenbauer beim Griechen! Viel Spaß!

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    1 hr 21 min
  • Effzehnägel

    Leute, diesmal gibt es eine Folge direkt aus der Praxis. Krankenstandpauken, weil der eine (Lucas) gut hörbar an Corona und der andere (Tommy) schon wieder an akuter Euphorie-Vergiftung leidet. Mit Schüttelfrost statt Schuler-Frust. Und Herzrasen als Brustton der Überzeugung. So schauen wir gemeinsam auf die neuen Symptome eines vermeintlichen Turnarounds, legen heilende Hände auf ein sehr junges Knie, messen das Pokalfieber unserer Profis. Und machen am Ende dicke Backen wie beim Ziegenpeter, weil es am Samstag gegen die Geißböcke geht. Wenn ihr also mal wieder lachen möchtet, bis der Aerts kommt, dann schaltet ein. In diese große Hafenrundfahrt mit der Beckerfaust. In diese Anamnese, mit allen Risiken und Nebenwirkungen. HaHoHe!


    PS: Die volle Audio-Reportage zum Spiel findet ihr auf inforadio.de, Highlights auf der Website der Sportschau und in der Sportschau-App. Hört rein und ladet euch die App herunter. Audio ist immer geiler.

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    1 hr 12 min
  • Grill Royal - die Freundschaftsfolge

    Leute, diesmal gilt die alte Zweitliga-Weisheit: zwei Elfer, eine Folge. Oder so ähnlich. Und weil wir am Sonntag noch mit dem Präsidenten ins Astra mussten, um mit ein paar Pogo-Rentnern im Ring of Fire zu tanzen, ist es tatsächlich eine sehr bierselige Supersendung geworden. Mit Nippeln und Nippes, mit Radio-Romantik und Rüschen-Rhetorik. Und selbstverständlich auch mit dem Ausblick ins Wochenende, weil der Wildpark am Samstag endlich wieder zum Stadion der Freundschaft wird. Und weil wir den DJ lieben und und den Dirk aus der DDR ohnehin, wurden am Ende noch Wimpel getauscht und Freundschaftsbänder verteilt.


    In diesem Sinne: Rising High und HaHoHe! Eure Jürgens.


    PS: Die volle Audio-Reportage zum Spiel findet ihr auf inforadio.de, Highlights auf der Website der Sportschau und in der Sportschau-App. Hört rein und ladet euch die App herunter. Audio ist immer geiler.

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    1 hr 8 min
  • Gänsehosen

    Leute, diesmal haben wir gleich im Morgennebel zur Löwenjagd geblasen. Und aus dem Dickicht des Wochenendes heraus mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Das Pulver noch nass, der Mund noch trocken. Anlaufschwierigkeiten, wie sonst nur Zecke in Zehlendorf. Denn viel war ja nicht. Was aber nicht heißt, dass es am Ende wenig wurde. Im Gegenteil. Denn immerhin hatte Ibo in der Wüste Gänsehaut und Fredi im Doppelpass die große Fresse. Profis unter Palmen. Schöne Vorlagen, die wir genutzt haben. Für ein Ohrfestival, für einen Kantersieg der Kunstfreiheit, den auch ihr ganz gewiss als Sieger verlassen werdet.


    In diesem Sinne: HaHoHe!

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    1 hr 12 min
  • Hörbar Frust

    Leute, diesmal kamen wir gleich wütend aus der Kabine, mit ordentlich Schaum vor dem Mund, weil auf Schalke mal wieder sichtbar wurde, was uns noch fehlt. Und weil wir dort, in der Gischt von Gelsenkirchen, erkennen mussten, wie weit weg die Bundesliga immer noch ist.


    Für uns, vor allem aber für die Mannschaft.


    So fuhren wir also mit dem Mittelfinger über die Mängelliste, schauten in die leeren Gesichter der Spieler, sahen Hackentricks mit der Achillesferse und blieben am Ende wieder an allen Ecken hängen. An den Standards nämlich, die nach wie vor so gefährlich sind wie Herthinho in einem Bare-Nuckle-Fight.


    Und nachdem wir uns hintenraus auch noch von der Zaubermaus verhöhnen lassen mussten, gehen wir nun mit einem amtlichen Kater in diese Zweitliga freie Woche.


    Es gilt also mal wieder: Wer fühlen will, muss hören. Und genau dabei wünschen wir euch natürlich unangemessen viel Spaß!

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    1 hr
  • Iboprofan - die Katerfolge
    Leute, folgendes Gedankenspiel: stellt euch vor, ihr habt eine Dauerkarte für den Zoo. Und geht, weil ihr den Zoo als Kind bereits in euer Herz geschlossen habt, alle zwei Wochen wieder hin. Bei Regen und bei Schnee. Ganz egal. Und das, obwohl ihr seit Jahren schon wisst, dass ihr spätestens bei jedem zweiten oder dritten Besuch von einem der Gorillas ordentlich durchgerappelt werdet. Nach allen Regeln der Kunst. Mit Ansage, mit einem Strap-On hinter dem Löwenkäfig. Der schmerzhafte Sonntag, aber ihr lernt nicht daraus. Und hofft tatsächlich noch immer, dass ihr den Affen doch irgendwann zähmt. Klingt dumm, oder? Und kommt euch, liebe Hertha-Fans, doch ganz sicher ganz unangenehm bekannt vor. Die Definition von Wahnsinn, hat Albert Einstein gesagt, ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. Willkommen also im Wahn. Und viel Spaß mit einer Folge, in der wir uns mal wieder die Frage nach dem Sinn stellen mussten!

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    1 hr 12 min

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