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WarmUp Nummer zwei startet völlig unspektakulär mit einem Geräusch: Mit diesem ganz bestimmten Looping-Knattern von Nessie, das man entweder sofort erkennt oder überhaupt nicht versteht, warum zwei erwachsene Männer darüber mehrere Minuten sprechen können. Und natürlich sind wir von da aus innerhalb kürzester Zeit beim Hamburger Dom, bei Schwarzkopf-Gerüchten und bei der ernstgemeinten Frage, warum man eine große reisende Achterbahn nicht einfach für immer auf dem Heiligengeistfeld stehen lassen kann, wenn Platz und Autobahnanschluss doch eigentlich da sind.
Dann wird es weniger nostalgisch und ein bisschen realer, denn Winter im Phantasialand bedeutet inzwischen nicht mehr „entspanntes Lichtergucken“, sondern Wartezeiten, die sich anfühlen wie ein eigener Programmpunkt. 90 Minuten sind da kein Ausreißer, sondern eher ein Einstieg, und wer an so einem Tag glaubt, man könnte sich eine vollständige Liste an Attraktionen abarbeiten, der merkt relativ schnell, dass das mathematisch einfach nicht aufgeht.
Und genau da kommt dieses Thema wieder hoch, über das wir vor ein paar Jahren noch sehr klar gesprochen haben: Quickpässe. Drängelpässe. Express-Systeme. Früher waren wir da sehr eindeutig unterwegs, gleiches Recht für alle, Warten gehört dazu, das ist Teil der Experience. Und jetzt sitzt man da, ist nur einen Tag im Park, merkt, dass man sonst vielleicht zwei Bahnen schafft, zahlt 12 Euro extra und steht exakt eine Minute an. Während andere 120 Minuten warten.
Man merkt beim Sprechen selbst, wie sich die eigene Haltung verschiebt. In manchen Parks fühlt sich das noch halbwegs ausgewogen an, in anderen wirkt es eher so, als würde man ohne Zusatzpaket gar nicht mehr richtig teilnehmen dürfen. Und natürlich weiß man, dass das wirtschaftlich Sinn ergibt, dass Parks damit kalkulieren und dass am Ende trotzdem alle Tickets verkauft werden.
Dazwischen geht es noch um Parkplatzpreise, um Budgetaktionen und um die Frage, wie voll ein Park eigentlich werden darf, bevor es sich irgendwann nicht mehr gut anfühlt.
Am Ende steht dieses Gefühl, dass man selbst nicht ganz unschuldig ist und es beim nächsten Mal wahrscheinlich wieder genauso machen würde.
By Stefan und MichaWarmUp Nummer zwei startet völlig unspektakulär mit einem Geräusch: Mit diesem ganz bestimmten Looping-Knattern von Nessie, das man entweder sofort erkennt oder überhaupt nicht versteht, warum zwei erwachsene Männer darüber mehrere Minuten sprechen können. Und natürlich sind wir von da aus innerhalb kürzester Zeit beim Hamburger Dom, bei Schwarzkopf-Gerüchten und bei der ernstgemeinten Frage, warum man eine große reisende Achterbahn nicht einfach für immer auf dem Heiligengeistfeld stehen lassen kann, wenn Platz und Autobahnanschluss doch eigentlich da sind.
Dann wird es weniger nostalgisch und ein bisschen realer, denn Winter im Phantasialand bedeutet inzwischen nicht mehr „entspanntes Lichtergucken“, sondern Wartezeiten, die sich anfühlen wie ein eigener Programmpunkt. 90 Minuten sind da kein Ausreißer, sondern eher ein Einstieg, und wer an so einem Tag glaubt, man könnte sich eine vollständige Liste an Attraktionen abarbeiten, der merkt relativ schnell, dass das mathematisch einfach nicht aufgeht.
Und genau da kommt dieses Thema wieder hoch, über das wir vor ein paar Jahren noch sehr klar gesprochen haben: Quickpässe. Drängelpässe. Express-Systeme. Früher waren wir da sehr eindeutig unterwegs, gleiches Recht für alle, Warten gehört dazu, das ist Teil der Experience. Und jetzt sitzt man da, ist nur einen Tag im Park, merkt, dass man sonst vielleicht zwei Bahnen schafft, zahlt 12 Euro extra und steht exakt eine Minute an. Während andere 120 Minuten warten.
Man merkt beim Sprechen selbst, wie sich die eigene Haltung verschiebt. In manchen Parks fühlt sich das noch halbwegs ausgewogen an, in anderen wirkt es eher so, als würde man ohne Zusatzpaket gar nicht mehr richtig teilnehmen dürfen. Und natürlich weiß man, dass das wirtschaftlich Sinn ergibt, dass Parks damit kalkulieren und dass am Ende trotzdem alle Tickets verkauft werden.
Dazwischen geht es noch um Parkplatzpreise, um Budgetaktionen und um die Frage, wie voll ein Park eigentlich werden darf, bevor es sich irgendwann nicht mehr gut anfühlt.
Am Ende steht dieses Gefühl, dass man selbst nicht ganz unschuldig ist und es beim nächsten Mal wahrscheinlich wieder genauso machen würde.

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