Von Christine Mayrhofer. Die Blockade der Straße von Hormus führt aktuell vor Augen, wie verwundbar Österreichs Lieferketten sind. Die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten führt bei uns vor allem zu indirekten Folgen – hohen Spritpreisen, verteuerte Produktion, unterbrochene Lieferketten.
Die Energiewende sollte dieser Abhängigkeit eigentlich ein Ende setzen, Österreich politisch weniger erpressbar machen, unsere Wirtschaft resilienter. Doch strategische Rohstoffe, die dafür notwendig sind, kommen zum überwiegenden Teil aus China, eine wirtschaftliche Vormachtstellung, die der globale Player bewusst herbeigeführt hat.
„Wir hängen am Tropf von China“, gibt der Komplexitätsforscher Peter Klimek in dieser Folge von „Was wichtig ist“ Einblick in die Lieferketten Österreichs. Er ist Direktor des Supply Chain Intelligence Institute Austria, das in einer aktuellen Analyse gemeinsam mit dem Kontext Institut zeigt, wie sehr unsere Rohstoffversorgung unter Druck steht, und welche Lösungen es dafür gibt.
Klimek erklärt, warum Rohstoffabbau in Europa alleine noch keine Lösung ist, wieso Wettbewerbsvorteile trotz technologischem Know-How nur schwer aufzubauen sind, und wie es trotzdem gelingen kann, den strategischen Player Chinas wieder einzuholen.
Moderation: Christine Mayrhofer
Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
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