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Filme mit einer politischen oder gar gesellschaftlichen Aussage sind selten dieser Tage. Filme mit einer gesellschaftlichen Aussage, die noch dazu innerhalb weniger Wochen gleich das 10-Fache ihrer Kosten wieder einspielen hingegen sind nicht nur selten, sondern besonders auf ihre Aussage hin abzuklopfen, da sie offenbar eine ganze Menge von Menschen erreichen.
Auch aus diesem Grund wurde schon viel über Todd Phillips‘ Joker gesprochen, der mit gerade einmal 50 Millionen Einsatz schon nach zwei Wochen einen weltweiten Umsatz von über 500 Millionen $ vorzuweisen hat. Und jene die ihn analysieren und über ihn sprechen kommen – unabhängig davon ob sie den Film nun gelungen fanden oder nicht – allesamt zu einer wichtigen Frage: Wie viel Message steckt denn nun eigentlich drin im notorischen Clown von DC? Und ist es eine gute oder eine schlechte Nachricht?
Ausser diese Frage zu beantworten reden Batz und Diemen ausserdem über: Gänse die gern unbenannt bleiben würden, Grim Dawn, Rambo, Last of Us 2, Ad Astra, Harley Quinn, Edward Snowden und dass wir noch niemals in New York waren…
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Tobimm – Mega cool!
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Tri-Tra-Trullala – Grober Unfug ist wieder da! Jucheisasa! Lalalala!!! – Das ist der erste Entwurf des Textes für unsere neue Intromusik, die Malte live während der Aufnahme für uns komponiert hat!
Und weil 9 vor 10 kommt gibt es keinen besseren Moment um dieses neue Intro anzukündigen als dieses Präjubiläum. Hörer unseres Podcasts wissen natürlich, dass jede Ausgabe des Groben Unfugs sein eigenes, kleines Jubiläum ist. Aber dieses mal ist sozusagen Prä-Vor-Specialjubiläum, das wir mit euch gebührend feiern wollen.
Und darum haben wir uns lange überlegt was man denn noch so alles feiert und kamen recht bald auf das naheliegendste: Beerdigungen! Darum reden wir heute über das Ende und auch wenn wir feststellen müssen, dass der Tod schon gerne mal ein trauriges Thema ist, versuchen wir dennoch euch geistreiche gute Laune zu bescheren! Viel Spass.
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Mit seinem Auftritt im ARD-Format „Nuhr Satire“ fachte Dieter Nuhr die allgemeine Diskussion um zwei Themen an von denen zumindest eines ein absoluter Dauerbrenner ist: Was darf eigentlich Satire?
Wo fängt Satire an und wo hört sie auf und „Was darf man in Deutschland eigentlich noch sagen!?“. Das sind Fragen, die heute aktueller scheinen als noch vor wenigen Jahren, doch wenn wir einen Blick zurück werfen stellen wir fest, dass die Gratwanderung, die Satire per Definition darstellt, seit jeher die Frage stellt wo Kritik aufhört und ob „guter Geschmack“ eigentlich eine Grenze markiert oder nicht.
Durch Dieter Nuhr und die Diskussion um sein Stück angeregt, sprechen KWiNK und Diemen auch über andere Fälle von Satire in den letzten Jahren und zeigen auf, dass es tatsächlich (gesetzliche) Grenzen gibt, die man auf der Suche nach der Pointe vielleicht besser unangetastet lassen sollte, wenn man sich nicht plötzlich auf der Anklagebank wiederfinden will.
Linkliste
Greta Thunberg:
Dieter Nuhr löst Shitstorm aus (Mit Meinungsbild) – Watson – 01.10.2019
Nuhr in EMMA – EMMA – 01.10.2019
Kachelmann über deutsche Sprechverbote – Twitter – 30.09.2019
Greta Thunberg – Kaffeepause (Serdar Somuncu) – 18.09.2019
Was Satire NICHT darf:
Juliens Blog im Interview – Das Ding – 20.05.2015
Geldstrafe von € 15.000 – WELT – 16.02.2016
Wilhelm zu Guttenberg:
Karl-Theodor zu Guttenbergs 11. Vorname – Süddeutsche – 17.05.2010
CSU:
„Volker Bouffier“ will Bayern CDU gründen – Twitter (Satire) – 15.06.2018
Zusammenfassung der Reaktionen – Übermedien – 15.06.2018
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„Ich weiss noch genau was ich am 11. September gemacht habe…“ ist einer der Sätze, die man heutzutage sagen kann ohne erklären zu müssen von was genau man spricht und die unter allen Menschen die mindestens Anfang der 90er Jahre geboren wurde instinktiv eine Resonanz auslöst. Dabei ist nicht gesagt, dass es zwangsweise ein verbindendes Element ist.
Die Rede ist natürlich vom 11.09.2001 (oder auch 9/11 genannt) und bezeichnet konkret die Anschläge auf mehrere Verwaltungs- und Bürogebäude in den USA. Die prominentesten: Das World Trade Center – Die sogenannten „Twin Towers“.
Auch 18 Jahre nach den Anschlägen ist das Engagement der USA und der Bündnispartner im Nahen Osten nicht beendet und unterdessen schickt die grösste Industrienation der Welt schon Soldaten ins Krisengebiet, die selbst keine aktive Erinnerung mehr an den „11. September“ haben.
In dieser Ausgabe wollen wir euch einen Überblick über die Ereignisse und direkten wie indirekten Folgen der Anschläge in den USA geben. Wir richten uns vor allem an alle, die nicht so recht verstehen, warum wir auch heute noch jedes Jahr darüber sprechen wo wir „Am 11. September 2001 waren“. Wir werfen einen Blick darauf wo wir auch 18 Jahre nach den Anschlägen noch immer die Schockwellen der einstürzenden Türme zu spüren bekommen.
Linkliste:
Tagesschau – ARD – 11.09.2001
„I am not Convinced“ – Joschka Fischer – 08.02.2003
Monitor – ARD – 21.06.2016
Angriffe auf Saudische Ölfelder – ZEIT.de – 17.09.2019
Wichtige Hintergründe:
Sykes-Pikot Abkommen – WRINT – 13.05.2016
USA PATRIOT Act – Wikipedia
Homeland Security – Wikipedia
Afghanistan seit 9/11 – Wikipedia
Irakkrieg 2003 – Wikipedia
Besetzung des Irak (2003 – 2011) – Wikipedia
Mujahideen – Wikipedia
Sovjetisch Afghanischer Krieg – Wikipedia
Bob Graham – Wikipedia
Überblick über Gesetzespakete in Deutschland und den USA
Folgen von 9/11 für Deutsche SIcherheitsgesetze – BPB – 30.06.2011
Wie Deutschland Gesetze verschärfte – WELT – 06.09.2011
Beschlossene Sicherheitsmassnahmen seit 9/11 – NOZ – 11.08.2016
9/11 Intelligence Reform – Senate.Gov
Belletristik:
Persian Gulf Inferno (AMIGA) – Wikipedia – 1989
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Als die Öffentlich Rechtlichen mit FUNK endlich „Fernsehen für junge Menschen“ ins Programm aufnahm war die Häme gross: Zwar konnten die Sender mit Formaten einiger grosser YouTuber punkten, doch standen sie schon bald in der Kritik zu bieder zu sein und das Internet nicht verstanden zu haben.
Knapp 3 Jahre später mussten die Kritiker von damals einsehen, dass sie sich verkalkuliert haben: FUNK ist noch immer hier und auch wenn sich das Angebot bisweilen ändert, erfreut es sich – auch dank eines sich erweiternden Medienangebots auf Instagram und anderen Plattformen – noch immer einiger Beliebtheit. Doch die Kritik sollte nicht nur aus einer Richtung kommen:
Schon seit einiger Zeit wurden Stimmen laut „FUNK sei zu links“ und das Angebot zu einseitig und so war es vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis sich dies schliesslich ändern sollte. Mit Franziska Schreiber nahm FUNK eine Konservative unter Vertrag, die trotz ihres jungen Alters eine bewegte politische Karriere als Vorsitzende der jungen Alternative (kurz: JA!) hinter sich hat. Bekannt wurde sie, da sie ihren Austritt öffentlichkeitswirksam mit ihrem Buch untermalte. Ein Buch, das seiner Zeit einige Insiderinformationen beinhaltete, die viele Gerüchte über die AfD zu Tatsachen hat werden lassen.
In der aktuellen Folge sprechen wir über Franziska, ihre Videos und wie kritisch es ist, dass FUNK nun den Rechtsruck probt.
Linkliste:
Matthias Schwarzer – Rechtsruck im Jugendkanal – 11.07.2019
Sojajunge (Twitter) – Wie Schreiber zu FUNK kam – 24.08.2019
Monitor – Warum Rechtsextreme AfD wählen – 03.09.2019
Rezo (Twitter) – Lebensraum & Kritik – 21.06.2019
Christopher Lauer (Twitter) – Lebensraum & Kritk – 23.06.2019
Frankziska Schreiber (Videoauswahl):
Linke Doppelmoral
Über Feminismus
Nazikeule
Body Positivity
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Er kennt euer Geheimnis, euer dreckiges kleines Geheimnis! – Denn Pennywise ist zurück auf der Leinwand. Nachdem er mit dem Remake von ES den bisher erfolgreichsten Horrorfilm aller Zeiten auf die Leinwand brachte, hat Andrés Muschietti nun mit ES 2 die Buchvorlage komplettiert.
Dabei hat er sehr auf die Kritik zum ersten Teil gehört und sich sehr bemüht fragliche Stellen dieses Mal im Vorfeld zu verbessern und so für ein ganzheitlicheres Gruselerlebnis für alle zu sorgen, die Clowns gruselig finden.
Ob ihm dies gelingt, ob Pennywise sich wieder in der Kanalisation verbirgt und arglosen, dummen Kindern die Arme abreisst, oder ob es selbigen jetzt endlich gelingt ihm ein für alle Male den Garaus zu machen – Darüber reden Batz und Diemen mit ihrem Gast Benny.
Ausserdem haben wir uns in die Kanalisation hinab begeben wo noch weitere Themen lauern wie: Super Nintendo Spiele, Control, Life is Strange, Lineares Fernsehen & Männer aus Methan.
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Superheldenfilme – in den 60ern und 70ern als Lachnummer geplant, Ende der 90er zu selbigen verkommen in den 2010er Jahren zum megahype emporgestiegen. So sehr, dass manch eine bereits von einem „neuen Genre“ zumindest aber einer Ära gesprochen hat.
Und es stimmt: Mit Avengers Endgame hat Marvel/Disney tatsächlich neue Massstäbe gesetzt was Einspielergebnisse angeht und seit nunmehr 10 Jahren zieht nichts so zielsicher Scharen von Menschen ins Kino, das nicht ein 3D Remake eines alten Disneyfilmes ist.
Doch wurde schon bald klar, dass Superheldenfilme weniger ein Genre als mehr ein Amalgam aus Genre und Themensetzung – aus einer Beförderung fiktiver Welten und Machtfantasien pickliger Nerds sind.
In einem Artikel im neuen Deutschland über „Die Filme der neuen Rechten“ (gemeint sind hier Superheldenfilme) erklärt Wolfgang M. Schmitt warum wir in einer Welt, die – auch politisch – immer öfter den „Starken Mann“ an die Spitze setzt, Superheldenfilme gut ankommen, in denen die Lösung immer an jenen liegt, die priviligiert sind. Gezeichnet, Gesegnet, Göttlich.
Ich habe mir den aktuellen Hype um „The Boys“, eine Amazon Prime Serie, daher zunutze gemacht um mit Wolfgang die Frage zu diskutieren, ob hier Chancen für neue Diskurse entstehen. Während in der Serie Superhelden fiese Schweine und geldgierige Konzernjünger sind, verzichtet die Serie – ganz treu dem Comic von Garth Ennis – auf allzu klare Kennzeichnung zwischen „Gut“ und „Böse“ und lässt so Grenzen entstehen, die nicht so eindeutig sind, wie wir es derzeitig sonst gewöhnt sind.
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Nachdem Rezo kurz vor der Europawahl mit einem Video Schlagzeilen machte in dem er „die CDU zerstören“ wollte (vulgo Zerstörungsvideo), hatte die CDU/CSU Fraktion schon bald den geeigneten Gegenkandidaten um dem Rezovideo zu begegnen.
Keine einfache Aufgabe, denn das Video strotzte vor Verweisen, guter Recherche und vor allem Quellenangaben, die auch gleich im Video angezeigt wurden und es den Zuschauern so ermöglichte sich sehr genau selbst zu informieren. Der geeignete Kandidat wurde bald gefunden und die CDU führte ihr jüngstes Bundestagsmitglied ins Feld: Philipp Amthor.
Kurze Zeit später wurde das geplante Video jedoch abgeblasen und – so die offizielle Geschichte – Paul Ziemiak und Amthor selbst kamen überein, dass es nicht die geeignete Ansprache sei, die man den Zuschauern zumuten könne… . Seit dieser Woche wissen wir, was sie für angebracht hielten. Das ist die Entstehungsgeschichte des YouTube-Kanals CSYou.
Abgesehen von diesem schrecklichen Autounfall, mit dem ich KWiNK praktisch überrollt hatte – brrrrrummmmmm -veranstalten wir ausserdem noch eine kurze Nachlese zum Thema „Wann ist man eigentlich Rassist“ und sprechen darüber, warum Bolsonaro in Brasilien vielleicht gar nicht so viel böser ist als Merkel in Deutschland… .
Linkliste:
CSU – CSYou Video – 31.08.2019
Sebastian Meineck – CSYou Faktencheck – 01.09.2019
Lage derNation 149 – Alltagsrassismus – 20.07.2019
F.J. Radermacher – Klimaneutralität (Forschergeist Podcast) – 20.02.2019
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Es war einmal vor langer, langer Zeit, in einem weit, weit entfernten Universum…
… Da gab es einen Regisseur, dem es noch 2019 gelang Autorenfilm zu gestalten und diesen auch – relativ – Massenwirksam an sein Publikum zu bringen. Dieser Mann hiess: Quentin Tarantino.
Und Quentin war ein umstrittener Mann. Einige sagten, dass seine feuchten, auf die Leinwand projizierten Männerträume Ausdruck toxischen Maskulismus seien, während andere der Meinung waren, dass seine übertriebenen Crossreferenzen zu Meisterwerken vergangener Zeit prätentiös und unnötig wären.
Sicher war jedoch, dass der Mann seinen Weg weiter verfolgte. Und auch wenn es jene gab, die schon mit früheren Filmen von ihm aufgrund merkwürdiger, bestenfalls dünner Story etwas anfangen konnten, lies er sich nicht beirren und folgte seinem Herzen.
Ausserdem geht es in dieser Folge um: Toy Story 4, Skywalker Reis, The Boys, Sony VS Disney – Das Ende von Spiderman? und Deutsche Verklemmtheit auf Netflix
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Die Medienlandschaft hat sich jüngst wieder ein wenig überschlagen in der Frage, wann man eigentlich Rassist ist und wann nicht:
„Wenn man rassistische Dinge sagt!“
skandieren die einen
„Wenn man rechte Demagogie betreibt.“
die anderen.
Sicher scheint zu sein, dass im Falle des S04 Aufsichtsratsvorsitzenden Tönnies recht schnell klar war, dass er kein Rassist ist – So zumindest in einem Kommentar aus den Tagesthemen.
Wie sooft wurde heiss diskutiert und schon bald stand man vor der Frage, ob „Altherrengewäsch“ und „ewig gestrige Sprüche“ eigentlich eine Einstellung befördern, die wir sonst als kritisch und gefährlich betrachten würden. Eine die in Hass und Verachtung endet nämlich.
Zu diesem Zweck haben wir uns im zweiten Teil noch mit dem Mythos um die „40 – 50 Personen Nordafrikanischen Typus“ befasst, die angeblich in einem Schwimmbad mehrfach für Randale gesorgt haben.
Linkliste:
ARD – Tagesschau Kommentar – 06.08.2019
ARD – Monitor – 08.08.2019
Zeit Online – Bremens Asylbetrug – 15.08.2019
Aufwachen! Podcast – Advocatus Clausili – 20.08.2019
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