In Ungarn ist die Ära Viktor Orbán dieses Wochenende zu Ende gegangen. 16 Jahre lang war er mit seiner Fidesz-Partei an der Macht, diesen Sonntag hat sein ehemaliger Anhänger und jetziger Konkurrent Péter Magyar einen eindeutigen Sieg eingefahren, der sogar eine Zwei-Drittel-Mehrheit im ungarischen Parlament bringt.
So groß der Jubel und die Freude am Wahlabend auch sind – ein richtiger Systemwechsel in Ungarn ist trotzdem nicht selbstverständlich, wie Peter Techet, Jurist und Historiker am Institut für den Donauraum und Mitteleuropa Wien, erklärt: „Auch wenn Orbán seine Niederlage eingeräumt hat, kann es dazu kommen, dass das jetzige Parlament mit Verfassungsänderung das aktuelle System schützt.“
Techet analysiert in dieser Folge von „Was wichtig ist“, wie schnell die aktuelle Regierung ihre Posten räumen könnte, welche Art von Systemumbau Péter Magyar eigentlich vorschwebt und welche Ausmaße eine Aufarbeitung des „System Orbán“ annehmen könnte.
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Gast:** Peter Techet, Jurist und Historiker, Institut für den Donauraum und Mitteleuropa
Host: Christine Mayrhofer
**Schnitt: **Audiofunnel/Georg Gfrerer
**Credit: **Guardian News
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