Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

By P. Markus Johannes StraubhaarReligion & Spirituality
Download on the App Store

Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium episodes

  • Die Stimme des Vaters bestätigt den Sohn

    In den wesentlichen Etappen des Lebens Jesu ertönt die Stimme des Vaters, auch hier am Beginn seines öffentlichen Wirkens. Die Taufe ist wie das Tor, durch das er hindurchschreitet. Am Jordan gibt die Stimme Zeugnis für den Sohn und zeigt, dass der Vater ganz und gar hinter ihm steht.

    Ein zweites Mal weist der Vater mit gewaltiger Stimme auf den Sohn hin, als auf dem Berg der Verklärung drei Jünger Zeuge davon sind. Unmittelbar davor war die Leidensankündigung, bei der Petrus sagte: „Niemals soll das geschehen.“ Doch der Vater setzt ihn ins Recht und bestätigt, dass alles, was ab jetzt seinen Lauf nimmt, im Sinne des Vaters ist, auch wenn die Jünger es nicht verstehen.


    17 min
  • Einander geschenkt - Josef und Maria

    In der Weihnachtszeit hören wir von den drei großen Ereignissen der Kindheit Jesu, bei denen die Eltern, Josef und Maria, die Akteure des Geschehens sind. Zwar spielt Josef eine entscheidende Rolle, doch bleibt der Eindruck, er habe lediglich seine Aufgabe zu erfüllen, ansonsten bleibt er im Hintergrund. Selbst als die Eltern den Zwölfjährigen suchen, ergreift Maria das Wort und spricht mit dem Sohn, und nach diesem Ereignis ist von Josef in der Heilgen Schrift nichts mehr zu hören.

    Schaut man die Texte genauer an und liest in den Details, kann man jedoch etwas von der Liebesbeziehung erahnen, die Josef und Maria verbindet. Hier kommt Grundlegendes zum Ausdruck, was sich in jeder Ehe verwirklichen soll.

    16 min
  • Mit den Augen der Hirten - Weihnachten 2019
    Wenn göttliche Boten glaubwürdig eine Botschaft bringen, wird es wohl nicht schwierig sein, ihnen zu glauben und sich tatsächlich auf den Weg zu machen. Aber wenn die Boten in den Himmel zurückkehrt sind und die Hirten inmitten ihrer gewohnten und alltäglichen Welt aufbrechen, um dann in einer gewöhnlichen und alltäglichen Bleibe ein Kind zu finden, von dem sie glauben sollen, dass es der von Gott Verheißene ist, so wird dies eine Herausforderung an den Glauben der Hirten gewesen sein. Wir müssen lernen, mit den Augen der Hirten zu sehen, um in dem Kind Jesus Gottes Herrlichkeit sehen zu können.
    13 min
  • Wenn Unfassbares geschieht - Josef als Urbild des hörenden Menschen
    Josef hätte alles Mögliche tun können, als er seine Verlobte schwanger sieht und weiß, dass das Kind nicht von ihm ist. Er hätte sie an den Pranger stellen und in die Öffentlichkeit zerren können, er hätte Maria auch einfach eine Erklärung abverlangen oder sie höflich und bescheiden um eine Erklärung bitten können - aber nichts von alledem tut Josef. Er pocht nicht auf sein Recht, auch nicht auf das Recht, die Wahrheit zu kennen und er tritt schweigend einen Schritt zurück. Und mit diesem Zurücktreten tut er das Entscheidende, um Gott Raum einzuräumen, damit er in der unfassbaren Situation handeln kann. Mit Maria gemeinsam stellt er sich vor Gott, um auf sein Wort zu hören. 
    12 min
  • Eine einzigartige Berufung
    "Unbefleckt empfangen" bedeutet so viel wie völlig unberührt und frei geblieben von allen Folgen der "ersten Schuld", die in Genesis 3 als ein Urmisstrauen Gott gegenüber dargestellt wird. Das Fest vom 8. Dezember singt in der Lesung den Hymnus des Hl. Paulus auf die Berufung jedes Einzelnen, in dem er schreibt, dass jeder "heilig, makellos" und - man könnte wörtlich übersetzen - "in Liebe" vor Gott leben soll. In Maria ist diese Berufung, die auch unsere Berufung ist, schon voll und ganz verwirklicht. Sie konnte ganz und gar JA sagen zum Willen Gottes. Ihre Antwort an den Engel könnte man übersetzen mit: "Ich wünsche nichts so sehr, als dass sich der Heilwtille und Heilsplan Gottes an mir erfüllt." Nur an dieser Stelle erscheint im Neuen Testament der Optativ, der diesen innigen Wunsch zum Ausdruck bringt.
    15 min
  • Die Kraft des Advents
    Auch wenn die Geschäftigkeit zunimmt und die Lichterfülle jetzt schon das vorwegnimmt, was eigentlich erst erwartet werden will, so hat der Advent dennoch nichts von seiner ursprünglichen Kraft verloren. 
    18 min
  • Christus - König am Kreuz

    In der Stunde des Todes beginnt die Proklamation des Königtums Jesu. Und in der Stunde des Todes zeigt er sich als der absolute Herr, als derjenige, der sich von keiner Macht der Bosheit beherrschen lässt, als derjenige der sich und dem Vater absolut treu ist, der sich nicht provozieren lässt und der aller Bosheit mit Liebe antwortet. Nirgendwo wird so sehr sichtbar, dass er Herr ist als da, wo er bis auf‘s Blut herausgefordert ist.

    17 min
  • Werden wir uns nach dem Tod wiedersehen?
    Die Auferstehungswirklichkeit ist eine Dimension, die alle Messbarkeit und Vorstellbarkeit überschreitet. Dennoch deutet sie sich an in dem, was die Auferstehung Jesu zeigt: dass unser Leben in Gottes Ewigkeit eine Wirklichkeit ist, die in dieses Leben hineinragt.
    17 min
  • Zachäus - Bild des verlorenen und wiedergefundenen Menschen

    Es ist keine Gleichniserzählung, die wir hier über Zachäus den Zöllner hören, auch wenn zahlreiche Gleichnisse für uns mitschwingen, wenn wir beispielsweise von der Menge der Menschen hören, die Jesus zurücklässt, um sich nur dem einen zuzuwenden oder wenn Jericho als Ort des Geschehens genannt wird, die an jenes Gleichnis erinnert, in dem ein Mann unter die Räuber gefallen und von zwei Vorübergehenden links liegengelassen wird. 

    Bei Zachäus ist es Realität, dass einer, der in den Augen der anderen ein wirklich „verlorenes Schaf“ ist und ganz am Rand steht, gefunden und dass „Öl und Wein“ in seine Wunden gegossen wird - das Öl der Barnherzigkeit und den Wein der Wahrheit und Gerechtigkeit.

    16 min

About Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

From the publisher's feed

"Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort aus Gott" (Mt 4,4). Die Homilie zum Sonntagsevangeliums legt einen Text aus dem Neuen Testament aus und macht ihn aus seinen Wurzeln heraus verständlich. Die Worte, Gleichnisse und die Person Jesu selbst werden lebendig und werden zum Brot für jeden Tag. Die Predigten von P. Markus Johannes Straubhaar CRVC begleiten durch das Kirchenjahr und erschließen die Texte der katholischen Liturgie.